My Mentor Is An Asshole

von TiPain
GeschichteAllgemein / P16 Slash
Hulk / Bruce Banner Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark JARVIS OC (Own Character) Spider-Man / Peter Parker Virginia "Pepper" Potts
09.02.2019
11.02.2019
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Klirrende, laute, ohrenbetäubende Geräusche. Schreie, Lärm, Menschenmassen, Panik. Mittendrin unbekannte Silhouetten die um ihr Leben Kämpfen. Klirrende, laute, ohrenbetäubende Geräusche. Schreie, Lärm, Menschenmassen, Panik. Mittendrin unbekannte Silhouetten die um ihr Leben Kämpfen.

Monster, die unmenschlich ihre Krallen in die Körper unschuldiger Menschen stießen.

Verzweiflung in den Augen der mutigen Silhouetten.

Eine starrte mich direkt an, sah mir in die Augen- Die Seele.

Die Lippen der unbekannten Person formten sich zu einem schwachen "Tu es."






Ich schreckte auf und wurde sofort von unzähligen Leuten wie ein Zirkusaffe angegafft. Ich war anscheinend in der Straßenbahn eingeschlafen, nachdem ich ordentlich Gras weg gehauen hatte. Meine Augen fühlten sich schwer an und mein Kopf dröhnte, als hätte ich gerade eine Faust von Mike Tyson abbekommen. Diese Visionen raubten mir meinen letzten Nerv, aber es war wichtig zu wissen, wenn etwas schlimmes passieren würde.

Wir reden hier nicht von einem Überfall oder Raub, sondern von dem Ende der Welt. Diese Vision verfolgt mich schon gefühlte Ewigkeiten, aber ich kann sie weder deuten noch verstehen.

Ich ließ meine Blicke zu den fremden Menschen in meiner Umgebung schweifen. Alles Lügner, Schmarotzer oder Perverse. Fremde Gedanken strömten in meinen Kopf, unwissend von wem was ausging. 

Wieso hatten Menschen überhaupt Gedanken? Wieso konnte nicht jeder einfach sprechen ohne vorher sein eigenes Gehirn zu überfordern?

Die Masse an fremden Stimmen in mir verleiteten mich letztendlich dann dazu einfach aufzustehen und und an der nächsten Haltestelle aus zusteigen.

Es war ein bewölkter aber dennoch schöner Tag und ich genoss das mal keine Minusgrade herrschten. Zuhause hatte ich keine Heizung, was bei kalten Temperaturen fatal sein konnte.

Umso kälter die Welt, umso kälter die Menschen und genau das konnte ich im Moment nicht ertragen. Zwischenmenschliche Beziehungen kamen für mich so oder so nicht in frage, wenn dann einer dieser primitiven Lebewesen frech wird, kann das nicht gut ausgehen. Es ist nicht so das ich Menschen verabscheue, aber sie waren so durchschaubar, beeinflussbar und anstrengend. Das hatte ich schon so oft erlebt und verstand dieses Verhalten nicht- konnte es nicht nachvollziehen.

Mein Magen knurrte laut, ich sah auf meine alte Armbanduhr und steuerte beinahe automatisch einen ganz bestimmten Weg an. Zentral in der Kleinen Stadt gab es einen nicht wirklich großen Laden, die sich auf Sandwiches spezialisiert hatten, aber auch so ziemlich alles Andere an Lebensmitteln verkauften. Delmar's Deli-Grocery in Queens.

Ich war jeden Tag dort und aß eines der Sandwiches und auch heute wurde ich von Delmar höchstpersönlich nett angequatscht. "Alecto! Du bist heute-"

Ich verdrehte meine Augen, da ich genau wusste was als Nächstes aus seinem Mund kommen würde. "Spät dran. Ich weiß." Er fing an zu lachen und schüttelte leicht seinen Kopf. "Als könntest du Gedanken lesen!" - Nicht nur das.

Ich hatte keine Ahnung wodurch diese Kräfte ausgelöst wurden, aber sie waren im Alltag ziemlich praktisch. Wenn auch nervig, da ich sie nicht zu 100 Prozent unter Kontrolle hatte. Das Lesen von Gedanken war die Eine Sache, aber gleichzeitig die Gedanken von 10 verschiedenen Personen war zunehmen die Andere. In die Zukunft zu sehen konnte auch von Vorteil sein, aber die Visionen konnte ich immer nur auf eine Person beziehen und höchstens 10 Minuten vorher klar erkennen. Das Kontrollieren von Menschen viel  mir so oder so immer schwer und funktionierte nicht immer. Dafür fehlte mir dann die Konzentration.

"Wie immer?" in Gedanken versunken schreckte ich zusammen,meinen Kopf nickend verschränkte ich meine Arme und wartete auf einen unsicheren, überforderten Spruch des Jungen der den Laden gerade betrat. 

Peter Parker und gleichzeitig der ach so Berühmte Spiderman. Das hatte ich schon bei unserer ersten Begegnung rausfiltern können. Er kam genau wie ich fast jeden Tag hierher nur um sich ein Sandwich zu kaufen und fast jeden Tag brachte er einen peinlichen Spruch nach dem Anderen. So auch heute. "Versuch es erst gar nicht Parker." Wir hatten das Ein oder Andere mal miteinander gesprochen wenn wir auf unsere Sandwiches warteten, das er sich aber jetzt einbildete das wir in irgendeiner Art Beziehung zueinander standen, ging mir ziemlich auf die Nerven.

Ich blickte einfach geradeaus und betrachtete den netten Mann der mein Essen zubereitete. Und das zu lange. Meine Iris strahlte in einem hellen Weiß, denn ich hatte wiedermal unbewusst meine Kraft eingesetzt.




"Hilfe! Bitte tun sie das nicht! " Ein Mann stand mit einer seltsamen Waffe in der Hand vor ihm und drückte den Abzug. Er flog augenblicklich nach hinten und regte sich keinen Zentimeter mehr. Weitere Männer mit maskierten Gesichtern stürmten den Laden , alle samt bewaffnet. Peter war verschwunden und alle anderen verletzt oder Tot, so war ich alleine mit ihnen und vermutlich als Nächste dran.




"Raus hier!" Brüllte ich laut und bestimmt allen Anwesenden zu. Die Leute würden mich jetzt für verrückt halten, aber ich kannte ihre Zukunft und wenn sie in den nächsten Minuten nicht verschwinden würden, wars das. "Sie müssen raus hier. Jetzt!" Alle Blicke lagen auf mir, mehr verstört als alles Andere. Ich war keine Heldin und eigentlich könnte mir egal sein was passierte, aber wenn ich es schon sehen konnte, konnte ich wenigstens versuchen die Situation zu entschärfen.

"Gehts dir nicht gut?" Ich drehte mich zu Peter um, der sich verlegen am Kopf kratzte und verwundert zu mir sah. 

"Mir gehts blendend , Spinnerman! Wenn dir wirklich etwas an der Menschheit liegt, siehst du jetzt zu, dass du deinen schwulen Anzug anziehst und hier alle raus schaffst, denn was hier gleich passiert wird unschön."  Seine Augen weiteten sich und er öffnete seinen Mund um ein überflüssiges, abstreitendes Kommentar von sich zu geben, aber soweit kam der junge Mann nicht, denn die Tür wurde mit Schwung aus ihrer Angel gerissen. 

Meine Augen zusammenpressend sah ich zu dem "Superhelden", dessen Gehirn deutlich am Arbeiten war. Seine Gedanken kreisten um diese Situation und ich konnte sehen wie er sich schon bald auffällig verabschieden würde um sich in seinen Anzug zu quetschen. Allerdings würde das viel zu spät passieren und er würde es nicht schaffen auch nur eine Person zu retten.

"Ich will euch nicht zu nahe treten, aber das ist eine Art Überfall und ihr solltet schlau genug sein um nichts dummes anzustellen." Der Mann der seine Waffe auf uns richtete trug eine schwarze Maske und einen Anzug. Lediglich seine blauen Augen stachen hervor und musterten beinahe spielerisch die Unterlegenden vor ihm. 

"Wir haben hier nichts Wertvolles! Bloß die Tageseinnahmen!" Der Ladenbesitzer zuckte ängstlich zusammen und ich wusste was kommen würde. 




Peter war bereits verschwunden und der Mann zielte mit seiner Handwaffe auf einen der Besucher. Es war eine alte Frau, die ich hier öfters gesehen hatte.
Er drückte ab und die Kugel traf keine Sekunde später das Bein einer älteren Dame. Sie schrie auf und ging sofort zu Boden. "Will noch jemand eine Kugel ins Bein? Oder vielleicht doch in den Kopf?" Sein Grinsen war deutlich durch die enge Maske sichtbar.





Mein Körper befand sich in einer Art Schockstarre, aber meine Augen wanderten durch den Raum auf der Suche nach etwas was die Zukunft verändern könnte. Hinter der Theke stand ein Ofen, der außer Reichweite von allen anderen stand.

Ich visierte besagtes Objekt an und konzentrierte mich so gut ich konnte. Der Ofen zischte ein paar mal laut auf, ehe er in einer gewaltigen Explosion in die Luft ging. Alle schreckten zurück, einige flogen ein paar Meter durch den Raum- der Angreifer inklusive, aber niemand wurde ernsthaft verletzt. 

Gegenstände zu beeinflussen raubte mir enorme Kräfte und ich fing an zu bemerken wie sich mein Körper nach der Explosion veränderte. Ich kann mir das bis heute nicht erklären, aber das war eine Art Abwehrmechanismus. Manche Leute waren zu sehr in Panik um zu realisieren, dass sich meine Haare von einem dunklen Braun in ein strahlendes Weiß wandelten und meine Augen nicht mehr grün sondern ebenfalls weiß schienen. Spätestens jetzt wusste jeder der das mitbekam das irgendwas mit mir nicht stimmte.

Der Räuber- oder was auch immer, der durch die Druckwelle an eine Wand geschleudert wurde lies seinen Kopf augenblicklich zu mir wandern und zückte ein kleines Gerät aus der Innenseite seines Anzugs. "Sie ist hier." Er stand auf und zog die Maske die sein Gesicht die ganze Zeit bedeckt hatte aus. 

Er war blond und hellläugig, sehr maskulin aber nicht viel älter als ich. 

Ich starrte ihm in seine Augen, in der Hoffnung in seine Gedanken schauen zu können, aber da war nichts. Rein gar nichts. Er hatte eine dicke Mauer in seinem Kopf errichtet, durch die ich in keinster Weise durchdringen konnte.

"Bastard..." Nuschelte ich und trat einen Schritt von den Trümmern weg. Und dann kamen sie auch schon. Die Männer die ich in meiner Vision gesehen hatte. Es waren bloß drei weitere, alle samt in feine Anzüge gesteckt. Ihre Gesichter mit Masken bedeckt.

Ich muss zugeben das diese Situation mich überforderte, aber ich ließ mir nichts anmerken, blieb stumm und abweisend wie immer. Ich konzentrierte mich auf nacheinander auf jeden der drei Männer, aber auch bei ihnen kam ich nicht weiter. Sah nichts.

"Weißt du... Die netten Herren und ich sind wegen dir hier. Also kannst du dir jetzt aussuchen ob du brav bist und mitkommst, oder einen Aufstand machst und hier leider Gottes alle sterben müssen." Sein hässliches Grinsen provozierte mich gewaltig. 

Einer der Männer kramte eine mir unbekannte Waffe aus seiner Tasche, fixierte einen Punkt über mir, und lies binnen Sekunden die Decke über mir runterkommen. Ich sah das vorher natürlich, schubste eine Frau neben mir außer Reichweite, schwang mich mit einem Handstand zu ihm und trat das kleine Gadget aus seiner Hand. Ich wirbelte sofort nach links, hob meine Fäuste und lies zwei der Männer vom Boden aus zusehen,kassierte aber nach meinen Schlägen einen verdammt harten Tritt in meinen Magen.  Seine Kollegen konnten aber beobachten wie ich mich langsam an den Übermacker mit dem hässlichen Grinsen ran machte.

"Es stimmt also wirklich. Beeindruckend." Der Mann, dessen Waffe ich aus seiner Hand getreten hatte, setzte erneut einen Zug an, aber die Hand des Übermacker hielt ihn davon ab, seinen Zug durchzuführen. "Es stimmt also wirklich. Beeindruckend Alecto. Beeindruckend. Dein Vater hat also doch nicht gelogen." Sein Grinsen verschwand und er wirkte augenblicklich todernst. "Ich bin Cadoc und du meine Liebste, wirst mit Sicherheit noch von mir hören."Er lies einen kleinen Knopf aus seiner Hand fallen und damit verschwand er. Löste sich wie ein verdammtes Hologramm einfach auf. Immer noch geschockt und überfordert mit der ganzen Sache, fuhr ich mit meiner Hand über mein Gesicht, das durch die Action ein paar dicke Kratzer erlitten hatte.



Der kleine Knopf explodierte und sprang den gesamten Laden in die Luft. Überall Trümmer, Leichenteile und Blut.



Ich sprang sofort in seine Richtung, wollte den Knopf greifen und ihn beseitigen, aber dieser Spinnentyp kam mir zuvor, schwang sich durch die Trümmer, krallte sich das Ding und warf es weit nach Oben in die Luft damit es keinen Schaden anrichten konnte. Es explodierte mit einer gewaltigen Kraft in der Luft, richtete aber keinen Schaden an.

Ich sah mich kurz um und es schien niemand ernsthaft verletzt. Verstört, aber nicht verletzt. Das war Glück im Unglück und hätte auch ganz anders ausgehen können. Peter beschäftigte sich mit den 'Opfern' und ich hörte von weitem Sirenen, die immer lauter und deutlicher wurden.

Das war meine Chance und somit lief ich einfach so schnell und unauffällig wie ich konnte von dem ganzen Geschehen weg. Meine herunter gekommene Wohnung lag bloß einige Straßen weg und so schaffte ich es in wenigen Minuten gestresst mein eigenes Reich zu betreten. Es war eigentlich nur ein kleines Zimmer, indem lediglich ein Sofa und ein kleiner Schrank mit einem alten Fernseher drauf standen. Meine Klamotten stapelten sich in einer Ecke und an Persönlichen Gegenständen hielt ich nicht fest, was mir meine Wohnsituation verdammt erleichterte. Das einzige was wirklich eingerichtet war, war das winzige Badezimmer, bestehend aus einer Dusche und einer Toilette. 

"Was ein Scheiß." Ich lies mich erschöpft auf das abgeranzte Sofa im Wohnzimmer fallen und legte meine Hand angestrengt an meine Stirn.

Meine Gedanken kreisten um diesen Typen und seine Taten.- Meine Taten. Ich hatte mir geschworen mit meinen Gaben keine Aufmerksamkeit zu erregen, aber das hatte mein Unterbewusstsein gekonnt ignoriert. Ich hatte zwar nicht viel getan und ich wusste das da noch sehr viel mehr möglich war, aber es reichte um Aufmerksamkeit zu erlangen. 

"Fuck!" Ich sprang wieder auf, lief ein paar schritte und griff nach der Fernbedienung des Fernsehers in der Hoffnung einen Bericht von dem Überfall zu erfassen, aber das einzige was mir ins Gesicht sprang war die fiese Visage von Tony Stark. Ich konnte den Kerl in keinster Weise ausstehen. Er hatte Geld, Ansehen und Macht die er einfach nur schamlos ausnutzte. Meinen Kopf schüttelnd stellte ich das alte Gerät wieder ab und ging erneut ein paar Schritte durch den kleinen Raum. Ich hatte vermutlich das erste Mal in meinem Leben angst vor meiner eigenen Zukunft, da ich diese nicht sehen konnte, aber gewaltig tief in Scheiße steckte. 

Mein Blick glitt zu einer kleinen Box in der ich fertig gedrehte Joints bunkerte. Im Großen und Ganzen hatte ich etwas gegen Drogen, verspürte regelrechten Hass aber unter Rauschgift war ich in der Lage dazu Dinge zu sehen an die ich ohne nie ran kommen würde. Es ging hier schließlich um meine Zukunft die ich nicht kannte, also griff ich in die Schachtel und zündete das Rauschgift direkt an.

Und es sollte nicht bei einem Joint bleiben. 

Ich war verdammt High, aber selbst in diesem Zustand konnte ich nicht aufhören an diese beschissene Situation zu denken. Ich hatte bis jetzt keine Vision und lag komplett fertig in einem vernebelten Zimmer. Das Alles machte mich einfach fertig und ich hoffte das niemand von mir Wind bekam, denn ich wollte mein Leben ganz normal weiterleben.

Ich hatte mich selbst verraten, Leute verletzt und Chaos veranstaltet. 

"Das bringt doch alles nichts." Nuschelnd schloss ich meine Augen und fiel durch die Droge fast augenblicklich in einen tiefen Schlaf. Ich träumte nicht- Dazu war ich gar nicht in der Lage, aber eine Vision kündigte sich auch nicht an.

Als ich aufwachte war es bereits dunkel und ich schreckte kurz mit dem ausgegangenen Joint in der Hand zusammen da ich nicht mehr lange alleine in meinem Heim sein würde. 

"Nicht Tony Stark." Stellte ich ernst fest und schloss meine Augen wieder. Mir war irgendwie klar das er wegen dem heutigen Vorfall Kontakt zu mir suchte, aber ich war zu High um Angst oder Furcht zu verspüren. Von Respekt mal ganz abgesehen.

Und so kam es das es ein paar Sekunden später laut an der Tür klopfte. Ich blieb stumm, in der Hoffnung er würde wieder verschwinden aber das war natürlich nicht Tonys Art. "Ich weiß das du da bist, also wäre ich dir sehr verbunden wenn du die Tür öffnen würdest." 

"Is offen." 

 Er betrat mit Peter im Schlepptau mein Zimmer und stand mit verschränkten Armen ein paar Meter von mir entfernt. Sein Auftreten war wie immer selbstsicher, ernst und arrogant. Ich meine, er trug eine verdammte Sonnenbrille in der Nacht.

"Was ist das für ein beißender Geruch?" angeekelt hielt der jüngere seine Hand vor seine Nase. Tony drehte seinen Kopf zu Peter und sah ihn fragend an. Der Junge hatte wirklich keine Ahnung von irgendwas.

"Lüften scheint keine deiner Stärken zu sein."

"Nein, ich habe dadurch gehofft Menschen wie sie davon abzubringen mich zu belästigen."

"Eins zu Null für dich." Er versuchte zu überspielen, das ich schlagfertig war aber ich hatte den Vorteil zu wissen was in ihm vor sich ging.

Ich mochte Peter nie wirklich, aber Stark war in meinen Augen einfach nur der größte Penner auf Erden. 

Er sagte zunächst nichts, musterte mich bloß. "Bist du sicher, Peter?" 

"Ja. Das ist Alecto." Ich Bewegte mich um den Rest des Joints neben mir anzuzünden. Ich war immer noch verdammt High und hatte bei aller Liebe keine Lust auf den Vortrag den Tony mir gleich halten würde.

Peter fing wie wild an zu Husten, Stark hingegen rümpfte bloß angeekelt seine Nase. 

"Du weißt das es nichts bringt dadurch der Realität zu entfliehen und trotzdem tust dus. Wobei ich mir die Frage-" 

Ich unterbrach ihn. 

"Mister Stark, ich weiß was jetzt kommt und die Antwort lautet nein. Auf wiedersehen. Oder nein doch nicht. Eigentlich will ich sie nicht wiedersehen. Tschüß." 

Er zog seine Sonnenbrille von seiner Nase und kam ein paar Schritte näher. 

"Ziemlich großes Mundwerk für jemanden der heute ziemlich viele Leute in Gefahr gebracht hat."

Ich zog an den Joint und qualmte ihn provokant an. "Kann ich nur zurückgeben."

"Du musst mitkommen!" Peter, der sich seine Jacke vor den Mund gehalten hatte kam nun auch zu Wort und fuchtelte euphorisch mit seinen Händen. Ich verdrehte meine Augen und schlug meine Beine übereinander. "Fury hat-" Stark unterbrach ihn indem er einfach anfing zu reden, Peters Ansprache ignorierend.

"Ich wurde leider darauf angesetzt dich in den Avengers Tower zu bringen und ich könnte mir weitaus schönere Dinge vorstellen, als dich zu beaufsichtigen. S.H.I.E.L.D will dich sehen und wenn du nicht mitkommen willst, besuchen dich vermutlich ein paar Agents die nicht so freundlich zu dir sind." Seine Selbstsicherheit kotzte mich verdammt an.

"Wir wissen alle das ich nicht mitkommen werde. Und da können weder ein Typ in ner Blechbüchse, ein grünes Marsmännchen, ein Handwerker oder ein alter Mann was dran ändern."

Tony lehnte seinen Kopf an Peters Ohr. "Hat sie mich gerade 'Typ in ner Blechbüchse' genannt?"

"Ja hat sie..." Der Jüngere sah auf den Boden und verkniff sich ein Lachen.

"Ja, hat sie." Stellte Tony dann auch fest und sah mich mit einem unerklärlichem Gesichtsausdruck an. "Ich bin viel mehr als das!" Er hatte teilweise eine trotzige und kindliche Art an sich, die ich einfach nicht verstand.

"Können wir vielleicht wann anders darüber sprechen? Ich bin gerade verdammt High." Ich öffnete meine Augen kurz und schlug meine Beine übereinander. Ich versuchte Starks nächste Schritte zu deuten, aber mein Hirn war zu sehr benebelt und ich sah bloß weiße Schleier.

"Ich kann nicht fassen, das ich gerade mit einer Jugendlichen, die zu allem Überfluss Anscheinend viel zu viel geraucht hat darüber disku-"

Meine Iris drehte sich plötzlich nach hinten und mein Unterbewusstsein übernahm die Kontrolle über mich. Ich war weg. Weit weg. Ich bemerkte gerade noch so wie Stark seine Ansprache unterbrach und auf mich zustürmte. Peter spannte ein Netz neben mir damit ich nicht auf den Boden viel und mich verletzte.

Ich wusste das noch eine Vision kommen würde, aber gerade jetzt hatte ich nicht damit gerechnet und das zerstörte in diesem Moment so ziemlich alles. Es war nicht irgendeine Vision. Es war die Vision die mich seit Monaten verfolgte, doch diesmal erkannte ich das erste Mal eine der mir unbekannten Silhouetten.




Tonys Blick war verzweifelt und seine Lippen formten ein schwaches "Tu es".
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