MSTing: Wie es Bellatrix schaffte Hermine für sich zu gewinnen. Oder: P18 Slash und viele Dummheiten

GeschichteParodie, Romanze / P18 Slash
Bellatrix Lestrange Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle
13.02.2019
18.05.2019
13
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6
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-Kapitel 6-

Hermine ließ das Badewasser ein [Baden ist toll, baden ist immer eine Lösung. (solange sie nicht IN einer Lösung badet! *lacht nervös*) Bellatrix hatte sie wieder zurück auf das Zimmer gebracht. Nicht viel freundlicher als vorher. [Was hast du erwartet Mädchen? Eine “Lost Virginity” Party?]

Als ob sich eine Bellatrix Lestrange wegen ein bisschen Sex ändern würde. [Sag ich doch.]
Tränen rannen ihr über die Wangen. Sie stützte sich am Wannenrand ab, um nicht umzukippen, denn die Knie drohten nachzugeben. (So. Much. Drama.) Sie ließ sich in das Wasser gleiten. Das heiße Wasser umgab ihren Körper. Sie fühlte sich trotz der äußerlichen Reinigung innerlich beschmutzt. [Wofür gibt es den Duschkopf? Ehm. ich meine ... Kinder!] Benutzt. [Naja, ich glaube nicht dass die beiden vor dem Sex geduscht haben. Ein wenig Schweiß schien da schon zu sein …]

Hermine weinte und umklammerte ihre Beine. Das gerade eben war schlimmer gewesen, als jede Folter. Doch irgendwo, in irgendeinem Winkel ihres Kopfes erklang eine Stimme, die sie daran erinnerte, dass es ihr gefallen hatte, für einen kurzen Moment. Sie schämte sich dafür. (Richtig so, Hermine!) Hasste sich. Denn es sollte ihr nicht gefallen. Bellatrix war ihre Erzfeindin. [Also so lange kennen die sich jetzt auch wieder nicht.]

Eine Frau. Obwohl ihr ersteres durchaus schlimmer erschien. [Stimmt. Homosexualität ist in der Zauberergemeinschaft kein Frevel. Wir erinnern uns an Albus Dumbledore, der es ewig geheim hielt. Oder die geheime Liebschaft von Harry und Draco, Harry und Snape, Harry und Walde ... ehm. Zu viele Fanfiktions ... Sry.]

Sie fühlte sich wie eine Verräterin, aber es gab keinen mehr, den sie verraten konnte. [Also war sie nun KEINE Verräterin mehr? Nice!] (Liebe Kinder merkt euch: wenn ihr jemanden verraten wollt, tötet ihn einfach. Dann seid ihr immerhin kein Verräter mehr!)

Harry war tot und Ron genauso. Und die Welt lag jetzt in der Hand von Voldemort. Sie war nun in dem ‚Besitz‘ einer Todesserin. Ihr Schicksal hätte auch Kekse backen und nicht freundlich zu ihr sein können.
Nach dem Kampf wollten Ron und sie heiraten. [Ahw. Süß.] (Sie waren zu dem Zeitpunkt zwar nicht offiziell zusammen, aber über heiraten kann man da auf jeden Fall schonmal nachdenken!)

Sie waren davon ausgegangen, dass Harry siegen würde. (Ein bisschen naiv, aber nach der Vorlesung in Sozialpsychologie kann ich sie besser verstehen.)
Sie hatten sich an diese Hoffnung geklammert. Etwas anderes war für sie nie infrage gekommen, das Gute siegte ja bekanntlich immer. [Das zeigt uns die Weltgeschichte Nicht. ]

Es war jedoch kein Film oder Buch, sondern die Realität und diese sah nicht gerade gut für sie aus. [Irgendwie freut es mich, dass Ron tot war. Das bewahrt die Zukunft wenigstens vor bescheuerten Namen wie Hugo und Rose. (Immerhin besser als “Renesmee”).
Was wohl mit den anderen passiert war? War der Widerstand - [ab morgen, in allen Kinos: DER WIDERSTAND! -] durch den Tod von Harry zerschlagen worden? Oder kämpfte der Orden weiter? Hermine ging nicht davon aus. Voldemort hatte gewonnen. Wer das nicht zugeben wollte, der war einfach nur dumm.[Oder engstirnig] Die Prophezeiung hatte sich bewahrheitet. Nur war Harry tot und Voldemort [Waldemart!] am Leben. [Mimimimi … wann wird es wieder interessant?]

Das Bild von Ron schob sich erneut in ihr Gedächtnis. [Wie in einer Power-Point Präsentation? Lol.] (*stylishe Folien-Übergangs-Effekte*) Sie verdrängte es ganz schnell. [Warum?]Doch da war auch wieder das Bild von Bellatrix über ihr. Sie verdrängte es ebenfalls. [Erneut: Warum?] Starrte auf die Seifenblasen und konzentrierte sich auf das warme Wasser um ihr. (Beste. Grammatik. Ever.)

Es umschmeichelte [“Oh, Hermine, es ist so schön wenn du in mir liegst” “Ich mag dich auch, warmes Wasser.”] sie und gab ihr das Gefühl von Sicherheit. [“Du kannst dich immer auf mich verlassen.”]

Sie wollte irgendjemanden, an dem sie sich festhalten konnte. [Zugegeben, das kann das Wasser nicht.]
»Aber es hat dir gefallen! Verdammt nochmal! Wieso hasst du dich deswegen?« Hermine weinte wieder. [Ein wenig frage ich mich, ob Hermine  eine multiple Persönlichkeitsstörung hat.]

„Weil ich Ron verrate! Er ist noch nicht einmal eine Woche lang tot und schon passiert so etwas!“, antwortete sie sich selber. [Hah, Beweisstück A-Z]
»Dir hat es trotzdem gefallen.«
„Ich wurde dazu gezwungen!“, erwiderte sie trotzig. (Wo sie recht hat … Endlich scheint Hermine wieder an Vernunft gelangt zu sein!)
»Und das nächste Mal?«
„Wenn es eins gibt, dann werde ich wieder dazu gezwungen.“ (Gut geschlussfolgert, Hermine!)
»Du willst es also nicht zugeben?«

„Da gibt es nichts zuzugeben!“ [Kommen wir noch einmal auf die Tatsache zurück, dass körpereigene Reaktionen auf (nennen wir es mal) “Umstände” z.T. ziemlich verräterisch für “Erregung” oder “Lust” sind? Selbst wenn sich Hermine einredet, dass da “nichts” ist, muss sie zumindest merken, dass es ihrem Körper (mal so grundsätzlich) “gefallen” hat, mit Bellatrix zu schlafen. [Und ich gehe mal nicht auf das offensichtliche “erste Mal” ein.] Allerdings muss man hier auch hinzufügen, dass körperliche Reaktionen auch ungewollt entstehen können.]

(Ein Orgasmus ist dann trotzdem eher schwer zu erreichen, allgemein müsste Hermine an dieser Stelle merken, dass es irgendetwas an Bellatrix gibt, dass sie in diesem Moment potenziell erregend gefunden hat. Sonst wäre diese FF ja komplett unrealistisch und an den Haaren herbei gezogen. Ha. Ha.) Sie war sogar schon so weit gekommen, dass sie mit sich selber redete. [Ist mitunter aber keine schlimme Sache. Mache ich täglich. Ist durchaus eine sinnvolle Sache liebe Kinder.] (Ja, liebe Kinder, Nemo ist gruselig. Vielleicht ist sie ja auch ich? Schonmal darüber nachgedacht?)

Sie wurde wohl auch wahnsinnig. [Och, jetzt übertreib mal nicht.] Stück für Stück. Und irgendwann war sie dann auf dem Niveau einer Bellatrix Lestrange. Nein. Das wollte sie sich nicht geben. [*grins* Sicher?]

Sie stieg aus dem Badewasser und trocknete sich ab. Hermine sah auf das Wasser, das langsam in den Abfluss floss und einen Strudel darüber bildete. [Solange es nur Wasser war und kein Blut ... #Pennywise <3] Sie hatte es schon immer gemocht, dem zuzusehen. Es entspannte sie ein wenig. Sie zog sich ein Nachthemd über und kämmte ihre Nassen, [welche eigentlich klein geschrieben werden sollten,] wirren Haare. Sie fühlte sich wieder besser. Das Bad hatte gut getan. (Echt? Sie hat sich die ganze Zeit Vorwürfe gemacht und schlecht gefühlt. Hermine hat eine interessante Interpretation von “guttun”!)

Sie trat aus dem Badezimmer. Irgendetwas war anders. Als sie aufs Bett sah, merkte sie, warum. Dort lag ein rotes Buch. (Die Bibel?)
Hermine nahm es in die Hand. Es war in einen Leineneinband gebunden und mit Goldlettern bedruckt. [WAS IST DAS UND WIE KOMMT ES IN MEIN ZIMMER?!] ‚Gedichte‘ stand schlicht darauf. (Echt jetzt? Konnte ich als Teenager wirklich kein anderes Klischee auspacken?) Kein Autor. Hermine runzelte die Stirn. Warum gab Bellatrix ihr so ein Buch?
(Das frage ich mich auch.) Gedichte. Das sah ihr so gar nicht ähnlich. Eher so etwas wie ‚Anleitung zur Zerstückelung eines Menschen‘. (Du hast das Gedicht ja noch nicht gelesen. Vielleicht ist es ja eine sehr poetische Anleitung?)

Hermine setzte sich auf das weiche Bett und deckte sich zu. Sie schlug dein Einband auf. Sie liebte Bücher aller Art [- aber nicht das andere Buch in dem es um Schlammblüter geht? -] und fand diese Aufregung  - [Aufregung/Erregung. Eigentlich das gleiche. -] beim Aufschlagen des Buchdeckels immer toll.

Doch das Buch war nicht neu. Wie ein Tagebuch, das oft aufgeschlagen worden war. Die erste Seite war herausgetrennt worden. Das machte es für Hermine noch merkwürdiger. (Mich reizt es an dieser Stelle irgendetwas zu kommentieren aber gerade … gibt mein Gehirn einfach auf.)Es war sofort das erste Gedicht zu sehen.

In ordentlicher Handschrift und mit schwarzer Tinte geschrieben stand ein Gedicht darin. (Weil alles hier SCHWARZ ist! Sind wir in einem verdammten 20er Jahre schwarz-weiß Film?)

Juni – 1962
My lonely hike
my turning off.
Family is not a thing,
I hate my blood.
Angels Wing.

My soulmates heart
inside me.
Tear apart
my second be.
Wall with steel:
Angels Wing.

My lifeless cry -
I hate my damn.
Fly away
from a real thing.
Don't wanna stay.
Angels Wing.

(Ignoriert bitte die furchtbare Grammatik und den fehlenden Sinn. Es war englisch, deswegen war es direkt viel cooler. Ich habe es während einer Stunde Physik geschrieben und ungefähr so inspirierend ist dieses Gedicht auch. Ich hätte meine Zeit echt lieber mit Mechanik und Elektrizität verbringen sollen. Dann würde ich jetzt einen vernünftigen Beruf haben.)

Hermine starrte auf das Gedicht. Was sollte es ihr sagen? (Das wissen wir auch nicht. Erinnert mich an meine Abiklausur.)
Sie blätterte um und erwartete ein weiteres Gedicht zu sehen. (Erinnert mich auch an meine Klausur. Wo ich gehofft habe dass dieser furchtbare Vorschlag nicht alles war.)

Doch es war keins vorhanden. (... Und nein. Es war nur das eine Gedicht gewesen. Spoiler: Ich habe es trotzdem genommen.)

Hermine blätterte weiter. Nichts, außer der Plan für eine Atombombe, Bellatrix Periodenkalender und ein Rezept für Schokoladenkuchen, war zu sehen. Doch diese unwichtigen Dinge blendete Hermine aus. Das war nicht relevant. Also: Keine schwarze Tinte. Kein Wort. Sie starrte wieder auf das Gedicht. Es war ein wenig, wie bei Tom Riddles Tagebuch. (Äh nein? Also das Tagebuch hat mit einem gesprochen, wenn man in es geschrieben hat und hat keine schwülstigen Gedichte verfasst.)

Aber wenn es ein Horkrux wäre, so hätte Bellatrix ihr nicht das Buch gegeben. Die Bedeutung musste im Gedicht liegen. [Und wir erinnern uns alle an die Unterrichtsstunden in denen wir uns schreckliche 4-zeiler durchlesen und “interpretieren” mussten. Besonders viele Punkte gab es (zumindest in meiner Schulzeit) für äußerst dramatische Interpretationen die von Selbstmord und Folter hergeleitet wurden. Als Beispiel nehmen wir mal “den Erlkönig”.] (Nemo ist auf eine merkwürdige Schule gegangen.)

„I hate my blood… okay, die Person hasst also ihre Familie. Will Bellatrix mir sagen, dass ich meine Familie hassen soll? [Warum schließt Hermine vom “lyrischen Ich” auf Bellatrix?! Hat die denn echt nicht aufgepasst im Unterricht?]

My second be… habe ich ein zweites Gesicht? Ich denke nicht. Vielleicht sollte ich mir ein zweites zulegen? (Zumindest redet sie schon einmal mit sich selbst. Das ist ein guter Anfang.) Dazu würde aber nicht tear apart passen. Ich sollte mir ein zweites Gesicht zulegen und mein anderes, altes abspalten, oder wie?“
[“Ein zweites Gesicht zulegen”. Okay,
Two-face. Lass uns vllt mal ERNSTHAFT über “gespaltene Persönlichkeiten” diskutieren.]

Hermine klappte das Buch zu. Sie würde jetzt schlafen. Vielleicht kam ihr die Idee in einem Traum. [Wie ich die letzten Tage schon meiner besseren Hälfte erklären durfte: Träume sind nicht hilfreich wenn es um Entscheidungen geht. Glaubt mir Kinder.] (Und stellt euch vor euer Traum handelt von einer Gedichtinterpretation! Was für eine schreckliche Vorstellung!)

Über das merkwürdige Gedicht hatte sie sogar den Rest vergessen und würde sich auch nicht mehr heute daran erinnern wollen. [Denk jetzt nicht an pinke Elefanten!] Denn kurze Zeit später war sie schon eingeschlafen.


(Wird Hermine irgendwann auch wieder ihre Augen aufmachen? Und wird sie 15 Punkte für die Interpretation des Gedichtes bekommen? Bleiben Sie dran! Ihr Jonathan Frakes*)

* X Factor - Das unfassbare. Schon Peinlich, dass manche so jung sind, dass man das nicht (mehr) kennt.. *sfz* wir werden alt.
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