"Wake me up when the world goes down..."

GeschichteMystery, Thriller / P18
12.02.2019
17.02.2019
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Dieses Kapitel
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Hey
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen des ersten Kapitel und freue mich auf eure Rückmeldung. Egal wie kurz sie ist. ;D

Beste Grüße
Alphawolf7









-Kapitel 1-

Legolas stand vor einem kleinen Laden in einer Gasse. Er trug eine Jeans, Schuhe, dazu ein blaues Hemd und darüber eine rote sportliche Jacke. Legolas war ein junger Teenager der Mathematik studierte, um später Lehrer zu werden.
Auf dem Fenster der Tür des Büros stand „Detektiv Büro“. Sollte er wirklich dort hinein gehen? Sein Freund Aragorn hatte ihm von diesem mysteriösen Büro erzählt. Es heiß, dass sie Geister und Dämonen jagten, doch Legolas war sich da noch nicht so sicher gewesen, ob er es glauben sollte. Erst als er eines Abends, als er nach Hause ging, eine komische Gestalt gesehen hatte. Die Gestalt war ein paar Meter weiter vor ihm hergelaufen, naja eher herum gewankt. Doch dies war nicht das seltsamste was Legolas beunruhigte. Es war vielmehr der Gestank der von dem Mann ausging. Er roch nach Verwesung. Woher er das so genau wusste? Legolas hatte einst eine verweste Ratte in der Garage gefunden die in einem Loch in der Wand stecken geblieben war. Legolas war dem Mann nachgeschlichen und hatte ihn zu einem Rohbau verfolgen können. Weiter hatte sich der junge Teenager nicht getraut.
Nun stand Legolas vor diesem Büro und zögerte hinein zu gehen. Er atmete noch einmal tief durch und entschloss dann doch hinein zu gehen. Eine kleine Klingel, die an dem Rahmen der Tür angebracht worden war, klingelte, als er die Tür öffnete. Der Laden hatte einen kleinen Tresen, links stand ein altes Leder Sofa sowie ein Leder Sessel. Auf einem kleinem Tisch stand ein alter Kaffeekocher, daneben ein paar Porzellan Tassen. Ein Teller mit Keksen stand ebenfalls dort. Rechts stand ein Regal, wo vereinzelt verstaubte Bücher drinnen waren. Daneben stand eine Pflanze die dringend Wasser benötigte.
„Hallo?“, sagte Legolas leise, doch es schien keine Menschenseele vor Ort zu sein.
Okay, keiner da, dann kann ich auch wieder gehen, dachte er sich und wollte schon gehen, als er ein lauten Poltern hörte.
Er zuckte erschrocken zusammen, doch da erschien ein Mann aus dem Hinterzimmer. Links führte ein Gang weiter, Legolas konnte dort noch eine verschlossene Tür entdecken.
„Hallo, wie kann ich dir behilflich sein?“, fragte eine männliche Stimme freundlich.
Legolas wandte sich dem Mann hinter dem Tresen zu. Er hatte langes, weißblondes Haar und strenge blaue Augen. Er trug einen braunen maßgeschneiderten Anzug und darunter ein blaues Hemd.
„Bin ich hier richtig, wenn es darum geht Dämonen oder Geister zu töten?“, fragte Legolas noch einmal nach, um ganz sicher zu gehen.
„Ja, dass sind wir“, antwortete der Mann lächelnd.
Wir?
„Ja, mein Kollege und ich. Eher gesagt mein Boss und ich“, antwortete der Mann, „Er kommt selten nach vorn und unterhält sich mit unseren Klienten. Er sagt immer, dass ich besser dafür geeignet bin, da er nicht so viel redet. Aber ich denke, er hat keine Lust die Arbeit zu machen. Immer sitzt er in seinem Sessel vor dem Schreibtisch und schlürft seinen Kaffee vor sich hin. Aber wenn es dann ums töten von Dämonen oder Geister geht ist er voll dabei…“, der Mann seufzte und merkte, dass er vom Thema abgekommen war, „Entschuldige, ich schweife ab. Was kann ich denn für dich tun?“
„Ich habe vor ein paar Tagen etwas seltsames gesehen“, sagte Legolas und kam sich dabei ziemlich blöd vor es jemandem zu erzählen, „Ich habe einen Mann gesehen, der nach Verwesung stank. Ich habe ihn bis zu einem Rohbau verfolgt, weiter habe ich mich nicht getraut.“
„Verstehe. Du hast das richtige getan, denn wärst du dem Mann hinein gefolgt, wärst du sicherlich genau wie er nun ein Zombie…“, erwähnte sein Gegenüber beiläufig, als wäre dies das normalste auf der Welt.
Legolas Augen weiteten sich. Ein Zombie? Es gab Zombies? Das musste wohl ein Scherz sein! Er wollte gerade etwas sagen, als die Tür im Gang aufging und ein Mann heraustrat. Legolas erstarrte, als er die eisblauen Augen sah. Das lange blonde Haar des Mannes rahmte sein perfektes und makelloses Gesicht ein. Unbewusst schluckte Legolas. Der Mann war komplett in schwarz gekleidet, nur die Schuhe passten nicht zu seinem Outfit. Er trug Hausschuhe. Er schlurfte gelangweilt mit seiner Kaffeetasse zum Kaffeekocher und schüttete sich ohne ein Wort zu sagen heißen Kaffee ein. Legolas schaute wie gebannt auf den Mann, er konnte seinen Blick nicht von ihm losreißen. Erst als der Kollege von ihm sprach, wandte der junge Teenager seinen Blick von ihm ab.
„Das ist mein Boss“, erklärte ihm der Mann hinter dem Tresen, „Warum stellst du dich unserem Klienten nicht vor? Er heißt… Wie heißt du nochmal?“
„Mein Name ist Legolas, Legolas Greenleaf“, antwortete er schnell.
„Genau, sein Name ist Legolas. Mein Name ist übrigens Glorfindel“, fügte dieser lächelnd hinzu. Sein Boss schaute auf den Tellern mit Keksen und brummte nur. Glorfindel seufzte. „Wenn du nicht willst, dann stell ich dich eben vor… Das ist mein Boss, Thranduil Oropher. Er ist der Beste Dämonen und Geister Jäger den ich kenne.“
Legolas schaute wieder zu dem Mann, welcher sich nun über den Keksteller gebeugt hatte. Er war ein Jäger? Das konnte sich der junge Teenager nicht vorstellen.
„Legolas hat vor ein paar Tagen ein Zombie in der Stadt entdeckt und bis zu einem Rohbau verfolgt. Sollen wir uns die Sache mal ansehen?“, fragte Glorfindel. Als Antwort nahm Thranduil einen Keks vom Teller, steckte ihn sich in den Mund und trank einen Schluck Kaffee. Legolas hob eine Augenbraue. Er hatte sich das anders vorgestellt. Er hatte von einer geheimen Organisation geträumt, die geheim arbeitete. Niemand durfte von ihr wissen und das die Männer dort krasse Waffen hatten, aber das? Das war ein Witz! Der Teenager wollte gerade etwas sagen, doch Glorfindel kam ihm zuvor.
„Hast du eventuell eine Zeichnung von diesem Mann gemacht oder vielleicht hast du den Namen der Straße in der der Rohbau steht?“, fragte er interessiert.
„Ja, ich habe eine Zeichnung von dem Rohbau gemacht. Ich konnte leider nicht die Straße erkennen, weil es schon so dunkel war und ich hatte an dem Tag mein Handy zu Hause vergessen“, gestand Legolas und holte ein zusammengefaltetes Papier aus seiner Hosentasche.
Glorfindel nahm es mit einem Lächeln auf den Lippen an und faltete es auseinander. Er schaute kurz drauf und schaute dann wieder Legolas an.
„Das ist eine wirklich gute Zeichnung, dadurch können wir den Rohbau schnell ausfindig machen“, lobte er ihn.
„Ha! Was ist denn das für ein gekritzel? Da kann meine Großmutter sogar besser zeichnen“, Legolas blinzelte, als er Thranduil plötzlich hinter Glorfindel stehen sah. Er hatte gar nicht bemerkt, wie er von dem Kaffeekocher zu Glorfindel gegangen war.
„Thranduil, es ist eine gute Zeichnung“, erwiderte sein Kollege.
„Hm, wenn du meinst… Ich bin wieder in meinem Zimmer“, mit diesen Worten drehte sich sein Boss um und schlurfte davon.
„Mach dir keinen Kopf wegen seiner Bemerkung, Legolas. Er ist immer so.“
„Ist schon in Ordnung“, winkte der Teenager ab, „Ich war noch nie so gut im zeichnen. Mathe liegt mir mehr.“
„Wirklich? Ich war immer eine Niete in Mathe…“, gestand ihm Glorfindel grinsend, auch Legolas musste grinsen.
„Mein Traum ist es Lehrer zu werden und Kindern etwas beizubringen.“
„Das ist ein wirklich toller Traum den du auf jeden Fall weiter verfolgen solltest, Legolas“, antwortete Glorfindel, „In Ordnung. Thranduil und ich werden uns die Sache im Rohbau mal genauer ansehen. Danke, dass du vorbei gekommen bist.“
„Kein Problem. Auf wiedersehen, Glorfindel“, verabschiedete sich Legolas.
„Auf wiedersehen, Legolas.“
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