Die Unterwelt

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
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07.02.2019
30.06.2019
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"Elenor?"
"Elenor?". Mutter Theresas Stimme hallte durch die imposante Eingangshalle des Waisenhauses "Kinderglück ist unser Glück".
Theresa lief mit schnellem Schritt die Treppe hoch und platzte in Elenors Zimmer. "Elenor, wenn du nicht jetzt sofort zum Essen kommst, dann...", sie stockte. Das Zimmer war aufgeräumt und Elenors Sachen nicht mehr da. Das Einzige, was von ihr übrig geblieben war, war ein Brief...
            "Liebe Mutter Theresa,
es tut mir leid, dass ich auf einmal wek bin!
Ich weiß, dass ich im Schreiben oder in Sachen Rechtschreibung nicht wirklich gut bin, aber da du die einzige bist, die mich noch mag, fühle ich mich verpflichtet, diesen Brief zu schreiben.
Als erstes wirst du dich fragen, warum ich weggelaufen bin. Gute Frage, ich bin mir selbst auch nicht wirklich sicher... Ich glaube, weil Lilly, meine einzige Freundin, einfach so mit ihrer neuen Familie nach Schweden gezogen ist. Sie hat mir nicht mal Tschüs gesagt! Ich bin nicht neidisch, nein, ich bin einfach nur verletzt und verwirrt...
Ich habe jetzt niemanden mehr und muss auch noch an meiner Freundschaft mit Lily zweifeln...

Ich hofe, dass sie mich verstehen und nicht auch noch hassen.
Wenn ich mir mit Lily im Klaren bin, komme ich sicherlich zurück. Jetzt habe aber erstmal wichtigere Dinge zutun, als mich mit Hausaufgaben und neuen Familien rumzuschlagen.

                     Deine Elenor".
"Wissen sie was das bedeutet, Theresa Barbara Schneider?"
"Ja, Frau Müller..."
"Und was...?", fragte die Direktorin des Waisenhauses Mutter Theresa mit schneidendem Ton.
"Nun ja, entweder muss ich Elenor suchen, oder ich bin...gefeuert."
Eine Pause von gut zwei Minuten entstand.
"Naturlich hoffe ich nicht, dass sie sich für die letzte der zwei Möglichkeiten entscheiden, aber die erste Möglichkeit währe auch kein Zuckerschlecken..."
Schließlich sagte Frau Müller mit zuckersüßem Ton:"Such dir was aus Theresa Schätzchen."
                                     -
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