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[Rick und Morty] - Pristmasplitter

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
15.02.2019
18.02.2019
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Die Jungs liefen durch einen engen Gang hindurch, entlang der Kanalisation, auf der Suche nach dem Pristmasplitter, welcher Rick für seine Maschine benötigen würde. Abermals schleppte er Morty auf eine gefährliche Reise, bei der sie ihren Kopf gefährden würden, nur damit der ältere der Beiden seine seltsame Technik verwenden konnte, die ganz sicher nicht toll sein würde. Im Grunde verstand der Braunhaarige nicht, für welche Apparaturen Rick diese Sachen benötigte, aber der Pristmasplitter schien sehr wichtig zu sein. So wichtig, dass sie ihr Leben riskieren mussten, nur für sowas.

Der Junge stotterte etwas und gab sein bekanntes „Äh, Rick.” ab, bevor er zur Sache kam. „Für was brauchst du diesen Splitter?”, war seine Frage gewesen. Der nervöse Bursche rieb sich an den Arm, es würde bestimmt gefährlich werden, weshalb sein Großvater stöhnte. „Ich meine, oh man, müssen wir danach suchen? Klar, du benötigst ihn, aber immer wenn wir was stehlen, verfolgen uns die Männer oder Aliens oder Kreaturen!”, gab der Sprössling seine Bedenken ab, weshalb der ältere der Beiden seine Augen verdrehte. Nicht auszuhalten, wenn Morty doch nur etwas mutiger wäre, dann wäre alles in Ordnung, aber so stand er dem grauhaaeigen Mann im Weg.

„Mor”, er rülpste laut, „ty, natürlich brauchen wir den Pristmasplitter! Kaum auszudenken, welche Gefahren auf uns lauern würden, wenn wir es nicht täten. Planeten werden zerstört, Morty!”, gab sein Großvater von sich und kletterte einfach weiter. Sie gelangen an eine Kreuzung und gingen immer weiter nach links. Obwohl sie sich vielleicht verliefen, gab Rick nicht auf und ging immer weiter. Er benötigte diesen Splitter unbedingt, deshalb müsse er alles in Kauf nehmen, scheiß egal, was es ihn kosten würde! Sie mussten es suchen. Außerdem wäre ein neues Abenteuer nicht verkehrt. Was ist schon dabei, oder?

„Das sagst du ständig, Rick, aber im Endeffekt passiert rein gar nichts!”, der jüngere der Beiden bog nach rechts ab, immer seinem Großvater hinterher, weil er sich nicht unnötig verlaufen wollte. Rick war das Genie, Morty war nur sein Werkzeug, aber trotzdem würde er Morty niemals im Stich lassen, ganz egal, was dieser Junge auch tat. Schließlich ist er ihm an das Herz gewachsen. Außerdem benötigte Rick seinen Morty, aber dies ist eine andere Sache. „Außerdem, wieso kriechen wir hier in der Kanalisation herum? Gibt es keinen anderen Weg dorthin?”, wollte der Junge abermals wissen.

„Das haben wir schon alles abgekaut, Morty! Wenn wir uns auf der Oberfläche bewegen würden, würden uns die Sliganons fangen, hast du das etwa vergessen? Und glaub mir, sie sind sehr blutrünstig, wenn es um Menschen geht. Sie reißen uns in Stücke, falls sie uns finden.” Der Weg war weit und gefährlich, doch die Beiden gaben nicht nach und liefen immer weiter den Weg entlang. Es roch nach Erbrochenem, aber sie mussten weiter, wenn sie leben wollen, müssen sie diesen Weg gehen. Auf Mortys Frage, wie brutal sie sind, zeigte ihm Rick ein Video, in dem ein Sliganon einen Menschen zerfetzt. Für einige Sekunden übergab sich Morty, wischte sich die Kotze aus dem Mundwinkel.

„Sie es dir genau an, Morty!”, woraufhin sich Morty wehrte und die Augen kurz schloss. Beinahe wäre er in das verdreckte Wasser gefallen, hätte ihn der Grauhaarige nicht davor bewahrt, indem er ihm an dem Tshirt packte. Für einige Sekunden war der Sprössling seinem Großvater dankbar, doch die Dankbarkeit blieb jedoch wieder ganz aus, als dieser ihn losließ, weshalb Morty in das Wasser fiel. Voller Ekel stand der Junge auf und sah zornig aus. Zornig erhob er eine Hand und ballte diese zu einer Faust, ließ sie jedoch wieder sinken, als er die Lache des älteren wahrnahm. Nie nahm man Morty ernst, egal was er tat.

„Das reicht, Rick! I-ich mache das nicht mehr mit!”, stotterte dieser und wandte sich ab von seinem Großvater, weil er endgültig die Nerven verlor. „Such deinen komischen Pristmasplitter alleine!”, warf er noch diesem an den Kopf und kehrte jedoch wieder zurück zu Rick, nahm ihm die Portal Gun ab und öffnete damit ein Portal, durch welchen er hindurch gehen wollte.

„Was willst du tun?”, war Rick's Frage gewesen, schließlich würde Morty doch nicht einfach so verschwinden. War es doch immer so gewesen, dass der Braunhaarige an den Abenteuern dabei war, aber dieses Mal bekam er wohl einfach einen Wutanfall, woran auch immer dies lag. „Bist du schon wieder geknickt, Morty?”, wollte der Wissenschaftler nicht wirklich wissen, kannte er doch die Antwort. Es war immer so: Rick erlaubte sich einen Witz, Morty rastete komplett aus und stieg aus, wie immer. Nur dieses Mal war es nicht so, dass der Junge den älteren erschießen wollte. Nein, er wollte gehen!

„Wohin wohl? Ich gehe nach Hause, ist mir egal, was du dazu zu sagen hast. Ich jedenfalls werde es mir vor dem Fernseher gemütlich machen und mir eine Serie ansehen, ganz egal, was du dazu zu sagen hast! Weil du mich nämlich nie respektierst!”, nach einem „Beruhig dich, Morty!”, nahmen diese einen lauten Knall war und plötzlich lief ein größeres Wesen auf diese zu, welches sie sofort erkannten. Sofort holte Rick seine Waffe heraus und schoss dem Wesen in den Kopf. Dieses explodierte auf der Stelle und eine rötliche Flüssigkeit verteilte sich auf den Grauhaarigen.

„Das hat mir meinen tollen Kittel ruiniert!”, beschwerte sich der Mann und lief weiter. „Ich laufe erstmal los und suche den Splitter! Wenn du willst, kannst du ja nachkommen!”, rief er dem Jüngling zu und schoss in die Wand, um eine Abkürzung zu nehmen. Als er gerade so durch die Öffnung lief, warf sich ein Sliganon auf Rick und biss diesem brutal in die Schulter, dieser erhob seine Waffe und schoss der Kreatur in den Magen. Als es starb, drückte er es von sich weg und nahm eine Spritze heraus, inizierte sich das Gegenmittel in die Adern, wodurch das Mittel durch den ganzen Körper wanderte.

Währenddessen lief Morty durch das Portal, lief auf der anderen Seite wieder hinaus und kam bei einer seltsamen Dimension wieder an. Es sah aus, als wäre es die Erde, aber etwas machte ihn trotzdem stutzig. Nervös lief er durch die Straßen und rief immer wieder verwirrt: „Hallo?”, aber niemand anrwortete ihm. Schließlich kam er bei sich zu Hause an, Morty Smith nahm einen kräftigen Zug Mut und lief in das Innere des Gebäudes, nur um einen Schock zu bekommen. Anscheinend lebte hier eine vollkommen neue Familie, weil die Wohnung von innen komplett anders aussah.

„Wer bist du?”, richtete eine Person ihm eine Waffe an den Kopf. Der Junge schluckte schwer und wollte sich schon umdrehen, doch die weibliche Stimme befahl ihm, ruhig zu bleiben und sich nicht zu bewegen. Für einen kurzen Augenblick dachte sich Morty, dass dies alles nicht passiert wäre, hätte er nur geklingelt. Aber diese Erkenntnis kam zu spät, denn er nahm einen Schuss wahr.

Dr. Rick Sanchez schlängelte gemütlich über die Leichen seiner Feinde, die er allesamt tötete, nur weil er ein bestimmtes Teil benötigte. Aber es war ja nicht seine Schuld, schließlich griffen ihn diese Monster an, also besaß er keinerlei Schuld! Als er ein grässliches Geräusch wahrnahm, erhob er seine Waffe und zielte sofort auf den Ursprung des Geräusches, aber plötzlich kam ein riesiges, grünes Wesen auf ihn zu, welches er mit seiner Waffe anschloss. Kurzzeitig blieb es stehen und sah auf sich herab, dann sah es wieder auf Rick, welcher eine kleine Bombe aus seiner Tasche zog.

„Sag mir, wer du bist!”, befahl die weibliche Stimme und sie feuerte erneut einen Schuss in die Decke ab. Abermals stotterte Morty, er habe sich im Haus verirrt, aber dies konnte die Dame nicht glauben, darum richtete sie die Waffe auf Morty und schoss direkt auf sein Bein. Die Kugel traf ihn direkt und kam auf der anderen Seite wieder heraus. Er konnte spüren, wie es sein Fleisch durchdrang, alles darin zerstörte und wieder hinaus wanderte. Blut floß aus seim das Bein hinab, breitete sich an dem Stoff aus. Reflexartig griff er danach und fiel zu Boden, weil kurzzeitig seine Muskeln nachgaben. Schreiend hielt er sich fest, es brannte und schmerzte.

„Bist du vielleicht Morty?”, erinnerte sich die weibliche Person und sie senkte ihren Arm, in der sie die Pistole hielt. Nach einem gequälten „Ja!” von Morty, ging die Frau zu einem Schrank und holte einen Verband heraus, ging zu Morty und packte sein Bein, nur um diesen zu verbinden. Wahrscheinlich würde er noch Monate den Schuss spüren, aber damit würde er wohl leben müssen. Nach einer Weile stand Morty auf und humpelte etwas. Aber als er seinen Kopf erhob und die Frau sah, die ihn anschoss, rührte sich etwas in ihm. Endlich fand er eine wunderschöne Frau, die ihm genau so sehr gefiel wie Jessica, dem Mädel aus seiner Schule, in die er verliebt ist, aber jetzt schlug sein Herz noch schneller, als bei ihr.

Sie trug langes, schwarzes Haar und besaß grüne, glänzende Augen, wobei sie eine Brille trug. Sie trug eine schwarze Hose und ein blaues Shirt, dazu besaß sie gelbe Schuhe. Wow, die ist ja mega heiß, dachte sich Morty und stellte sich so eben vor, während er auf sie zu ging. Die weibliche Frau, die sich ebenfalls als „Sophia Morgan” vorstellte, legte die Waffe zurück in den Waffenschrank. Aus irgendeinem Grund war Morty sehr beeindruckt von dieser Frau, aber irgendwie besaß er auch das Gefühl, als würde er sie kennen, aber er wüsste nicht woher er sie kannte. Nachfragen würde er auch nicht wollen, wer weiß, wo er sie sah.

„Schmeck das, Sliganon!”, sprach Rick und schoss diesem in den Arm, wodurch das große, grüne Wesen sich am Arm festhielt. Daraufhin schoss der Wissenschaftler dem Wesen in das Bein, lief auf das Wesen zu, schlug es mit aller Kraft zu Boden. Mit seinen Händen durchdrang er durch seinen Körpe, entfernte ihm sein schlagendes Herz, riss es auseinander. Das Wesen war auf der Stelle gestorben. Voller blutlust lief Rick weiter seinen Weg. Auf seinem Weg, lief er noch ein paar weiteren Viechern in die quäre, die er allesamt mit einem Schwert tötete. Dem einem Monster schlitzte er die Kehle durch, dem anderen dem Magen. Voller Energie schlitzte er dem Wesen in den Magen und zog das Schwert nach oben, um ihm den ganzen Körper auf zuschlitzen.

„Bin ich hier auf der Erde?”, fragte Morty und die Frau nickte. Daraufhin räumte sie ein, dass es eine ähnliche Version von der Erde wäre, wenn sie ehrlich sein sollte. „Oh man, wieso schaffe ich nie was?”, wollte der Junge wissen und packte sich an seinen Kopf. Er war so deprimiert, weil er es schon wieder vermasselte. Ungeduldig lief er aus dem Gebäude der Morgan's. Sofort lief das Mädchen ihm hinterher. „Oh man, wie komme ich denn jetzt zur Erde?”, wollte der Junge wissen. Also schlug ihm das Mädel etwas vor. Schließlich würde er es alleine nicht schaffen. Also müsse sie ihm helfen.

„Ich kann dich zur Erde bringen.”, schlug Sophia vor, also nahm der Junge es sehr gerne an. Schließlich wüsste er nicht, wie er nach Hause kommen könnte. Aber dann fiel dem Bengel etwas besseres ein, was er machen könnte. Vielleicht würde er zuerst zu seinem Großvater reisen und anschließend mit Sophia zusammen kommen, das wäre eine sehr gute Idee. Kaum durchdachte er es alles genau, schon fragte er Sophia, ob diese ihn zu Rick bringen könnte. Anschließend erklärte er ihr, dass er auf einem Planeten ist, auf dem Pristmasplitter hergestellt werden, welche Rick benötigte. Nach der Erklärung liefen sie sofort los, um Mortys Großvater zu suchen.

„Nimmt das, Sliganons!”, durchbohrte Rick sie mit seinem Schwert, köpfte den anderen und erschoss den letzten. Das Blut floß nur so dahin, als Rick diese Wesen auf schlitzte. Danach lief er weiter seinen Weg, als plötzlich Morty aus einer der Seiten gelaufen kam, zusammen mit Sophia. Dankbar sah Rick zur Decke, auch wenn er nicht an einen Gott glaubte, dankbar war er allemal, weil Morty nichts passierte, auch wenn er dies niemals zugeben würde. Fröhlich lief er zu dem Braunhaarigen, schlug diesem aber mit der flachen Hand gegen den Hinterkopf, sodass Morty wütend aufschrie. Eigentlich wollte er nicht, dass Rick so zu ihm war, aber was hätte er schon tun sollen?

„Was soll das, Rick?”, wollte er wissen, aber dafür war leider keine Zeit, den Rick lief weiter.

„Wir haben dafür keine Zeit, Morty! Apropos keine Zeit, wer zum Geier ist diese Mieze hier?”, wollte der Grauhaarige wissen, während er lief. „Wir können keine neuen Leute aufnehmen, Morty!”, erklärte er diesem und bog weiter nach rechts ab, lief dann gerade aus. Da war der Moment, dieses Mal würde Morty seinen Willen bekommen, egal wie! Jedesmal, wenn Morty etwas wollte, verbietete es sein Großvater ihm. Wie auch immer er diesen überreden müsse, aber etwas würde ihm schon einfallen! Er sah seinen Großvater an, seine Augenbrauen zogen näher zusammen, seine Miene verfinsterte sich, er war wütend!

„Jetzt reicht es mir endgültig, Rick! Ständig entscheidest du, was wir machen! Ständig entscheidest du, welche Menschen uns begleiten! W-weißt du was?”, stotterte Morty, „Ich verlasse diese Mission und begleite dich nie wieder!”, entschied sich der Braunhaarige Bengel und wandte sich erneut von Rick ab, also musste Dr. Sanchez wohl zustimmen, klein beigeben, aber dies würde er nur einmal machen und nie wieder. Wenn Morty mit seinem Geschlechtsteil denken musste, sollte er es machen, aber gut war das nicht, so wie es Rick empfing.

„Na gut, na gut! Sie sollte bei uns bleiben!” Dies war der Beginn einer seltsamen Geschichte. Morty lächelte stark, war er doch aufgeregt gewesen, weil so eine scharfe Braut bei ihm sein würde. „Ende des ersten Kapitel! Das wird sau toll werden! Epische Schlachten, tolle Abenteuer!”, erzählte Rick und beendete die Story hiermit, auch wenn es Morty nicht verstand, aber das muss er nicht.
 
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