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Willkommen in der Fantasie [Projekt]

GeschichteAllgemein / P16 Slash
07.02.2019
07.02.2019
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Willkommen zu einem Projekt, das ich in ähnlicher Form vor Jahren mal im Twilight-Fandom gepostet und nicht wirklich lange durchgehalten habe.  „Mein OC und ich.“ Und da ich mir in den letzten Jahren einige OCs aufgebaut habe, ist dies hier der richtige Ort, um den einen oder andren vielleicht besser vorzustellen, oder mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um mehr über sie zu erfahren. Hier wird es nur kleine OS geben und zumindest zwei bis drei sind schon einmal geplant und ob das hier ein längeres Projekt wird, ist jetzt noch nicht absehbar. Updates sehr unregelmäßig




Willkommen in der Fantasie




Vom Balkon meiner Kabine aus hatte ich einen tollen Blick auf das Meer und das Deck unter mir. Hier stand ich nun schon eine Weile und ließ den Blick schweifen. Allerdings zog das Meer nicht mehr wirklich meine komplette Aufmerksamkeit auf mich, sondern eine Person, welche auf dem Deck unter mir saß. Dort saß er, noch in Uniform und offensichtlich in seiner Pause. Es wäre ein Leichtes für mich, hinunter zu gehen und ihn anzusprechen. Deswegen hatte ich doch diese Reise überhaupt gebucht. Um die Möglichkeiten zu nutzen, die sich mir boten. Doch nun, wo ich die Möglichkeit wirklich hatte, verließ mich der Mut. Das war wieder so typisch ich!  Nicht einmal den Mut hatte ich, etwas auch wirklich durchzuziehen.

Ich befand mich noch am Anfang meiner Reise, hatte an sich noch einiges an Zeit, meinen Plan umzusetzen, aber allzu lange warten wollte ich dann auch nicht. Wer wusste schon, wann sich mir erneut so eine Gelegenheit bieten würde. Und wenn ich sie nicht nutzte, würde ich mich später nur umso mehr darüber ärgern, jetzt so ängstlich gewesen zu sein.

Wenn ich noch länger zögerte, war die Chance vertan. Also nahm ich meine Laptoptasche und machte mich auf den Weg nach unten. Jetzt, oder nie! Auf ins Abenteuer!

Auf dem Deck angekommen, wandte ich mich nach links. Meine Angst, er sei in der Zwischenzeit in der ich die Treppen nach unten gelaufen war, nicht mehr dort, war unbegründet. Er hatte sich kaum bewegt, den Blick immer noch auf das Handy gerichtet und konzentriert lesend. Eigentlich wollte ich ihn nicht stören. Vielleicht war es immens wichtig, was er tat und vermutlich wollte er dabei seine Ruhe haben. Aber dann hätte er sich nicht hier in den Passagierbereich gesetzt, wo die Chance, dass er von einem Passagier angesprochen wurde, recht hoch war. Was er eigentlich nicht durfte, wenn ich mich recht an meine Recherchen erinnerte. Aber das sollte nicht mein Problem sein. Also Augen zu und durch!

„Entschuldigen Sie!“ Jetzt, wo er aufsah, konnte ich nicht mehr zurück, ohne mich zu blamieren. Ich atmete noch einmal tief durch, um mich zu beruhigen, aber seine Erscheinung erschwerte dieses Unterfangen erheblich. Ich wusste, dass Uniformen die Attraktivität eines Menschen steigern konnten, aber war nicht darauf vorbereitet, wie unglaublich attraktiv er wirklich war. Hoffentlich wurde ich nicht rot vor Verlegenheit. Und es fühlte sich komisch an, ihn zu siezen, wo ich ihn doch eigentlich so gut kannte. Allerdings wäre alles andere, als die höfliche Anrede nicht passend für diesen Augenblick und auch nicht förderlich für mein Vorhaben.

In seinen dunkelgrünen Augen konnte man so leicht versinken…

Ich merkte, dass ich ihn immer noch anstarrte, ohne etwas zu sagen. „Sie sind Adrian Kehr, richtig?“ Hätte ich etwas Dämlicheres fragen können? Er trug sein Namensschild von dem ich seinen Namen mit Leichtigkeit hätte ablesen können. Und ich kannte noch viel mehr Details aus seinem Leben. Wie seine Schwester hieß zum Beispiel. Und auch einige Dinge, die noch nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten. Und die ich ihm hier nicht erzählen würde, wenn es nicht unbedingt notwendig war.

„Das ist richtig, wie kann ich Ihnen helfen?“ Er steckte sein Handy weg und sah mich interessiert an.

Er war höflich, genau wie seine unzähligen Kollegen an Bord, denen ich bereits während des ersten Tages hier an Bord begegnet war. Wie sollte ich ihm mein Anliegen erklären, ohne, dass er mich für verrückt hielt? Dann stünden die Chancen vielleicht nicht schlecht, dass ich noch weiteren meiner Charaktere über den Weg lief. Aber darauf wollte ich es nicht unbedingt ankommen lassen. Ansonsten verlief diese Reise nicht mehr nach Plan und darauf konnte ich gut und gerne verzichten.

„Darf ich mich dazu setzen?“, fragte ich, da ich hoffte dass das hier ein längeres Gespräch werden würde. Er schien kurz zu zögern, stimmte dann aber zu, was mich schon einmal etwas beruhigte. Nur kurz ging mir durch den Kopf, dass er zögerte, da zu enge Kontakte zwischen Crew und Passagieren nicht erwünscht waren. Aber was war schon dabei, wenn ich mich hier mit ihm unterhielt? Mehr wollte ich von ihm nicht und davon abgesehen, hätte ich auch gar keine Chance bei ihm.  

„Bitte verurteilen Sie mich nicht für das, was Sie gleich hören werden“, begann ich und suchte immer noch nach Worten, wie ich mein Anliegen vortragen konnte. „Ich bin Autorin und die Seefahrt hat mich sehr inspiriert. Ich arbeite an einem Buch über eine Reederei, die Crew und deren Schiffe. Und Sie sind ein Teil der Geschichte.“ Jetzt, wo die Worte ausgesprochen waren, konnte ich sie nicht mehr zurücknehmen und mir war bewusst, wie das auf ihn wirken musste. Überraschung und Verwirrung waren ihm gleichermaßen anzusehen, was ich ihm absolut nicht verübeln konnte. Und ich wartete nur darauf, dass er gleich aufspringen, mich als verrückt bezeichnen und davon gehen würde. Aber nichts dergleichen geschah.

Ein Schmunzeln überzog das sonnengebräunte Gesicht. „Wenn ich es richtig verstehe, schreiben Sie in Ihrer Geschichte über mich?“

Ich nickte. „Und dieses Schiff und einge Ihrer Kollegen. Marius, Max, Theo, Johannes und Kapitän Steffen Torri. Man könnte auch sagen, ich bin Ihr Schicksal und habe Sie gewissermaßen erschaffen.“ Den letzten Satz hätte ich mir sparen können, aber er war mir einfach so herausgerutscht. Warum konnte ich nicht einfach mal nachdenken, bevor ich den Mund aufmachte? Bestimmt würde er gleich aufstehen und gehen.  Mich innerlich als durchgeknallt und psychotisch abstempeln und mit Fieberwahn ins Hospital bringen.  Schlimmstenfalls mich sogar von Bord bringen, weil ich man meinen Zustand als eine Gefahr für mich selbst und andere einschätzte. Dann hatte ich die Chance komplett verspielt. Großartig!

Stopp! Manchmal ging meine Fantasie wirklich mit mir durch und das hier war so ein Moment. Durchatmen, nachdenken und dann erst sprechen. Mein Gegenüber hatte nichts erwidert. An seinem Lachen jedoch war zu hören, dass er mein Anliegen eher lustig als bedenklich empfand.

„Ich weiß, dass Sie hier an Bord“, ich sah mich um, damit ich mich vergewissern konnte, dass uns auch niemand belauschte, „des Öfteren mit Kapitän Torri auf seiner Kabine zusammen sind.“

Das sympathische Lächeln verschwand. Jetzt sah er sich sehr alarmiert nach potentiellen Zuhörern um. In unserer unmittelbaren Umgebung hielten sich keine Passagiere auf. Erst etwas weiter weg, wo die Sonnenliegen aufgestellt worden waren, lagen einige Urlauber und waren in ihre Bücher vertieft, oder schliefen. Er leugnete es nicht.  „Das hier ist nicht der richtige Ort, um das zu besprechen. Kommen Sie bitte mit.“ Der Mann stand auf und deutete auf eine Tür Richtung Offizierskantine. Zumindest führte einer der Korridore in die Richtung.

Und so folgte ich ihm mit wachsender Nervosität ins Innere des Schiffes und wusste nicht, was mir noch bevorstand. Brachte er mich möglicherweise zu seiner eigenen Sicherheit zu einem von Marius Kollegen? Wenn ich jetzt schon Probleme mit dem Sicherheitsoffizier bekam, war das keine gute Voraussetzung für diese Reise. Dann konnte ich mich gar nicht mehr an Bord irgendeines Schiffes dieser Reederei blicken lassen. Was für die Zukunft betrachtet echt ein sehr schweres Stück Arbeit werden würde, das zu akzeptieren.

Wir stoppten nicht in der Kantine, sondern ich wurde in ein kleines Büro im Crew-Bereich geführt. Es verwunderte mich schon sehr, dass er sich keinen weiteren Kollegen, oder eine Kollegin als Zeugen dazu holte. Immerhin könnte ich böse Absichten haben und ihm Dinge unterstellen. Was ich natürlich niemals tun würde! Ehrenwort!

„Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten, Frau?“ Er lächelte charmant.“ „Ich kenne noch nicht einmal Ihren Namen.“ „Nichts, danke.“ Er nickte mit dem Kopf und setzte sich.

„Was genau wollen Sie von mir?“ Diese Frage hatte ich insgeheim befürchtet. In Anbetracht dessen, was ihm in der Vergangenheit widerfahren war, war sein Verhalten nicht verwunderlich. Er war vor längerer Zeit von einem Kollegen an Bord mit seiner Sexualität erpresst und ausgenutzt worden. Was mir im Nachhinein wirklich sehr leid tat. Und auch das entspricht voll und ganz der Wahrheit. Ich sollte ihm lieber nicht offenbaren, was ich noch so alles für ihn geplant hatte. Dann könnte er möglicherweise den Handlungsverlauf durch sein Verhalten beeinflussen. Und damit verbaute ich mir möglicherweise das komplette Geschichtenkonstrukt.

„Mein Name ist Ariana und ich möchte einfach nur mit Ihnen reden.“ Ehrlicher hätte ich in dieser Sekunde nicht sein können. Zur Bestätigung meiner Identität zog ich meine Bordkarte hervor und zeigte sie ihm. Nach einem prüfenden Blick seinerseits steckte ich die Karte wieder weg.

„Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber das kommt mir alles sehr suspekt vor“, entgegnete er und ich überlegte fieberhaft, wie ich ihn dennoch überzeugen konnte, dass ich keine bösen Absichten hegte. Warum musste diese Situation auch so skurril sein? Warum fühlte ich mich so unsicher und wo war die Selbstsicherheit, die ich an den Tag gelegt hatte, als ich diese Lage immer und immer wieder im Kopf durchgegangen war? Warum war im Traum vieles so viel einfacher, als in der Realität?

Würde er gleich den Security Offizier holen und ich würde Marius ebenfalls persönlich kennenlernen?  Fragen über Fragen und ich hoffte, zumindest auf einen Bruchteil davon eine Antwort zu finden.

„Das kann ich verstehen. Möglicherweise kann ich sogar beweisen, dass es der Tatsache entspricht.“ Noch immer hatte ich meine Laptoptasche dabei und somit auch einige Beweise dafür, was ich mir innerhalb einiger Jahre aufgebaut hatte. Dass er und seine Kollegen ein Teil davon waren. „Ist Fabian auch gerade an Bord?“

„Es tut mir leid, aber ich werde Ihnen keine Auskunft über interne Angelegenheiten geben.“ Das war deutlich und ich überlegte fieberhaft, wie ich ihn doch noch überzeugen konnte.

„Das verstehe ich. Aber ....“ Ich seufzte. Jetzt kam der schwierige Teil. „Ich weiß, dass Sie sich mit ihm wirklich gut verstehen, dass Sie während der Zeit in der Akademie Banknachbarn waren und während ihren Einsätzen unzertrennlich sind.“

„Das reicht jetzt!“ Sein Lächeln war verschwunden.

Erschrocken zuckte ich zusammen. Ehrlich gesagt, hatte ich ihn selten aufbrausend erlebt und er war schon eine recht einschüchternde Erscheinung, wenn er wütend war. Jetzt musste ich meine Worte noch sorgfältiger wählen, damit nicht alles verloren war.

„Wie kann ich Ihnen nur beweisen, dass ich nichts Böses im Sinn habe, Adrian?“, fragte ich flehentlich. „Ihre Schwester ist mit Fabian zusammen, Sie haben ihr Studium mit Bestnoten abgeschlossen und haben seitdem nur einmal das Schiff gewechselt.“

„Woher wissen Sie das alles?“

„Weil ich, wie ich schon sagte, über sie alle hier schreibe und es sozusagen mein Verdienst ist, dass Dinge passieren, die Sie selbst wahrscheinlich als Schicksal bezeichnen würden. Ich weiß, dass das schräg klingt und dass es Ihnen sehr schwer fällt, mir zu glauben, aber bitte geben Sie mir wenigstens eine Chance, alles zu erklären.“

Er zögerte erneut, bevor er mir schließlich und doch recht unerwartet eine Antwort gab: „Das ist er.“

„Fabian ist hier?“, fragte ich nach.

Mein Gegenüber nickte.

„Er hat immer noch eine schwere Zeit“, seufzte ich. „Das tut mir leid für ihn, aber ich kann es nicht ändern.“

„Sie wissen…? Aber ja, natürlich, wenn Sie das schreiben, dann wissen Sie darum.“ Offensichtlich hatte er es akzeptiert, obwohl ich ihm diesbezüglich noch keinerlei Beweise vorgelegt hatte. „Wird er wieder glücklich werden?“

„Das wird er. Ganz bestimmt.“ So herzlos war ich dann doch nicht.  

„Sie haben Ihren Laptop dabei“, deutete er auf meine Tasche und ich nickte

„Sie wollen etwas lesen, oder? Ich sehe Ihnen das an und wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich gern zum du übergehen.“

Noch immer war die Skepsis nicht aus seinen Augen verschwunden und seinen inneren Zwiespalt konnte ich ihm deutlich ansehen.

„In Ordnung. Zeigen Sie mir, was Sie haben und ich werde versuchen, diese Situation nicht ganz so streng zu sehen. Aber es fällt mir nicht leicht.“

„Das verstehe ich. Aber danke, dass Sie mir dennoch eine Chance geben. Das tun Sie doch, oder?“

„Wenn ich schon einmal die Gelegenheit habe, in meine Zukunft zu schauen, dann werde ich sie nicht verstreichen lassen.“

„Okay.“

Ich packte meinen Laptop aus und überlegte, was ich ihm zeigen konnte. Über ihn hatte ich noch nicht allzu viel geschrieben. Während der Laptop startete, beobachtete ich ihn. Wollte er etwas bestimmtes wissen? Allzu viel hatte ich über ihn auch noch nicht verfasst und zu viel von meiner Planung wollte ich ihm auch nicht offenbaren. Denn darin nahm er doch schon seine sehr große Rolle ein. Wohingegen ich anderen Charakteren, die ich zu seinen Kollegen zählte, viel zu wenig Aufmerksamkeit schenkte. Aber daran musste ich in Zukunft dringend etwas ändern.

Manchmal wünschte ich mir schon, dass der Tag mehr als 24 Stunden hatte, oder dass manche Ideen nicht so flüchtig waren, dass man sie nicht fassen konnte.

An meiner Planung konnte sich noch so viel ändern, vielleicht auch, wenn er selbst anders agierte, wie ich es für ihn vorgesehen hatte. Und deshalb musste ich wirklich vorsichtig sein mit dem, was ich ihm offenbaren konnte. Vielleicht sollte ich ihm erst einmal etwas zeigen, was er schon erlebt hatte. Und ich betete innerlich, dass er mich nicht des Stalkings beschuldigte. Schnell scrollte ich durch einige meiner Dokumente, öffnete eines und schon ihm den Laptop hin, sodass er lesen konnte.

„Daran kann ich mich tatsächlich noch erinnern. Das war der erste Besuch meiner Familie an Bord und ich wusste nicht, dass sie kommen würden. Susann hat mich im Terminal überrascht.“

„Genau. Und nach dem ziemlich missglückten Urlaub mit Kapitän Torri und seinem Freund hat Fabian dir offenbar, dass er mit Susann zusammen ist.“

Ein leichter Schatten war auf seinem Gesicht sichtbar und recht schnell wieder verflogen. Der Urlaub war einer der Geschehnisse gewesen, die nicht wirklich gut verlaufen waren. Letztendlich hatte es zwar ein Happyend gegeben, aber trotzdem schämte er sich wohl heutzutage noch für sein damaliges Verhalten.

„Ich war sehr erleichtert, dass sie sich Fabian ausgesucht hat. Einen besseren Freund hätte sie sich nicht aussuchen können. Die beiden sind sehr glücklich und ich hoffe, das bleibt auch so. Wenn meiner Schwester auch nur ein Haar gekrümmt wird...“ Bei diesen letzten Worten sah er mich sehr drohend an und ich hob beschwichtigend die Hände.

„Susann und Fabian werden glücklich. Sie passen unglaublich gut zusammen und das wird auch so bleiben. Versprochen. Paare, die füreinander geschaffen sind, werde ich sicher nicht auseinanderbringen“

„Wie sieht es bei mir aus? Wie wird mein Leben weiter verlaufen?“

„Möchtest du das wirklich wissen?“

„Sonst würde ich nicht fragen.“

„Es könnte den Verlauf der weiteren Geschichte beeinflussen. Der Butterflyeffekt“, gab ich zu bedenken.

„Das ist es mir wert. Ich möchte nur Gewissheit haben.“

Diesem Blick konnte ich nicht widerstehen und ließ mich erweichen: „Du wirst in naher Zukunft wieder jemanden kennenlernen mit dem du sehr glücklich werden wirst.“

„Und ... und was ist mit ...“ Er zögerte und seufzte.

„Kapitän Torri?“, half ich ihm nach.

Ein Nicken war die Antwort. „Da bin ich mir selbst noch nicht sicher, wie sich die Situation weiter entwickeln wird. Das ist noch komplett in der Findungsphase und ich bin aktuell hauptsächlich dabei, die Vergangenheit von einigen Charakteren aufzuarbeiten. David und Marius stehen dabei an oberster Stelle und zu den anderen habe ich mir diesbezüglich noch absolut keine Gedanken gemacht. Aber das wird mit der Zeit auch kommen. Irgendwann, wenn die Zeit reif dafür ist, wird sicherlich jeder seine kleine eigene Geschichte bekommen.“

„Warum erzählst du mir das? Warum sollte ich das glauben?“

„Denk daran, wenn du bestimmte Geschehnisse dem Schicksal zuschreiben möchtest Adrian. Alles geschieht aus einem gewissen Grund.“



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