Stargate Atlantis  - Die letzte ihres Volkes? Teil 1

GeschichteSci-Fi / P12
Carson Beckett Die Antiker John Sheppard OC (Own Character) Rodney McKay Teyla Emmagan
17.02.2019
16.03.2019
18
43107
3
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ATLANTIS          

DIE LETZTE  IHRES VOLKES?

Prolog

John Sheppard stand auf dem Balkon draußen vor dem Kontrollraum und sah hinaus auf den weiten, blauen Ozean. Es war immer wieder ein unglaublicher Anblick auch wenn sie nun schon 8 Monate hier auf diesem fremden Planeten waren. Er erinnerte sich noch sehr genau an den Augenblick als er durch das Gate getreten war, in diese fremde Welt. In die Stadt die sich so überraschend vor ihnen aufgetan hatte. Es war ein Risiko gewesen mit der Gruppe herzukommen ohne zu wissen was auf sie warten würde. Seit Daniel Jackson das siebte Chevron gefunden hatte und somit den Zugang zu einer fremden Galaxie über das Gate, waren sie darauf vorbereitet worden. Eigentlich hatte man ja geglaubt das das sagenhafte Atlantis, von dem die meisten annahmen das es nur eine Legende war, auf der Erde lag. Und als man die Basis in der Antarktis gefunden hatte waren alle davon ausgegangen das dies Atlantis sein müsste. Doch dann hatte Daniel Jackson herausgefunden das bestimmte Tore in der Lage waren aus der eigenen Galaxie heraus zu wählen, mit dem 7. Chevron. Ja und so waren sie nun hier gelandet. Allerdings kostete das öffnen eines Wurmlochs in eine andere Galaxie sehr viel mehr Energie als bisher.

Er musste daran denken wie ihm General O’Neill erklärt hatte was auf ihn wartete, denn bis dahin hatte er von Stargate Projekt nicht die geringste Ahnung gehabt. Er war zu dem Zeitpunkt Pilot auf der McMurdock Station in der Antarktis. Seine Aufgabe war eigentlich nur gewesen den General zu der Basis zu fliegen. Allerdings wurden sie durch eine versehentlich gestartete Drohne fast abgeschossen und erfuhr er per Zufall was für eine Basis das war. Und als man dann auch noch feststellte dass er das Antiker Gen hatte wollte ihn der General sofort haben für den Job. Ihn hatte es gereizt und warum auch nicht, er war ungebunden und das einzige was er wollte war fliegen.

John atmete durch, ja und nun waren sie hier ohne eine Möglichkeit wieder zurück zur Erde zu kommen, ja sie konnten bis jetzt nicht einmal Kontakt mit der Erde aufnehmen denn sie hatten nicht genug Energie dafür. Die Energie der Stadt war schon bei ihrer Ankunft fast erschöpft gewesen und viel gebessert hatte sich die Lage bisher nicht. Was sie brauchten waren neue ZPM. Doch woher sollten sie die bekommen? Und seit sie auf die Wraith gestoßen waren, war die Lage noch schlimmer geworden. Nicht nur das sie ihren militärischen Leiter verloren hatten und er ihn hatte ersetzten müssen, nein, sie hatten auch einen sehr gefährlichen Feind erwachen lassen.  Die Wraith, eine Rasse von menschenähnlichen Wesen die allerdings nicht viel mit den Menschen zu tun hatten. Außer dass sie sie als Nahrung benutzten! Auch John war geschockt gewesen als er es das erste Mal hatte miterleben müssen als sie auf diese Wesen trafen. Und ausgerechnet sein Vorgesetzter war es gewesen der als erstes diesem Wesen zum Opfer gefallen war. Jeder der hatte zusehen müssen war auch heute traumatisiert.

Es war ihnen zwar gelungen zu entkommen und wieder nach Atlantis zurückzukehren aber die Wraith wussten nun dass es sie gab und dass sie die verschollene Stadt gefunden hatten. Seit dem mussten sie jederzeit damit rechnen da sie von den Wraith entdeckt wurden und sie angegriffen würden. Wie sie sich dann verteidigen sollten war vollkommen unklar. Den auch wenn sie Drohnen hatten und den Stuhl um sie abzuschießen, ohne genügend Energie brachte das alles nicht viel. Genau deshalb durchsuchten sie auch die gesamte Stadt. Was sie allerdings vor ein Problem stellte. Sie waren einfach zu wenig Leute und die Stadt zu groß. Sie würden noch weitere Monate brauchen um wirklich alles zu sichten, vielleicht sogar Jahre! Ganz zu schweigen davon dass viele Bereiche der Stadt noch überflutet waren. Nachdem sie aufgetaucht war, als sie ankamen, war auch die Energie nicht da gewesen um diese Bereiche zu entwässern. Es war wie ein Teufelskreis.  

Aber sie hatten sich nicht nur Feinde geschaffen, sie hatten auch neue Freunde gefunden. Unter ihnen die Athosianer die sie vor einem Überfall der Wraith gerettet hatten. Es war ihnen gelungen einen großen Teil der Athosianer auf den Planten zu bringen auf dem Atlantis war. Sie hatten sich dort neu angesiedelt nachdem sie nicht auf ihre ursprüngliche Welt zurück konnten. Und Teyla, ihre Anführerin war nicht nur eine Freundin geworden sondern auch ein Teammitglied. Genau wie Ronon, einen Sateder. Auch seine Welt war von den Wraith heimgesucht und zerstört worden. Dann hatte sie ihn zu einem Läufer gemacht, einen Menschen den sie jagten. John und Teyla hatten ihn gefunden und nun war er auch im Team.  

Er atmete einmal tief die frische Seeluft ein und beobachtete einige Fische die sehr ähnlich den irdischen Delphinen waren. Sie schwammen oft an der Stadt vorbei. Es war ein schöner und beruhigender Anblick.
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