Love Yourselfe and please Love me

GeschichteRomanze, Fantasy / P16 Slash
Jimin Jungkook V
08.02.2019
16.06.2019
111
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7
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Dieses Kapitel
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Nervös gehe ich auf dem Flur des Krankenhauses auf und ab, der Arzt ist bei Tae. Eigentlich wollte ich bei ihm bleiben, Tae hatte sich gewünscht das ich bei ihm bleibe, der Arzt hat aber darum gebeten Tae allein zu untersuchen, um zu entscheiden wann er entlassen werden kann. Letzte Woche noch hatte er Taes Eltern gesagt das Tae diese Woche entlassen werden könnte, wenn seine Verletzungen vernünftig verheilen. Tae und ich haben alles getan, dass seine Verletzungen verheilen können, jetzt liegt es an dem Arzt wie lange mein Mann noch hierbleiben muss.

Die Jungs haben gestern das neue Haus bezogen und mir und Tae Fotos geschickt, unser Zimmer ist ein Traum, es ist schön groß und Hell. Das Bett ist so groß das locker noch ein Pärchen dort drin Platz hätte, wenn wir darin liegen. Auch die anderen Räume haben wir auf den Bildern gesehen, wir haben sogar einen Pool. Ich freue mich schon darauf, wenn Tae und ich entlassen werden und wir das Haus in echt sehen können. Es ist, wenn ich nach den Bildern gehe sogar noch größer als das vorige.

Endlich kommt der Arzt aus dem Zimmer, er nickt und ich stürme an ihm vorbei um zu meinem Mann zu kommen. Als ich die Tür aufreiße und den Raum betrete sitzt Tae auf dem Bett, den Kopf hat er gesenkt. Hat er schlechte Nachtrichten erhalten? Bitte nicht! Ich gehe zu ihm, lege die Arme um meinen Mann und halte ihn fest. „Was hat der Arzt gesagt?“ ich bin tierisch nervös, ich hätte in diesem Raum bleiben sollen, ganz gleich was der Arzt sagt. „Wir können unsere Sachen packen, der Arzt macht die Papiere fertig und dann können wir von hier weg“ das sind doch gute Nachrichten, was ist denn vorgefallen das Tae so traurig scheint?

„Warum bist du denn dann so traurig, wir haben uns doch gefreut das wir bald entlassen werden können“ ich verstehe es nicht, wirklich nicht, ich brauche eine Erklärung, um es verstehen zu können. „Ich freue mich auch, ich freue mich wirklich, es ist was anderes.“ Weiter redet Tae gerade nicht, es bleibt mir nichts als die Umarmung zu lösen, meine Finger unter sein Kinn zu legen damit er mich ansieht. Er hat Tränen in den Augen. „Sag es mir Tae, sag mir was los ist“ mein Tonfall ist etwas strenger, wenn ich freundlich bitte bitte sagen würde, würde Tae den Mund nicht aufkriegen.

„Die Verbände sind weg, der Arzt hat Pflaster drauf gemacht“ Taes Stimme ist immer noch leise, ich verstehe immer noch nicht was er mir sagen will. „Das ist doch gut, dass heißt das deine Verletzungen gut verheilen“ die Finger habe ich immer noch unter seinem Kinn, mit dem Daumen streichle ich über seine Lippe. „Es ist…“ er seufzt auf, mir schwant bereits was los ist. „Lass mich mal sehen hm?“ Tae reisst die Augen auf als ich ihn darum bitte sein Shirt zu heben damit ich seine Pflaster sehen kann. „Nein, nein das geht nicht“ ich wusste es, er will also nicht das ich sehe was er gesehen haben muss.

„Tae lass es mich sehen, es wird schon nicht so schlimm sein“ mit der freien Hand fasse ich nach dem Saum seines Shirts, sofort packt er mich am Handgelenk und stoppt mich. „Nein Jungkook, lass das“ seine Finger liegen wie Schraubzwingen um mein Handgelenkt, es schmerzt so fest hält er mich. „Taehyung, wovor hast du Angst? Ich habe die Verletzungen schon gesehen und bin nicht weggelaufen“ er schüttelt den Kopf, hält mich immer noch fest. „Jungkook bitte, ich kann das nicht. Es sieht schrecklich aus, du wirst weglaufen, du wirst mich hässlich finden, glaub mir“ in seiner Stimme höre ich die Verzweiflung, um ihn nicht noch weiter zu stressen lasse ich sein Shirt los.

„Kim Taehyung, jetzt hör mir mal zu. Du warst nie hässlich und du wirst niemals hässlich sein. Was auch immer du vor mir versteckst, kann nicht so schlimm sein das ich dich nicht mehr lieben könnte. Ich sage dir jetzt das gleiche wie beim letzten Mal, ich liebe dich Tae. Mit Narben oder Verletzungen, das ist mir gleich, du bist mehr als ein hübscher Körper. Ich liebe vor allem das was hier drin ist“ Ich tippe mit dem Finger gegen seine Brust, dort wo sein Herz schlägt.  „Wenn du noch nicht bereit bist mir zu zeigen was sich unter dem Shirt verbirgt werde ich das akzeptieren, ich bitte dich jedoch um Vertrauen. Vertrauen darum das ich dich nicht verlassen werde und es mich nicht abschrecken wird, wenn du es mir zeigst“

„Ich Liebe dich Jungkook und ich vertraue dir, es ist nur… ich bin geschockt von dem was ich sah. So viele Tage und es sieht nicht besser aus, ich kann meinen Anblick selbst kaum ertragen, wie willst du es dann schaffen?“ habe ich schon mal erwähnt wie eitel mein Mann ist? Hier merkt man es deutlich. „ich sehe dich anders als du dich selbst. Stell dir vor ich hätte diese Verletzungen, würdest du weglaufen und mich allein lassen?“ Tae schüttelt für die Frage den Kopf. „Natürlich nicht, ich liebe dich doch“ ich lächle ihn an, wusste das er das sagen würde. „Siehst du und umgekehrt ist es genauso“

Ich will und werde Tae zu nichts überreden, ich muss ihm nur irgendwie begreiflich machen das er sich nicht ewig vor mir verstecken kann. „Lass uns alles zusammenpacken damit wir hier wegkommen“ beide wollen wir nicht länger hier sein als nötig, wir haben so viele Wochen hier verbracht. „Du bleibst brav auf dem Bett sitzen und ich packe alles zusammen, du sollst dich noch schonen“ ich gebe Tae einen Kuss ehe ich aufstehe und die Tasche hole. Die Sachen aus den Schränken habe ich schnell eingeräumt, auch die Sachen im Bad und den Kleinkram, den wir so brauchten habe ich schnell verstaut.

„Siehst du, es ist alles fertig, wir brauchen nur noch die Papiere“ ich setze mich wieder zu Tae, er nimmt meine Hand. „Ich sollte bei Big Hit anrufen das uns ein Fahrer geschickt wird sonst müssten wir mit der Bahn fahren und das schaffst du noch nicht“ ich hole mein Handy aus der Tasche um das gesagte umzusetzen. „Wir können doch die Jungs fragen ob uns wer abholt“ ich warte noch mit dem wählen, an sich hat Tae nicht unrecht. „Das könnten wir, sie wissen aber noch nicht das du heute entlassen wirst, lass sie uns überraschen“ Tae lächelt, ich weiss das ihm die Idee gefällt. „Jimin wird sich sicher freuen mich zu sehen“

„Nicht nur Jimin, die anderen haben dich auch vermisst“ ich wähle die Nummer von Big Hit an, die Sekretärin des Direktors geht ran. Ich erkläre ihr worum es geht, die Frau gibt sich Heute äußerst kooperativ und stellt mich zum Direktor durch. Auch ihm erkläre ich warum ich anrufe, er ist sofort bereit uns einen Wagen in die Klinik zu schicken. „Ich möchte euch morgen in der Zentrale sehen“ das wir nach Taes Entlassung nochmal zu Big Hit müssen hatte der Direktor mir schon gesagt. „Wir werden morgen um 15 Uhr da sein“ wir verabschieden uns noch, ich stecke das Handy weg nachdem ich aufgelegt habe.

Kaum das ich das Gespräch beendet und mein Handy weg gepackt habe geht die Tür auf und der Arzt kommt herein. „Oh wie ich sehe sind sie beide bereit uns zu verlassen. Ich habe hier ihre Papiere und war so frei für in zwei Tagen einen Termin bei uns zu veranlassen damit wir uns das alles nochmal ansehen können. Sollte es Komplikationen geben sollen Sie natürlich sofort herkommen“ ich hoffe natürlich das es nicht soweit kommt, aber man kann ja nie wissen. „In Ordnung, ich werde mich dran halten.“ Der Arzt übergibt die Papiere an meinen Mann, dieser steht aus dem Bett auf. Weil er sich noch nicht bücken kann helfe ich ihm in die Schuhe.

„Wir werden gleich abgeholt, können wir hier solange warten?“ ich möchte mit Tae nicht vor der Klinik rumstehen müssen, bis unser Fahrer ankommt. „Natürlich können Sie hier warten, ich kann auch veranlassen das der Fahrer zum Hintereingang gebracht wird“ ich möchte gerade etwas erwidern als Tae den Kopf schüttelt. „Nein, ich möchte zum Haupteingang raus gehen. Unsere Fans haben sich so lange um mich gesorgt, ich möchte mich ihnen zeigen damit sie sehen das es mir gut geht“ ich bin stolz auf meinen Mann das er bereit ist diesen Schritt zu gehen um der Welt zu zeigen das es ihm gut geht.

„Okay, dann lasse ich sie hier warten, ich verabschiede mich schon mal von Ihnen, der nächste Patient wartet bereits auf mich. Ich wünsche ihnen beiden alles gute“ der Arzt verabschiedet sich und verlässt das Zimmer, Tae und ich warten bis der Fahrer hier ist, es wird hoffentlich nicht so lange dauern. „Ich freue mich so dass wir endlich nach Hause können, ich bin gespannt auf unser neues zuhause“ ich nehme Taes Hand und lächle für seine Worte. „Es wird schön werden, es ist überall schön wo wir zusammen sein können“ selbst wenn wir in einem Pappkarton hausen müssten, solange mein Mann bei mir ist, ist mir alles recht.

Als der Fahrer endlich erscheint nimmt er die Tasche an sich und führt uns zum Auto. „Am besten nehmen wir Taehyung in die Mitte, es ist ganz schön voll da draußen“ ich nicke als ich höre was der Fahrer sagt, Taes Sicherheit steht an oberster Stelle. Bevor wir die Klinik verlassen zieht Tae sich die Kapuze seines Pullovers über den Kopf, er kann noch genug sehen und wird sicher erkannt, es gibt ihm aber ein wenig Sicherheitsgefühl die Kapuze zu tragen.

Wir verlassen die Klinik, Tae läuft zwischen mir uns unserem Fahrer, wir beide haben eine Hand auf Taes Rücken. Überall blitzen Blitzlichter, es wird gerufen und geschrien. Wir bleiben kurz stehen, Tae winkt den Fans zu. Allzulange möchten wir jedoch nicht hierbleiben, also gehen wir weiter zum Auto. Ich lasse Tae zuerst einsteigen, rutsche nach ihm auf die Rückbank. Unser Fahrer stellt unsere Tasche in den Kofferraum und setzt sich ans Steuer des Wagens, um uns zu unserem Haus zu bringen. Während der fahrt halte ich Taes Hand fest, er schaut aus dem Fenster. Es ist seine erste Autofahrt seid der Entführung, in seinem Kopf muss erst noch ankommen das wir nicht mehr in Gefahr schweben.

Als wir ankommen lässt unser Fahrer uns aussteigen, er holt die Tasche aus dem Kofferraum, ich nehme Taes Hand. Wir beide haben noch keine Schlüssel zum Haus, müssen also klingeln. Als wir an der Tür stehen lasse ich Tae klingeln, unser Fahrer bleibt hinter uns stehen und schirmt uns ein wenig von der Straße ab. Die Tür geht auf, Namjoon steht in der Tür, er lächelt. Ich lege den Finger an meine Lippen um ihm zu zeigen das er nichts sagen soll. „Kommt rein, die anderen sind im Wohnzimmer, ich bringe euch hin“ Namjoon flüstert damit niemand von den anderen ihn hört.

Der Fahrer gibt mir die Tasche und verabschiedet sich, Tae und ich betreten das Haus, ich lasse die Tasche erstmal neben der Tür stehen. Namjoon führt uns in Richtung des Wohnzimmers, die anderen sitzen zusammen und essen. Auch Taes Eltern und Tani sind hier. Tani ist der erste der uns bemerkt, bellend vor Freude kommt er auf uns zugelaufen. Tae möchte sich nach ihm bücken, schafft es aber nicht. „Komm ich nehme ihn hoch“ ich nehme Tan auf den Arm damit Tae ihn begrüßen kann. Die anderen sind völlig aus dem Häuschen das wir hier sind.

„warum habt ihr nichts gesagt? Wir hätten euch geholt“ alle kommen sie zu uns, um Tae in die Arme zu schließen. Taes Eltern begrüßen mich ebenfalls mit einer Umarmung. „Es ist so schön das ihr hier seid“ Jimin schenkt Tae eine Umarmung, so sehr das Tae schmerzerfüllt aufstöhnt. „Jimin sei vorsichtig“ was ich sage klingt ein wenig harsch, ich meine es aber nicht so, ich möchte nur nicht das Tae schmerzen hat. „Es tut mir leid“ Tae schließt Jimin in eine weitere Umarmung, dieses Mal ein wenig vorsichtiger.

„Kommt setzt euch, es ist noch zu essen da, ich hole euch Teller“ Taes Mutter schickt uns zum Tisch und geht in die Küche. Es dauert nicht lange bis sie zurück kommt und Tae und mir einen Teller und Essstäbchen hinlegt. Tae und ich sitzen zusammen, die anderen haben ebenfalls wieder platz genommen. „Nach dem essen wollten wir euch besuchen kommen, jetzt seid ihr uns zuvorgekommen. Was sagen denn die Ärzte“ Während des essens beantworten wir die Fragen, Tae erzählt was der Arzt ihm sagte, davon wie Tae sich unter Anbetracht der Verletzungen fühlt verlieren wir kein Wort, das ist eine Sache die nur mich und Tae etwas angeht.
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