Hollywood Romance

von Zola
GeschichteDrama, Romanze / P18
Emma Ludbrook Jared Leto OC (Own Character) Shannon Leto Tomislav "Tomo" Milicevic
10.02.2019
26.09.2019
15
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Hallo ihr Lieben:)

Hier kommt meine neue Geschichte. Ich habe schon länger überlegt etwas in diese Richtung zu machen und jetzt ist es endlich so weit.
Disclaimer: 30 Seconds to Mars und alle anderen, die im wahren Leben damit zu tun haben (Jared, Shannon, Tomo, James Franco, etc.) gehören alle sich selbst und sind als Charaktere nur von mir ausgeliehen.
Ich wünsche euch viel Spaß mit Jared und Charity:) Würde mich sehr über Reviews freuen!

Zola
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*Jareds POV*

„Hey, Jared. Seid ihr schon zurück?“, fragte mich meine Assistentin Emma am Telefon. Ich war die letzten zwei Wochen mit meinem Bruder Shannon und ein paar Freunden in Thailand. Die Tour zu unserem Album „Love Lust Faith + Dreams“ war zu ihrem Ende gekommen und wir gönnten uns ein paar Tage Urlaub. Verdient. So sehr ich das Leben auf Tour auch liebe, die vielen verschiedenen Länder, die Fans, die Konzerte. Es war anstrengend und ich war froh, jetzt wieder ein bisschen mehr Zeit für andere Dinge zu haben. Die kleine Auszeit in den Tropen tat definitiv gut. Einfach mal nichts tun, in der Sonne liegen, ein Buch lesen, hier und da mal eine Frau treffen. Genau das was ich gebraucht hatte. Ich arbeitete viel und ich weiß, dass ich mir manchmal zu viel vornehme. Shannon musste länger auf mich einreden bis ich zugestimmt hatte, doch er hatte recht behalten. Jetzt war es Zeit die Dinge langsamer anzugehen.

Ich hatte gerade mein Haus betreten als mein Telefon klingelte. Ein ungewöhnliches Gefühl nach so langer Zeit wieder nach Hause zu kommen. Eigentlich sollte ich es gewohnt sein, aber es war dennoch jedes Mal auf neue komisch. Es wirkte so leblos.

„Jared?“. Emma holte mich wieder aus meinen Gedanken und ich schüttelte leicht meinen Kopf, um mich auf das Gespräch zu konzentrieren: „Äh, ja…ja wir sind zurück. Ich bin gerade Zuhause angekommen.“.

„Gut. Hast du dir das Drehbuch angesehen, welches ich dir geschickt hatte? Das von James Franco?“, fragte sie, während sie im Hintergrund in irgendwelchen Papieren stöberte.

„Ja, habe ich.“. Tatsächlich hatte ich einen Blick darauf geworfen. Im Prinzip wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Film. Ich kannte James. Er war vielleicht kein enger Freund, aber ein guter Bekannter. Ich schätzte seine Filme, er hatte durchaus Talent. Es könnte etwas Vielversprechendes werden. Doch so wirklich hatte ich mich noch nicht mit dem Charakter befasst.
Emma seufzte leicht gestresst: „Uuund? Was denkst du darüber?“.

Ich stellte meine Koffer im Gang ab und ließ mich auf einen der Barhocker in der viel zu großen Küche, die ich eh kaum nutze, fallen: „Ich muss es mir nochmal genauer durchsehen. Noch kann ich nichts wirklich dazu sagen.“.

„James hat heute Vormittag angerufen und gefragt ob du nicht zum Dinner vorbeikommen möchtest. Er möchte es mit dir persönlich besprechen. Vielleicht hilft dir das ja bei deiner Entscheidung.“, erklärte Emma.

Ich überlegte kurz: „Warum nicht, ja. Gebe ihm Bescheid und sende mir seine Adresse. Ich habe noch nichts vor heute also er soll mir einfach sagen, wann ich kommen soll.“. Emma nahm ihre Aufgabe an und verabschiedete sich kurz darauf wieder.

Ich ging nach draußen an den großen Pool und spürte wie die warme Sommerluft meine Haut wärmte. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen und atmete tief die frische Luft der Hollywood Hills ein. Ich liebte diese Stadt. Ich habe wahrscheinlich schon die halbe Welt gesehen und dennoch könnte ich mir keinen anderen Ort für mich zum Leben vorstellen als Los Angeles. Es tat gut wieder Zuhause zu sein.

Ich spürte wie mein Handy in meiner Hosentasche vibrierte. Emma hatte mir die Adresse geschickt. Um 7 sollte ich da sein. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir, dass es bereits halb 6 war. So machte ich mich an die Arbeit meine Koffer auszupacken und mich für das Dinner fertig zu machen. Ich kam gerade aus der Dusche, als mein Handy erneut klingelte. Mit einem Handtuch um der Hüfte sprintete ich die Treppen herunter und schaffte es gerade noch abzuheben: „Hey!“.

„Hey, wollte nur fragen was du heute Abend vor hast? Ich hätte da ein Mädel, sie fragt ob ich heute mit feiern gehe. Aber sie hat eine Freundin dabei. Sie soll hübsch sein. Interessiert?“, fragte eine bekannte Stimme anderen Ende der Leitung. Es war Shannon.

Ich musste grinsen. Das klang ganz nach Shannon: „Verlockendes Angebot, aber ich habe schon was vor. Ich muss gleich los. James Franco hat mich zu sich eingeladen wegen dem Film, den er machen möchte.“.

„Wowowow. Warte mal. Du bist heute Abend bei James Franco Zuhause?“, hakte Shannon mit komischer Stimme nach. Was war denn daran so besonders?

„Ja? Ist das keine gute Idee? Ist er ein Serienkiller?“, fragte ich scherzhaft. Ich hatte wirklich keine Ahnung auf was er hinauswollte.

Shannon lachte heiser: „Alter, checkst du es echt nicht? James Franco lebt zusammen mit seiner Freundin. Charity Jones. DER Charity Jones.“. Nun machte es auch bei mir Klick. Das hatte ich ja total vergessen. Charity Jones war eine absolute Ikone im Filmgeschäft. Sie war nicht nur eine unglaublich talentierte Schauspielerin, sie war auch die Tochter von einem der bedeutendsten Regisseure der 70er. Seth Jones. Oh man, ich liebte seine Filme. Ich habe sie früher ständig geschaut und wenn ich ehrlich war, versuchte ich oft seine Methoden bei unseren Musikvideos anzuwenden. Charity ist sozusagen in die Filmindustrie hineingeboren, doch den Erflog hatte sie sich verdient. Ich bewunderte ihre Arbeit schon lange. Und nicht nur ihre Arbeit. Sie ist bildschön und verdammt heiß. Ich glaube es gibt keinen Mann, der ihr widerstehen könnte. Komischerweise hatte ich noch nie das Glück sie persönlich zu kennenzulernen. Ich hatte ihre Mutter bei den Oscars getroffen, als ich für Dallas Buyers Club gewonnen habe. Sie war ebenfalls ein Filmstar ihrer Zeit. Liberty Jones, sie hatte in vielen von Seths Filmen mitgespielt. Heute hat sie eine TV-Talkshow, mit der sie erfolgreich ist.

Oh man, James dieser Glückspilz. Sie waren schon eine Ewigkeit zusammen. Sicher schon sieben Jahre. Das hatte ich wahrscheinlich verdrängt. Wie gesagt, ich kenne James auch nicht besonders gut.
Ich schüttelte den Kopf, um meine Gedanken zu ordnen: „Ich weiß es nicht ob sie da seien wird. Mal sehen.“.  

„Na dann, viel Erfolg. Blamier dich nicht vor ihr.“, riet mir Shannon und lachte bevor er sich verabschiedete.

Nun wurde ich tatsächlich etwas nervös vor dem Essen. Würde sie wirklich da sein? Auch wenn, sie war mit James zusammen. Ist ja nicht so als hätte ich da irgendeine Chance. Sie spielt nicht in meiner Liga. Und sie ist in einer Beziehung. Oh man, ich musste mich zusammenreißen.

Ich zog mir schnell etwas über und machte mich auf den Weg. Glücklicherweise war kein großer Verkehr und ich kam noch rechtzeitig bei der Adresse an. Ich parkte den Wagen am Straßenrand und klingelte an dem mit Pflanzen bedeckte Tor. Nach kurzer Zeit öffnete es sich und ich trat in die Einfahrt. Ein kleiner Springbrunnen sprenkelte in Mitten des Platzes vor dem Hauptgebäude. Es war ganz im mediterranen Stil gehalten und wirkte nicht besonders groß. Für eine Villa zumindest. Genau so hätte ich es mir auch vorgestellt. Zu Charity passt kein Prunkvollen Anwesen mit dessen Größe man angeben könnte. Es war ein gut gepflegtes, schönes Haus.

Als ich auf näher darauf zu ging, stand James bereits in der Tür: „Hey Jared, schön das du es einrichten konntest. Komm herein.“. Ich begrüßte ihn mit einer freundschaftlichen Umarmung und folgte ihm nach drinnen. Er fühlte mich durch den Flur in einen Essbereich. Das gesamte Gebäude war hell und mit vielen Fenstern ausgestatten. Ich ließ meinen Blick durch die Räume gleiten, auf der Suche nach einer weiteren Person. Charity.

„Mach es dir gemütlich. Das Essen ist schon fertig, ich hole es nur eben aus der Küche.“, bot mir James an und ließ mich im Raum stehen. Ich nutzte die Gelegenheit und sah mich etwas um.
Auf einer Kommode standen einige Bilder. Einige davon zeigten James und Charity, andere Charity als Kind mit ihrem Vater. Es fühlte sich etwas merkwürdig en einfach so in Charity Jones Haus herumzustöbern.

Ich wurde unterbrochen als James mit zwei Tellern zurückkam. „Tut mir leid, ich bin kein Sternekoch. Ich hoffe du magst Spaghetti?“.

„Klar.“, sagte ich und setzte mich an den großen Tisch. James machte es sich mir gegenüber bequem
und wir begannen zu essen.

„Also Jared, ich habe dir mein Drehbuch geschickt. Ich würde dich wirklich gerne dabei haben. Ich könnte mir dich gut darin vorstellen.“, begann James das eigentliche Thema.

Ich schluckte meine Nudeln herunter und begann zu antworten: „Ich finde es gut. Aber wieso denkst du ich würde hineinpassen?“.

„Ich kenne deine Filme und ich weiß, dass du dich für deine Rollen voll hingibst. Du bist Method Actor und ich glaube, dass ist es was Braxton Jesters braucht, um so rüberzukommen wie ich ihn mir vorgestellt habe. Braxton ist ein Marathonläufer, der bei einem Unfall seine Beine verletzt und nie wieder seiner Leidenschaft nachgehen kann. Keine leichte Story. Er wird cholerisch und alle Last, die Kinder, das Geld, es liegt auf seiner Frau Rose. Im Prinzip entsteht daraus ein Beziehungsdrama.“, führte James aus.

Ich ließ seine Vorstellung des Streifens sacken. Es klang tatsächlich verlockend. Eine gute Herausforderung. „Wer wird sie denn spielen?“, fragte ich.

James schluckte seinen Bissen herunter: „Na Charity. Hatte ich das nicht erwähnt?“. Ich verschluckte mich fast an meinen Nudeln. Jetzt wurde es erst richtig interessant. James hatte mein überraschtes Gesicht glücklicherweise nicht bemerkt. Zumindest glaube ich das.

Ich nahm einen Schluck Wasser und tat so, als wäre das keine große Sache: „Ich finde dein Drehbuch gut. Die Story gefällt mir und Braxton Jesters reizt mich. Ich denke ich könnte mir gut vorstellen ihn zu spielen.“.

„Heißt das du bist dabei?“, hakte James mit einem fetten Grinsen nach.

Ich grinste zurück: „Ja, ich denke schon.“…
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