Dark era sonata

von Lord Wais
GeschichteDrama / P18 Slash
Chuya Nakahara Dazai Osamu Ryunosuke Akutagawa Sakunosuke Oda
09.02.2019
09.02.2019
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Dark era sonata



Achtung: R18 Yaoi



Wie nach jeder Schicht, teilte sich Akutagawa mit Dazai das alte Hafengebäude und trainierte mit oder neben ihm her. Selbst nur neben ihm trainieren zu dürfen fühlte sich erfüllend an. Der Sinn im Leben der ihm versprochen wurde, erfüllte sich mit jedem Tag mehr und mehr. Das Training das härter wurde, ließ ihn täglich stärker werden. Egal wie grob Dazai war, durch die Fortschritte war es zu verzeihen.

„Akutagawa.“

Dazais Stimme ließ ihn sich umschauen. Wie ein Hund kam er sofort zu ihm gelaufen.

Der Mentor hatte sich ihm nicht zugewandt. „Zeig mir was du gelernt hast.“

Akutagawa war sofort Position und zeigte ihm Rashoumon Frühe Kirschblüte, nannte auch den Namen und blieb wieder stolz vor ihm stehen.

„Es ist selten dass du sowas von alleine bringst“, murmelte er abwesend. „Aber was sollen die dämlichen Namen?“

„Ich unterscheide die Angriffe.“ Er fragte sich im selben Moment ob es vielleicht wirklich bescheuert war, den Angriffen Namen zu geben… „Wenns dir nicht gefällt, dann lass ich es.“

Dazai lächelte sanft. „Blödsinn. Es ist gut genug um dich zu belohnen.“

Sein Herz sprang. „Wir… haben doch noch gar nicht trainiert.“

Er lachte leise auf und ging einen Schritt zurück. „Na schön. Beeindrucke mich, dann bin ich dieses Mal etwas sanfter.“

Akutagawa zuckte, als er zurücktrat, aber hielt den Blickkontakt wenn auch unsicher. Er fühlte sich Dazai gegenüber einfach ziemlich klein, aber er wusste dass er ihm blind vertrauen konnte. Jeder Angriff musste sitzen, ebenso seine Verteidigung. So baute er erst seinen Schild auf, achtete auf Dazais Hände falls sie doch eine Waffen ziehen wollten und ging auf ihn zu. Leicht geduckt schnellte er Rashoumon nach vorn. Für den Mentor war es wohl ebenso eine Übung. Er hatte die Möglichkeit Rashoumon auszuweichen oder es zu neutralisieren. In dem Moment entschied er sich ihm auszuweichen und die Fähigkeit prallte in die Kisten hinter ihm. Die Holzsplitter verteilten sich überall auf dem Boden.

Dazai hüpfte gelenkig an Akutagawas Seite und riss ihn an den Haaren herunter. Am Boden gedrückt, umschlagen seine Finger seinen Hals, aber er drückte nicht lange zu.

„Das war schon etwas enttäuschend.“

Der junge Mafioso zögerte. „…ich hab mich auf meine Deckung verlassen.“

Die langen Finger strichen durch seine Haare. „Was für ein Häufchen Elend, lernst du denn nichts?“

Sofort gab sich Akutagawa hin und legte den Kopf schief. „Unterrichte mich.“

„Du machst aber auch alles mit.“ Mit gesenktem Kopf atmete er gegen das Ohr seines Untergebenen. „Dabei hältst du doch gar nichts aus.“

Das ärgerte ihn… Schmollend schaute er zu ihm. „Stimmt nicht!“

„Bist du jetzt beleidigt?“ Dazai setzte sich auf und öffnete seine Hose. „Als ob du es auch nur einen Tag ohne mich aushältst.“

Anscheinend wusste Dazai genau, was er ihm bedeutete. Das machte es so gefährlich, aber hatte recht. Akutagawa war wirklich wie ausgewechselt, wenn er sich auch nur einen Tag von ihm trennen musste.

Er rutschte zu ihm und holte sein Glied heraus, rieb es bis es hart war und küsste dann die Spitze. Jetzt schon musste er vor Lust schlucken und umklammerte den Schlaft während er die Lippen weiter an die Spitze legte. Er lauschte Dazais seufzender Reaktion und die Hand an seinem Hinterkopf, die aber noch keinen Druck angab. Vollkommen der Handlung hingegeben, nahm er ihn bald ganz in den Mund und saugte daran auf und ab. Dazais große Hand streichelte erst sein Haar- das war der einzige Moment indem er seine sanfte Seite zeigte- dann zeigte er seinem Untergebenen einen langsamen Rhythmus.

„Dafür bist du wirklich gut“, flüsterte er. „Talent.“

Akutagawa schloss bei den Worten die ihm so gefielen die Augen. Wenn er absolut nur dafür ein Lob gab war das okay. Es war besser als nichts.

Er setzte kurz ab und schaute leicht lächelnd nach oben. „Können wir nachher zusammen Oden essen gehen?“

Bevor Dazai antwortete, drückte er seinen Kopf zurück an sein Glied damit er die Bewegung fortsetzen konnte. Er selbst bewegte seine Hüfte nun mit. „…mal schauen.“ Er klang wenig interessiert.“

Wieder schloss er die Augen.

Ja? Nein? Hat er mehr Interesse wenn ichs gut mache?

Er nahm ihn wieder aus dem Mund. „Ich bezahle auch.“

„Jetzt sei nicht so frech fordernd“, murrte Dazai und drückte Akutagawas Kopf zurück.

Akutagawa gab ein unzufriedenes Geräusch von sich aber gab sich weiter Mühe, bis er zurückgedrückt wurde und Dazai wie so oft über ihn kroch. Automatisch zog er sich die Hose aus und drehte sich auf die Knie.

Der Mentor klang etwas zufriedener. „Da belohnt man dich schon- ich bin wirklich zufrieden mit dir. Versau es dir nicht.“

Er wollte etwas erwidern, aber da spürte er schon die Härte, die sich in ihn presste, einzig und allein durch Dazais Kraft und dem bisschen Speichel. Sofort beugte er sich tiefer und stieß einen heißen Atemzug aus, zog dann die Luft ein.

„Dazai-san…“

Er spürte den warmen Atem des Oberen. Euphorisch grub Akutagawa die Fingernägel in den Boden und stöhnte mit lauter Stimme. Seine Wange legte er zwischen seinen Händen ab und begann bei jedem Stoß einen spitzen Schrei von sich zu geben, bis Dazai seine Hand um seinen Mund legte.

„Shhh- du weißt genau, dass man uns draußen hören könnte! Wenn ich dich jedes Mal dran erinnern muss, ficke ich dich nicht mehr so regelmäßig.“

Der Jüngere nuschelte ein „Tut mir leid“ und setzte seine Laute mit einem leisen Wimmern fort.

Warum ist es so gut? Macht es Dazai auch so glücklich?

Zitternd und jetzt schon völlig schweißgebadet warf er den Kopf nach hinten und biss die Zähne zusammen. „Ich will dich- sehen!“ Es folgte keine Antwort, aber umso intensiver wurden die raschen Bewegungen. Von dem rauen Gefühl, dass du wenig Flüssigkeit in ihm war, die das Glied hätte zum gleiten bringen können, spürte er kaum noch was. Bis auf diesen schwachen Punkt, den Dazai erreichte, fühlte sich der Rest relativ taub an.

„Ich glaub, mir kommts…“

Dazais Stimme kicherte an seinem Ohr. „Ich liebes es, wie dumm du bist.“

Dumm? Soll ich dumm sein?

„Ah?“ Akutagawa musste kurz lächeln aber vergaß sich dann wieder und stöhnte lauter.

„Magst du nicht hören? Bin ich so gut, dass du schreien musst?“ Er klang selber schon etwas heiser. „Mein dummer Lieblingsschüler.“

Lieblingsschüler?? „Ich bin dein Lieblingsschüler…“, stöhnte er für sich.

Dazai beendete den Sex mit einem harten Stoß. Akutagawa fühlte nur noch wie heiß es in ihm wurde… Zufrieden seufzte er und spannte sich an, um alles in sich zu behalten.

Ist es unhygienisch sich danach drei Tage nicht zu waschen…? Ich fühle mich undankbar wenn ich es einfach rausspüle. Und ich hasse Baden…

Mit einem ungewohnt fröhlichen Blick und großen, schwarzen Welpenaugen, schaute sich der Jugendliche nach hinten zu Dazai um. „Danke…!“

„Du darfst nach Hause gehen. Ruh dich aus.“

Erst erstaunt über die Fürsorge, aber dann enttäuscht richtete er sich auf und zog seine Hose wieder an. „Und… Oden…?“

Dazai griff sich genervt stöhnend an den Nacken. „Ich hab zu tun. Akutagawa. Wenn du mir eine Freude machen willst, dann geh und… verdammt noch mal nimm ein Bad nach dem Sex.“

Oh Gott, rieche ich?!

Peinlich berührt zog er den Kopf ein. „Tut mir leid… also… bis morgen.“

Mit diesen Worten wandte er sich ab und ging in die Basis zurück, schloss sein Zimmer auf und nahm ein Bad. Während des Zähneputzens hielt er seinem eigenen Blick stand und fragte sich, ob er auf Dazai vielleicht attraktiv wirkte…

Findet er es sexy, wenn er mich beim Duschen sehen könnte? Ich würde ihn gern sehen.. sein Körper ist wundervoll.

Rasch sortierte er seine Haare und blickte selbstbewusst in den Spiegel, fest davon überzeigt seinem Mentor zu gefallen.

Im Bett, hatte er das Handy neben sich liegen und animierte seinen Mentor noch ein bisschen zum texten.

Aku: Gute Nacht Dazain san

Übrigens, trainieren wir morgen wieder?

Der Abend hat mir gefallen…

Dazai: *sendet Daumen hoch*

Aku: Wenn wir Oden essen gehen, also vielleicht am Sonntag oder nächsten Montag, da kenne ich ein gutes Restaurant. Wenn du schon mal in der Awasaki-straße warst… In dem Viertel gibt es das beste Odenrestaurant! Ich war dort selbst nur zwei mal aber in das Lokal hab ich mich echt verliebt. Hast du dich schon mal verliebt, Dazai san?

Dazai: Ja

Aku: Ich auch, also

Also

So in ein paar Richtungen.

Dazai: *hats nur gelesen*



Akutagawa umarmte leicht sein Kissen und schloss ganz fest die Augen, errötete und stieß einen kurzen Schrei aus. „Verdammt er ist so toll!“



Aku: Gute Nacht, Dazai san!

Dazai: Ich mach jetzt mein Handy lautlos, schlaf



Lächelnd tat er es ihm nach.

Ja, er hat recht… Ich muss ausgeruht sein.



Der nächste Morgen kam schneller als erwartet. Der Wecker jagte Akutagawa aus dem Bett und der frühe Tag brachte ihm wieder nahe, wie unsanft Dazai gestern wieder gewesen ist.

„Tut das weh…“

Er schlurfte zum Kaffeeautomaten, um seinem Mentor wie jeden Morgen einen Kaffee zu bringen. Hustend wartete er und schaute zu wie sich der Becher in dem Automaten füllte.

„Hey Dazais Lieblingsschüler!“

Erschrocken erstarrte er. Nur langsam drehte er sich um und schaute einem unbekannten Mafioso in die Augen. Er war nicht allein. Drei weitere starrten gehässig auf ihn herab.

„Wusste gar nicht dass Dazai san auf Jüngere steht. Schon abartig, dass du dich an deinen Mentor prostituierst.“

Zuerst zögerte er, dann ballte er die Fäuste. „Was wisst ihr schon, huh?!“

Einer der vier lachte laut. „Wie war das? „Ich glaube mir kommts“!“

Die anderen unterstützten ihn mit einem Gelächter.

Akutagawa griff den Kaffee und biss feuerrot die Zähne zusammen. Es war nicht zu fassen… irgendwer davon hatte es mitbekommen und weiter erzählt! Wusste etwa die ganze Mafia Bescheid?!

„Lasst mich durch. Ich gehe jetzt arbeiten.“

Mit einem Schlag landete der heiße Kaffee auf seinem Mantel, im nächsten Moment ließ er Rashoumon wüten und zerfetzte den Arm seines Angreifers. Dieser sank schreiend auf den Boden…

„Verschissene Hure, dafür wirst du Blut lecken!“ Ein andere zog seinen Kollegen auf die Beine zurück aber kümmerte sich erstmal um den Verletzten, als weiter um Akutagawa.

Rasch ging er an ihnen vorbei und ließ sie hinter sich, ignorierte einfach, dass der Typ ihn weiter beleidigt. Den leeren Becher entsorgte er im Mülleimer und kam in Dazais Büro.

„Guten Morgen. Ich bringe dir gleich einen Kaffee…“

Dazais Blick traf ihn nur zornig und rot leuchtend. „Du hast echt den Arsch offen dich jetzt noch auf die Gänge zu trauen. Ist du mitbekommen, dass dich alle Port Mafia Hure nennen??? Ich hatte dir gesagt, gib keinen Ton von dir. Wieso bist du nicht einfach still?“

Er erhob sich und ging an Akutagawa vorbei. „Sieh zu dass die Wahrheit zu einen billigen Gerücht wird.“ Sein Blick traf kalt auf ihn, seine Hand griff zu seinem Haar und zog ihn schmerzhaft auf Augenhöhe. „Machs wieder gut, Akutagawa.“

Betroffen und total verzweifelt griff er an Dazais Handgelenke. „Das werde ich! Bitte vertrau mir- ich machs wieder gut.“

„Mir egal wie du es machst, aber mach es.“ Er wirkte wirklich sehr wütend darüber… nahezu besorgt. Dabei fühlte sich Akutagawa nicht wie jemand, der das für jeden tun würde… Warum konnte Dazai es nicht offiziell machen? Das hier war doch etwas besonderes…

Schließlich wurde er von dem Älteren nach draußen gejagt, wo ihn die nächste Überraschung erwartete. Chuuya stand mit weit aufgerissenen Augen vor ihm. Kaum hatte Akutagawa das bekannte Gesicht erkannt, wurde er von dem Vorgesetzten an die Wand geschmettert.

Chuuyas Stimme hallte bedrohlich in seinen Ohren wider: „Wieso fickst du mit meinem Verlobten?!“







Yo, danke fürs Lesen und wir sehen uns im nächsten Kapitel aus Chuuyas Sicht.

Zur kurzen Info. Ich bin am Samstag als Akutagawa auf der LBM – btw suche ich auch zur Zeit einen RPG Partner (natürlich für bsd) Wer bock hat, meine LINE adresse gebe ich gerne heraus.

Mfg Wais
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