Aus anderen Welten

GeschichteFantasy, Freundschaft / P16
08.02.2019
14.01.2020
135
53256
2
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Kapitel 135

Liliana
Zuerst sprang ein Rudel Höllenhunde durch die Tür. Ihre blutroten Augen glühten und der Speichel flog ihnen von den Fängen. Ihnen folgte ein Schwarm Harpyien mit gespreizten Klauen. Einige Halbgötter schrien auf. Manche hatten noch nie mit einer solchen Anzahl Monster gekämpft. Mindestens 20 Höllenhunde und nochmal so viele Harpyien befanden sich jetzt in dieser Wohnung. Sie griffen alles an was sich bewegte. Dann explodierte die Tür und drei riesige schattenhafte Gestalten traten durch die Trümmer. "Laistrygonen!", heulte irgendwo in diesem Chaos jemand. Ach du heilige Hera. Laistrygonen waren menschenfressende Ungeheuer! Was machten sie hier? Sie lebten doch sonst im Norden. Aber es waren nur drei, insgesamt gab es 12. Valerie wollte an mir vorbei und ihren Leuten helfen, doch ich hielt sie fest:" Du musst so viele wie möglich hier raus schaffen. Einen Laistrygon zu besiegen ist für normale Halbgötter fast unmöglich. Mit den Harpyien und Höllenhunden ist das unmöglich". Um uns herum flogen Waschbecken und auch Kloschüsseln in die Luft und bildeten eine Windhose aus Wasser, in ihrer Mitte Percy Jackson. Noah blieb der Mund offen stehen. "Außerdem ist es sicherer für alle", hängte ich noch nach. Wütend funkelte mich Val an:" Vergiss es! Sie brauchen mich". Damit verschwand sie. Eine Pfeilsalve flog in einen kleinen Schwarm Harpyien die sich sofort in Staub auflösten. Die Laistrygonen waren zumindest teilweise mit Percy beschäftigt der Unterstützung von Jason bekommen hatte. Der Sohn des Jupiter rief Orkanböhen herbei und wirbelte die Riesen durch die Luft. Einige Höllenhunde saßen still mit aufgestellten Ohren in einer Ecke und lauschten Aphrodiete-Kindern. Diese setzten wohl gerade Charm-Sprech ein. Plötzlich hörte ich einen Schrei und Marie fiel verletzt zu Boden. Gleichzeitig drehten sich Robin und ein Laistrygon zu ihr um. Ich begann mich durch die Kämpfenden zu drängeln, als beide aufeinander zugingen. Robin ging vor Marie in die Knie und wollte sie hochheben, da holte der Riese aus.
"NEIN!", schrie ich entsetzt. Robin flog durch die Luft und knallte mit voller Wucht gegen die Wand und fiel zu Boden. Er war sofort tot. Unglaubliche Trauer und Wut machte sich in mir breit und ich sah rot. Die Fenster splitterten als mindestens 50 voll ausgerüstete Skelettkrieger das Gebäude erklommen und sich Zutritt verschafften. Robin war wie ein Bruder für mich, wie ein Teil meiner Familie. Jetzt war er tot wegen diesem Monster. Die Skelette griffen an.

Valerie
Vollkommen erstarrt sah ich mit an, wie die Monster Robin töteten und etliche andere Partygäste verletzten. Noah strich mir einmal über die Haare und rannte dann los um Marie zu retten, denn Robin hatte es ja nicht geschafft. “Noah!“, schrie ich entsetzt, doch er achtete nicht auf mich. Hinter mir tauchte ein knurrender und fauchender Höllenhund auf, weshalb ich mich nicht mehr auf Noah konzentrieren konnte. Der Hund versuchte nach mir zu schnappen, doch ich schaffte es immer wieder auszuweichen und holte gleich zu Gegenstößen mit meinen Seraphdolchen aus. Mehrfach stach ich ihm in den Rücken und Bauch und er gab komische, winselndes Geräusch von sich. Plötzlich biss er kraftvoll in meinen Unterarm, mit welchem ich gerade ein weiteres Mal zustechen wollte. Ich ging schreiend zu Boden und hielt mir den Arm. Noch einmal sammelte ich alle meine Kräfte und rutschte unter dem Bauch durch. Dabei zog ich beide Seraphdolche durch seinen Bauch. Als ich unter ihm durch war, krachte er jaulend auf den Boden zusammen.