Secret Circle - Und plötzlich Mittendrin

GeschichteFamilie, Fantasy / P16
Engel & Dämonen Fabeltiere & mythologische Geschöpfe Vampire Zauberer & Hexen
15.02.2019
08.07.2019
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Anna schreckte auf.
Jede Nacht hatte sie diese Träume. Jede Nacht in der sie nicht mit ihrem Meister um die Häuser zog und  Sich versuchte in der Vampirwelt zu integrieren, lag sie im Bett und träumte.
Vampire träumen nur wenn sie nicht mit ihrem alten Leben abschließen konnten. Jedenfalls hatte die junge Vampirin das gelesen.  Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn und band sich das blonde Haar zusammen damit sie etwas Luft bekam und öffnete eines ihrer Fenster. Gestern waren sie hier angekommen und das bisschen was sie hatte war in dem großen Zimmer schnell untergekommen.
Dennoch hatte sie das Gefühl etwas vergessen zu haben.
Die kalte Luft tat gut und nun wo Anna wieder klar denken konnte, öffnete sie den Laptop auf ihrem Schreibtisch. Morgen musste sie mit auf die Jagd und Blut trinken, nach einem Jahr  war das immer noch hart für sie. jedesmal wenn sie daran dachte, schüttelte es ihren zarten Körper. Nun konzentrierte sich die Vampirin wieder auf den Bildschirm und begann über die Suchmaschine des Internets nach den Bildern zu suchen die sie Nacht für Nacht  sah.

Während dessen...
Alaister stieß mit seinem Verbündeten an und nickte den anderen zu. "Ich danke euch für diese Einladung.  Ich bin froh das ihr mich als euren neuen Anführer  erwählt habt. " die Gruppe von Blutsauger, etwa 15 an der Zahl, hoben die Gläser und huldigten ihrem neuen Anführer. Je das war nach Alaisters Geschmack. Genau wie seine blutjunge Begleiterin.  ER hoffte das sie nach dem sie ein vollwertiger Vampir  geworden war,  endlich  an seiner Seite die neue Königin  wurde. Aber sie war erst 17, sie brauchte Zeit. Zeit die er zu genüge hatte. Ein Jahr war vergangen um ihr Vertrauen zu gewinnen. Sie von allem fern zu halten das sie an ihr altes Leben erinnern könnte und nun hier. Wo sie niemanden hatte außer ihn, würde der angeborenen Drang einer gewandelten Vampirin, ihm zu dienen hoffentlich bald voll zu schlagen.
"Wie geht es eurer Begleiterin? Ist sie nicht etwas zu jung für einen so erfahrenen Vampir?" Diese Frage riss den Adligen sofort aus den Gedanken an seine schöne Anna. "Nun", antwortete er mit einem kleinen Lächeln. "Sie ist genauso stur wie sie schön ist.  Aber sie begreift langsam das es das beste ist mir zu gehorchen. Hier hat sie niemanden. Sie wird mir bald folgen, so wie es sich gehört." Die  Antwort schien den Schriftführer dieses Zirkels nicht zu frieden zu stellen. Doch Alaister wank ab und widmete sich den anderen Vampiren die ihm hier in der Gruft eine Willkommensfeier organisiert hatten. Noch waren sie nur eine kleine Gruppe, aber bald würde ihnen nicht nur die Stadt, sondern das ganze Land gehören. Oh ja das klang gut.

Wieder nichts.
Anna schloss frustriert den Laptop und setzte sich ans Fenster. Ihr Meister kam sicher bald heim, weil in einer Stunde die Sonne aufging. Er blieb nie irgendwo länger als bis Sonnenaufgang.
Anfangs hatte sie wie alle anderen gedacht Vampire zerfallen zustaub wenn sie mit Sonnenlicht in Berührung kommen, doch Alaister hatte ihr erklärt das dies nur passierte wenn man zu wenig Blut trank.  
Die Sonne ging auf und Alaister  war immern och nicht da. Seltsam.
Die Blonde stan auf und ging durchs noch leere Haus um zu sehen ob sie sich nicht geirrt hatte. Doch es war alles so als würde hier noch immer niemand wohnen. Der Boden gebohnert, die Wände rochen nach frischer Farbe und die Leisten an der hohen Decke waren so weiß als hätten sie noch nie Staub gesehen. Etwas gruselig ihrer Meinung nach.
Wieder in ihrem Zimmer zurück, zog sie einen grauen Strickpulli und zerrissener Jeans aus dem Schrank. Ihr Mentor hasste es wenn sie so etwas trug, aber sie mochte es. Einfach nicht auffallen, das war ihr Ding. Aber Alaister war sie aufgefallen. ANgeblich hatte ihr jemand versucht die Handtasche zu stehelen und Alaister musste sie wandeln um ihr Leben zu retten. Doch warum wich er dann der Frage nach ihren Eltern aus? Er betonte immer wieder das er nun ihre Familie sei und sie es endlich akzeptieren sollte, doch ganz geheuer war ihr das alles nicht.
Die Blonde ging duschen und reagierte immer sofort wenn ein Geräusch ertönte, da sie damit rechnete Alasiter kam jeden Moment ins Bad, och dem war nicht so. Anna zog sich an, knotete ihr Haar in einen hohen Dutt und machte sich Cornflakes mit Zimt.
In der Küche stand ein Fernseher, den sie allerdings nicht anrührte. Sie mochte diese Stille.

Plötzlich öffnete sich die Tür und ihre Nackenhaare stellten sich. "Guten Morgen meine Leibe!" Annas Herz rutschte einen Moment in die Hose und sie fühlte sich in eine ihrer Träume zurück versetzt.
Sie saß am Tisch und eine Frau, vermutlich ihre Mutter stand am Herd bis ein großer Mann rein kam. Nicht ihr Vater. Er grüßte sie und legte Blumen auf den Tisch, genau wie Alaister jetzt.
Das Herz der Jüngeren stoppte und sie sprang vom Tisch auf.
Sofort griff der Vampir nach ihrer Hand und zog sie zu sich. "Anna. Was ist. Anna es ist okay. Beruhig dich."
"Diese Blumen. An dem Tag... " Sofort warf Alasiter die Blumen weg und hielt ihre Hand. "Ganz ruhig. Es ist normal sich ab und an zu erinnern. Aber lass dich davon nicht belasten. Es ist vollkommen okay." ER legte die Hand auf ihre Stirn und sah ihr in die grünen Augen.  "Jetzt vergiss es."
Annas Kopf war plötzlich leer und sie blinzelte kurz um wieder zu sich zu kommen. "Alles in Ordnung? Du bist spät."
Alaister lächelte und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. "Morgen Nacht begleitest du mich zur Jagd. Wir müssen uns einige Plätze zurechtlegen um trinken zu können. Hier kennt jeder jeden also wird es schwer. Aber wir können so deine Fähigkeiten testen. Bereit für die Schule?"
Anna murrte und sah auf den Rucksack in seiner Hand. "Ich hab mir erlaubt dir einen neuen  zu kaufen." Nein Anna war gar nicht bereit für die Schule. Sie wollte zurück nach London in ihr Versteck und das tun was sie das letzte Jahr getan hatte. Nichts.
Aber nun musste sie sich als das geben was sie war. Normales Mädchen.
Mit einem Lächeln reichte der Ältere seiner Schülerin die Tasche und ging mit ihr zum teuren Wagen um sie zur Schule zu fahren. Annas rebellische Art würde bald erlöschen. Dafür würde er schon sorgen.
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