Das Leben eines Piloten der Miliz

von Luna18XD
GeschichteAbenteuer, Drama / P16
11.02.2019
21.04.2019
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Soooo leute hier ist das nächste Kapitel. Etwas früher was man hätte denken können und von mir erwartet. Aber ich hoffe es gefällt euch dennoch.
Viel Spaß beim Lesen.

Lg. Luna

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„Ich hol dir etwas“, sagt er kurze Hand und verlässt den Raum.
Selbst verständlich schließt er die Tür ab die nicht wirklich Typisch ist.
Nach ungefähr 20 Minuten kehrt er wieder und legt mir einige Klamotten auf das Bett die ich anziehen kann. Allerdings sind diese Sachen definitiv zu groß für mich. Mein Blick geht zu den Sachen, nehme sie zur Hand um sie mir anzusehen und sehe dann an mir Runter. Ich seufze leicht und lasse die Decke einfach zu Boden fallen. Egal ob er jetzt noch da steht, ich bin eh mit dem Rücken zu ihm gewannt. Danach ziehe ich mich langsam an und seufze als ich sehe das sie wirklich sehr groß sind. Mit meinen Augen sehe ich dann wieder zu diesem Bestatter.
„Braucht ihr die noch?“, frage ich und zeige auf das was ich nun trage.
„Nein. Wir haben noch genug. Du kannst diese behalten solange du hier bist“, gibt er als Antwort und steht gerade da und behält diesen seltsamen Helm auf seinem Kopf.
„Dann ist ja gut“, meine ich.
Schon reiße ich an den Ärmeln um danach daraus ein Gürtel zu knoten. Danach mache ich diese um meine Hüfte damit die Hose richtig Sitzt. Zum Schluss mache ich das Hemd etwas auf und knote diese unter meiner Brust zusammen. Mein Blick geht dann wieder zu ihm.
„Du hast doch bestimmt keine Lust auf mich auf zu passen oder?“, frage ich, knie mich hin und beginne Liegestütze zu machen. „Kannst ruhig woanders Beschäftigen. Abhauen kann ich ja eh nicht“.
„Ich kann es mir leider nicht aussuchen“, meint er und bleibt vor der zugeschlossenen Tür stramm stehen und beobachtet meine Aktionen. „Eigene Interessen haben derzeitig keinerlei Platz“.
„Ein Wunder das du reden kannst.....“, lächle ich dann kurz und mein Blick geht dann kurz zu ihm. „Darf ich erfahren wo ich mich befinde?“
„Auf der IMS Pillar“, kommt dann kurzgehalten aber ausreichend informierende Informationen von ihm. Seine Haltung bleibt stramm und Gerade.
Schon mache ich weiter die Liegestütze und überlege.
Wirklich viel weiß ich nun echt nicht....
„Darf.... ich deinen Namen erfahren oder wie soll ich dich nennen so lange ich hier bin?“
„Ich werde Mirror genannt. Das ist mein Nickname“, gibt er dann doch frei, das mich verwundert.
„Wenigstens etwas..... Und was genau seid ihr?“, nicke ich fragend und mache weiter meine Übungen.
„Freiheitskämpfer, kurz gesagt“, folgt dann nochmal zur Antwort.
„Und.... was soll ich hier?“, seufze ich leicht.
„Wir behalten dich hier damit die IMC nicht auf den Gedanken kommt dich anzuheuern. Wir denken das sie Zweck in dir sehen. Besonders da du.... Kaufbar bist“, meint er und schüttelt den Kopf etwas abgeneigt. „Sich kaufen zu lassen um Ideale zu unterstützen. Solange das Geld stimmt“.
„Was soll ich deiner Meinung nach tun?“, brumme ich leicht, höre auf, stehe auf und sehe zu Mirror. „Keine Armee wollte mich wegen meiner Behinderung! Irgendwie muss ich doch an Geld kommen! Von irgendwann muss ich doch leben!“.
Ich wende meinen Blick ab und seufze dann leicht.
Ich hasse es.....So ein Leben habe ich mir niemals gewünscht.....
„Du hattest immer die Möglichkeit. Aber dein können daran zu verschwenden sich von andere kaufen zu lassen und den Handlanger zu Spielen.... Du hättest auch die Möglichkeit gehabt anders kennen zu lernen“, meint er dann von sich aus.
Als ob ich es nicht selber wüsste.....
„Ich bin eine Soldatin.....Mir blieb keine andere Wahl.....“, seufze ich und setze mich dann auf das Bett. Danach stütze ich meine Ellbogen auf meine Knie und mein Kopf lege ich auf meine Hände. Dabei schließe ich meine Augen. „Ich habe mich überall beworben......Aber keiner will eine halb Blinde einstellen... Da blieb nur meine Fähigkeiten zu verkaufen......Andere Arbeit.... ist nichts für mich.....“
„Dann solltest du nicht die Schuld an anderen suchen, sondern an dir. Du bist nicht flexibel. Vernagt an nur eine Sache. Man lernt im Leben nie aus“, spricht er mal wieder die Wahrheit.
Wie eine Messer trifft diese tief in mein Herz.
Als ob ich es selber nicht wüsste.....
„Ich habe schon versucht was anderes zu machen..... Aber keine wollte eine Ex Soldatin haben die halb Blind ist...... Mir blieb nichts anderes übrig....“
Seufzend lege ich mich hin und sehe die Decke des Raumes an.
„Euer Plane bietet vieles an. Selbst einen eigenen Aufbau. Du hättest deine Fähigkeiten verwenden können und selbst etwas aufbauen“.
„Dafür hatte ich kein Geld... Also blieb mir nur eins..... Etwas was mir auch zum teil Spaß macht....“.
Langsam schließe ich meine Augen.
„Zumindest bis du Geld hattest. Aber scheinbar hast du Spaß daran für anderen den Dreck weg zu machen und Menschen zu töten“, langsam tritt er vor und läuft durch den Raum bis zu meinem Bett. „Leben zu rauben um eine nette Summe zu kriegen. In welcher Preisklasse stehst du?“
„Als Soldat hat man auch leben geraubt..... und dafür auch Geld bekommen....“, brumme ich leicht und drehe mich so auf die Seite das ich mit dem Rücken zu ihm gewannt bin. „Was meinst du mit Preisklasse?“.
„Bei euch vielleicht. Nur ist das eine nicht ansatzweise so willkürlich wie das andere“, meint er und ich spüre trotz seines Helmes den Blick auf mir ruhen. „Wie viel hast du bekommen, wenn du Menschen für andere getötet hast“.
„Zu Anfang nicht sonderlich viel.... Aber später habe ich zu viel verlangt.... Ich habe viele Feinde die mich töten wollen....“.
„Und das ist das Problem von Söldner“, schon höre ich wieder das klacken der Stiefel die wieder zurück gehen. „Ihr wollt immer mehr“.
„Ich......ich würde auch Aufhören ein Söldner zu sein..... Und wieder als Soldat arbeiten.... Doch egal wo ich war.... Niemand wollte mich... Selbst als jetzt.... Will mich die Armee nicht mehr... Obwohl ich ihnen oft den Arsch gerettet habe.... und mein Leben riskiert habe....“.
„Und das mutest du dir selbst zu? Nachdem du schon so gierig geworden warst?“, fragt er mit einer skeptischen Stimme.
„Ich war nicht gierig.... ich wollte nur Leben“, seufze ich leicht und sehe die Wand vor mir an.
„Und deshalb warst du gierig, weil du Angst hattest nicht genug zu haben. Du kannst es nicht abstreiten“, meint er wieder mit diesen Wahren Worten die ich schon immer und immer wieder runter geschluckt habe.

„Ja ist ja gut! Ich war gierig.... weil ich mir nicht anderes zu helfen wusste.....“, rufe ich laut, setze mich dann auf und sehe dann wieder zu ihm. „Wenn ich die Gelegenheit hätte, meine Fähigkeiten für das richtige zu verwenden und zu helfen. Dann würde ich es sofort annehmen... Egal wie mein Sold oder mein Lohn ist... .Von mir aus sogar umsonst.... Hauptsache ich nütze etwas!“.
Ich schreie ihn schon fast an und mein Blick wird direkt ernst.
„Würdest du das, ja?“, fragt er eher mit etwas skeptisch in der Stimme. „Und das soll man einem Söldner einfach glauben?“
Schon lege ich mich wieder hin und starre die Decke an.
„Glaub was du willst...... Ich habe in all den Jahren... zu viele getötet... und das nur für Geld.... Ich wollte nützlich sein.... ob nun für die Guten...... oder für die schlechten das ich immer wieder bereute....Es war mir teilweise immer egal.... Aber eigentlich wollte ich immer ein Soldat bleiben.... Nichts anderes....“, gestehe ich wie beim Gericht und schließe meine Augen.
Ich spüre wie mir die Tränen hoch kommen, doch ich drehe meinen Kopf von ihm weg.
„Mit deinen dreckigen Geschäften hast du es dir schnell verspielt. Wir brauchen niemanden der kaufbar ist“, kommt wieder von ihm und steht hörbar stramm vor der Tür.
Schon drehe ich ihm wieder den Rücken zu.
„Würde ich die Chance bekommen..... wieder das tun zu können..... was ich immer wollte.... würde ich nicht mehr käuflich sein.... aber der Zug.... ist leider abgefahren....“, gestehe ich wieder und überlege warum ich überhaupt mit ihm darüber rede.
„Da Stimme ich dir zu.... der ist schon lange abgefahren“.
„Ja....Ich weiß....“
Ich schließe wieder meine Augen und ließ meine Tränen einfach laufen. Aber genau dann schlafe ich auch sehr schnell ein. Den mein Körper ist einfach nur erschöpft und müde.

Ruhig und tief schlafe ich. Doch nach einigen Stunden beginnt mein Körper zu bewegen. Irgendwann zucke ich sogar zusammen. Nach weiteren Stunden schreie ich laut auf, reiße meine Augen auf und setze mich Schweiß gebadet auf. Ich drücke meine Hand auf mein linkes Auge und knurre leise auf.
Schon wieder....... dieser Traum......
Ohne was zu sagen oder auf meine Umgebung zu achten, lege ich mich auf dem Boden und mache schnell Liegestütze. Erst mit beiden Armen, danach wechsle ich den Arm jeweils um weiter zu machen. Danach lege ich mich auf den Rücken und mache Sit-ups.
Scheiße..... Diese Albträume.
Nach meine Wut aus meinem Bauch verschwunden ist, stehe ich auf und streiche über meine Haare. Ich setze mich wieder auf das Bett und starre auf den Boden.
„Haben wir es jetzt?“, fragt Mirror dann sarkastisch dann zu mir.
„.....das kann dir doch egal sein....“, meine ich und schließe meine Augen, dabei seufze ich leicht. „Ich bin ja nur eine Söldnerin.......“.
Dazu gibt es zum Glück keine große Antwort mehr. Denn wirklich Lust zu erzählen was mit mir ist habe ich einfach nicht... und diskutieren will ich erst recht nicht. Doch plötzlich höre ich wieder dieses klackern der Stiefel auf den Boden, kurz darauf spüre ich eine Hand um meinen Oberarm die mich aus dem Raum ziehen will, doch ich schlage vorher die Hand weg und sehe zu ihm hoch.
„Du brauchst mich nicht anpacken, ich kann auch ohne solche Sachen neben dir gehen“, meine ich, laufe neben ihm her, seufze leicht und sehe zur Seite weg.
„Das hat schon seinen Grund“, meint er, packt meinen Arm wieder und führst mich wieder in die entsprechende Richtung entlang. „Jetzt lauf“.
„Das geht auch freundlich“, murmle ich seufzend und lasse mich ziehen.
„Klar doch. Vielleicht noch Gebäck dazu?“, gibt er ironisch von sich und führt mich erst mal wieder in den gleichen Raum in der ich vorher gewesen bin. Dazu setzt er mich auf einen Stuhl.
„Klar warum nicht.....“, brumme ich kurz und muss sogar durch seine Ironische Art lachen. Dennoch bleibe ich ruhig sitzen und frage mich was ich hier soll. „und...... nun?“.
„Warten. Die Kommandantin kommt gleich. Vielleicht ist ja heute dein Glückstag“, meint er dann etwas skeptisch zu allem und sieht zur Tür nachdem er sich neben mich stellt.
Glückstag? Warum Glückstag?
Verwirrt schüttle ich den Kopf.
„Glück? Was für ein Glück bitte schön?“, frage ich genervt. „Egal was mich erwartet.... Ich nehme es an..... von daher.....“
Schon lehne ich mich zurück.
„Alles, Huh?“, fragt er noch mal mit skeptisch in der Stimme. „Wohl auch ein Angebot der Apex, würde dieser kommen“.
„Ja.... alles“, seufze ich und zucke mit den Schultern.
„Na klasse. Wie vielversprechend“, murmelt er dann völlig gereizt.
Schon muss ich leicht grinsen und zeige auf meine Ohren.
„Mirror, ich bin zwar halb Blind aber ich kann dich dennoch gut hören“, danach sehe ich zur Tür und warte den Rest der Zeit ab.
Es dauert auch nicht lange bis die Frau von zuvor auch wieder den Raum betritt und sieht zu mir. Danach läuft sie langsam zum Tisch und bleibt erst mal stehen mit den Armen hinter dem Rücken verschränkt.
„Wie geht es ihnen?“, fragt sie mich dann auf einmal was mich dann doch verwirrt und nachdenklich macht.
„Mhm.......Bin mir noch nicht ganz sicher, ob es mir gut oder schlecht gehen sollte.....“, meine ich dann seufzend.

„Ich habe gehört was sie gesagt haben. Es ist sorgen bereitend, das sie jedes Angebot annehmen würden was ihnen vor den Füßen liegt. Ich gebe meinem Piloten recht, man sollte sich deshalb einen Kopf machen...“, beginnt sie und lässt eine lange Pause.
Mit der Stirn runzle ich und sehe kurz zu dem Bestatter hoch, mein Blick wandert dann wieder zur Frau und muss leicht seufzen. Schon sehe ich zur Seite weg und schließe meine Augen.
„Was wollen sie hören? Das ich es bereue mein Leben so zu leben wie es nun mal ist? Ja ich bereue es..... Aber um zu überleben tut man meistens Dinge, die man am Ende bereut.....Ich war glücklich ein Soldat zu sein um mein Land zu dienen..... Doch wie die meisten von ihnen....Rennen sie in den Tot und man verliert das Team in das man war und man verliert die Freunde......“, beginne ich und sehe sie wieder an. „Könnten sie jemals ein ruhiges Leben führen, wenn sie so stark verletzt sind das sie nicht mehr ihre Tätigkeit nachgehen können, was sie schon immer wollten?“. Genervt und verletzt stehe ich auf. „Es wurde schon gesagt, was gesagt werden sollte.... Sie wissen wer vor ihnen steht und was ich bin................ Aber eines kann ich mit Gewiss sagen ohne mich dafür zu schämen“. Mit meiner rechten Hand drücke ich auf die Stelle wo mein Herz ist und verkrampfe sie so das ich meine Kleidung fest kralle. „Ich bin immer noch mit meinem Herzen ein Soldat. Mit Leib und Seele würde ich geben was ich für richtig halte. Auch wenn ich ein Söldner bin“.
„Seien wir mal nicht so“, sagt sie nur und schaut dann zu Mirror. Innerlich mache ich mich doch schon auf den Tot bereit.“Führe sie herum. Zeige ihr alle was sie sehen brauch und statte sie aus“. Sie sieht dann wieder zu mir. „Lassen Sie meine Entscheidung nicht zur Reue werden. Wildkommen im Marauder Corps. Wir werden sie aber stark beobachten. Rein aus Sicherheitsgründen“.
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