The Black Dog

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
Harry Potter Hermine Granger Remus "Moony" Lupin Ronald "Ron" Weasley Sirius "Tatze" Black
16.02.2019
14.10.2019
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-Kapitel 1-

Draußen auf der dunklen, stillen und nassen Straße zog Harry seinen schweren Koffer hinter sich her. Nachdem er die vorlaute Magda in die Luft gejagt hatte, war er so schnell es ging aus dem Haus seines Onkels verschwunden. Keuchend blieb Harry mitten auf der dunklen Straße stehen, ging zum Gehweg und sank darauf nieder. Erst jetzt spürte der junge Zauberer die Kälte die sich langsam unter seine Kleidung fraß. Er konnte seinen eigenen Atem sehen, schnell zog er sich seine sportliche blaue Jacke enger um seinen Körper. Nur eine einzige Straßenlampe erhellte die dunkle Straße, doch dann ging auch diese aus. Jetzt erhellte der Vollmond am Himmel die Dunkelheit. Ein starker Wind kam auf, der Spielplatz hinter ihm stand still. Harry wollte gerade Hedwig streicheln, als er plötzlich Inne hielt und sich umsah. Ein komisches Prickeln breitete sich im Nacken aus, es gab ihm das Gefühl, als würde er von jemanden oder etwas beobachtet. Der junge Zauberer nahm vorsichtshalber seinen Zauberstab in die Hand, um sich im Notfall verteidigen zu können. Harry schaute hinter sich, spähte in die Dunkelheit, doch er konnte nichts erkennen. Als er sich wieder umdrehte, erstarrte er. Mit weit aufgerissenen Augen starrte Harry auf die Gegenüberliegende Seite des Straßenrandes. Ein riesiger schwarzer Hund mit weit aufgerissenen, glühenden Augen. Harry schluckte. Seine Hand mit dem Zauberstab zitterte leicht. Der Hund saß auf dem Gehweg und schaute ihn an. Der junge Zauberer wusste nicht was er machen sollte. Sollte er ihm vielleicht nicht in die Augen schauen, weil es immer hieß das es die Hunde als Angriff sahen. Oder sollte er schnell weglaufen? Harry überlegte fieberhaft was er tun sollte, als sich der Hund auf einmal in Bewegung setzte. Er kam direkt auf ihn zu. Angst durchflutete Harrys Körper, seine Beine wollten sich nicht bewegen. Nun stand der riesige schwarze Hund vor ihm und schaute ihn an. Er schaute ihn nur an, sonst machte er nichts. Etwas verwirrt runzelte Harry die Stirn. Was wollte der Hund von ihm? Harry wurde aus seinem Gedankengang gerissen, als ein ohrenbetäubender Knall ertönte und wenig später blendendes Licht in sein Blickfeld kam. Ein gigantisches Paar Reifen kam vor Harry und dem schwarzem Hund zum stehen. Es war ein blauer drei Decker Bus, der aus dem Nichts aufgetaucht war. Harry blinzelte ein paar mal und fragte sich, ob er dies gerade träumte oder er hellwach war. Doch dann erschien ein Schaffner in blauer Uniform am Eingang des Busses und begann laut in die Nacht zu sprechen.
„Willkommen im Fahrenden Ritter, dem Nottransporter für gestrandete Hexen und Zauberer. Mein Name ist Stan Shunpike und ich bin für heute Abend Ihr Schaffner“, stellte er sich vor. Stan grinste Harry einen kurzen Moment an, doch dann verschwand es. „Was is’ los? Willst du hier Wurzeln schlagen?“
„Nein.“
„Dann steig ein“, meinte Stan und machte Harry Platz, damit er einsteigen konnte. Er wollte gerade seinen Koffer packen, doch Stan hielt ihn auf, „Nein, nein das mache ich. Gehört der Hund zu dir?“
Harry schaute zu dem schwarzen riesigen Hund der ihn ansah. Dann nickte er langsam.
„Ja, er gehört zu mir“, antwortete er.
„Gut, aber pass bloß auf, dass er nicht sein Geschäft in unserem Bus verrichtet.“
„Mache ich.“
Harry stieg ein, der schwarze Hund folgte ihm. Stan war damit beschäftigt den schweren Koffer von Harry in den Bus zu laden.

Harry ging durch den Bus, vier Betten standen im unteren Teil des Busses und die zwei anderen Stockwerke des drei Decker Busses waren ebenfalls voll mit Betten. Von oben konnte Harry das Schnarchen anderer Zauberer hören. Stan ging an ihm vorbei zur Fensterscheibe, die den Teil zum Busfahrer trennte. Er drehte sich um, lehnte sich dran und gab Harry eine Fahrkarte. Danach klopfte er kurz an die Fensterscheibe.
„Drück drauf, Ernie!“, rief er laut.
„Ja! Drück drauf, Ernie!“, rief ein Schrumpfhirn laut lachend.
Ein älterer Herr mit dicken Brillengläsern trat aufs Gas. Sofort schoss der Bus los. Harry fiel zurück auf ein leeres Bett. Schnell rappelte er sich auf und musste sich festhalten, um nicht noch einmal zurück zu fallen.
„Was hast du nochmal gesagt wie du heißt?“, fragte Stan.
„Ich habe nichts gesagt.“
„Wo soll’s hingehen?“
„Zum Tropfenden Kessel, das ist in London.“
„Haha, hast du gehört, Ernie? Der Tropfende Kessel, das ist in London“, äffte Stan Harry lachend nach.
Stan nahm sich den Tagespropheten, der zwischen Fensterscheibe und Metall steckte. Er faltete ihn auf und begann zu lesen.
Auf der Titelseite war ein Mann zu sehen, die Überschrift hieß „Gefangener aus Azkaban geflohen“.
„Wer ist das dort auf der Titelseite?“, fragte Harry interessiert.
Stan schaute auf die Titelseite und starrte den jungen Zauberer vor sich an.
„Du weißt nicht wer das ist?“, fragte er erstaunt, worauf Harry nur mit dem Kopf schüttelte, „Das ist Sirius Black! Er ist ein Mörder!“
„Aber wie hat er es geschafft aus Azkaban zu fliehen?“, fragte Harry verwirrt.
„Genau das ist hier die Frage! Das hat vor ihm noch nie jemand geschafft! Aber man sagt, dass er ein treuer Anhänger von du weißt schon wer ist. Von dem hast du doch sicherlich schon gehört, oder?“
„Ja, von dem habe ich schon gehört.“


Nach einer halben Stunde war Harry am Tropfenden Kessel angekommen. Im Tropfenden Kessel wurde Harry bereits vom Zaubereiminister Cornelius Fudge erwartet, der ihn darüber informierte, dass sein Malheur mit Magda wieder rückgängig gemacht wurde. Obwohl minderjährigen Schülern untersagt ist, außerhalb von Hogwarts zu zaubern und ein Verstoß gegen diese Regel einen Schulverweis bedeuten kann, darf Harry nach Hogwarts zurückkehren. Fudge übergab ihm die Schulbücher für das nächste Schuljahr und ließ ihn dann auf sein Zimmer bringen. Zudem hatte Fudge ihm gesagt, dass er den Hund behalten darf, solange er sich um ihn kümmerte.
Harry ließ sich aufs Bett fallen und atmete erleichtert aus. Der schwarze riesige Hund hatte sich auf den Boden neben dem Bett hingelegt und die Augen geschlossen. Erst als Harry sich abrupt aufsetzte hob er den Kopf.
„Ich weiß nicht einmal wie du heißt“, meinte Harry und setzte sich neben den großen schwarzen Hund, um ihn sanft über den Rücken zu streicheln. „Da du kein Halsband trägst bist du wahrscheinlich ein Streuner. Dann sollte ich dir einen Namen geben.“ Harry überlegte angestrengt, wobei er seinen Blick über das Tier wandern ließ. Dabei fiel ihm die riesigen Pfoten auf. „Ich weiß, wie ich dich nennen werde! Tatze!“ Der Hund bellte als Zustimmung. „Ja, dieser Name passt perfekt zu dir.“
Lächelnd fuhr Harry mit seiner Hand durch das schwarze Fell des Hundes.










Ich hoffe euch hat das erste Kapitel gefallen, die nächsten Kapitel werden länger. Ich würde mich über eine Rückmeldung von euch freuen. :)

Beste Grüße
Alphawolf7
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