zerrissen

GeschichteMystery, Romanze / P12
11.02.2019
16.03.2019
4
8980
3
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Hey ihr!
Ich bin mit einer zweiten Übersetzung am Start, parallel übersetze ich noch „rote Perlen“ („red pearls“), schaut dort doch auch mal rein, wenn ihr gerade Langeweile habt^^. Bei beiden Geschichten werde ich aber regelmäßig updaten, keine Sorge!
Auch hier freue ich mich immer über Rückmeldungen in Form von Reviews oder auch Favo-Einträgen und Sternchen, der Review-Button beißt nicht ;). Dann noch die Verlinkungen: Die Autorin, Akitsune Lune, findet ihr hier:
https://www.fanfiction.net/u/8204857/Akitsune-Lune
Und ihre Geschichte, die im Original „tear each other apart“ heißt (falls jemandem ein besserer deutscher Titel einfällt, bitte melden!), ist hier auf Englisch zu lesen:
https://www.fanfiction.net/s/12120086/1/Tear-Each-Other-Apart
So, nachdem wir das geklärt hätten, kommt hier ihr Vorwort, das ich ebenfalls übersetzt habe, da es wichtige Infos enthält.

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Hallo!
Ich bin Akila/Teichfrost. Vielen Dank fürs Anklicken und willkommen zu einer Fanfiction wie keiner anderen, die ihr bisher gelesen habt.
ÜBERSPRINGE DAS NICHT, ES IST WICHTIG
Das sind vier Geschichten. [Die englische Fassung hat bereits um die 380000 Wörter und 96 Kapitel!]. Wenn ihr euch die Kapitel-Navigation anguckt, werdet ihr erkennen, dass vor jedem Kapiteltitel Blitz:, Brise:, Welle: oder Dunkel: steht.
Das liegt daran, dass bei je vier Kapiteln jeweils eines aus der Sicht von Blitzjunges, aus der von Brisenjunges, der von Wellenjunges und der von Dunkeljunges geschrieben ist. Sie alle haben ihr eigenes Leben und eigene Welten im Donner-, Wind-, Fluss- und SchattenClan. Ihre Geschichten verflechten sich ziemlich, aber jedes Junge hat seine eigene Geschichte zu erzählen.
Ihr könntet jedes Kapitel chronologisch lesen. Es wird eine Herausforderung sein; es ist eine riesige Menge an Schreiben und zu versuchen, vier Leben zu verfolgen, ist anstrengend.
(Ich muss es ja wissen *schweiß abwisch, 50-Seiten-Dokument speicher und schließ und enormes Notizbuch unter dem Bett versteck*) Falls ihr daran interessiert seid, eure geistige Gesundheit zu erhalten, schlage ich vor, ihr wählt eine der vier Katzen und lest die ganze Geschichte aus ihrer Sicht. Falls ihr verrückt genug seid, alle vier zu lesen, wünsche ich der Dame/dem Herrn viel Glück und schnelle Erholung. Nicht so gemeint, dass ihr es nicht schafft, aber es wird vielleicht mehr Sinn ergeben, nur eine zu lesen und sich dann die anderen vorzunehmen.

Zur Erinnerung: Die vier Katzen sind Blitzjunges aus dem DonnerClan (Kätzin), Brisenjunges aus dem WindClan (Kater), Wellenjunges aus dem FlussClan (Kater) und Dunkeljunges aus dem SchattenClan (Kätzin).
Falls ihr eine auswählen und ihr bis zum Ende folgen wollt, lest die ersten zwei Kapitel, da es wichtig ist, mindestens so viel zu lesen. (Es sind die beiden Teile des Prologs)
Falls ihr zum Beispiel Dunkeljunges gewählt habt, überspringt ihr die Kapitel Blitz: Steine, Brise:     der Hund, Welle: Kräuter und Streitigkeiten und geht direkt zu Dunkel: die Schwänze der Ältesten. Ihr überspringt weiterhin jedes Kapitel, das nicht mit Dunkel: startet. Ich verspreche, ihr werdet nichts von ihrer Geschichte verpassen.
Oder ihr lest einfach alles. Ich werde euch nicht aufhalten.
Alles Andere, was ihr wissen müsst, wird sich ziemlich leicht durchs Lesen herausstellen. Dies spielt weit in der Zukunft, keine Katzen aus den Original-Büchern sind lebendig, obwohl beiläufig ein paar Nachkommen erwähnt werden könnten. Keine Sorge, es wird keine Spoiler geben.
Ohne Weiteres zu sagen, hier der Prolog, Teil 1.

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Prolog

Es herrschte dunkelste Nacht.
Der Mond flackerte hell am Himmel, verdunkelt vom dichten Unterholz des DonnerClan-Territoriums. Sogar die Schmerzensschreie der gebährenden Kätzin konnten die umfassende Stille der Nacht nicht komplett durchdringen.
„Zwei Töchter, eines musst du noch schaffen“, berichtete die Heilerkatze der Königin beruhigend. „Du machst das gut!“
Die Königin kreischte ein weiteres Mal vor Schmerz auf, als ihr Körper sich im Krampf zusammenzog. Die andere Kätzin eilte um sie herum und tat ihr Bestes, um es der Königin so angenehm wie möglich zu machen, die als neue Mutter in Angst und Furcht jammerte. Der Blick der Heilerkatze bedegnete dem des neuen Faters, der ihr knapp zunickte und sich an die Seite seiner Gefährtin drückte.
„Zwei Jungen, du hast es fast geschafft, meine Liebe“, murmelte er und leckte über das Kopffell seiner wimmernden Partnerin. „Du kannst das.“ Das Geräusch von Regen machte sich im DonnerClan-Territorium bemerkbar, als die Königin zitterte.
Die Heilerkatze ignorierte es, alle Bemühungen darauf fokussiert,sicherzustellen, dass die Königin die Geburt überstehen und am Ende da sein würde, um auf ihre Jungen aufzupassen.
Die Königin jaulte, ihre Stimme erhob sich zu einem markerschütternden Heulen, in welchem der Klang des Regens kurz unterging. Die Wassertröpfchen prasselten stärker als je zuvor und nahmen mit jedem Herzschlag an Intensität zu.
Während sie versuchte, sich auf nichts außer die Schreie der Mutter zufokussieren, die klangen, als hätte diese die Schwelle zum Tod schon fast erreicht, leckte die Heilerin das Fell der Jungen, die bereits erfolgreich zur Weltgebracht worden waren.
Das letzte Junge ist immer das schwierigste , machte sie sich selbst vor. Drei Junge bedeuten viel Glück.

Sofort hörte die Heilerin auf, die beiden Jungen abzulecken, als sie realisierte, dass es nicht nur regnete, sondern zu diesem Zeitpunkt schon völlig stürmte. SternenClan, bitte lass diese Geburt beendet sein, bevor du das Territorium des DonnerClans mit Donner und Blitz zerstörst.
Aus welchem Grund auch immer, ob es nun die angespannte Atmosphäre wegen des Sturms war, die schwere Geburt, der ohrenbetäubende Regen oder einfach ihr eigener Stress, spürte die Heilerkatze, wie sich ihr Fell aufstellte und ihr Herz schneller als je zuvor schlug, als würde es versuchen, aus ihrer Brust zu entkommen.

Rumps.
Donner grollte über den Himmel.
Rumps.
Die violetten Wolken wurden erhellt und wirkten wie eine weiße Gabel aus Blitzen, die in den See krachte.
Rumps.
Ein drittes Bündel glitt auf den Boden.
Rumps.
Die Heilerin fiel in Ohnmacht.


Als die Heilerin zu sich kam, hatte sie furchtbare Kopfschmerzen.
Sie taumelte auf ihre Pfoten.
Das Gebiet, das sich vor ihr erstreckte, war ihr komplett fremd. Das gräuliche Gras unter ihren Füßen funkelte von Sternenlicht, obwohl der Himmel von einer dicken Nebelschicht ohne irgendwelche Auffälligkeiten verdichtet wurde.
Obwohl sie sicher war, dies noch nie in ihrem Leben gesehen zu haben, kam es ihr seltsam bekannt vor.
„SternenClan?“, murmelte sie und blinzelte benommen. „Ist das – eine Vision?“
Sie schwang ihren Kopf umher, suchte nach einem Zeichen, was dies bedeuten könnte, aber der Wind pfiff einfach nicht sehr aufschlussreich durchs Gras –
Krach!
Ein Blitz schlug im Boden vor ihr ein, weißglühend und strahlend.
Sie versuchte, aus dem Weg zu springen, fuhr vor Schreck fast aus dem Fell, doch ihre Pfoten waren wie mit dem Boden verwurzelt.
Als das brennende Licht langsam aus ihrem Blickfeld verblasste, erkannte sie den schwachen Umriss einer Katze vor sich, breitschultrig und größer als sie. Das letzte Flackern des Blitzes hatte sie genug geblendet, um keine Merkmale der Katze erkennen zu können.
Bevor sie die Gelegenheit bekam, etwas zu sagen, etwas zu sehen oder etwas zu tun, fuhr die Katze herum, stürmte über das sternglänzende Land und verschwand im Nebel.
Die Heilerin zwinkerte, um klare Sicht zu bekommen, und blinzelte in den Nebel.
„Wer bist du!?“, rief sie, doch ihre Stimme brach, als der Wind ihr den Klang nahm.
Von der mysteriösen Katze kam keine Antwort.
Sie sprang vor, rannte in den Nebel und versuchte, die undeutliche Silhouette der Katze einzuholen.
„Bitte!“
Die Katze schien nur mit jedem Schritt, den sie machte, schneller zu werden.
Aber nun wurde die schemenhafte Gestalt von drei weiteren Katzen begleitet, ebenfalls im Nebel nicht erkennbar.
Obwohl ihre Pelze vom dichten Nebel verborgen wurden, reichten ihre Körperbaue von zweien, die bullig und breit waren, zur Katze im Blitz und einer anderen, die dürr und klein, geschmeidig aber dennoch kräftig gebaut aussahen.
Es konnte jede Katze sein, die die Heilerin kannte.

Als sie plötzlich den Klang einer Stimme durch den Nebel vernahm, rau und tief, aber dennoch mit Sicherheit die einer Kätzin, sprang sie zurück.
„Der Boden wird zerbrechen.“
Sie blinzelte, starrte nach unten, aber sah nichts.
Dann die eines Katers, heller und klangvoll.
„Der Wind wird sich drehen.“
Obwohl der Wind weiterhin durch das Gras blies, war nichts als ‚Drehung‘ erkennbar.
Die dritte Stimme war glatt und kalt, tiefer als die des anderen Katers.
„Das Wasser wird zerstören.“
Und die vierte, eine Kätzin, heller als die erste, aber nicht weniger stark und leidenschaftlich.
„Der Donner wird kämpfen.“
Dann zwei Stimmen, von denen die Heilerkatze mit seltsamer Sicherheit wusste, dass sie nicht von irgendetwas Physischem kamen, sondern eher in ihr ertönten.
„Die Sterne und die Clans werden sich gegenseitig zerreißen.“
Der Klang dieser Stimmen war unbeschreiblich. Gemessen, fast amüsiert, aber darin lauerte eine uralte Kraft und Gefahr. Ein Kater und eine Kätzin.
Die Heilerin schüttelte sich. Ihre Augenlider flatterten.


Das dritte Junge zitterte auf dem Boden des DonnerClan-Lagers.
Die Heilerin wurde von den letzten Überbleibseln der Vision geschüttelt.
Der Sturm tobte unvermindert weiter.
Die Königin beugte ihren Kopf und berührte sanft den ihres Jungen.
„Blitzjunges.“

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Das ist der erste Teil des Prologs. Das nächste ‚Kapitel‘ sind die anderen Teile des Prologs.
Das ist ein ziemlich kurzer Start, aber normalerweise sind die Kapitel mindestens 2000 Wörter lang, gewöhnlich über 3500, aber auch bis zu 6000.
Danke fürs Lesen!
Lasst mir ein Review auf eurem Weg nach draußen hier!
~Teichfrost
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