Cruentus

von CathCube
GeschichteRomanze, Übernatürlich / P18 Slash
Grimmjow Jaegerjaques Inoue Orihime Kurosaki Ichigo Nelliel Tu Odelschwanck Ulquiorra Cifer
19.02.2019
11.10.2019
20
96773
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Hallo und herzlich willkommen zu meiner Fanfiction!

Ich weiß, dass das Thema irgendwie nicht wirklich innovativ ist und es so oft benutzt wird, dass es oft einfach nur nervt...
Trotzdem hoffe ich, dass diese FF nicht zu den nervigen gehört -.-'
Die Geschichte entwickelt sich ziemlich langsam. Ich hoffe, dass das nicht langweilig ist.
Deswegen wäre es auch gut, wenn du mir eine Review dalassen würdest oder auch eine PN schreibst, damit ich mich verbessern  und/oder noch etwas in der Geschichte ändern kann!
Ich werde so circa einmal pro Woche ein neues Kapitel veröffentlichen (wenn ich es nicht vergesse XD).
Die nächsten fünf Kapitel sind auch bereits fertig.
(Das ist so die Garantie dafür, dass auf jeden Fall noch etwas kommt, haha XD).
Note: ich sollte aufhören über meine eigenen Witze zu lachen.
Und ja, ich rede gerne.

Viel Spaß :3



***






Er stützte sich gegen eine Hauswand.
Alles drehte sich. Er beugte sich vornüber und erbrach sich.
Viel war es nicht; immerhin hatte er sich schon zweimal übergeben. Langsam müsste sein Magen endgültig leer sein. Bitter schmeckte er die Magensäure auf seiner Zunge und der Geruch kroch ihm sauer die Nase hoch. Angewidert spuckte er aus, bevor er sich torkelnd fortbewegte.
Es war eine dunkle Nacht.
Der Mond stand zwar am Himmel, wurde aber durch die Wolken verdeckt, sodass sein silbrigweißes Licht nur an wenigen Stellen durch die Wolkendecke brach.
„Scheiße“, fluchte er, als er sich den Fuß an einem Stein stieß. Er konnte fast gar nichts sehen. In dieser Gasse gab es nicht eine Straßenlaterne und auch die Fenster der angrenzenden Häuser waren alle dunkel. Die Rollläden heruntergezogen. Die Vorhänge dicht zugezogen.
Wie viel Uhr war es überhaupt?
Vielleicht circa vier?
Er erinnerte sich nur, dass er mit ein paar Freunden nach seiner Schicht ordentlich einen drauf gemacht und verdammt viel getrunken hatte.
Bunte Farben erschienen in seiner Erinnerung. Er hatte getanzt, er hatte getrunken, er hatte etwas genommen. Alle Gesichter waren verschwommen. Je stärker er sich auf sie konzentrierte, desto weniger wusste er, wer sie waren.
Er wollte nur noch in sein Bett und die ganze Woche durchschlafen. Dann würde er zwar wieder mal Ärger mit seinem Chef bekommen, wenn er nicht zur Arbeit erschien, aber das hatte er ja bis jetzt auch immer wieder hingebogen.
Sein Atem ging schwer, aber er schleppte sich immer weiter voran. Er erinnerte sich nicht, wann er das letzte Mal so fertig gewesen war. Das ließ ihn beinahe den Gedanken fassen, dass er mal kürzertreten sollte. So schnell er den Gedanken gefasst hatte, so schnell war er auch schon wieder verschwunden.
Die Luft um ihn herum schien auf einmal um ein paar Grad kälter zu werden und die Stille drückte schwer auf seine Ohren.
Im nächsten Moment spürte er eine Hand auf seiner Schulter und ehe er es sich versah, wurde er gegen die nächste Hauswand gepresst. Die Hand war von seiner Schulter verschwunden und presste sich nun eiskalt auf seinen Mund.
Sein Kopf schmerzte durch den Aufprall noch stärker als vorher und seine Sicht verschwamm.
War es einer? Oder zwei?
Wenige Sekunden danach klärte sich seine Sicht und er nahm eine dunkel umrissene Silhouette wahr. So sehr er jedoch die Augen zusammenkniff, konnte er in der Dunkelheit doch nichts erkennen.
Sein Schädel dröhnte, seine Ohren rauschten.
War das alles nur ein Traum?
Doch der Schmerz fühlte sich trügerisch echt an. Oder nicht?
Er wand sich in dem Versuch sich zu befreien.
„Ich mah…dh…fert…“, war alles was er zwischen den Fingern des Fremden noch herausbekam.
Er versuchte sich unter dem Griff des Fremden hinauszuwinden, doch dieser drückte ihn mit einer enormen Kraft gegen die kalte Steinwand in seinem Rücken. Obwohl sein Gegenüber ein Stück kleiner war als er, konnte er ihn nicht wegdrücken.
Ob das Zeug, das er genommen hatte, ihn so schwach werden lassen hatte?
Da er den Fremden nicht wegschieben konnte, schloss er beide Hände um dessen Kehle und drückte zu. Die Haut am Hals des Unbekannten war kühl und weich. Doch egal wie fest er zudrückte, die Person rührte sich nicht und machte keine Anstalten, dass Grimmjow ihr irgendeinen Schaden zufügen würde.
Er drückte noch fester zu bis die Adern an seinen Armen scharf hervortraten.
Das konnte doch gar nicht sein!
Seine Augen begannen wutentbrannt zu glühen, als er vom Hals seines Gegenübers abließ und versuchte die Hand, die sich fest auf seinen Mund presste, von sich zu reißen. Doch diese bewegte sich nicht einen Millimeter. Egal wie sehr er zerrte und zog.
Sie war wie aus Stahl.
Ein Grollen bahnte sich in Grimmjows Brust an und entwich gedämpft durch die Hand des Fremden. Noch nie hatte er sich so schwach und von seinem eigenen Körper betrogen gefühlt.
Sein Körper war das einzige, auf das sich Grimmjow im Normalfall verlassen konnte. Damals in der Schule war Sport das einzige Fach gewesen, in dem er gut gewesen war. Durch seinen Körper war er an seinen Job gelangt. Er ging regelmäßig ins Fitnessstudio und gab gerne mit seinen Muskeln an. Den Chicks gefiel es. Er war stark.
Bis jetzt hatte er immer alles regeln können und hatte sich durchs Leben gemogelt.
Frustriert begann er wie wild um sich zu schlagen und zu treten. Doch ohne Erfolg.
Er sah nicht, dass der Unbekannte sich bewegte, doch im nächsten Moment fanden sich seine Arme über dem Kopf und seine Handgelenke in einem stählernen Griff wieder.
Er wusste nicht wie der Fremde ihn mit solcher Kraft an die Wand pinnen konnte. Er hatte das Gefühl, als würde kein Tropfen Blut an der Barriere vorbei in seine Hände mehr fließen.
Der Fremde trat einen Schritt näher an ihn heran.
Die Hand, die auf seinem Mund lag, drehte seinen Kopf schmerzhaft fest zur Seite und drückte ihn fester gegen die Mauer in seinem Rücken. Fingernägel gruben sich spitz in seine Wange.
Der Fremde näherte sich so weit, dass er dessen Atem in seinem Nacken fühlen konnte. Eiskalt lief es ihm den Rücken hinunter. Was sollte das?
Ein schreckliches Gefühl machte sich in ihm breit. Was war, wenn er aus dieser Situation nicht mehr lebend herauskam?
Im nächsten Moment spürte er einen spitzen Schmerz, der von seinem Hals ausging und durch seinen ganzen Körper zuckte. Er fühlte sich, als hätte ihn jemand erstochen. Grob begann der Fremde sich an seinem Hals zu schaffen zu machen.
Grimmjow hatte keine Ahnung, was der Unbekannte da tat. Aber er hatte ein ganz mieses Gefühl. Für einige Augenblicke schienen sich seine Gedanken und sein Sichtfeld dem Adrenalin verschuldet zu klären.
Grimmjow begriff, dass der Fremde sein Blut saugte. Bei diesem Gedanken wurde ihm schlecht. Was musste das nur für ein Verrückter sein. Er versuchte erneut, seine Hände aus dem Griff zu lösen. Er wusste, dass wenn er es jetzt nicht schaffte, dann würde er es nicht mehr schaffen.
Ich muss hier weg.
Der Fremde schien abgelenkt zu sein und Grimmjow versuchte seine Hände zu entziehen.
Dieser schien allerdings zu realisieren, dass Grimmjow sich wehrte und festigte seinen Griff.
Ein Knacken ertönte und Grimmjow stöhnte auf.
Das waren seine Handgelenke. Ein neuer Schmerz fuhr durch seine Gelenke und ließ ihn vor Qual glühen. Er fühlte wie ihm beißend die Tränen vor Schmerz aufstiegen, doch er blinzelte sie weg. Tiefe Falten gruben sich wie ein Krater in seine Stirn. Sein Atem brach stoßweise aus seiner Nase hervor und seine mittlerweile trockene Kehle brannte.
Unbeirrt fuhr der Fremde mit seinem Tun fort und schien nicht zu bemerken, dass er ihm die Knochen gebrochen hatte oder es war ihm schlichtweg egal.
Doch dann ließ der Unbekannte urplötzlich von Grimmjow ab, dessen Kopf zur Seite auf seine eigene Schulter rutschte.
Ein schwacher Mondstrahl brach durch die wolkenverhangene Nacht und tauchte die Gasse in ein schummriges Licht.
Grimmjow blinzelte und versuchte seinen Blick zu fokussieren.
„Scheiße“, brachte er unter Krächzen hervor.
Als sein Blick sich klärte, nahm er auf einmal zwei Monde wahr, die tief in sein Innerstes blickten und von denen er sich nicht abwenden konnte.
Die beiden grünlichen Kugeln zogen ihn in ihren Bann und hielten ihn gefangen.
Grimmjow wusste, dass er keine Chance mehr hatte.
Und mit der Realisierung schwand auch langsam sein Gefühl.
Der pochende Schmerz verebbte zu einem dumpfen.
Seine wütenden Gedanken wurden milde.
Seine aufbrausenden Empfindungen klangen ab.
Seine Sicht verschwamm wieder.
Er begann um sich herum nichts mehr wahrzunehmen. Er fühlte sich, als würde er der Situation entkommen. Weggetragen werden.
Und dann begann eine andere Dunkelheit als die der Nacht ihn fortzutragen.





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