~Lost~

GeschichteDrama, Familie / P16
OC (Own Character) Suga
09.02.2019
13.06.2019
40
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Yoongis POV

Wir sitzen alle schon längst zusammen am Tisch und warten eigentlich nur darauf das Jimin mit seinem Sohn und dessen Freunden endlich mal kommt. Doch er ist mal wieder viel zu spät dran. Mich persönlich stört es nicht, denn essen werde ich ehe nichts. Deswegen macht es mir auch nichts aus, wenn es kalt wird, im Gegensatz zu den anderen. Jungkook rutscht schon ungeduldig auf seinem Stuhl hin und her. Wahrscheinlich macht er sich nur sorgen um die beiden, was ich auch irgendwie verstehen kann, nur eben nicht so ganz. Denn ich bin der einzige aus unserer Band, der kein Kind hat. Für mich bestand auch nie die Notwendigkeit darin. Ganz im Gegensatz zu den anderen.

Nachdem heraus kam das Jimin ein Kind hat, dauerte es nicht lange bis die anderen nachzogen. Okay alle bis auf Jungkook, denn er hatte ja auch irgendwie ein Kind, zwar nicht sein leibliches aber immerhin ein Kind. Taehyung hat mit seiner Frau 3 Kinder, nur sind diese die Woche über bei ihrer Mutter und da er arbeiten muss ist er hiergeblieben. Ich bin mir allerdings sicher, dass er einfach nur mal ruhe haben wollte. Auch wenn er Kinder liebt, seine kommen eher nach ihm. Alle drei sind kleine Wirbelwinde und brauchen jede Menge Aufmerksamkeit und das ist auf Dauer echt anstrengend. Namjoon und Seokjin haben jeweils nur ein Kind. Namjoon eine Tochter, die Mittlerweile auch schon 10 Jahre alte ist und Seokjin einen Sohn der 12 ist. Alle vermuten das die beiden irgendwann einmal zusammenkommen werden, was bei unserer Konstellation auch nicht so abwegig wäre. Denn wir alle wohnen neben einander. Es fängt an bei Namjoon und seiner Frau Sofia, daneben Seokjin mit seiner Frau Danbi, dann kommen wir. Neben uns wohnen Taehyung mit seiner Familie und zum Schluss kommt Hoseok mit seiner. Das heißt in der Mitte wohnen Jungkook, Jimin und ich, da Jimin mich nicht allein wohnen lassen wollte. Er ist immer noch der Meinung das ich mir was antun könnte, obwohl ich ihm immer wieder vom Gegenteil überzeugen will, doch er hört nicht auf mich. Der andere Grund ist das alle sichergehen wollen das ich auch was esse und wenn ich nun mal bei einen von ihnen wohne, denken sie zumindest, dass sie einen Überblick haben, was natürlich nicht stimmt, doch ich lasse sie einfach in der Hoffnung.

„Wann kommen sie denn endlich?“ Auch ohne Jungkook anzusehen weiß ich das sehr viel sorge in seinem Gesicht liegt. „Sie werden bestimmt gleich hier sein. Vielleicht hat Bobby mal wieder ein Mädchen dabei welches Jimin nicht leiden kann.“, versucht ihn Namjoon zu beruhigen. Und das was er gesagt hat ist gar nicht mal so unwahrscheinlich. Bobby wechselt seine „Freundinnen“, wie Unterhosen. Jedes Mal bringt er eine neue mit und ich mache mir gar nicht erst die Mühe mir ihre Namen zu merken, denn ich werde sie ehe nicht wiedersehen. Ich weiß nicht wie Bobby es macht das er andauernd neue Mädchen abbekommt, aber irgendwie schafft er es. Ich weiß auch dass er keinen schlechten Charakter hat, wie man es denken würde, wenn man hört mit wie vielen er schon im Bett war. Nein eigentlich ist er ein ganz lieber, netter junger Mann, der sich nicht wirklich traut, seine Gefühle zu zeigen. Da ich das selbst kenne, habe ich ihm beigebracht Klavier zu spielen und er macht es echt gut. Manchmal fehlt ihm noch etwas am Gefühl und Sicherheit, aber er kann es auf jeden Fall besser als viele andere.

„Ich glaube sie sind da.“, schreit Jungkook auf einmal los und springt auf, um zur Tür zu gehen. Mit dieser Action hat er mich wieder in das hier und jetzt geholt. Ich sehe in die Gesichter meiner Jungs und kann ihre Vorfreude sehen. Denn natürlich erwarten sie eine Geschichte weswegen Jimin nun eine halbe Stunde später kommt. Nach nur wenigen Sekunden kommt ein lachender, aber trotzdem besorgter Jungkook mit Bobby und Sehun herein. „Wo ist Jimin?“, fragt Hoseok gleich, als er ihn nicht hinterherkommen sieht. „Er hat noch einen Pflegefall.“, sagt Bobby nur trocken und setzt sich hin. Was meint er bitte mit einem Pflegefall? Nicht nur ich habe einen fragenden Gesichtsausdruck aufgelegt. Nein, den haben nun alle, außer die drei die es wissen. Leise setzten sich auch Sehun und Jungkook hin. „Was meint er damit?“, fragt nun zum Glück Taehyung. „Ein Mädchen, anscheinend die beste Freundin von Sana ist heute mit dabei. Doch sie ist in Ohnmacht gefallen, als sie Jimin gesehen hat.“, klärt uns Jungkook lachend auf. Wir anderen sind erst geschockt, doch dann lachen wir auch. Okay eigentlich lachen sie und mir tut das arme Mädchen einfach nur leid. Doch ich wundere mich das Sana noch eine Freundin hat. Man merkt es mir zwar nicht an, doch ich höre allen gut zu, sage nur sehr selten etwas dazu. Eigentlich hatte ich damit gerechnet das uns Bobby bald mal sagt das sie seine Freundin ist, so oft wie sie hier auch ist. Doch ich glaube Sehun hält ihn davon ab. Wer will denn auch so jemanden als Freund für die eigene Schwester haben. Jemand der andauernd seine Freundinnen wechselt. Außerdem würde mir Lisa auch leidtun. Auch wenn ich sie bis jetzt nur ein paar Mal gesehen habe, als sie ihre Kinder abgeholt hat. Doch eine Mutter und auch ein Vater hoffen doch für die eigene Tochter, dass der Freund lange an ihrer Seite bleibt. Doch das kann man bei Bobby nicht wirklich erwarten.

Nach nur 5 Minuten wurde die Tür erneut geöffnet und Sana betritt gemeinsam mit einem Mädchen den Raum. Da diese nur nach unten schaut kann ich ihr Gesicht nicht erkennen. Doch da ich mir vorstellen kann wie sie sich in dieser Situation fühlt, schaue ich einfach das Essen vor mir an, welches ich ehe nicht essen werde. „Mensch Jimin! Was hast du bloß mit diesem armen Mädchen angestellt?“, fragt ihn Hoseok lachend und doch schwingt ein kleiner Vorwurf in dieser Frage. Denn keiner kann sich vorstellen das jemand einfach so in Ohnmacht fällt. Da die anderen es anscheinend auch wissen möchten, bleibt es ruhig, bis Jimin endlich antwortet. „Nichts. Sie hat mich nur gesehen und schon war sie weg.“, antwortet er mit ruhiger Stimme. Gerne würde ich meinen Blick heben, um zu sehen ob er auch wirklich so ruhig ist wie er wirkt, doch ich will nicht das sie denken das ich mich dafür interessiere. Denn eigentlich interessiere ich mich für nichts mehr nach der Sache mit Emilia. „Okay sag mal war es wirklich so?“, fragt Namjoon. Anscheinend geht diese Frage an das Mädchen. Doch es kommt keine Antwort. Das verwundert jetzt selbst mich. Warum antwortet sie denn einfach nicht? Damit könnte sie Jimins Ruf bei uns retten, doch es kommt nichts. „Sag mal kann sie nicht sprechen?“, fragt nun Seokjin. Nach dieser frage, glaube ich das sie irgendwie reagiert haben muss. „Doch, aber sie hat ein Problem damit, wenn so viele fremde Leute in einem Raum sind.“, antwortet ihm Sana ruhig. Das kommt mir bekannt vor, denn genau so ging es mir selbst als ich jünger war, doch zum Glück ist es mittlerweile besser geworden, auch wenn ich immer noch nicht gerne in einer großen Menschenansammlung bin.  „Naja damit kennt sich unser Yoongi hier ja auch aus.“, gibt Hoseok lachend von sich und klopft mir dabei auf die Schulter. Ich zucke zusammen und fühle mich irgendwie als würde ich in die Realität zurückkehren. Natürlich habe ich alles mitbekommen, aber es war eher wie eine Geschichte, die neben mir abgespielt wurde. Nach diesem Rückruf in die Realität, beschließe ich nun endlich auch einmal dieses Mädchen anzugucken, das ähnliche Problem hat wie ich.

Sie kommt mir bekannt vor, aber irgendwie auch wieder nicht. Warum kommt sie mir nur bekannt vor? In ihren Augen kann ich Angst aber auch Neugier sehen. Sie hat irgendwas an sich was mich in ihren Bann zieht. Sie ist anders als die Mädchen, die sonst hier angeschleppt werden. Doch was ist das Besondere an ihr? Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie fügt ihre Gestallt mir schmerzen zu, denn ihre ganze Art und Aura erinnert mich an jemanden. Jemanden den ich sehr geliebt habe. Vor vielen Jahren. Obwohl eigentlich liebe ich sie immer noch. Um sie nicht weiter angucken zu müssen antworte ich auf Hoseoks aussage und schaue mir danach wieder das schon längest erkaltete Essen an.

„Wie heißt du jetzt eigentlich?“, fragt Namjoon das Mädchen nachdem sie alle gegessen haben. Auch wenn ich sie mir nicht direkt angeschaut habe, habe ich dennoch mitbekommen, dass sie nichts gegessen hat. Doch natürlich darf ich dazu nichts sagen, denn ich bin ja selbst nicht besser. Aber in mir wächst die Neugier, woher auch immer diese kommt, denn ich will auch ihren Namen wissen. Schon allein um sie in meinen Gedanken nicht mehr dieses Mädchen nennen zu müssen.

„Elise.“, antwortet sie mit leiser, zerbrechlicher Stimme. Es fühlt sich an als würde etwas in meinen Inneren bei dem Klang ihrer Stimme zerbrechen. Immer noch habe ich keine Ahnung warum sie sowas in mir auslöst, aber irgendwie möchte ich sie beschützen. So zart wie ihre Stimme ist, kann sie sich doch bestimmt nicht allein währen. Leise im Hintergrund bekomme ich mit das Namjoon sie noch etwas fragt, doch ich will eigentlich nicht weiter zuhören, denn mir macht das Ganze auch ziemlich Angst. Ich habe Angst vor all dem was ich für dieses Mädchen empfinde. Angst vor diesen Beschützerinstinkt der in mir zum Vorschein kommt. Jedoch wird es anders als sie wieder spricht. „Aus Berlin, Deutschland.“, sagt sie wieder mit ihrer sanften Stimme. Es bringt meine sorgfältig aufgebaute Welt zum schwanken und fast zum Einbrechen. Berlin. Eine Stadt in die ich eigentlich nie wieder möchte. Die wir seit Jahren auch vermeiden. Ich kann nicht an diese Stadt denken ohne dass all die alten, gut verborgenen Gefühle, wieder hochkommen. Deswegen braucht es jetzt auch jede Menge Konzentration und Kraft, um ihnen nicht gleich Luft zu machen. Wieder bin ich so in Gedanken versunken, dass ich nicht zugehört habe was die anderen sagen, nur Elises Stimme bringt mich wieder in das hier und jetzt. „Ja natürlich kenne ich euch. Meine Mutter ist ein riesiger Fan von euch und das hat auch auf mich abgefärbt.“ Ich bin schockiert. Sie redest schnell, weniger ängstlich. Wie ist das jetzt gekommen? Ich verfluche mich selbst das ich einfach wieder abgeschaltet habe und somit nicht den Grund dafür kenne. „Oh das ist schön zuhören.“, spricht nun Hoseok. Für ihn ist es immer schön Fans zu treffen. Ich hingegen habe Angst vor ihnen. Angst vor dem was sie von mir erwarten. Das ich ihre Erwartungen einfach nicht gerecht werden kann.

„So es ist langsam echt spät und ihr solltet langsam schlafen gehen. Da du, Elise, es ja nicht mitbekommen hast, ihr werdet die Nacht über hierbleiben und ich werde euch dann morgen zur schule fahren. Und nun Bobby bringe sie doch bitte in das Gästezimmer.“, spricht Jimin in väterlichen Ton, an den ich mich nach all den Jahren immer noch nicht gewöhnt habe. Sofort kommt Bobby dem nach steht auf und verbeugt sich vor uns. Die anderen machen es ihm gleich und sind innerhalb weniger Sekunden verschwunden. Nun sind wir allein hier.

„Kam sie euch auch irgendwie bekannt vor?“, fragt Jimin in die Runde. Ich wusste genau was er damit meint, denn auch ich habe es ja gesehen, doch kann sie immer noch nicht zuordnen. „Ja, aber keine Ahnung woher.“, spricht mir Seokjin aus der Seele. Alle anderen nicken auch nur.

Während Jimin aufräumt, verabschieden sich die anderen, um nach Hause zu gehen und ich suche mein Bett auf, auch wenn ich jetzt schon das Gefühl habe, das ich in dieser Nacht nicht viel erholsamen Schlaf finden werde.

Meine Befürchtungen treten ein. Unruhig drehe ich mich immer wieder um mich selbst, ehe ich frustriert einsehe das es alles keinen Sinn macht. Seufzend entschließe ich mich dazu erst einmal auf die Toilette zu gehen, vielleicht bringt ein bisschen Bewegung etwas. Auf dem Weg zum Bad muss ich an der Treppe vorbeilaufen. Stutzend bleibe ich an dieser stehen. Warum ist dort unten im Wohnzimmer ein schwacher Lichtkegel zu sehen? Sollten nicht lalle schon längst schlafen? Die Neugier packt mich, denn ich will wissen wer hier noch außer mir Gespenst spielt. Um die Person unten nicht vorzuwarnen das ich komme, laufe ich so leise wie möglich die Treppen runter. Unten fällt mir allerdings auf das ich gar nicht hätte leise sein müssen. Auf der Couch sitzt Elise. Sie hat einen Laptop auf dem Schoß und Kopfhörer im Ohr. Wie sie so dasitzt sieht sie sehr konzentriert aus und immer wieder hört man in unregelmäßigen abständen die Tastatur klicken. Von neuer Neugier beflügelt, will ich wissen was sie mitten in der Nacht wachhält. Da sie mich anscheinend ehe nicht hört stelle ich mich einfach hinter sie und lese was sie dort schreibt. Obwohl alles auf Deutsch dasteht, verstehe ich es. In diesen Moment ist es von Vorteil, dass ich es einmal gelernt habe und immer wieder auffrische, denn meine Hoffnung ist nach all den Jahren immer noch, dass Emilia sich vielleicht wieder bei mir meldet. Natürlich nur wenn sie sich wieder erinnert.

Du bist meine Hoffnung,
auch wenn ich dich nicht kenne.
Denn du warst nicht da.
Warst noch nie da.
Warum kenne ich dich nicht?
Warum hast du dich nie gemeldet?
Warum?
Trotzdem vertraue ich dir,
setze alles in dich.
Denn du bist meine Hoffnung.
Meine Hoffnung darauf,
dass es ihr wieder besser geht,
und mir.
Ich will auch endlich eins dieser Kinder sein die dich kennt.
Doch anscheinend bin ich nicht dafür bestimmt.
Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf,
denn ich weiß das du irgendwo hier bist.
Es muss so sein,
denn sonst macht es alles keinen Sinn.
Ich habe es einfach im Gefühl.
Ich weiß das ich dir ganz nahe bin,
auch wenn ich dich noch nicht sehe,
noch nicht kenne.
Ich weiß einfach das ich dich irgendwann treffen werde.
Denn du bist meine Hoffnung,
Papa.

Das geschriebene berührt mich sehr. Mein Herz fühlt sich so schwer wie blei an. Ich habe Mitleid mit ihr. Doch es fühlt sich nicht gut an, denn ich weiß Mitleid bringt niemanden etwas. Vor allem nicht in dieser Situation. Doch irgendwie will ich ihr helfen, denn sie wirkt sehr verzweifelt. Darum entschließe ich mich auch dazu sie auf mich Aufmerksam zu machen.

Sanft lege ich meine Hand auf ihre Schulter, doch sie fährt erschrocken zusammen. Schnell dreht sie sich zu mir um und starrt mich mit weit aufgerissenen Augen an. Angst liegt in ihnen, doch sie verschwindet schnell und etwas anderes nimmt in ihnen Platz. Etwas, was ich noch nicht deuten kann. Da ich befürchte das Elise doch noch anfängt zu schreien, wenn ich sie weiter anstarre, beschließe ich mit ihr zu reden. „Warum bist du noch auf?“ Ich sehe sie schwer schlucken. „Kann nicht schlafen.“ Das ist alles was sie heraus bringt und ich kann sie verstehen, denn mir geht es nicht anders. „kommt das öfter vor?“ Als Antwort bekomme ich nur ein nicken. Okay dann muss ich wohl mal wieder reden, obwohl ich das eigentlich nicht sehr gerne mache, doch bei ihr fühle ich mich irgendwie frei. „Und dann schreibst du immer?“, frage ich sie und zeige dann auf den Laptop. Ihre Wangen werden Feuerrot und mich wundert es das ich sie so in Verlegenheit gebracht habe. Obwohl eigentlich kann ich es verstehen, denn der Text, den sie geschrieben hat, ist sehr privat und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Allerdings denkt sie bestimmt ehe das ich es nicht lesen konnte und dabei will ich es auch erst einmal belassen. „Ja… und Musik hören.“, spricht sie leise. „Was hörst du denn so?“ Wieder antwortet sie mir nicht, sondern hält mir einfach nur ihren Kopfhörer hin. Ich nehme ihn natürlich an und stecke ihn mir dann auch ins Ohr. Sofort erklingt eine sanfte Klaviermelodie. Mit sowas hatte ich jetzt irgendwie nicht gerechnet. „spielst du auch selbst?“ „Leider nicht.“, antwortet sie mir und irgendwie schwingt auch eine gewisse Traurigkeit mit in ihrer Stimme. „Soll ich es dir beibringen?“, ich habe keine Ahnung woher dieser Gedanke kommt, doch ich habe ihn schneller ausgesprochen, als er in meinen Kopf war. Nun werde ich mal wieder mit riesigen Augen angestarrt. Doch diesmal liegt keine Angst in ihnen, sondern Freude. Dieser Ausdruck passt auch viel mehr zu den süßen Mädchen vor mir. „Okay dann komm Mal mit.“, sage ich zu ihr, ehe ich auch schon loslaufe. Zum Glück steht im Garten ein extra Haus, für all unsere Hobbys. Jungkook und Jimin haben dort auch einen extra Tanzraum, während Bobby dort sein Boxzimmer hat. Ich habe dort mein Klavier stehen, damit ich die anderen nicht in der Nacht aufwecke, wenn mir mal wieder eine Idee kommt. Und genau zu diesem Klavier gehen wir jetzt auch hin. Es ist schon komisch dort mit einer wild Fremden Person hinzugehen, denn eigentlich hatte ich bis jetzt nur Bobby dort gehabt. Aber irgendwie hat sie so eine ganz komische Wirkung auf mich, eine das ich ihr sofort vertraue und sie beschützen will. Ich will sie vor all dem Unheil in dieser Welt beschützen. Eine Ahnung wo dieser Beschützerinstinkt auf einmal herkommt habe ich immer noch nicht und irgendwie macht es mir auch Angst. Da ich nicht weiß was dieser noch in mir auslösen wird. Zu was er mich treiben wird.
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