Die, die mit Drachen tanzt

von Lackys
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
11.02.2019
19.05.2019
26
25474
1
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
,,Jaden..." ,möchte ich laut in sein Krankenzimmer reinstürmen, aber verstumme sofort. Ich schleiche zum Krankenbett, denn er schläft noch. Ich beobachte ihn mit einem Lächeln, denn ich habe ihn vermisst. Plötzlich schreckt er auf und hält mich an den Armen fest. Ich zucke vor Schreck zusammen und er lacht laut auf. ,,Arschloch!" ,ärger ich mich darüber. Er wird leiser, außerdem nimmt mich in den Arm. ,,Komm schon Sophie. Sei nicht böse, ja?" Er haucht mir einen Kuss auf die Stirn.  ,,Du darfst einen armen, kranken Freund nicht verlassen, bitte" Er sieht mich bittend an. ,,Mach das nicht nochmal ja?" Er bekommt ein breites Grinsen, von der Erinnerung: ,,Aber du musst zugeben, dass es auch lustig war!" Ich rolle grinsend mit den Augen: "Irgendwie hat er ja recht"  Er zieht mich sanft zu sich, nun sitzen wir neben einander auf sein Bett. ,,Danke das du mich besuchen kommst. Macht sonst keiner" ,beginnt er mit einen traurigen Unterton. Ich gucke ihn fragend an: ,,Was ist mit deinen Eltern?" Er schluckt, während er mit den Tränen kämpft. ,,Mein Vater hat uns einfach verlassen. Meine Geschwister nahm er damals mit. Meine Mutter ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Eine Metallstange hat sich in ihren Kopf gebohrt und ich saß genau neben ihr..." ,er sitzt da wie in eine Schockstarre und hat wohl das Bild von damals im Kopf. Ich umarme ihn, eher ich ihn küsse. ,,Tut mir leid Jaden. Das-das wusste ich nicht..." Er löst sich von seiner Starre und nimmt mich ebenfalls in den Arm. ,,Woher auch..." Wir bleiben für ein paar Minuten so, bevor er versucht die Stimmung zu bessern: ,,Wir unternehmen schon was, wenn ich hier draußen bin. Versprochen Sophie" ,,Sowas musst du mir nicht versprechen Jaden. Ich bin glücklich, wenn du nur bei mir bist. Mehr brauch ich eigentlich nicht" Er blickt zu mir, dazu erscheint ein Lächeln auf sein Gesicht. Ich lehne mein Kopf auf seiner Schulter ab und schliesse die Augen. Er zieht mich näher an sich ran. ,,Du fällst schon nicht runter. Ich passe auf dich auf"  ,,Ich weiß..." ,antworte ich.

Ich nehme Stimmen war und weiß sofort zu wem sie gehören: Zu Kira und Herrn Müller.
Die Tür wird geöffnet, dazu fängt an zu quietschen. ,,Sophie? Kommst du nun bitte mit nachhause?" ,rollt Kira genervt mit ihren Augen. Der Arzt steht hinter ihr und sieht sehr stolz aus. Jaden nickt mir zu, bevor ich auf stehe. ,,Besuch mich bald wieder, ja?" Wir küssen uns zum Abschied. ,,Ne lieber nicht, besuche keine Trottel!" ,lächel ich. Er knufft mir spielerisch in die Seite.  Kira rollt genervt mit ihren Augen, zusätzlich sie guckt auf ihre Uhr. ,,Tick-tack! Sophie, die Uhr tickt!" ,werde ich gehetzt. Früher wäre ich halbwegs ausgerastet, aber irgendwie färbt Jaden's Ruhe auf mir ab. ,,Komm ja schon..." ,nuschel ich und möchte mich nur ungern von Jaden trennen. Mit einem zufriedenen Lächeln und einem Glücksgefühl verlasse ich Jaden. Ich weiß, dass ich ihn wiedersehe. Kira und ich steigen in der Limousine ein, die uns ohne Umwege nachhause bringt. ,,Deine Mutter ist nun in Las Vegas und kommt in zwei Wochen zurück. Dein Vater ist nun in London und kommt übermorgen nach Deutschland zurück. Bis dahin..." ,erzählt mir Kira etwas von meinen Eltern und meinen dummen Terminen, aber ich schweife komplett ab, genauer gesagt zu Jaden.
,,Sophie? Man Sophie! Hör mir auch mal zu!" ,reißt mich eine hysterische Stimme aus den Tagträumen.  Ich blicke mich verwirrt um. Für kurze Zeit weiß ich nicht mehr wo ich bin. ,,Sophie!" ,wird Kira strenger. ,,So richtig über die Rückkehr über deine Eltern freust du dich wohl nicht!" ,,Wie? Sie kommen zurück? Wann? Heute!" ,frage ich nach und bin voller Vorfreude. Sie sieht genervt aus und sagt: ,,Nein! Deine Mutter kommt erst in zwei Wochen zurück und dein Vater schon übermorgen"
,,Achso, okay..." ,antworte ich nur und habe Angst was danach kommt: "Was wenn sie Jaden nicht mögen oder er sie nicht?" ,,Was wenn er plötzlich verschwindet?"  ,,Wenn wer verschwindet? Etwa dein Freund?" ,fragt Kira mich ruhig. Ich schlucke: "Habe ich das etwa laut gesagt?"  Ich nicke zögernd.
,,Der läuft schon nicht weg und ausserdem ist er noch im Krankenhaus, wenn deine Eltern da sind.
Mach dir darüber keine Sorgen, ja Sophie?" Ich nicke, denn sowas hätte ich nicht von ihr erwartet, dass sie so ruhig sein kann. Wir kommen Zuhause an und essen gleich zu Abend. Dort diskutieren wir über meine verbleibende Termine. Eher die Dienstmädchen tuen das, ich habe da leider nicht mit zureden.
Review schreiben
'