Ich liebte eine Sith

von MerockU
GeschichteAllgemein / P18
14.02.2019
01.10.2020
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16.09.2020 3.520
 
Am nächsten Morgen entschied Ich mich Dr.Andrews persönlich zu besuchen. Das größte Problem an meinem Plan war, dass Ich keinen echten Plan hatte. Wie konnte Ich die Mission gefährden ohne die Mission tatsächlich scheitern zu lassen? Es erinnerte mich an einen Auftrag auf Nar Shaddaa, als wir für Girarda eine Spicefabrik ausräuchern sollten. In Wahrheit wollte der Hutte die Fabrik für sich selbst und wir durften nichts zerstören. Doch die Mission auf Hoth hatte eine kleinen jedoch geringen Unterschied: Ich konnte hier nicht jeden töten der an der Operation beteiligt war um Platz für einen Hutten zu machen. Ich setzte mich am frühen Morgen bereits ins Labor, musste mich jedoch zurückhalten. Mirana und Senek saßen ebenfalls an Bildschirmen und Heute schickten wir endlich die Drone zum ersten Mal zum Raumschifffriedhof. Trotz all der Störgeräusche um mich herum, die meinen Auftrag gefährdeten, war ich gespannt auf den Ausgang dieses ersten Ausfluges. Die stundenlange gähnende leere des Nichts auf dem Bildschirm vor mir lähmte meinen Verstand. Bei der Macht Ich wünschte mir schon wieder auf Kaas zu sein, oder zumindest auf Quesh oder irgendeinem Planeten mit Zivilisation. Keiner verfluchten Eiskugel und kein Team, dem Ich insgeheim zu intrigieren plante. Ich wollte wieder da draußen sein und den Kopf eines verwirrten Huttengegner oder eines republikanischen Generals holen. Ich vermisste den Anblick meines Sohnes, diese kleinen unschuldigen braunen Augen, die dicken Füße, die ich mir wie Headsets an den Kopf gehalten hatte. Das verwirrte Lachen wenn er meine Stimme in den unterschiedlichsten Höhenlagen warnahm, sogar das Weinen, wenn er Nachts die Nähe seiner Mutter vermisste. Doch die Mutter, war das Einzige in dieser gesamten Galaxis, was Ich nicht vermisste. War es Alaras letzter Kuss? War es Mirana und die Erinnerung wie gut mein Leben einst war? Ich war mir über nichts mehr sicher, doch nur eins wusste Ich: Die Liebe zu meiner Frau war für immer Entschwunden. Gab es noch Hoffnung meinen Traum zu verwirklichen? Mit Ihr zu fliehen und nie wieder zurück zu blicken? Inzwischen wollte Ich einfach nur weg, koste es was es wolle. Die Drone war derweil über dem Friedhof angekommen. Glauben Sie mir wenn Ich sage, dass dieser Anblick einem die Sprache verschlagen konnte. Im ewigen Eis vergraben lagen tausende Tonnen Stahl. Relikte eines verganenen Krieges, die Träume der Ingeneure und der Stolz von Korriban und Coruscant. Die schwarzen Ruinen zogen sich Kilometerweit durch den Schnnee auch wenn schon viel vergraben lag, sah es aus wie aus als könnten die Schiffe jederzeit sich aus ihrem eisigen Grab erheben. Weiß die Macht wie viele tausend Menschenleben hier unten beendet wurden. Wenn der Aufprall einen nicht tötete, so würde man binnen Minuten erfrieren oder in den Plasmafeuer der Schiffe verbrennen. Kein Tod den man hier unten erwarten würde, wäre angenehm oder gnadenvoll. Ich wünschte mir, dass mich dieses Schicksal in der Tarnflotte ereilt hätte, an der Seite von Cerinda und dem Rest der letzten loyalen Crew die Ich gekannt hatte. Doch diese Gedanken musste Ich einfach los werden. Ich hatte immernoch die leise Hoffnung im entfernten letzten Moment mit Alara in den Sonnenuntergang oder in die Apokalypse zu reiten. Ich weiß Sie halten mich immernoch für verrückt. Doch Ich war verliebt und Liebe ergibt keinen Sinn. Sie folgt keiner Logik und kein Wissenschaftler der Galaxis oder hier auf Hoth, hätte mir die Liebe logisch erklären können. Aber ich musste leben, Ich musste die Liebe leben, Ich wäre sonst verloren. Die Liebe wäre tot und so wäre Ich es, die Liebe ist das Beste und das Schlimmste was wir tun können. Doch man kann sich nicht an die Vergangenheit klammern, denn egal wie lange man es tut, die Vergangenheit ist Weg. Das war die selbsironische Kastei, in der ich mich befand. Die Liebe und die Rache hielten mich am Leben, auch wenn beides der Vergangenheit angehörte. Ich weiß, vorhin sprach Ich davon, dass ich am liebsten gestorben wäre und nun rede ich von der Liebe. Ich habe nie gesagt, dass die Liebe einen Sinn ergibt.

Den ganzen Tag schaute ich gebannt auf Mirana und Senek und hoffte inständig eine Minute mit Dr. Andrews zu haben, doch die Beiden gingen wenn sie denn überhaupt gingen, getrennt von ihrer Arbeit. Ich beobachtete Andrews und war erstaunt wie viele Tasteneingaben man tätigen konnte, ohne dass sich etwas auf dem Bildschirm änderte. Alles was Ich noch beizutragen hatte war erschöpft zu seutzen , als meine Uhr auf dem Schreibtisch den Feierabend verkündete. "Gehen Sie ruhig, wir schaffen es die Drone nach Hause zu manövrieren.", sagte Andrews und ich hoffte auf meine Chance. "Ich bleibe ebenfalls, Ich möchte noch ein paar Modifikationen durchführen.", gab Mirana bekannt und ich überlegte für einen Moment ob Sie wusste was Ich plante. Doch das war völlig unmöglich, woher sollte Sie von meinem "Verrat" wissen? Ich verwarf meinen Gedanken als Senek sich ebenfalls entschied zu bleiben. Wir waren in der finalen Projektphase, es gab schon Gründe warum die Hauptbeteiligten nun ihren Feierabend mit Arbeit verbrachten. Zudem war Heute der Tag, an dem das allwöchentliche Abendessen stattfinden sollte. Doch ohne Benes, würde es keinen Grund zum feiern, spielen und trinken geben. Ich schlich durch die kalten Gänge hindurch zu meinem Zimmer. Die Augen Kameras, meine Ohren Wanzen. Falls der Agent bereits gelandet war, durfte ich auf keinen Fall den Moment verpassen, in dem er zuschlagen würde. Meine Gedanken brachten mich jedoch auf die Idee mein eigenes Zimmer zu verwanzen. Sie halten mich sicher für Paranoid oder gar übervorsichtig, doch Ich kannte die imperiale Standartprozedur. Falls man mir eine tödliche Falle stellen wollte, war mein Zimmer die passende Lokation für ein feiges Attentat. Die eisigen Wände waren dick und die Wärmeaggregate waren derart laut, dass nichtmal ein Kampf durch die drei Centimeter dicke Stahltür zu hören war. Ich setzte mich an meine Werkbank und fügte meinem Kommunikator einen Bewegungsmelder hinzu. Ich brauchte hier draußen eh nicht mehr auf eine Nachricht zu hoffen, also befestigte Ich den ehemaligen Sender an der Tür und legte mich schlafen. Auch wenn ich in dieser Nacht kein Auge zubekommen würde, versuchte ich mich von den Strapazen der vergangenen Tage wenigstens etwas zu erholen. Es war bis auf den Ausflug eigentlich keine physische Anstrengung gewesen die mich heimsuchte. Doch mein Gedankenlabyrinth und meine Angst vor Verlust hatten mich gelähmt und jetzt war ich hier. Müde, meine Augen fielen in Sekunden zu. Ich träumte in dieser Nacht von einer Magie, die ich besaß. Dinge verschwinden und kommen zu lassen wie Ich es wollte. Ich konnte mit Tieren sprechen und durch Wände schweben, wie aus einer alten Jedi-Legende. Ich fühlte die lebendige Macht wie es ein Miralaner tut. Doch als Ich aus meinen Traum erwachte, stellte ich enttäuscht fest, dass es genau das gewesen war und immer bleiben würde: Ein Traum. Ich drehte mich auf dem Rücken und schaute auf meinen Wecker. Ich hatte bereits drei Alarme verschlafen und war viel zu spät. Dennoch ließ Ich mir Zeit beim Ankleiden und verließ den Schlafraum mit angeschalteten Bewegungsmelder. Ich kam in das Labor, ohne ein Begrüßung zu erhalten jedoch einen beinahe lächelnden Andrews was mich direkt zu der Frage führte, was denn los sei. "Großartige Neuigkeiten, gestern hatben wir an der Drone weitere Verbesserungen der Legierung vorgenommen. Es sieht so aus, als könnten wir schon Heute einen ersten Versuch der Bergung starten.", sprach er mit fröhlichen Unterton in der Stimme. Das waren die besten Neuigkeiten meines Lebens seit es in meiner Stammbar auf Balmorra 2 Shots zum Preis von Einem gab, dachte Ich mir und setzte mich sofort an seine Seite. "Das haben wir alles Mirana zu verdanken Sir.", er deutete auf die dunkelhäutige Dame die sich grinsend verneigte. Es gab keinen Grund mehr für Intrigen, wir waren kurz davor. Jede Faser meines Körpers wurde von Euphorie durchtränkt, ich konnte mein Glück kaum fassen und nickte Mirana nur anerkennend zu, während mein Körper ihr am liebsten um den Hals gefallen wäre. Ausgrechnet Sie schien mich aus diesem eisigen Loch zu befreien. Es war schon ein besonders interessanter Scherz des Schicksals finden Sie nicht?

Am frühen Mittag begann unsere Drone den Anflug auf den Raumschiffriedhof. Allmählich überkam mich die Nervosität, meine Hände wurden schwitzig und ich begann leise zu zittern. Ich war nur ein paar Tage hier draußen und doch fühlte es sich an, als wäre eine monatelange Wartezeit kurz davor beendet zu werden. Als hätte man monatelang mit einer Frau gesprochen und sie endlich nach einem Treffen gefragt, falls es Männer gibt, die sich tatsächlich soviel Zeit dafür lassen. Ich bin sicher in Ihrem Leben ging alles romantisch von statten. Es gab drei Dates und dann ein erstes zaghaftes Annähern. Eine Reise nach Rishi oder Brentaal und eine Verlobung auf ihrem Heimatplaneten, habe Ich recht? Doch mein Leben sah anders aus, Ich saß gebannt in einer imperialen Festung in einem Eisplaneten hinter einem Bildschirm und hoffte das eine automatische Drone mir das Objekt der Begierde meiner Kaiserin brachte, immernoch hoffend selbst das Objekt der Begierde ihrer Majestät zu werden. Senek selbst begab sich in den augmentischen Arm und würde die Drone in den Gängen des Schiffes steuern. Es gab keinen Grund mir oder Mirana noch die Leitung dieser heiklen Angelegenheit zu übertragen, auch wenn ich Senek nie damit hatte trainieren sehen. Der Chiss hatte einen starren, fokussierten Gesichtsausdruck wie ein Gladiator in Girardas Arena, gewiss den Rancor zu besiegen. Ich schaute auf den Bildschirm und sah wie die Drone sich langsam in das schwarze Stahlmonster hinabsenkte, dass einst die Star of Korriban gewesen war. Die Gänge waren aus grauem Durastahl und meterlange Eiszapfen hingen bedrohlich von der Decke hinab wie Reiszähne einer byss Viper. Ging am Morgen noch alles so schnell wurde es jetzt zu einer zähen Angelegenheit. Die Gänge waren nicht mehr so hoch wie einst, vielerorts hingen Eiszapfen oder ganze Deckenteile hinab. Jede Bewegung wurde zu einem minutenlangen Akt. "Woher wissen wir überhaupt wo dieses Holocron ist?", fragte Ich nach einer Weile der Ruhe. "Das Holocron scheint mit der Macht zu kommunizieren. Die Kaiserin konnte genau sehen wo es sich befindet, sie gab uns die Angaben.", entgegnete Dr. Andrews. "Ihr habt mit der Kaiserin gesprochen?", fragte ich und merkte wie Mirana mich böse anfunkelte. "Ich, nein natürlich nicht Lord Hand, es war Teil der Missionsbeschreibung verzeiht mir.", murmelte der Wissenschaftler und ich lehnte mich wieder in meine Stuhl zurück nachdem ich geradezu aufgesprungen war. Aus den Sekunden wurden Minuten und aus Minuten wurden Stunden. Jeder Gang schien exakt gleich auszusehen. Dunkel, zerstört, tot. Das Schiff war ein Abbild des Planeten, ein Abbild meiner Seele. Gegen Mittag verließ Mirana das Labor um zu Essen, ich schaute weiterhin gebannt abwechselnd auf den Schirm und behielt den Alarm an meinem rechten Handgelenk im Auge. Falls der Agent sich in mein Zimmer trauen sollte. Es blieb bei einem stillen Alarm, falls es den Agenten überhaupt ausserhalb meiner Fantasie gab, hielt er sich bislang noch zurück. "Wir steuern nun in den Zielbereich Lord.", gab Dr. Andrews bekannt und Ich widmete wieder meine volle Aufmerksamkeit der Drone. Wir erblickten einen Pentagonförmigen Raum an deren Seiten kaum vom Aufprall beschädigte Sith-Statuen  eine unheilvolle Aura ausstrahlten. In die Mitte des Raumes war ein Podest eingelassen, Ich hob mich aus meinem Sitz um genau zu sehen was sich dort befand.
Ein pyramidenförmiges Gerät, welches rot leuchtete, wenn etwas Sith-Magie ausstrahlte, dann das. Wir waren so Nahe am Ziel, dass ich mit meinen Fingernägeln Löcher in meine Armlehnen bohrte. Man konnte die Anspannung im Team geradezu greifen, sie war so spürbar, dass ich schon die Gänsehaut meiner Kollegen fühlen konnte. Vorsichtig bewegte Benes seinen Arm, die Drone führte die Bewegung Sekunden später aus und griff das Holocron. Andrews und Ich hielten simultan unseren Atem an. Für einen Moment stockte das Bild und ich war schon bereit wütend alles zu zerstören , was sich in Griffnähe befand. Doch das Holocron war geborgen, nun musste Senek nur noch wieder hinaus manövrieren. "Sir, wir haben ein Erdbeben in etwa 200 Metern Entfernung festgestellt.", sagte Andrews und änderte alle Anzeigen auf den Seismografen. "Ein Erdbeben? Wie ist das möglich?", fragte Ich entsetzt und hoffte inständig, die Drone würde das Schiff rechtzeitig verlassen können. "Vielleicht wollte das Holocron ja nicht entfernt werden?", fragte Andrews laut sich selbst, als würde er verzweifelt eine wissenschaftliche Erklärung für das Phänomen suchen jedoch schon in Gedanken ohne Erfolg zwanzig Millionen Szenarien durchgegangen. Bei all unseren Überlegungen hatte Sith-Magie keinen Platz gehabt, wäre uns nicht in den Sinn gekommen. "Sir die strukturelle Integretät des Schiffes scheint beeinflusst. Sie müssen da so schnell wie möglich raus.", rief Dr. Andrews und ich schaute gebannt zu Senek. Er schob den Joystick voll durch und war länst nicht mehr so Vorsichtig wie noch zu vor. Bange Minuten sahen wir, wie das Schiff unter dem eigenen Druck zusammenzubrechen drohte. Die Wände auf den Bildschirmen wackelten bedenklich und wiederholt stieß die Drone an die Seiten und Decken. Ich presste meinen Handschuh gegen den Mund als ich bereits schreien wollte. Die Drone hatte so eben eine Wand derart hart gestoßen, dass ein Sensor in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ich spürte Miranas Hand auf meiner Schulter, sie hatte die Anspannug zuvor nicht ausgehalten, war aber nun zurückgekehrt und hatte sich hinter Mich gestellt. "Noch zweimal rechts, dann sind wir draußen, beeilt euch!", rief Dr. Andrews und hatte längst sämtliches Protkoll at acta geworfen. Wie durch ein Wunder schaffte es die Drone aus dem Wrack. Sie drehte sich und wir blickten auf das Schiff das in sich zusammenbrach, eine gewaltige Lawine beerdigte die letzten Überreste, die eben noch aus dem Boden geragt hatten. Wir waren einen Moment ruhig, bevor kollektives Jubeln ausbrach. Mirana und ich sprangen auf und umarmten uns. Andrews atmete tief aus und legte seinen Kopf erschöpft in den Nacken. Senek entledigte sich des augmentischen Armes und reichte mir die Hand, die ich dankend annahm. "Die restliche Strecke wird automatisch zurückgelegt.", ein wenig enttäuscht war ich schon über die nicht vorhandende Emotionalität Seneks, aber Ich gab den Nachwirkungen von Benes die Schuld.

Meine Ungeduld äußerte sich nun in dem ich den Aufzug bestieg und mich zum Hangareingang begab. Ich wollte dieses Holocron und Ich wollte es jetzt. Auch wenn der Flug Stunden dauern würde, Ich würde hier warten und es in Empfang nehmen, Niemand sollte mir zuvor kommen, soviel war mir sicher. Ich beauftragte Andrews damit mir jederzeit zu berichten, falls es Komplikationen gab oder wann die Drone eintreffen würde. Ich dankte der Macht, als es zwei Stunden lang keine Kommunikation gab. Dann gab es endlich die erlösenden Worte : "Die Drone trifft ein, öffnet das Tor.", ich sprang geradezu zur Konsole an der Seite und drückte einen kreisrunden roten Knopf, die Tür setzte sich knarzend in Bewegung und der eiskalte Wind peitschte mir wie tausende Nadelstiche in die Teile meines Gesichts die nicht bedeckt waren. Die pechschwarze Drone war lädiert, einige der Antennen hingen bereits halb zerstört hinab, doch eine klammerte sich um ein rot leuchtendes Holocron. Ich nahm der Drone das Holocron ab und für einen Moment schien mein Blut zu gefrieren. Es war ein unheimliches Gefühl, ich fühlte mich beobachtet, verfolgt, Paranoid. Ich meinte für eine Sekunde Stimmen flüstern zu hören, doch dann verschwand das Gefühl wieder, wie sehr ich diese Sith-Magie satt hatte. Doch all das war egal in diesem Moment, Ich war am Ziel angelangt. Just in diesem Augenblick vibrierte es an meinem Handgelenk. Als hätte jemand den Augenblick genauso abgepasst wie Ich, jemand verschaffte sich Zutritt zu meinem Raum. Natürlich konnte Ich sofort zum Hangar sprinten und fliehen, doch das wäre nicht Ich gewesen. Ich brauchte Klarheit, zog meinen Blaster und schob das Holocron in meinen Raketenrucksack. "Was für ein Erfolg nicht war Sir, Sir?", ich ignorierte Dr. Andrews und ging schnurstracks zu meinem Zimmer. Tunnelblick und völlige Konzentration, bereit in jedem Moment meinen Blaster in das Hirn eines imperialen Agenten zu jagen. Ich schob mich an die Tür und lauschte. Kein Geräusch zu hören und es galt zu überlegen wie der nächste Schritt aussehen würde, die Tür in die Luft jagen war der Klassiker, doch Ich wollte dem Agenten nicht zeigen, dass Ich mir seiner Anwesenheit bewusst war. Also öffnete ich die Tür und schaute in mein Zimmer, es sah verlassen aus. Ich machte einen halben Schritt durch die Tür und hörte leise Schuhe über den Boden rechts neben der Tür schleifen. Ich ließ meine Kanone hervorschnellen und drehte mich aus der Tür, bereit abzudrücken. Ich drehte mich so schnell ich konnte nach rechts und vernahm eine martialisches Kreischen. Ich wollte bereits abdrücken als ich das Gesicht von Mirana sah, jedenfalls den Teil der nicht vor Schreck von ihren Händen verdeckt war. Ich atmete tief durch und ließ den Blaster fallen. "WAS ZUM TEUFEL SOLL DAS?", schrie Sie entsetzt. "Ich dachte Ihr seid ein Agent.", stellte ich kurz fest. "WAS? WIESO EIN AGENT? OH Ich wills gar nicht wissen!", langsam beruhigte sich ihre hohe Stimme etwas. "Es tut mir Leid, aber ich habe kürzlich davon erfahren.", sprach Ich leise und kam ihr einen Schritt näher. "Vergiss es einfach!", meckerte Mirana beleidigt und wollte breits an mir vorbeigehen, als Ich sie an der Schulter packte. "Warum bist du überhaupt hier?", fragte Ich sie bestimmt und sie entgegnte, dass Sie mich eigentlich nur überraschen wollte. "Es tut mir Leid, die Überraschung ist jedoch gelungen.", witzelte Ich und Mirana verdrehte die Augen bevor sie ihre Arme vor der Brust verschränkte. "Das seh Ich, mit Dir ist es nie einfach oder?", fragte Sie und  kam mir ebenfalls einen Schritt näher. "Genau aus dem Grund magst du mich doch. Kann Ich mein Vergehen wieder gut machen?". erkundigte Ich mich und sie rollte mit den Augen. "Warum bist du überhaupt hier, ich dachte Du bist sauer auf mich?", ich schaute in ihre grünen Augen und Sie trat mir leicht gegen den Fuß. "Kannst du nicht einmal in deinem Leben ruhig sein?", fragte Sie und ich schaute für einen Moment fragend bevor Sie einen Schritt auf mich zumachte , sich streckte und sich unsere Lippen in einen langen Kuss gipgelnd trafen. Ich hielt Sie für einen Moment fest, kostete diesen Kuss aus bevor Sie mich langsam an die Wand drückte. Sie stand näher zur Tür als ich. Das war ein wichtiger Hinweis. Die Tür glitt auf, ich erwartete schon Andrews anschreien zu müssen. Ehe Ich aus dem Augenwinkel schwarze gegeelte Haare erblickte. Ich stockte, riss meinen Blaster aus dem Gürtel , hörte das Feuern zweier Kanonen und hörte wie der Angreifer zu Boden ging. Ich schaute Mirana an und erkannte was tatsächlich in dieser Sekunde passiert war. Ich sah das Licht aus ihren AUgen schwinden. "NEIN NEIN NEIN NEIN!", war alles was aus meinem Mund entwich. Das durfte, das konnte nicht passiert sein. Nicht in meinen Armen, nicht hier Unten nicht nachdem alles Gut war. "Es wird alles gut!", hauchte Ich doch ich sah , dass Mirana bereits gegangen war. Die erste Liebe meines Lebens, sank in meinen Armen zu Boden, tot , kalt, banal und endgültig. Ich schaute an die Decke und schrie, Ich wusste nicht wie mir geschah konnte keinen klaren Gedanken fassen. Meine Welt wurde wieder zusammengerissen, Ich war nicht Opfer des Anschlags geworden. Ich hatte das Opfer geküsst. Wie Cerinda, wie alle Frauen in meiner Nähe.Sie hatte mir gerade verziehen. Ich solle Ruhig sein, ihre letzten Worte an mich. Alles fühlte sich in diesem Moment sinnlos an. Ich legte Mirana vorsichtig auf mein Bett ehe Ich mich zum Angreifer bewegte. Ein Mann ohne Uniform, ganz in schwarz gekleidet. Ich rief nach Senek, der Chiss Sekunden später in meinem Zimmer eintreffend mit der Hand vor dem Mund, als er seine Teamkollegin tod auf meinem Bett erblickte. "WER IST DAS? WER?", schrie Ich ihn an, ohne, dass er etwas dafür konnte. Ich wusste wer dahinter steckte, doch Ich wollte wissen wer mir Mirana genommen hatte, statt mich zu nehmen. "Ich habe diesen Mann nie gesehen, ich jage ihn durch die imperiale Datenbank.", sagte Senek und ich hielt den Chiss auf ehe er gehen konnte. "Beerdigt Sie, aber nicht hier. Es ist mir egal wie Ihr das anstellt. Was den Mann betrifft, er ist ein Agent. Sie werden sein Gesicht nicht identifzieren.", mein Kopf begann wieder zu funktionieren, wenn man das so bezeichnen konnte. Wut strömte noch durch jede Ader meines Körpers, Wut gepaart mit Angst und Verzweiflung, Trauer dazu. Der Cocktail meines Lebens. "Was haben Sie vor?", fragte Senek nickend über meine Bitte. "Ich werde den Mann töten, der für das hier verantwortlich ist.", sagte ich bestimmt. "Mein Lord, er ist ein Mitglied des Rates der Sith.", entgegnte der Chiss empört über meinen Affront einen Sith zu töten, der sein halbes Team abgemetzelt hatte. "Ich weiß.", sagte ich nur und ließ den Mann zurück, bereit zum Hangar zu gehen. Bereit nach Kaas City zu fliegen, bereit für die Vendetta.
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