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Liebe über den Dächern Hamburgs

von J7170
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Dr. Sabine Petersen Jan "Wollcke" Wollcke Jens Blank Johannes "Johnny" von Storkow Obergefreiter Homann
17.02.2019
06.06.2019
6
8.538
5
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17.02.2019 1.232
 
Aufgrund meiner Legasthenie, entschuldige ich mich im Voraus für Grammatik- und Rechtschreibfehler. Ich hoffe trotzdem, dass euch meine Geschichte gefällt.



- Einführung (Das Streben nach Glück) -


Sabine und Jens standen im Treppenhaus. „Das sieht den beiden echt ähnlich aber jetzt haben sie sich wieder eingekriegt, oder?“, fragte Jens lachend. „Es scheint so“, antwortete Sabine. „Kreise überstanden“, entgegnete Jens. Seit dem Gespräch im Heli ließen Sabine die Worte von Jens nicht mehr los. Sie überlegte, ob sie überhaupt noch einmal darüber reden oder nachfragen sollte. „Jens ... du hast, da vorhin war gesagt, das geht mir nicht aus dem Sinn“, sagte Sabine. „Was den?“ „Wenn es um Kompromisse ging, hast du immer, den ... da hast du immer nach gegeben“, entgegnete Sabine. „Meistens ja. Mit Juliane auch. Ich habe lieber gar keine Beziehung, als ein in der ich beherrscht werde.“ „Willst du lieber Herrschen?“, fragte Sabine. „Nein“, antworte Jens lächelnd, „Ich möchte den richtigen Menschen treffen. Dem ich geben will und von dem nehmen kann.“ Diese Worte verursachten bei Sabine Gänsehaut. Sie rieb ihre Hände aneinander, da diese durch die Nervosität kalt geworden waren. Dies bemerkte Jens auch und meinte „Hey, du frierst ja“. „Nein nein es ist nichts“, antwortete Sabine. Jens legte seine Hand auf ihre. Ihre Hände waren eiskalt. Er griff nach Sabines Handgelenk, um sie näher an sich heranzuziehen. Erst zögerte Sabine, aber ihr Herz sehne sich so sehr nach den Zärtlichkeiten von Jens. So zog er sie in eine Umarmung. Jens gab ihr einen Kuss auf die Stirn und sah ihr in die Augen. „Na, ist es jetzt besser?“, fragte Jens und lächelte sie an. Sabine sah ihn verlegen an und nickte. Sie strich ihm mit einer Hand durch die kurzen Haare. Sie genoss diese Umarmung sehr. Durch Jens Kopf rasten die Gedanken. Sollte er sie jetzt einfach Küssen. Er drückte sich schon seit einigen Monaten davor. Er hatte einfach keine Lust mehr auf die Eifersüchteleien. Jens atmete durch und beugte sich etwas zu Sabine hinunter und Küsste sie. Erst ganz vorsichtig, dann immer leidenschaftlicher. Aus der Ferne hörte man Schritte sowie Stimmen. Die beiden standen immer noch im Treppenhaus. Sabine löste sich von ihm, nahm seine Hand und zog ihn hinter sich her ins Arztzimmer. „Was wird das den jetzt Frau Doktor?“, fragte er etwas verwundert. „Wir müssen das noch mal üben“, antwortete Sabine verführerisch und zog ihn wieder nah an sich heran. Sie legte ihre Hände in seinen Nacken und küsste ihn. Nach einigen Augenblicken lösten sich die beiden voneinander. Sabine sah Jens liebevoll in die Augen. „So stürmisch hab Frau Doktor ja noch nie gesehen.“ Doch bevor Sabine darauf reagieren konnte, ging der Alarm los. Fluchtartig verließen die beiden das Arztzimmer in Richtung Anneliese. Als alle ihre Plätze eingenommen hatten, lass Johnny die Depesche vor „Sportunfall in der Tennishalle am roten Baum.“ Dort gelandet versorgten sie die junge Patientin und brachten sie in UKE.

Als sie wieder am Rettungszentrum ankamen, befestigte Jan die Rotorblätter wieder und ging hinein. Johnny schnappte sich die Arzttasche, um diese wieder aufzufüllen. Sabine blieb noch sitzen. Sie wollte mit ihm reden. Oft saßen die beiden in Anneliese und unterhielten sich. Jens stieg grade wieder vom Dach herunter. „Jens“, sagte sie und klopfte auf die Liege gegenüber. Jens lächelte sie an und setzt sich genau gegenüber von Sabine. Sie hatte große Angst, er würde einen Rückzieher machen, sobald sein Vorgesetzter hier wieder auftauchen würde. „Wie geht es jetzt weiter? Also mit uns meine ich.“ Sabine sah ihn erwartungsvoll an. Jens öffnete den Mund, schloss ihn aber wieder. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Einerseits liebte er Sabine über alles, andererseits würde ihre Beziehung bedeuten, dass sie womöglich beruflich getrennt werden. „Jens, ich weiß, dass Ralf dir mit einer Versetzung droht, aber ich will nicht weiter warten. Ich werde das nicht zu lassen. Ich will dich jetzt und ganz. Ich liebe dich. Jede Kleien Berührung macht mich fast wahnsinnig. Bitte Jens, mach keinen Rückzieher“, sagte sie mit Tränen in den Augen und strich ihm über die Wange. „Mach dir bitte keine Sorgen mein Engel. Ich liebe dich. Ich lasse dich nicht mehr gehen“, sagte Jens und wischte ihr die Tränen weg. Diese Worte machen Sabine unendlich glücklich. „Ich hoffe, du hast nach dem Feierabend noch nichts vor?“ Er wollte schnell das Thema wechseln. „Doch hab ich“, antwortete sie und verdrückte sich das grinsen. „Echt?“, erwiderte Jens traurig. Sabine brach in Lachen aus und Jens sah sie fragend an. „Natürlich hab ich Zeit für dich. Wie wäre es mit essen gehen oder wir nehmen etwas mit.“ „Sehr gute Idee. Ich wäre aber für Mitnehmen, sonst ist der Weg zum Nachtisch so weit“, antwortete Jens mit einem Grinsen und strich ihr liebevoll über den Oberschenkel. „Männer“, antwortete Sabine und verdrehte die Augen. „Was denn? Ich dachte, jede Berührung würde ich wahnsinnig machen“, sagte Jens und pikste sie in die Seite. Beide mussten herzlich lachen. Jens lehnte sich zu Sabine hinüber und küsste sie kurz. Schon hörte man den Alarm. Neuer Einsatz.

Als das Team wieder zurückkam, stand Madeleine am Landeplatz. „Jens, kannst du Anneliese für Nacht fertig machen?“, fragte Wollcke und sah in Richtung seiner Frau. „Na geh schon. Schönen freien Tag morgen“, antwortete Jens und nahm seinem Bordtechniker die Befestigungsbänder ab. Jan ging zu seiner Frau und die beiden verschwanden im Rettungszentrum. „Ich freue mich schon“, sagte Sabine, als Jens die Schiebetür zuzog. Johnny war bereits hineingegangen, um sich umzuziehen. „Aber wir sollten warten bis zumindest unsere Kollegen und Kettwig weg sind“, meinte Jens und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Ist wohl besser, dann schreib ich noch schnell die Protokolle. Die machen das leider nicht von alleine“, sagte Sabine und verschwand in Richtung Arztzimmer. Jens ging in sein Zimmer, duschte und zog sich um. Anschließend packte er paar Sachen zusammen. Jens schnappte seine Tasche und ging zum Arztzimmer. Mittlerweile war es 18:30 Uhr, das bedeutete es war kaum noch jemand hier. Er klopfte an die Tür und öffnete sie. „Bist du fertig?“ „Gib mir noch fünf Minuten. Ich muss den noch schnell fertig machen. Kettwig sitzt mir schon wieder im Nacken.“ Jens stellte seine Tasche auf die Untersuchungsliege und stellte sich hinter ihren Stuhl. Das Einsatzprotokoll war noch ziemlich leer und das hieß es dauerte mindestens noch eine halbe Stunde. Aber er wollte jetzt nicht mehr warten. Daher fing er an Küsse auf ihrem Hals zu verteilen. „Jetzt lass das. Ich muss mich konzentrieren“, sagte Sabine widerwillig und drehte den Kopf weg. Doch Jens ließ nicht locker. Er machte weiter und strich mit den Händen über ihre Schultern. Sabine fiel es immer schwerer sich zu konzentrieren. „Okay. Du hast gewonnen. Lass uns fahren“, antwortete Sabine und klappte ihren Laptop zu. Jens lächelte triumphierend und nahm seine Tasche. Sie nahm seiner Hand und zusammen gingen sie zu ihrem Auto. „Du kannst gerne fahren“, meinte Sabine und hielt ihm ihren Autoschlüssel hin. „Gerne doch mein Engel“, antwortete er und gab ihr einen Kuss. Auf dem Weg zu Sabines Wohnung hielten die beiden bei Sabines Lieblingsrestaurant an und nahmen etwas mit. Während der fahr sah er immer mal wieder zu Sabine hinüber. Ihr Kopf fiel immer mal wieder herunter. Anscheinend schlief sie immer mal wieder ein. „Bist du schon so Müde?“, fragte Jens. „Keine Sorge. Wir werden nicht gleich schlafen gehen“, antwortete sie und lächelte ihn verschmitzt an. Jens parkte ihr Auto. Die beiden stiegen aus und begaben sich in den zweiten Stock des Wohnhauses.
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