No rain. No flowers

GeschichteAllgemein / P18
Jared Leto OC (Own Character)
11.02.2019
11.02.2019
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Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt in London komme ich zurück nach Los Angeles, meiner Geburtsstadt. Ich habe zwar so gut wie alle Neuigkeiten von meiner besten Freundin Kate bekommen, allerdings kann sie auch nicht alles wissen.

Ich blicke aus dem Fenster des Taxis und sehe die großen Palmen und den hellblauen Himmel. Die Sonne scheint mir direkt ins Gesicht. Ich genieße das warme Gefühl, denn in London war es eigentlich durchgehend grau und nass. Das heißt nicht, dass ich London nicht mochte, ganz im Gegenteil ich liebe diese Stadt, jedoch ist sie nichts gegen meine Heimat.

Das Taxi stoppt und somit auch meine Gedanken. Ich sehe mein Zuhause vor mir. Ein großes, typisch amerikanisches Haus mit Palmen im Vorgarten. Die Tür massiv und hinter ihr viele Geheimnisse. Ich steige aus dem Taxi und bezahle den Taxifahrer großzügig, der gerade meine Koffer aus dem Kofferraum lädt. Ich bemerke einen Lieferwagen vor dem Nachbarhaus. Zunächst denke ich mir nichts dabei und bringe meinen Koffern in mein Elternhaus. „Evy!“, ruft meine jüngere Schwester, die auf dem direkten Weg zu mir ist. „Heyy! Du bist ja groß geworden!“ Ich nehme sie hoch und knuddele sie durch. Ihr Name ist Ally und sie ist 5 Jahre alt und ein absoluter Engel. Natürlich kann sie auch nerven aber welche kleine Schwester kann das nicht?

„Ist Mommy nicht zu Hause?“, frage ich sie, als ich sie hinunter lasse. „Die ist gerade bei unseren neuen Nachbarn und hilft denen.“ „Und wer passt auf dich auf?“ frage ich sie etwas irritiert, da Ally noch nicht alt genug ist um auf sich selbst aufzupassen. „Daddy ist doch da!“ Ich runzle die Stirn und blicke ins gegenüberliegende Wohnzimmer. Bis vor einem Jahr waren meine Eltern noch getrennt und jetzt soll er auf einmal wieder da sein? Das macht doch keinen Sinn. Meine Mutter hat immer so böse von ihm gesprochen und nun ist er wieder da? Ich habe Angst, vor dem was ich noch so herausfinden würde, was geschah als ich in London war.

Da ich keine besonders große Lust habe mit meinem Vater zu sprechen, da ich noch nie viel von ihm  gehalten habe, entscheide ich mich dazu ihn einfach zu ignorieren. „Ich begrüße schnell Mommy, okay?“ sage ich anschließend zu ihr und bewege mich in Richtung des Hauses meiner neuen Nachbarn. Ich klopfe an der massiven Holztür und hatte schon etwas Angst, was sich hinter ihr verbergen mag.

Ein attraktiver blauäugiger Mann öffnet mir die Tür. Seine Haare sind lässig in einem Menbun zusammengebunden und er trägt einen bunten Gucci Pullover dazu eine blaue Blümchenjogginghose. Dazu Adiletten mit bunten Streifen Socken. Ich erwische mich dabei, wie ich mich immer mehr in seinen ozeanblauen Augen verliere. „H-hey ich bin Evy und ich… bin auf der Suche nach meiner Mutter. Meine jüngere Schwester hat gesagt dass sie hier ist.“ Ich merke wie ich immer mehr zittere und meine Nervosität von Sekunde zu Sekunde steigt. Ich merke, dass meine Outfitwahl nicht die beste war. Ich trage einen älteren Kapuzenpullover, auf dem Snoopy abgebildet ist. Dazu eine Mom-Jeans und ältere weiße Chucks, die jedoch nicht mehr weiß sind. Dazu einen messy bun, der auch schon mal besser aussah. Ich hätte mich vor diesem kleinen Ausflug auf alle Fälle umziehen sollen.

Er lächelt sanft. „Schön dich kennen zu lernen. Ich bin Jared der neue Nachbar. Deine Mutter hat mir schon viel über dich erzählt.“, sprach er mit seiner rauen und tiefen Stimme. Er hatte eine sehr angenehme Stimmfarbe. Ich frage mich ob er Sänger ist, da ich mir sehr gut vorstellen kann, dass er gut singen kann. Ich hatte eigentlich nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt, jedoch fühle ich eine Art Verbindung zwischen mir und ihm. Ich fühle mich sofort wohl in seiner Nähe. Das habe ich noch nie in meinem Leben gefühlt. Jedoch mag ich es. Ich merke wie Blut in meinen Kopf steigt und ich erröte. Was hat ihm meine Mutter nur erzählt? Meine peinlichen Kindergeschichten? Ich würde am liebsten genau in diesem Moment in den Erdboden versinken. „Ich hoffe doch nur gutes.“, lächle ich verlegen und blicke auf seine vollen, weichen Lippen. Ich würde in diesem Moment alles dafür tun, diese küssen zu dürfen.

When I saw you I fell in love, and you smiled because you knew.- William Shakespeare

Meine Gedanken werden unterbrochen, als meine Mutter dazu stößt. „Hey, meine Große!“, sagt sie glücklich und schließt mich in ihre Arme. „Hey Mom. Ich habe dich so sehr vermisst.“ Tränen sammeln sich in meinen Augen. Es war sehr hart für mich meine Mutter, die auch wie eine beste Freundin für mich ist, für so eine lange Zeit nicht zu sehen. Umso glücklicher bin ich, sie endlich wieder in meine Arme schließen zu können.

Jedoch bemerke ich gleich, dass irgendetwas anders an ihr ist. Im Moment weiß ich noch nicht genau, was es ist, aber ich hoffe dass ich es bald herausfinden werde.

„Du hast ja schon den neuen Nachbarn kennen gelernt.“, sagt meine Mutter und grinst mich an. Leider weiß sie genau wann ich verknallt bin und wann nicht. Ich verdrehe die Augen und widme mich wieder dem attraktiven Neuling. „Brauchst du noch Hilfe?“, frage ich ihn, da ich unbedingt mehr Zeit mit ihm verbringen möchte.

„Wenn du nicht zu erschöpft von deiner Heimreise bist, dann gerne.“ lächelt er sanft und geht mit mir zu dem Lastwagen, der vor dem Gebäude geparkt ist. „Ziehst du alleine hier ein?“, frage ich ihn während ich einer der leichteren Kartons hinaus hebe. „Ja. Ich war davor sehr lange auf Tour und habe davor mein Apartment verkauft, um neu zu beginnen. Meine letzte Beziehung hat mir leider nicht besonders gut getan.“ Er war auf Tour? Wow… ist er vielleicht ein Hollywood Star? Ich kenne leider kaum irgendwelche berühmten Leute.

Von Fernsehen halte ich nicht besonders viel. Ich bevorzuge es mich in Welten von Büchern zu verlieren oder in Poesie. Das sind die einzigen zwei Dinge die mich immer glücklich machen können und ich kann Dinge, die mir passiert sind, besser verarbeiten.

There is no friend as loyal as a book. – Ernest Hemingway

„Ich war mit meiner Band 30 Seconds to Mars auf Europa Tour.“, lächelt er und ist sichtlich stolz. „Wow! Bist du der Sänger?“ Er nickt. „Ich habe die Band zusammen mit meinem Bruder gegründet.“ „Musst mir unbedingt mal etwas vorspielen.“ schlage ich leicht grinsend vor. „Warum nicht?“ Er nimmt mir den Karton ab und geht in sein Haus. Ich gehe hinter ihm und bin seehr gespannt was er mir gleich zeigen wird. „Setze dich“, bittet er mich während er seine Gitarre nimmt. Ich tue was er mir verlangt und sehe gespannt zu ihm. Erst spielt erst ein paar Rekorde bevor er beginnt zu singen.

I`m tired of the waiting


For the end of all days


The prophets are now preaching


That the god are needing praise


Headlights are coming


Showing me the ay


Serpents are now singing


A song that meant to save


All we need is faith


All we need is faith


Faith is all we need30 Seconds to Mars, End of all days


ch habe Tränen in den Augen und strahle ihn an. Er hat eine so wunderschöne und einzigartige Stimme. Ich konnte richtig die Leidenschaft für das Singen hören. „Wow…“, bekam ich schließlich raus. „Hat es dir gefallen?“ grinste er leicht. „Und wie!“
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