Gestern, Heute, Morgen und für Immer

von KenKaneki
GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
12.02.2019
12.02.2019
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Naiteru kimi koso  kodoku  na Kimi koso
Tadashii  Yo ningenrashii yo
Otoshita namida ga kou  iu  yo
Konna ni mo  utsukushii uso  ja nai hontou  no  
Bokura o arigatou

Ich ging gerade diese belebte Straße  in Shibuya entlang und hörte ich das Summen dieser  Strophen. Eine bekannte Melodie.  Doch woher, woher kannte ich sie nur? Mein Gedächnis wollte mir auch nicht auf die Sprünge helfen, wie immer. Seit circa einem Halben Jahr,  hat mich   schon  öfters das Gefühl beschlichen , als ob  ich schon mal gelebt hätte. Ich ging Straßen entlang, wo ich noch nie gewesen war, aber ich konnte mich an kleine Details erinnern. Sei es ein Cafe oder einfach nur die hübsche junge Straßenmusikantin. Es kam mir einfach vertraut vor. Ich drehe mich ruckartig um, damit ich diese Strophen  die ich hörte, zurückverfolgen kann. Doch erst nach einigen Minuten  erblickte ich über der Menschenmenge einen Sonnenhut. Dieser gehörte zu einem Zierlichen  weißhaarigen Mädchen, was sich an der Wand lehnte. Ich versuchte  mich durch die Menschenmenge zu ihr durch zu kämpfen, doch als  ich kurz meine Blick von ihrem Standort abließ und wieder zurück schaute, war sie verschwunden. Mein Kopf wirbelte in allen Richtungen, auf der hoffnung, dass  ich dieses Mädchen mit dieser Vertrauten Melodi  ausfindig machen würde. Ich erblickte sie wenig später aus dem Augenwinkel auch. Sie stand an der Ampel. Es wurde gerade Grün und sie lief über die Straße Richtung U-Bahn Eingang. Sofort sprinte  ich ihr hinterher. Als ich den Schalter mit den Tickets Passiert habe, erblickte ich sie in der U-bahn. Ich rannte auf, die bereits geschlossene, U-bahn Tür zu und hämmerte gegen die Scheibe. Das weißhaarige Mädchen erschreckte sich und ihre Goldene Augen blickten in meinen. Sie musterte mein Gesicht und legte ihre Hände auf die Scheibe der Tür wo auf der anderen Seite meine Waren, doch die Bahn fuhr los. Ich rannte neben der Bahn her. So, dass ich sie ja nicht, verlieren würde. Doch als die U-bahn beschleunigte, verlangsamte sich mein Tempo. Ich fiel direkt auf die Knie. Wer war dieses Mädchen. Wieso kam sie mir so vertraut vor. Sie hatte mich definitiv erkannt. Glaube ich jedenfalls. Ich schlug ein paar mal auf den Boden, bis ein Angestellter von der U-Bahn mich ansprach. Ich reagierte nicht. Ich stand nur  auf und verließ die U-bahn. Wegen dieser Melodi habe ich ganz vergessen, dass ich in gut 20 Minuten meine Prüfung schreibe, damit ich an der Uni angenommen werde. Auf den weg zur Uni war mein Kopf voll mit diesem Mädchen. Diese weißen Haare, die unter dem Sonnenhut im Wind wehten, diese Augen als würden sie aus purem Gold sein und dieser Melodie. Ehe ich mich versah stand ich auch schon vor dem Eingangstor der Uni. Jetzt gäbe es kein zurück mehr. Was Rede ich da, schon seit geraumer Zeit habe ich es mir vor genommen diese Prüfung zu absolvieren und an der Uni angenommen zu werden. Das wäre ich meiner Schwester schuldig. Immerhin ist sie der Auslöser dafür, dass ich Arzt werden will,  um andere Menschen zu helfen. Das Danke der Patienten, denen man geholfen hat. Dieses Danke reichte aus, um neue Hoffnung in meinem Leben zu schöpfen. Bevor ich diese Ziel hatte, war mein Leben Grau und eintönig. Ich habe Stunden lang geschuftet nach dem ich die Schule abbrach und habe das Geld, was ich nach meinen Ausgaben für Essen, Miete usw übrig hatte, für die Mangas  und andere kleinen Freundlichkeiten denen ich meiner Schwester machen konnte, ausgegeben. Aber alleine dieses Danke, was ich von ihr immer bekam, zahlte sich aus. Sie war der Faden der   mich in dieser Welt gehalten hat. In meiner Grauen Welt, war sie die einzige in Farbe. Ich kann die Farbe nicht beschreiben, Aber sie vereinte alles. Das Rot der Liebe, das Grün der Hoffnung, das Gelb der Warmen Sonne. Sie war mein Antrieb weiter zu machen. Nach dem sie verschwand, war meine Welt dunkel. Ich wanderte durch das Dunkle ohne ein Funken Licht, bis ich an einem Krankenhaus vorbei kam und ein kleines Mädchen sah. Anscheinend war sie Krank gewesen. Das Danke was sie dem Arzt widmete, es war aufrichtig, voller Barmherzigkeit und Dankbarkeit. Die Mutter vergoss einige Tränen vor Glück, dass sich ihre Tochter erholt hatte. Mit diesem einzelnen Wort, fing meine Welt wieder an, rapid an Farbe zu gewinnen. Ich rannte direkt nach hause und recherchierte was das Zeug hält. Meine kleine Schwester hat das Wort Danke für mich als Leitfaden hinterlassen. Sie hätte nicht gewollt das ich weiter so Lebe. Sie hinterließ mir eine Zukunft. Neben dem Lernen arbeitete ich wieder, um die Studiengebühren später bezahlen zu können. Nur noch diese Prüfung, für die ich Monate lang gebüffelt habe, musste ich meistern. Dann kann ich Medizin studieren und Menschen, die wie meine Schwester Krank sind, helfen. Ihnen neue hoffnung schenken, wie das Danke was mir meine Schwester hinterlassen hat.
Mit diesen Gedanken ging ich in die Prüfung.

~7 Tage Später~

Heute ist der Tag. Die Prüfung Ergebnisse stehen fest. Heute entscheidet sich ob ich an der Uni angenommen werde oder nicht. Obwohl ich meines Erachtens nach die fragen alle verstanden habe, ist mir unwohl. Wenn ich diese Prüfung verhaue, muss ich wieder ein Jahr warten. Ein Jahr kann sich wirklich hinziehen. Ich zog mir ein Hemd und eine Jeans an und machte mich auf den weg zu der Uni um die Ergebnisse zu sehen. Ich schon mir den Letzten bissen meines Toast rein und Trank meinen Kaffee. Auch wenn ich keine Hunger hatte und mir dezent schlecht war, aß ich etwas. Um auf Nummer sicher zu gehen. Somit machte ich mich auf den Weg. In der Hoffnung das ich sie wieder traf, ging ich den gleichen weg wie gestern Mittag. Jedoch vergeblich. Sie stand dort nicht.
Ich hätte noch circa 20 Minuten bis die Uni geöffnet wird und somit die Prüfungsergebnisse veröffentlicht wurden. Ich ging langsam die Straße entlang bis ich vor dem Tor stand. Einige Leute, die die Prüfung mit mir schrieben versammelten sich schon ungeduldig vor dem Tor. Langsam kam ein Lehrer der Uni aufs Tor zu und öffnet dieses. Alle drängten sich durch das Tor damit sie schleunigst ihre Ergebnis sahen. Ich stand als einziger noch vor dem Tor und atmete tief durch. Ich sprach mir selbst Mut  zu. Das ich es schaffen würde. Mit diesen Worten näherte ich mich der Masse. Ich sah Leute die sich Freuten und weinten. Vor Glück das sie angenommen sind, aber einige auch vor Trauer da sie es  nicht geschafft  haben. Nun stand ich vor den Ergebnissen. Zuerst schweifte mein Blick über die nachrücker. Mein Hals wurde trocken als ich ihn  nicht erblickte. Nun fing ich langsam an von Platz 100 hoch zu schauen. Bis Platz 70 war mein Name nicht drauf. Ich ging leicht an zu schwitzen. Ich schaute weiter bis Platz 40. Auch bis da war mein Name nicht auf der Liste. Als ich bei Platz 20 ankam, ballte ich die Fäuste. Den schmerz der durch mein Nagel der sich ins Fleisch drückte ignorierte ich. Platz 10. Bis dahin stand er auch nicht. Ich fing an zu glauben, dass ich es nicht schaffte. Ich Schloss kurz  meine augen um noch mal kräftig durch zu Atmen. Wenn ich es nicht geschafft habe, dann hätte ich umsonst so viel Zeit investiert.  Ich haute mir mit beiden Händen gegen die Wangen und beruhigte mich. Mit einem ernsten Blick und einem beschleunigten Herzschlag, schaute ich auf die Top 10. Ich riss meine Augen auf. Platz 3. Ich war wirklich auf Platz 3. Das unwohle Gefühl in meinem Magen löste sich. Ich war glücklich. Ich könnte nicht glauben das ich ab Nächster Woche Montag hier an der Uni Medizin studieren würde. Mein Kopf richtet sich in gen Himmel und ich Lächelte. Das muss sie gewesen sein. Sie machte es mir möglich.
“Arigatou”. Mit diesen Worten lief ich nach Hause.

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So. Das ist meine erste Angel beats Fanfiktion. Ich hoffe ihr verzeiht mir wenn sich kleine Fehler eingeschlichen haben. Ich habe keinen Beta Leser gefunden. Wenn sich jemand dieser Aufgabe gewachsen fühlt und mich unterstützen möchte, kann sich dieser jemand gerne bei mir melden und sich bewerben. Wenn euch die Fanfiktion gefällt, lasst mir ein kleines Feedback da, was ich besser machen kann und was ich euch so wünscht.
LG Dominik
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