Leseprobe: "Im Fokus der Vergangenheit", Teil 2

von Julirot
LeseprobeKrimi, Romanze / P16
13.02.2019
12.07.2019
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So ihr Lieben,

das ist erst mal das letzte Kapitelchen vor meiner Sommerpause.
Ich hoffe es gefällt. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, einen schönen Urlaub, wer noch hat und dann lesen wir uns in zwei Wochen wieder.
Liebste Grüße
Eure Juli

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Joselyn


Er streicht mir mit den Fingerkuppen über die Schultern, die Schlüsselbeine und dann hinab über meine Brüste, meinen Bauch und meine Beine. Er hört nicht auf und ich genieße die Berührungen in vollen Zügen. Wir können einfach nicht aufhören, uns zu lieben, uns festzuhalten und zu küssen. Es ist wie ein Rausch. Wir sind wie auf Drogen und brauchen den jeweils anderen mit jeder Faser unseres Seins. Wenn wir getrennt sind, haben wir Sehnsucht und können den Moment bis zu einem Wiedersehen kaum abwarten. Und sind wir zusammen, explodieren wir fast. Seit zwei Tagen sind wir zurück in San Diego und eigentlich hat uns die Realität wieder eingeholt. Die Arbeit hat uns in Beschlag genommen, kaum dass wir aus dem Flieger gestiegen sind. Wir arbeiten den ganzen Tag, reden dabei fast kein privates Wort miteinander, weil wir einfach keine ruhige Minute mehr haben. Aber die Blicke sind so intensiv, die zufälligen Berührungen bringen uns um den Verstand und wir warten sehnsüchtig auf den Feierabend. Die Tage sind verplant, aber die Nächte, die gehören uns. Matthew ist mit seiner Kindergartengruppe drei Tage in einem Feriencamp und so habe ich kinderfrei und verfüge plötzlich über viel Zeit, die ich mit Eric verbringen kann. Ich lehne mich zurück und schließe die Augen. Er folgt mir und sein warmer Körper legt sich über den meinen. Er hält mich fest und seine Lippen berühren meine. Er duftet so gut. Nach Meer, nach Wind und nach Eric. Wir waren schwimmen und sind nun in seiner Wohnung. Wir haben es wieder einmal nicht geschafft, zu essen oder zu reden, bevor wir zusammen im Schlafzimmer gelandet sind. Doch es ist gut so wie es ist. Ich habe lange nicht mehr solche intensiven Gefühle erlebt, solche Leidenschaft und solches Verlangen. Ich drücke mich gegen ihn, spüre sein Gewicht, höre seinen Atem, der immer schneller wird und ich grabe meine Finger in seinen Rücken. Er flüstert mir etwas ins Ohr, das ich nicht verstehen kann, da in meinen Ohren das Blut rauscht und ich nur noch will, dass wir weiter machen. Wir bäumen uns auf, streicheln uns gegenseitig und finden schließlich Erlösung, die uns eine tiefe Befriedigung verschafft.
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