Eine Entscheidung die alles verändert

von xxAmyxy
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
Anakin Skywalker / Darth Vader Obi-Wan Kenobi OC (Own Character) Padmé Naberrie Amidala Qui-Gon Jinn
16.02.2019
12.07.2019
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Kapitel 3


„Vielleicht habe ich einen Jedi getötet und es ihm abgenommen.“, meint Qui-Gon und lehnt sich im Stuhl zurück. Ich schaue ihn nur mit einer hochgezogenen Augenbraue skeptisch an. „Das glaube ich aber nicht.“ sage ich und lehne mich, genauso wie Qui-Gon gerade eben, im Stuhl zurück und verschränke die Arme. „Niemand kann einen Jedi töten.“ stimmte mir nun auch mein Bruder zu. „Ich wünschte dem wäre so.“ als er das sagt blitzt ein funke Trauer in seinen Augen auf. Allerdings ist es so schnell wieder verschwunden, dass ich mir das auch nur eingebildet haben kann. Einen Moment lang ist es vollkommen still am Tisch.

Dann ergreift Ani wieder das Wort „Ich hab mal geträumt ich war ein Jedi. Ich kam hierher zurück und befreite alle Sklaven.“ Nun sah Ani wieder von seinem Teller auf und sah Qui-Gon hoffnungsvoll an. „Befreit ihr uns?“ Nun schaut auch Padmé betrübt auf ihren Teller, während Qui-Gon auf Ani’s Frage mit ‚Nein, bedauerlicherweise nicht‘ antwortet und ich konnte ihm ansehen wie leid ihm das tut. Doch mein Bruder gibt nicht so schnell auf. „Ich glaub es aber doch. Warum seid ihr sonst wohl hier?“ Auch ich bin nicht sonderlich überzeugt davon, dass sie ohne guten Grund ihr waren. Nun lehnt sich Qui-Gon doch wieder nach vorne und sieht Ani und mich an. „Ich sehe das man euch nichts vormachen kann.“ seufzt Qui-Gon nach einem Moment der Stille.

Neugierig lehne mich wieder nach vorne. Jetzt wird es Interessant. „Wir sind auf den Weg nach Coruscant, dem Zentralen System der Republik, auf einer äußerst wichtigen Mission.“ Jetzt bin ich vollends verwirrt und scheinbar geht es Ani und Mom nicht anders. „Warum seid ihr denn dann im Outer Rim?“ frage ich neugierig und nun übernimmt Padmé das reden. „Unser Schiff wurde beschädigt und wir sitzen hier fest bis wir es reparieren können.“ - „Ich kann euch helfen!“ rief mein Bruder glücklich. „Ich kann alles reparieren.“ Ich muss bei der Aussage schmunzeln, ja er kann wirklich sehr viele Sachen reparieren. Aber ich glaube fast, dass ein Raumschiff dann doch eine Nummer zu groß für ihn ist. Es ist nicht so, als würde ich nicht an ihn glauben, denn wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann schafft er es auch. Aber er hat noch nie so etwas großen und komplexes repariert.

„Davon bin ich überzeugt“ stimmte ihm nun auch Qui-Gon zu. „Aber zuerst müssen wir die benötigten Ersatzteile auftreiben.“ - „Na ja, das wird hier sehr schwierig sein. Ich meine, die Ersatzteile zu finden ist nicht das größte Problem, sondern eher das, dass ihr hier draußen nicht mit den Republikanischen Credits zahlen könnt.“ gab ich zu bedenken. „Ja das haben wir auch schon bemerkt.“ meint Padmé daraufhin leicht schmunzelnd. „Aber wirse nix und wieder nix zum tauschen haben“ sagt Jar Jar an Ani gewandt, als hätte er meinen Einwand gar nicht gehört. Padmé wendet sich mit ihrem nächsten Satz nun Mom zu. „Diese Schrotthändler müssen doch irgendwo einen Schwachpunkt haben.“ sagt sie halb verzweifelt und halb hoffnungsvoll. Mom meint daraufhin nur „Glücksspiel.“ - „Hier dreht sich alles um die Rennen.“ führe ich das ganze weiter aus und Qui-Gon ergänzt „Podrennen!“ - „ Habgier kann ein mächtiger Verbündeter sein.“ stelle ich schließlich fest.

Ani fing plötzlich an zu strahlen „Ich hab ’nen Renner gebaut. Den schnellsten aller Zeit!“ Oh nein, ich weiß was jetzt was kommt und es gefällt mir mal so gar nicht. „Hey, morgen ist doch Boonta Eve, das große Rennen. Ihr könntet meinen Anmelden!“ bot Ani dann an, „Anakin!“ wird er von Mom und mir unterbrochen, wobei bei Mom deutlich die Besorgnis heraus zu hören ist und ich warf noch ein, dass das Watto nicht erlauben wird. „Watto weiß nichts davon.“ verteidigt er seinen Vorschlag. „Und wie willst du ihm erklären, warum du plötzlich einen Renner zu hause hast?“ frage ich ihn . Allerdings hatte er dafür auch schon eine Idee und dafür wendet er sich an Qui-Gon. „Ihr könntet sagen, dass er euch gehört und ihn dazu bringen, dass ich ihn fahren darf.“ Okay diese Idee ist echt nicht schlecht, jetzt müssen nur noch Qui-Gon und Mom mitmachen. Aber ich glaube bei Qui-Gon wird das nicht so schwierig, bei Mom habe ich da schon eher meine Bedenken.

„Ich will nicht das du fährst! Ich sterbe jedes mal vor angst wenn Watto dich dazu zwingt.“ Okay, dass wird doch noch schwieriger als gedacht. „Aber beim Boonta Eve können doch auch zwei mitmachen. Was heißt, dass er gar nicht alleine fahren muss.“ gebe ich zu bedenken, doch beim Gesichtsausdruck meiner Mom, war das wohl nicht das schlauste was ich hatte sagen können. „Ich mag es doch so gerne und das Preisgeld wäre mehr als genug für ihr Ersatzteile. Außerdem hat Amy recht, ich wäre ja nicht alleine!“ stimmte mir nun auch mein Bruder zu und auch Mom scheint nun so langsam zu verstehen, dass es keinen anderen Weg gibt. „Anakin…“ seufzt Mom besorgt und sieht auch mich mit dem gleichen besorgten Blick an.

„Eure Mutter hat recht.“ sagt Qui-Gon in einem Ton der keine Widerspruch duldet. „Gibt es ihr sonst noch jemanden der Republik freundlich ist und uns helfen kann?“ wendet er sich mit einem deutlich sanfteren Ton wieder Mom zu, doch sie verneint seine Frage. Wieder senkt sich stille über den Raum und jeder denkt über eine andere Lösung nach. Na ja fast alle, denn Ani und ich sehen uns an, wir beide wissen das es keine andere Möglichkeit gibt die Ersatzteile zu besorgen. Dann ergreift mein Bruder wieder das Wort „Mom, du sagst doch immer: ‚Das Problem in dieser Galaxis ist, dass sich die Leute nicht helfen.‘“ Gute Idee, mit dem eigenen Waffen geschlagen. Ich schaue zu Ani und muss grinsen.

Als ich dann wieder zu Mom schaue, weis ich, dass sie zu stimmen wird, weil sie weis, dass es keinen anderen Weg gibt. Padmé, die das Gespräch bisher stumm mit verfolgt hat, meint nun „Ich bin überzeugt, dass Qui-Gon euren Kindern keiner Gefahr aussetzen will. Wir finden mit Sicherheit einen anderen Weg“ Doch Mom seufzt nur „Nein… Es gibt keine anderen Weg“ Sie holt einmal tief Luft und meint dann „Es mag mir vielleicht nicht gefallen, aber sie können euch helfen. Es ist ihre Bestimmung euch zu helfen.“ Dann herrscht erst mal wieder schweigen am Tisch und jeder hängt seinen Gedanken nach.

Anakin, für den die Operation ‚Mom überreden‘ scheinbar abgeschlossen ist, wendet sich nun mir zu und schaut mich mit seinem besten Hundeblick an, „Amy…“ - „Ja, ich mach‘s“ unterbreche ich ihn, da ich genau weis was er mich fragen wollte und ich schon darauf gewartet habe, dass er das Fragt. Als ob ich da noch groß überlege, wenn ich bei ihm Co–Pilotin sein kann. „Aber dann müssen wir nachher noch ein bisschen an deinem Renner Arbeiten, denn so wie ich das sehe fehlen hier und da noch ein paar Kleinigkeiten und er braucht noch etwas Farbe.“ Werfe ich dann allerdings noch ein und Ani nickt, „Dann können wir ja gleich rausgehen, natürlich erst nachdem wir den Abwasch gemacht haben, -“ füge ich, nach einem kurzen Seitenblick auf Mom, noch hinzu. „- und schon mal anfangen sonst wird es noch zu spät.“

Nachdem dann alle aufgegessen haben, räumen wir den Tisch ab. Ich melde mich freiwillig um den Abwasch zu machen und mein Bruder hilft mir dann noch beim Abtrocknen und wegräumen des Geschirrs. Währenddessen alberten wir ein bisschen herum, ohne mit zu bekommen, dass uns jemand die ganze Zeit beobachtet hat.
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