Weihnachtsfreude

von Tschaui
GedichtFamilie / P12
13.02.2019
13.02.2019
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Weihnachtsfreude

Ganz still und leise huscht
auf besondere Weise,
das Kind durch den Schnee.

Vor ihm liegt die winterliche Landschaft
ganz ruhig und sanft in dieser Nacht.

Zitternd stecken die kleinen Füße in den dünnen Schuhen.
Es tänzelt von einem Bein auf das andere,
will noch nicht zurück in die warme Stube.

Sein warmer Atem wird vom leichten Wind
weit hinaus in die Dunkelheit getragen.

Hoffnungsvolle Freude wickelt sich um sein kleines Herz.
Erwartungsvoll blickt es an den Horizont.

Endlich zeichnet sich ein Schatten ab und kommt immer näher.
Das Kind ist nicht mehr zu halten und
stampft mühevoll über die weißen Felder.

Glücklich wirft es sich in Papas Arme,
viel zu lange musste das kleine Wesen auf ihn warten.

Zärtlich wickelt er es in seinen langen, dicken Mantel.
Gemeinsam wandern sie zum hell erleuchteten Haus.

Noch lange hört man ihre Stimmen, freudig und lachend
in dieser Nacht hinaus erschallen.