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Fegefeuer

von LLawliet
GeschichteDrama, Thriller / P18 / MaleSlash
Hao Asakura Ren Tao Yo Asakura
17.02.2019
04.07.2019
8
25.943
3
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
19.02.2019 2.586
 
Hallo ihr Lieben!
Willkommen zurück zu „Fegefeuer“!
Schwuppdiwupp habe ich Kapitel 2 für euch^^

Viel Spaß!



Fegefeuer


Kapitel 2: Der See


Die Strahlen der aufgehenden Sonne, die sachte ihren Weg durch das Fenster in Rens Gesicht fanden, ließen diesen ein paar Mal müde blinzeln, bevor er langsam seine Augen öffnete. Sofort fühlte er, dass die angenehme Wärme an seinem Rücken, mit der er irgendwann in der vergangenen Nacht eingeschlafen war, fehlte. Es war schon bezeichnend, dass er nicht bemerkt hatte, wie Yoh verschwunden war, denn normalerweise hatte Ren einen sehr leichten Schlaf und wurde selbst von den leisesten Geräuschen wach. Dies wurde ihm mehr oder weniger von klein auf so antrainiert, denn er musste stets auf der Hut sein. Immer kampfbereit, zu jeder Tages- und Nachtzeit, denn die Feinde lauerten überall...
Doch wenn Yoh neben ihm lag, fühlte er sich sicher und geborgen. Das hatte er schon vor einiger Zeit herausgefunden.
„Guten Morgen Meister Ren...Hast du gut geschlafen?“, erkundigte sich Bason flüsternd, darauf bedacht, Joco und Trey, die sich noch im Tiefschlaf befanden, nicht aufzuwecken. Ren antwortete mit einem Nicken, erhob sich aus dem Bett, holte sich einen Satz frische Kleidung aus der Kommode und ging ins Badezimmer. Eine heiße, ausgiebige Dusche war genau das, was er jetzt brauchte. Er stellte das Wasser an und genoss wie dieses auf seinen Körper niederprasselte. Er fühlte sich etwas besser als am Vorabend, was sicherlich an Yohs liebevoller Fürsorge lag. Trotzdem würde er an seinen Schuldgefühlen sicher noch eine ganze Weile zu knabbern haben, vermutlich sogar für den Rest seines Lebens.
Nachdem Ren, wie immer, wenn er genügend Zeit dafür hatte, ziemlich lange geduscht hatte, trocknete er seine Haare und seinen Körper gründlich ab, öffnete die Dose mit seiner Lieblingskörperbutter und begann damit, seinen gesamten Körper einzucremen. Die nach Pfirsich duftende Creme war sehr teuer und wurde nur in Europa hergestellt, doch das war Ren egal. Geld hatte er sowieso ohne Ende und auf seine Körperpflege legte er größten Wert. Nachdem er seine gesamte Haut eingeschmiert hatte, putzte er sich die Zähne und stylte sein Haar. Als das erledigt war, war auch die Creme eingezogen und er zog sich an. Knapp eine Stunde hatte er im Bad verbracht, und trotzdem war es noch sehr früh. 6:18 Uhr zeigte die Wanduhr im Wohnzimmer. Das laute Schnarchen seiner Teamkollegen verriet ihm, dass diese sich nach wie vor im Land der Träume befanden. Also beschloss Ren einen kleinen Morgenspaziergang durch das Dorf zu machen. Die Straßen waren noch ziemlich leer um diese Uhrzeit, was Ren sehr gefiel. So konnte er ungestört ein wenig durch die Gegend laufen und nachdenken.
„Geht es dir heute besser, Meister Ren?“, fragte Bason, während er neben seinem Schamanen her schwebte.
„Ja“, war die knappe Antwort, doch sie reichte dem Geist vollkommen aus.
„Das freut mich.“
Ren war noch nie ein Mensch großer Worte gewesen, was bei der furchtbaren Kindheit, die er bei den Taos gehabt hatte, auch kein Wunder war. Bason war schon unglaublich dankbar und glücklich darüber, dass Ren ihn mittlerweile als Freund und Gefährten sah, und nicht mehr allein als Diener und Waffe.
Viel länger, als eigentlich geplant, spazierten Ren und Bason durch das Dorf, das mittlerweile sehr viel lebendiger geworden war. Der Chinese beschloss zum Village Café zu gehen, wo sich die Truppe mindestens zweimal am Tag zum gemeinsamen Essen traf. Wie fast jeden Tag war das Café gut gefüllt, als Ren dort eintraf. Sogleich erblickte er auch seine Freunde, die wie erwartet an ihrem Stammtisch saßen. Fröhlich begrüßte die Runde den frisch Eingetroffenen und widmeten sich wieder ihrem Frühstück. Yoh rückte auf der Sitzbank ein Stück zur Seite und deutete Ren mit seiner Hand, sich auf den nun freien Platz neben sich zu setzen. Ohne einen Kommentar abzugeben folgte dieser der pantomimischen Aufforderung und nahm Platz. Als er sich gerade hingesetzt hatte, senkte Yoh seinen linken Arm unter die Tischplatte und streichelte einmal unauffällig über Rens Oberschenkel. Keine Sekunde später hatte er seinen Unterarm schon wieder auf dem Tisch abgelegt. Der brünette Schamane tat dies immer, es war sozusagen sein und Rens geheimes Begrüßungsritual, wenn ihre Freunde anwesend waren. Amidamaru und Bason waren die einzigen, zumindest dachte Ren das, die von ihrer heimlichen Beziehung, oder vielleicht sollte man eher sagen, von ihrem heimlichen Verhältnis, wussten. Die beiden hatten nie wirklich darüber gesprochen, wie ihr Beziehungsstatus nun genau bezeichnet werden sollte. Ein richtiges Paar waren sie nicht, zumindest nicht dass Ren wüsste. Normale Freunde waren sie allerdings auch nicht. Irgendwas dazwischen, wahrscheinlich. Doch Ren wollte auf keinen Fall, dass ihre Freunde etwas davon erfuhren, es war eine Sache allein zwischen ihm und Yoh.
Das Frühstück verlief ohne besondere Vorkommnisse. Niemand sprach Ren auf sein seltsames Verhalten am Vorabend an. Sie kannten ihren chinesischen Freund gut genug um zu wissen, dass dieser nicht darüber reden wollte, wenn er es nicht selbst ansprach. Und sie respektierten das. Abgesehen davon hatten auch die anderen eine ungefähre Vorstellung davon, wieso Ren so niedergeschlagen gewesen war. Sie ließen sich zwar nichts anmerken, aber sie alle waren erleichtert zu sehen, dass Ren sich wieder normal verhielt.

Weder das Team Asakura, noch das Team Ren hatten heute einen Kampf, weshalb sich die Gruppe nach dem Frühstück langsam auflöste und jeder entweder für sich trainieren ging oder irgendetwas anderes vor hatte. Nach einer Weile saßen nur noch Ren und Yoh am Tisch. Während Yoh genüsslich seinen Schoko-Milchshake schlürfte, pustete Ren ein paar Mal auf seinen heißen Milchkaffee, bevor er vorsichtig den ersten Schluck davon trank.
„Geht's dir besser?“, fragte Yoh leise. Ren nickte.
„Ja...Wie lange warst du eigentlich da? Ich habe gar nicht mitbekommen, wie du abgehauen bist.“
Yoh kicherte: „Ja, du hast geschlafen wie ein Baby...Du wolltest meine Hand gar nicht loslassen...total süß!“
Sofort färbten sich Rens Wangen knallrot. „Lügner! Und nenn' mich nicht süß!“, knurrte er so leise wie er konnte. Yoh musste sich zusammenreißen, nicht auf der Stelle herzhaft loszulachen. Doch dann würde Ren sicherlich ausflippen.
„Ich bin so gegen ein Uhr morgens gegangen; als Joco und Trey gekommen sind bin ich schnell aus dem Fenster geklettert und habe mich aus dem Staub gemacht“, erklärte der Brünette grinsend.
„Hm“, war der einzige Kommentar seitens Ren. Er trank seinen Milchkaffee aus und erhob sich vom Tisch.
„Gehst du schon?“, fragte Yoh überrascht.
„Ja. Ich muss noch ein bisschen trainieren“, antwortete der Angesprochene.
„Verstehe...“, erwiderte Yoh hörbar enttäuscht.
„Bis später“, verabschiedete Ren sich und wollte gehen, als Yoh plötzlich sein Handgelenk griff und ihn zurückhielt.
„Ren...Ihr habt morgen keinen Kampf, oder?“
„Nein, wieso?“, stellte Ren als Gegenfrage.
„Wir auch nicht...Wollen wir uns heute Abend treffen? Ich meine...nur wir zwei...“, fragte der Braunhaarige und lächelte sanft. Ren spürte, wie sich seine Wangen erwärmten. Verlegen schaute er zur Seite und nickte leicht. „Bei Sonnenuntergang am Waldrand.“
Yoh nickte ebenfalls. „Gern, dann bis heute Abend“, bestätigte er glücklich und ließ von Rens Handgelenk ab.
„Bis dann“, erwiderte dieser und verließ schnurstracks das Café.
Yoh stellte seinen Ellenbogen auf die Tischplatte und stützte seinen Kopf auf seiner Hand ab. Mit einem verträumten Lächeln auf den Lippen blickte er Ren noch eine ganze Weile hinterher, während er seinen Milchshake weiter schlürfte.
„Du scheinst dich auf heute Abend zu freuen“, holte Amidamaru seinen Schamanen aus dessen Gedanken. Dieser lachte leise, als er antwortete: „Ja, allerdings!“ Yoh rührte mit seinem Strohhalm den Rest seines Shakes ein paar Mal um und trank diesen genüsslich aus. Ein tiefes Seufzen entkam seiner Kehle. „Ren und ich haben nicht oft die Gelegenheit, ungestört Zeit miteinander zu verbringen...“, sagte er, wobei seine Stimme deutlich deprimierter klang als zuvor.
„Das ist wahr...Aber der Kampf gegen Zeke ist momentan unser größeres Problem...“, erwiderte der Samurai.
„Ja schon...“, bestätigte Yoh nachdenklich.
„Diese Geheimniskrämerei gefällt dir nicht...du würdest eure Beziehung lieber offiziell machen, habe ich recht?“
Wieder seufzte der Brünette. „Ja, das würde ich...Aber er ist noch nicht bereit dazu...“, antwortete er und rührte gedankenverloren in seinem leeren Becher herum. Eine Weile schaute Amidamaru sich das Schauspiel an, bevor er sich ein Lachen nicht mehr verkneifen konnte. „Dich hat es wirklich voll erwischt, was Yoh?“
Das Lachen seines Schutzgeistes steckte den Schamanen an. „Oh ja...vom ersten Augenblick an...“

Der weitere Tag verlief soweit ereignislos. Ren hatte sich nach seinem Training noch ein paar Schamanenkämpfe im Kolosseum angeschaut. Schließlich war es wichtig, seinen Gegner zu kennen, dessen Kampfstil und Strategie zu analysieren. Doch die Teams, die er heute gesehen hatte, waren keine Gegner für das Team Ren. Sowohl er selbst, als auch Trey und Joco hätten sie locker allein fertig machen können. Gut zu wissen.
Die einsetzende rötliche Färbung des Himmels verriet Ren, dass der Sonnenuntergang nicht mehr lange auf sich warten ließ. Der aktuelle Kampf würde auch jeden Moment vorbei sein, beide Teams hatten fast ihr gesamtes Furyoku verbraucht. Also erhob Ren sich von der Zuschauertribüne und trat in den nächstgelegenen dunklen Tunnel, welcher aus der Arena heraus führte. Bevor er sich mit Yoh traf, wollte er sich noch schnell frisch machen, weshalb er sich geradewegs zu dem Steinhaus begab, indem er und sein Team hier in Doby Village wohnten. Der Weg vom Kolosseum zum Wohnviertel war nicht weit, gerade einmal zehn Minuten brauchte er, bis er an seinem Zwischenziel angekommen war. Wie es schien waren seine Teamkollegen nicht da. Zum Glück, denn Ren hätte nun weder auf Jocos schlechte Witze, noch auf Treys löchernde Fragen, wo Ren denn heute Abend noch hin wollte, Lust gehabt. Er schnappte sich Wechselkleidung aus seiner hölzernen Kommode im Schlafzimmer und schloss sich im Bad ein, um eine schnelle Dusche zu nehmen. Der Schweiß vom Training war ruckzuck abgespült und der Chinese war nach weniger als fünf Minuten schon wieder aus der Dusche raus, trocknete sich ab und richtete sein Haar. Jedoch wollte eine hartnäckige Strähne nicht so recht an ihrem Platz bleiben, weshalb Ren diese mehrmals wieder zurückschob und mit einer extra Portion Gel in die richtige Position zwang. Seiner hochgezogenen Augenbraue nach war der junge Schamane aber immer noch nicht hundertprozentig zufrieden mit seiner Frisur.
„Dein Haar sieht gut aus, Meister Ren“, wollte Bason seinen Meister bestärken, woraufhin dieser jedoch augenblicklich rot anlief. „Halt die Klappe, Bason!“, fauchte Ren seinen Geist an, bevor er mit erhobener Nase das Badezimmer verließ. „Verzeihung, Meister Ren“, entschuldigte Bason sich und schwebte Ren hinterher. Er konnte sich ein dezentes Grinsen nicht verkneifen. Zu niedlich fand er die Tatsache, dass sein junger Herr für sein Date mit Yoh gut aussehen wollte. Noch vor einem Jahr hätte er sich niemals träumen lassen, dass er mal eine solche Seite an dem jungen Tao kennenlernen würde.
Als der an das Dorf grenzende Wald in Sichtweite gelang, war die Sonne bereits hinter den dichten Baumkronen verschwunden. Lediglich einige vereinzelte Sonnenstrahlen drangen noch zwischen den grünen Blättern hervor. Ren dachte eigentlich, dass er zu früh am Treffpunkt sein und noch eine Weile auf Yoh würde warten müssen, doch da hatte er sich geirrt. Denn der Anführer von Team Asakura saß bereits auf einem Stein unmittelbar am Rande des Waldes und unterhielt sich mit seinem Schutzgeist. Ren spürte, wie sich sein Herzschlag etwas beschleunigte. Dies passierte häufig, wenn er Yoh sah, vor allem, wenn er mit ihm allein war. Sich seine leichte Nervosität nicht anmerken lassend, lief er auf den Brünetten zu. Dieser hatte die Ankunft seiner Verabredung längst bemerkt und winkte Ren mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht zu. „Hey, Ren!“, rief er fröhlich und erhob sich von der steinernen Sitzgelegenheit. „Hey“, grüßte Ren betont gelangweilt zurück. „Wollen wir ein bisschen spazieren gehen?“, fragte Yoh und zeigte in Richtung Wald. Der Andere nickte nur. Mit einigen Metern Diskretionsabstand schwebten Amidamaru und Bason hinter ihren Schamanen her und unterhielten sich über die Welt, wie sie zu ihren Lebzeiten gewesen war. Yoh hatte seine Hände hinter seinem Kopf miteinander verhakt und begann das Gespräch: „Was hast du den Tag über so getrieben?“
„Zuerst habe ich mit Bason trainiert...Und dann habe ich mir einige Kämpfe im Kolosseum angeschaut. Und du?“
Yoh kicherte leicht. „Genau das Gleiche...Hast du den Kampf zwischen den Cowboys und den Zirkus-Typen gesehen?“
Rens Lippen verzogen sich zu einem Grinsen. „Ja...Solche Amateure...Kaum zu glauben, dass die es überhaupt in die zweite Runde geschafft haben...“
„Ja, das dachte ich mir auch! Obwohl dieser Clown echt ein paar lustige Witze drauf hatte!“, lachte Yoh herzhaft. Die beiden unterhielten sich noch über einige andere Kämpfe, die sie gesehen hatten und darüber, wie ihr Training verlaufen war, während sie tiefer in den Wald liefen. „Oh, wir sind schon da!“, rief Yoh plötzlich, als sie an eine kleine Lichtung kamen. Ren war kurz irritiert. Er hatte gar nicht mitbekommen, dass sie ein Ziel ausgemacht hatten. Doch jetzt wo er so darüber nachdachte, war der Braunhaarige auf dem Weg ein paar Mal abgebogen und schien genau zu wissen, wo er hinwollte. Nun standen sie hier, an einem kleinen See inmitten des Waldes. Er war maximal vierzig, fünfzig Meter lang und vielleicht fünfundzwanzig Meter breit. Umrandet von einigen großen und vielen kleinen Steinen, zwischen denen verschiedenste Arten von Blumen wuchsen, reflektierte die Wasseroberfläche das bleiche Licht des Mondes, der bereits deutlich am Himmel zu sehen war, auch, wenn die Dunkelheit der Nacht noch nicht vollends eingetreten war.
„Ein wunderschöner Ort, nicht wahr?“, fragte Yoh lächelnd.
„Ja...Von diesem See wusste ich gar nichts“, erwiderte Ren und blickte sich fasziniert um.
„Ich habe ihn vor ein paar Tagen entdeckt und wollte ihn dir unbedingt zeigen“, erklärte der Brünette und trat dabei näher an Ren heran, was dieser zunächst gar nicht zu bemerken schien. Jedoch wusste Yoh dies zu ändern, indem er Rens Kinn mit Daumen und Zeigefinger griff und es sanft in seine Richtung zog, sodass sich ihre Blicke trafen. Sofort legte sich ein leichter Rotschimmer auf die Wangen des Chinesen, als er in das sanft lächelnde Gesicht seines Gegenübers blickte. Als dieser mit seinen Fingern zärtlich über seine Wange streichelte und sein Gesicht langsam hinabbeugte, wusste Ren genau, was nun folgen würde. Und er würde einen Teufel tun, um sich dagegen zu wehren. Er schloss seine Augen und genoss das kribbelnde Gefühl, das sich in ihm ausbreitete, als die warmen, weichen Lippen Yohs seine eigenen umschlossen. Eine ungeheure Wärme durchströmte seinen Körper, während er seine Lippen einen Spalt öffnete, um der Zunge des Größeren Einlass zu gewähren. Dieser umgriff Rens Hüfte mit seinem linken Arm und drückte dessen Körper mit sanftem Druck gegen seinen eigenen. Unbewusst legte auch Ren seine Arme um Yohs Oberkörper, während sich ihre Zungen immer leidenschaftlicher umspielten. Beide genossen den intensiven Kuss in vollen Zügen. Zumindest bis Yoh plötzlich mit einer schnellen Bewegung seinen Fuß in die Kniekehle Rens drückte. Nicht so fest, dass er dem Chinesen Schmerzen bereitet hätte, und doch fest genug, damit dieser das Gleichgewicht verlor und drohte zu Boden zu fallen, was Yoh natürlich verhinderte, indem er Ren mit beiden Armen auffing, ihn sanft auf dem Boden ablegte und sich seitlich über ihn beugte. „Hey! Wa-“ Rens Protest wurde sofort im Keim erstickt, denn Yoh fackelte nicht lang und eroberte die Lippen des jungen Taos erneut.

Keine der beiden Turteltauben bemerkte, dass sie nicht allein waren. Im Geäst einer hoch liegenden Baumkrone saß Zeke auf einem Ast und beobachtete das Geschehen. Ein schwer definierbares Grinsen zierte sein Gesicht.
Hm...Wirklich äußerst interessant...


Tbc.
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Ich finde, Yoh und Ren sind soo ein süßes Paar :)))

Ich hoffe, das Kapitel hat euch gefallen und ihr seid auch beim nächsten Mal wieder dabei!

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Review dalassen würdet :)

Ganz liebe Grüße!
Eure LLawliet
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