Das ist alles, alles wegen dir

OneshotDrama, Romanze / P18
OC (Own Character) Steffen Israel / Tidde
04.02.2019
22.05.2019
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Hallihallo,

ich probiere mich wieder an einer Geschichte.
Seid nett zu mir, ich weiß selbst das meine Rechtschreibung grottig ist - aber ich schreibe einfach drauf los...

Ich weiß selbst nicht ob es bei einem Oneshot bleiben wird, wahrscheinlich werde ich hin und wieder ein neues Kapitel veröffentlichen.
Lasst euch also überraschen!

Über Feedback würde ich mich natürlich sehr freuen.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen :-)

Lostinstereo

PS: Wundert euch nicht darüber das ich mit ss und ß schreibe - je nachdem schreibe ich an einer Schweizer als auch an einer Deutschen Tastatur (Shame on me)

PSS: Bitte mehr Steffen Fanfiktions!!
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Mit freudiger Erwartung schob sie nun das Marmeladenglas zum dritten Mal an einen anderen Platz, platzierte den Teller nochmal neu und zupfte an ihrem Arbeitshemd herum. Sie hatte heute Frühdienst und hatte sich extra mit ihrem Freund abgesprochen das sie nun noch gemeinsam frühstücken konnten.
Ein lächeln huschte über ihre Lippen als hörte wie jemand vor der Tür klimpernd nach dem richtigen Schlüssel an seinem Schlüsselbund suchte. Sachte biss sie sich auf die Lippe und schloss kurz ihre Augen, ihr Herz schlug auf einmal so viel schneller und sie war sich dabei sicher das es nicht an der Tasse Kaffee lag, die sie schon getrunken hatte.

Auf leisen Sohlen tapste er in die Wohnung und legte schnell seine Schuhe, Mütze und Jacke ab. Mit einem Lächeln betrat er kurz danach die Küche und drückte, bevor er etwas sagte, seine Lippen auf ihre.
«Guten Morgen» Lächelte er gegen ihre Lippen «Gute Nacht» erwiderte sie und blickte in die müden Augen ihres Freundes. Staunend blickte er auf den vollgepackten Frühstückstisch, den seine Freundin heute Morgen für die beiden vorbereitet hatte. Es gab alles was sein Herz begehrte, vom Frühstücksei bis zu seinem Lieblingsaufschnitt war alles vertreten.

«Ich hoffe, du hast Hunger mitgebracht» schon bei ihrem Lächeln wurde ihm warm ums Herz. «Auf jeden Fall, ich könnte ein ganzer Bär verdrücken» erwiderte er und legte die von ihm mitgebrachten Brötchen auf den Tisch.
«War den viel los im Club?» fragte sie neugierig während sie schon nach dem ersten Brötchen griff und es aufschnitt. «Ja, es waren einige Bekannte Gesichter da» sagte er und schenkte sich ein Glas von dem Orangensaft ein und so fing die lange Erzählung seiner Clubnacht.
Die beiden genossen die Zeit der Ruhe die sie morgens hatten – soweit es ihr Arbeitsplan zuliess. Als Krankenschwester wechselten ihre Schichten wöchentlich weswegen sie auch oft auf ihr Gemeines Frühstück verzichten mussten.

Sein Leben spielte sich, wenn er nicht gerade auf Tour war, hauptsächlich nachts ab – ob er nun als DJ, in Clubs, auflegte oder sich der Band widmete, abends funktionierte er besser. Und so hatten die beiden nun schon seit Jahren ihre Lösung gefunden und ihr gemeinsames Frühstück wurde zum wichtigen Ritual.
Sie hatten sich damals auf ihrer Arbeit kennen gelernt als er mit einer Platzwunde am Kopf in der Notaufnahme sass. Es war ein Sonntag wie jeder andere, bis der grauhaarige Mann ihr entschuldigend entgegenlächelte und damit ihre Welt komplett auf den Kopf gestellt hatte.
Und auch noch nach drei Jahren machte ihr Herz einen Handstand, wenn er ihr in die Augen blickte und sie dabei verschwitz anlächelte.

«Ich habe mir für heute Abend etwas überlegt» sagte er dann schließlich und versuchte es so beiläufig klingen zu lassen wie es für ihn möglich war, dabei war er doch so schrecklich nervös. «Wollten wir nicht mit Felix und Katrin essen gehen?» fragte sie dann verwirrt. Hatte sie sich im Datum vertan oder hatte Felix spontan abgesagt? Im Kopf ging sie nochmals die Eckdaten der Verabredung durch. Es war freitags und es war eines der seltenen Wochenenden an dem sie mal keinen Dienst hatte.
«Ehm, Felix ist ziemlich erkältet und liegt Flach, Katrin muss ihn pflegen» erwiderte er und lächelte ihr entgegen und hoffte er klang halbwegs glaubwürdig.
«Oh, dann richte ihm gute Besserung aus» sagte sie und zuckte mit den Schultern und schmunzelte kurz – Felix verkörperte den sterbenden Schwan sobald er nur die kleinste Erkältung hatte, Katrin würde alle Hände voll zu tun haben.

«Arme Katrin» ergänzte sie noch widmete sich dann wieder grinsend ihrem Brötchen, von dem Sie genüsslich abbiss.
Verstohlen blickte sie kurz auf ihr Handy, um die Uhrzeit zu checken und ihr Herz blieb für einen Moment kurz stehen – sie war spät dran, verdammt spät dran.
«Fuck, ich muss los» entwich ihrem Mund und ehe er sich versah ging die kleine Brünette um den Tisch, setzte sich auf den Schoss ihres Freundes um ihm zärtlich einen Kuss auf die Lippen zu drücken «Tut mir leid, ich bin schon spät dran» sagte sie und blickte entschuldigt nach unten, biss sich dabei auf die Unterlippe.
«Wir sehen uns dann heute Abend» sagte er und erwiderte ihren Kuss, wollte sich nicht anmerken lassen wie schwer es ihm fiel, sie gerade heute, jetzt auf die Arbeit zu lassen – ihm würden tausend Dinge einfallen was er gerne mit ihr anstellen würde.

«Steffen?» murmelte sie dann und blickte ihm in seine blauen Augen, sie sah ihm sofort an das es traurig darüber war, dass sie nun gehen musste – dabei war es doch jeden Morgen fast das gleiche. Sie würde lügen, wenn sie sagen müsste das es ihr nicht genau so ging.
«mhmm?» murmelte er in seinen Bart und erwiderte ihren Blick «Ich liebe dich» sie schenkte sie ihm ihr schönsten Lächeln «Ich dich auch» sagte er und streichelte ihr noch kurz die Haare über die Schulter, gab ihr noch seinen Abschiedskuss. Er wollte diesen Abschied nicht noch schlimmer machen als er eh schon war.
Schweren Herzen stand sie von ihrem Schoss auf und keine zwei Minuten später hatte sie die Wohnung auch schon verlassen und sich mit schnellen Schritten in das dunkle Chemnitz, Richtung Uniklinik gemacht.
Zurück lies sie einen Steffen dessen Kopf vollgefüllt war mit Gedanken – aber keiner davon hatte annähernd damit zutun ins Bett zu gehen, dafür war er viel zu aufgeregt. Er hatte grosse Pläne für den heutigen Tag die er schon seit langer Zeit vorbereitet und ausgetüftelt hatte.

Steffen hielt einen Moment inne und atmete einmal tief und dann aus - füllte seine Lungen mit Luft und hoffte sich dadurch immerhin ein bisschen beruhigen zu können - viel zu nervös war er, so würde er seine Pläne nie in die Tat umsetzen können. Er hatte vor etwas für sie zu kochen und ihr einen schönen Abend zu bereiten bei welchem sie all ihren Kummer auf der Arbeit für ein paar Stunden vergessen konnte.
Nachdem Steffen den Frühstückstisch aufgeräumt und geputzt hatte war er ein bisschen ruhiger. In seinen Gedanken ging er nochmals alles durch. Steffen war noch nie ein großer Romantiker gewesen, aber für heute Abend wollte er ein bisschen auftrumpfen - der beste Freund, den sie sich nur wünschen konnte sein. Deswegen standen auch frische Rosen ganz weit oben auf seiner Einkaufsliste.
War das ganze vielleicht doch zu kitschig? Schließlich wollte er auch authentisch sein. Stirnrunzelnd setze er die Rosen auf dem Zettel vor ihm in Klammern. Er wollte spontan entscheiden. Es musste einfach zu ihr und zu ihm passen, er wollte nichts Aufgesetztes.

Nachdem Steffen nun zum vierten Mal seinen Einkaufszettel kontrolliert hatte, um auch ganz sicher zu gehen, dass alles darauf stand was er für sein Vorhaben brauchte machte er sich mit einem Stoffbeutel auf dem Weg zum Supermarkt, nicht weit entfernt von ihrer gemeinsamen Wohnung.
Chemnitz zeigte heute seine kalte Schulter, weswegen Steffen seinen Beanie besonders tief ins Gesicht zog. Mit schlotternden Knien und roter Nase kam er letztendlich zügig an und war mit einer der ersten Menschen dort - was im weitaus entgegenkam, heute brauchte nun wirklich niemand der ihn erkannte, ansprach oder gar ein Foto mit ihm verlangte.

Komplett geistesabwesend durchquerte Steffen den Supermarkt, von Artikel zu Artikel hangelte er sich von Regal zu Regal. Prüfend sah er seinen Einkaufswagen an, hatte er noch etwas vergessen? Hatte er die richtigen Artikel? Er hatte nun wahrlich kein Sterne Menü geplant, aber er wollte es eben perfekt machen und besonders hatte er keine Lust nochmals die Wohnung zu verlassen.
Nachdem er den ganzen Einkauf nochmals mit seiner Liste gegenprüfte legte er ein paar Minuten später alles auf das Einkaufsband und bezahlte danach seinen Einkauf.
Kurz danach stand er mit einem riesen Fragzeichen über dem Kopf im Blumenladen um die Ecke. Hilflos sah er die bunten Blüten an und kam einfach nicht weiter, er wollte doch etwas Besonderes - wieso sahen die Blüten alle so gleich aus? «Entschuldigungen Sie, kann ich ihnen weiterhelfen?» meldete sich nun die alte Dame mit urigem Chemnitzer Dialekt, die hinter der Theke stand zu Wort. Irritiert sah Steffen zu ihr, er hatte ihr nicht zugehört - viel zu tief war er in seinem Gedanken versunken. Sie deutete Steffens Gesichtsausdruck richtig «Kann ich Ihnen helfen?» wiederholte sie lächelnd, Steffen wirkte so hilflos.

«Ich suche nach einem Blumenstrauss» fing er an und merkte selbst, wie blöd diese Aussage in einem Blumenladen klang «Also, ich suche etwas Außergewöhnliches – etwas Besonderes» sagte er verlegen und rückte seine Brille auf seiner Nase ein wenig zurecht. Die alte Dame trat vor die Theke und ging zielstrebig zu einer ihrer Blumentöpfe «Etwas Besonderes also...» wiederholte sie und Steffen nickte stumm.
«Da haben wir heute Morgen genau das richtige für sie rein bekommen» kurz blickte sie auf die verschiedenen Töpfe, bis sie endlich den richtigen fand. «Wie wäre es mit diesen hier?» fragte sie und zog eine Hand voll Rosen aus dem Eimer und präsentiert diese dann Steffen «Goldspatz» ergänzte sie noch den Namen der Rosen und Steffens Augen fingen an zu leuchten. Sie waren perfekt, die Blüte war weit gefächert und waren in einem leichten gelb gehalten - sie erinnerten ihn sofort an das Motiv, welches seine Freundin unter der Haut trug. «Perfekt - Ich nehme gerne einen kleinen Strauß» erwiderte Steffen darauf begeistert. Auf einmal wirkte die Idee mit den Rosen nicht mehr so idiotisch kitschig wie zuvor – ganz im Gegenteil.

Er bezahlte den Strauß und bedankte sich nochmals bei der Verkäuferin, dieser Strauß in seiner Hand nahm ein Stück von seiner Anspannung, selbst wenn er das Essen ruinieren würde - er hatte Rosen, wie schlimm kann es schon werden?
Etwas beruhigter kam Steffen mit vollgepackten Taschen und Händen in die gemeinsame Wohnung gestolpert, sofort steuerte er die Küche an und wollte die Einkäufe versorgen.
«So… zuerst die Blumen ins Wasser» murmelte er zu sich selbst und blickte kurz auf die Wanduhr, um zu checken wie gut er in der Zeit lag – zu seinem Überraschen sah es wirklich besser aus wie gedacht. Das erste Mal an diesem Tag hatte er das Gefühl die Situation im Griff zu haben.
Gut gelaunt pfiff er ein Lied vor sich her und stellte die frisch erworbenen Rosen in eine Vase – zufrieden sah er auf sein Werk. Seine Freundin würde ausflippen, da war er sich sicher. Er hatte ihr noch nie Rosen geschenkt und jetzt beim ersten Mal waren es gleich so großartige. Er war schon ein bisschen stolz auf sich – dabei wusste er selbst, dass es das Werk der alten Blumenverkäuferin war.

Da er so gut in der Zeit lag hatte Steffen noch Zeit für einen mittags bzw. Vormittagsschlaf und wenn er so in den Spiegel blickte – wurde ihm bewusst das dies auch dringend nötig war, er erschrak selbst bei seinem Anblick, unter seinen Augen zeichneten schon dunkle Schatten ab.
Steffen hoffte zu tiefst das er immerhin ein paar Stunden schlafen konnte und seine Nervosität ihn nicht wachhielt. Brav stellte er sich natürlich einen Wecker, er wollte sein perfektes Timing nicht versauen. Seine Bedenken waren umsonst, er war schon so übermündet das es nicht mal 4 Minuten dauerte und er in einen tiefen Schlaf fiel.
Sekunden wurden erst zu Minuten und dann zu Stunden – im Halbschlaf musste Steffen dann schmerzlich auch feststellen das sein Wecker doch nicht so zuverlässig war wie er es annahm.
«Oh verdammt» fluchte er und war sofort hellwach dachte er müsste sich übergeben, sein Herz schlug hart gegen seine Brust. Er hatte verschlafen, er war viel zu spät dran.

In knapp einer Stunde, würde seine Freundin von der Arbeit kommen und er hatte noch nichts vorbereitet. Wie zur Hölle sollte er das noch grade biegen können?
«Fuck, Fuck, Fuck» fluchte er leise vor sich hin und stand schon in der Küche, mit schnellen Griffen legte er sein mühsam zusammengesuchtes Rezept auf die Arbeitstheke. Er wollte etwas thailändisches Kochen, ihr erster gemeinsamer Urlaub war damals in Thailand gewesen und er liebte es sich daran zurück zu erinnern – es war eine wunderschöne Zeit gewesen und nur der Gedanke daran ließ sein Fernweh ins unermessliche wachsen. Mit diesem Gericht wollte er wieder Erinnerung wecken und ihr die gleiche Gänsehaut zaubern die er selbst hatte.
Soweit war auf jeden Fall der Plan, die Realität sah aber so aus das er mit tiefen Falten auf der Stirn vor dem Rezept stand und keinen Anfang fand.

So schwierig kann ein Curry schon nicht sein, er zuckte mit den Schultern und fing an das Gemüse klein zu schneiden, dabei beeilte er sich so sehr das er sich einige Male kleine Schnitte in den Finger verpasste.
Bei jedem fluchte er leise auf und schnitt noch schneller das Gemüse – es war ein Rattenschwanz der erst mit dem Brokkoli und somit dem letzten Gemüse auf der Liste ein Ende fand.
Wie es für ein richtiges Massaman Curry gehörte mussten natürlich auch Kartoffeln her, mit zittrigen Fingern setze er somit das Wasser auf. Steffen befolgte jeden Schritt des Rezepts genau und gab sich extra viel Mühe nichts zu überlesen, um am Ende keine böse Überraschung zu erleben.

Er würde lügen, aber seine Nerven lagen blank, er hatte sich die Sache doch so gut ausgemalt, wieso wollte dieser verfluchte Wecker nicht klingeln?
Schwer atmend nahm er sich die Schildkappe vom Kopf und fuhr sich über die Stirn, zog danach seine Kappe wieder auf – wie sollte er das Ganze noch schaffen? Gerade als er dabei war sich einen Plan B ausdenken und auf ein Wunder hoffte, hörte er einen Schlüssel, der die Wohnung aufschloss.
Sofort blickte er panisch auf die Uhr, keine Zeit für Plan B. Steffen schloss seine Augen, er wollte am liebsten schreien. Wieso konnte heute nicht einfach alles nach Plan laufen?

«Hier riecht es aber toll» holte ihm die Worte seiner Freundin zurück in die Realität «Hey» zwang er sich ein lächeln ab. «Du hättest doch nicht extra kochen müssen» sagte sie und ging gleich zu ihm, gab ihm einen flüchten Kuss und versuchte mit einem Blick in die Töpfe heraus zu finden, was er wohl gezaubert hatte. Hin und wieder kochte Steffen für sie, aber dennoch war es etwas Besonderes für sie. Im Gegensatz zu seiner Freundin hatte sich Steffens Gefühlszustand noch nicht geändert, er war immer noch verzweifelt, wollte am liebsten in einem tiefen Loch verschwinden und sich begraben.
«Alles in Ordnung Steffen? Du bist so blass» sagte sie dann besorgt, als ihr Freund immer noch nicht antwortete und sie von den Töpfen zu ihm aufsah.

«Gib mir noch eine halbe Stunde, dann können wir essen – in Ordnung?» fand er wieder seine Stimme wieder und ignorierte gekonnt ihre Frage. Jetzt half alles nichts mehr er musste einfach das Beste drauß machen.
«Klar, kein Problem, ich spring eben unter die Dusche und zieh mich um» sie schenkte ihm ein zauberhaftes lächeln und küsste ihn erneut, sie wollte ihn ein bisschen aufmuntern, wahrscheinlich klappte das mit dem kochen nicht ganz nach seinem Plan. Die Frustration war kaum zu übersehen.
Sie freute sich schon den ganzen Tag darauf den Abend mit ihm zu verbringen zu können und konnte es jetzt kaum mehr abwarten, sich mit ihm auf der Couch ein zu lümmeln und eine Netflix Doku zu schauen. Mit freudiger Erwartung hüpfte sie übertrieben gut gelaunt Richtung Schlafzimmer, sang dabei leise ein Lied welches ihr schon den ganzen Tag im Kopf herum schwirrte, sie würden ihm noch ein bisschen Zeit lassen.
Erleichtert atmete Steffen aus, er fing schon an unkontrolliert zu schwitzen – bekam er gerade eine Panikattacke? Aber er musste sich nun konzentrieren, endlich zu Ende bringen was er angefangen hatte. Es klang einfacher als es war, er durfte sich nicht in die Sache so hineinsteigern und ruhig bleiben.
Ein und ausatmen.

Als hätte jemand seine Gebete erhörte sitze nun jeder Handgriff und Steffen vollendete sein Gericht, deckte den Tisch und platzierte die Rosen mitten auf den Tisch. Ihm fiel ein tonnenschwerer Stein vom Herzen, es sah so viel besser aus wie er sich das Ganze ausgemalt hatte.  Steffen war mehr als zufrieden mit seinem Werk – doch alles was zählte war, dass sie sich freuen würde.
«Cira?» rief er in die inzwischen Stille Wohnung, keine klimpernden Teller, keine Dusche und das Rauschen in seinem Ohr war auch verschwunden. Erst jetzt sah er auf die Uhr, er wusste sie brauchte eine ganze Weile unter der Dusche aber konnte es sein das sie absichtlich trödelte? Nach einigen Momenten der Stille beschloss er nach ihr zu sehen. Seine erste Vermutung war die richtige, er trat ins Schlafzimmer, in welchem sie auf ihrem gemeinsamen Bett lag und ruhig schlief – das kam ihm zu bekannt vor. War doch er noch vor wenigen Stunden dort gelegen.
Ein seliges Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, wie friedlich und süß sie doch aussah, in seinem Bauch kribbelte es heftig. Am liebsten hätte er sie schlafen gelassen doch er hatte noch große Pläne.
Leise trat er ans Bett und setze sich dann auf die Bettkante «Süße, aufstehen» sagte er mit ruhiger aber bestimmter Stimme, er streichelte ihr sanft über den Rücken. Als Antwort folgte gleich ein verschlafenes Murmeln «Noch 5 Minuten ok?» Cira fing sich an zu strecken und griff gleich nach seiner Hand «Komm mit ins Bett» erwiderte sie noch und sofort bildete sich ein grinsen auf ihren Lippen. Er wollte gerade nichts lieber tun als ins Bett zu kommen, Sie zu streicheln, Küsse auf ihrem Körper zu verteilen und… «Aber das Essen ist fertig…» warf er ein und es kostete all seine Selbstbeherrschung dies zu sagen.

Was war Steffen den so wichtig an diesem Essen? Im besten Willen konnte sie es nicht nachvollziehen. Da er sich aber viel Mühe gegeben hatte wollte sie dies nun auch honorieren. «Na gut…» Sie öffnete ihre Augen und richtete sich auf. Sie sah ganz schön zerstört aus, der harte Arbeitstag hatte sie gezeichnet – dennoch hatte sie das größte Lächeln auf den Lippen.
Er nahm ihre Hand und half ihr dabei aufzustehen, er gab ihr gleich einen Kuss aufs Haar, legte die Arme sanft um sie. Seine Finger streichelten kurz über ihre Arme, über die Maschen ihres Pullovers den sie trug. Dieser hatte sie 3 Monate, unzählige Nerven und noch mehr Nachtschichten gekostet bis Cira diesen gestrickt hatte. Sie wollte ihre Nachtschicht sinnvoll nutzen, oft wartete sie nur darauf die Abendvisite zu machen weswegen ihr viel Zeit blieb. Die ersten Maschen hielt sie das stricken auch noch für eine gute Idee, doch dies änderte sich schnell- genau so sah nun ihr Meisterstück auch aus. Er hatte alle regenbogenfarben, große, kleine, enge und lockere Maschen. Doch sie hatte ihn trotzdem fertig gestrickt, sie war kein Typ der Sachen einfach aufhörte, weil sie nicht funktionierte, sie zog diese bis zum bitteren Ende durch. Steffen konnte sich kein schöneres Kleidungsstück an ihr vorstellen, als genau diesen Pullover.
Bevor sie das Schlafzimmer verließen drückte sie ihm noch einen Kuss auf die Lippen «Danke fürs Kochen» sie lächelte gegen seine Lippen, sie freute sich wirklich sehr darüber, hatte sie doch vorhin gesehen wie viel Stress er hatte «Du hast es doch noch gar nicht probiert» schmunzelte er verlegen und kratzte sich sachte die Schläfe.

Er ging voraus und öffnete die Tür zum Flur, nahm ihre Hand und ging mit ihr in die Küche. Spontan hatte er noch eine Kerze auf den Tisch gestellt die er in einer Schublade gefunden hatte, dies war aber auch das äußerste der Gefühle, genug Romantik.
«Steffen» sagte sie mehr als überrascht und erblickte mit großen Augen den Tisch «Sind das…Rosen?» ungläubig blicke sie erst zu ihrem Freund, dann wieder auf den Tisch. Sie traute kaum ihren Augen, Steffen hatte sich ganz schön ins Zeug gelegt. «Goldspatz» Fachsimpelte er neben ihr und grinste sie an und beobachtete sie weiter.
«Ich habe doch erst in 4 Monaten Geburtstag» lachte sie als sie näher an den Tisch ging und sich alles genau ansah. Kurz überkam sie ein schlechtes Gefühl, hatte sie ihren Jahrestag vergessen? Nach kurzer Überlegung stellte sie fest das es nicht der Fall war. «Du arbeitest momentan so lange, da wollte ich dir eine kleine Freude machen» sagte er ganz locker, als hätte ihm dieses Essen nicht die letzten Nerven gekostet.

«Du bist ein… Goldschatz» kicherte sie selbst über ihren Wortwitz und ging gleich auf ihn zu um ihm im nächsten Moment um den Hals zu fallen «Für dich doch immer» erwiderte er und sein Herz schlug ihm bis zum Hals, zärtlich legte sie dann ihre Lippen auf seine, wollte all ihre Dankbarkeit in diesen einen Kuss stecken. «Danke» flüsterte sie fast ein bisschen schüchtern in den Kuss, streichelte dabei sanft erst über seine Wange und dann über seinen Hals. Die weichen Stoppeln seines Bartes Liesen ihre Fingerkuppeln kribbeln. «Immer wieder gern aber… das Essen wird kalt» sagte er und sah sie entschuldigend an.
Sie würde komplett ausflippen, wenn sie ihm jetzt schon wegen ein paar Rosen um den Hals fiel. «In Ordnung» grinste Cira wie ein Honigkuchenpferd. Womit hatte sie einen so perfekten Mann verdient? Nach einem so anstrengenden Tag war seine Überraschung mehr als Gelungen.

Brav setze sie sich an den Tisch und blinzte wieder in die Töpfe, es roch fabelhaft – sie kannte den Geruch, konnte ihm aber keinem Gericht zuordnen. «Es gibt etwas Besonderes» räusperte er verlegen, auch beim zweiten Mal an diesem Tag klang dieses Wort idiotisch aus seinem Mund. Er blickte abwartend zu ihr und hob den Deckeltopf, der das Curry noch schön warmhielt.

«Massaman Curry?» fragte sie fast unglaubwürdig – jetzt wo sie es sah war ihr alles klar. Sah Steffen richtig? Die Augen seiner Freundin fingen auffällig an zu glänzen, er wollte sie doch nicht zum weinen bringen. Langsam nickte er und wartete ihre Reaktion weiter ab. Ein und ausatmen, Cira biss sich fest auf die Lippe wollte einen Schmerz schaffen, denn sie von ihrer Rührung ablenkte. «So wie in Thailand» strahlte sie ihn an, wischte sich dabei unauffällig den Augenwinkel trocken.  Was sollte er nur denken, wenn sie nun anfing wie ein kleines Mädchen an zu weinen?
«Wie in Thailand» wiederholte er sie bestätigend und nahm gleich darauf ihren Teller und füllte ihn mit Reis und Curry. So saßen die beiden da, da wo Steffen sie schon vor zwei Monaten bei seiner Planung für den heutigen Abend sah. Schon ab dem ersten Biss atmete Steffen beruhigt auf, es schmeckte, es schmeckte sogar sehr gut – nicht so gut wie in Thailand aber besser als erwartet.

«Weißt du noch damals…» find sie an, kicherte schon bei der Erinnerung auf «Als wir auf Khram Yai diese Roller Panne hatten?» Cira war schon komplett in ihren Gedanken, jeder Löffel den sie aß brachte sie zurück an die weißen Strände, die Tempel und die Kultur in die sich die beiden Kopf über verliebt hatten.
«Und ich noch versucht hatte den Reifen zu flicken» er grinste und wie er sich noch daran erinnern konnte - als wäre es erst Gestern gewesen. Der Erfolg den Reifen zu flicken blieb aus, beide hatten es geahnt schließlich hatte Steffen zwei linke Hände. Steffens hatte ins Schwarze getroffen, bei gutem Wein unterhielten sie sich nun seit über einer Stunde über ihren vergangenen Urlaub, die Abendteuer die sie gemeinsam dort erlebt hatten und vor allem das gute Essen von dem sie in diesen drei Wochen reichlich hatten -  sie nahmen sich dabei fest vor sich bald wieder die Fotos anzuschauen, die sie dort geschossen hatten.

In Ciras Bau kribbelte es die ganze Zeit, ihr Urlaub war so perfekt gewesen und jeder Gedanke daran ließ ihr Herz freudig springen. In diesem Moment war sie mehr als Glücklich. «Lass uns das Dessert auf der Couch essen» beschloss er dann und schlagartig kam seine Unsicherheit wieder, er war nervös, seine Handinnenflächen wurden schwitzig.
«Uh was gibt es denn?» fragte sie aufgeregt, was sollte jetzt noch kommen? Steffen packte hier das perfekte Dinner für sie aus. «Lass dich überraschen» erwiderte er, sie nahm den Wein, die Rosen mit samt der popligen Ikea-Duftkerze mit ins Wohnzimmer und Steffen war froh einen Moment alleine zu sein.

Am liebsten hätte er einen Schnaps getrunken, eine ganze Schachtel Zigaretten geraucht oder sich aus dem Fenster gestürzt. Der Abend war perfekt gelaufen, er konnte sich seine immense Unsicherheit selbst nicht erklären. Leider war es doch keine Option sich aus dem Fenster zu stürzen, eine Schachtel Kippen hatte er auch nicht zur Hand, deswegen öffnete er kurzerhand den Kühlschrank und setze die Jägermeisterflasche an seine Lippen. Ein Schluck später, schüttelte es ihn kurz, in seinem Rachen brennte es – ein warmes Gefühl durchdrang sein Körper.
Er konnte jetzt nicht mehr kneifen. «Steffen?» rief Cira dann zu seinem Überfluss noch aus dem anliegenden Wohnzimmer. «Komme» erwiderte er schnell und griff nach der Schüssel voller Glückskekse, die er in einem Küchenschrank versteckt hatte.

«Da bist du ja» begrüsste ihn gleich die sanfte Stimme seiner Freundin die es sich auf der großen Couch bequem gemacht hat, sie klopfte gleich freudig auf den Platz der neben ihr noch frei war. «Du willst mich doch veräppeln, du hast nicht ernsthaft Glückskekse selbst gemacht?» fragte sie ungläubig und musterte ihren Freund genau «Doch, klar» sagte er und tat als wäre es das selbstverständlichste der Welt. Die Kekse hatte er vor 4 Tagen gebacken, nachts als Cira Nachtschicht hatte – und er konnte sich nicht an das letzte Mal Erinnern an dem er so oft geflucht hatte wie an diesem Abend.

«Für dich» Steffen griff zielsicher in die Schüssel und reichte ihr einen Keks, er wusste sie liebte diese Dinger – liebte die kleinen Nachrichten darin und wie sie allzu gerne irgendwelche Dinge in die schlecht übersetzen Nachrichten interpretierte. In Ciras Augen fing es an zu leuchten, sie liebte alles was süß war und ganz oben auf der Liste waren Glückskekse, es muss ein Genie gewesen sein der auf die Idee kam, kleine Nachrichten in Keksen zu verstecken.
Steffen nahm selbst einen Keks aus der Schüssel, aber seine Augen waren nur auf eine Person gerichtet – und zwar auf seine zierliche Freundin, mit dem viel zu großen bunten Pullover neben ihm.
Ehe er sich versah knackste der Keks schon neben ihm. Es dauerte kaum eine Sekunde, da landete die erste Hälfte schon in Ciras Mund «mhhmmm» stöhnte sie genüsslich und schloss kurz die Augen, wieso kochte und backte Steffen nicht ständig für sie? Er konnte dies viel besser als er immer sagte.

Bevor sie sich weiter damit beschäftigen konnte das Steffen seine Backkünste vor ihr versteckt hielt, widmete sich ihrem Glückskeks-Spruch. Sie erwartete ein ‘Alles was du anfässt, wird zu Gold’ oder ‘Jede Minute, die man lacht verlängert das Leben um eine Stunde’ doch da stand nicht annährend das, was sie erwartete.

Willst du mich heiraten?

Vier einfache Worte die aber ihre Wirkung nicht verfehlten. Ihr Hals wurde trocken, sie verfass zu Atmen, um sich herum nahm sie nichts mehr war – alles war verschwinden, in ihrem Ohr rauschte ihr Blut.
Gerade als sie Luft holen wollte, verschluckte sie sich heftig an ihrem Stück Glückskeks, welcher noch in ihrem Mund war. Hastig fing Cira an zu husten, die Luft wurde knapp und ihr Husten wurde lauter. Neben seiner husteten Freundin befand sich Steffen, dessen Herz so tief in die Hose gerutscht war, dass er sich sicher war das es durch das Hosenbein herausgefallen war. Hilflos blickte er zu ihr. Wieso ging heute den alles schief? Sollte ihm das ganze zeigen das er es hätte lassen sollen? Würde sie Nein sagen?

«Steffen» kam es erstickt neben ihm, seine Freundin rang gerade um Luft und ihm fiel nichts besseres ein als sich den Kopf zu verbrechen? Erschrocken sah er zu ihr und fing an auf ihren Rücken zu klopfen, ihr Husten wurde schlimmer und langsam Schlag für Schlag beruhigte sich ihr Atmen und sie verstummte.
Erschöpft ließ sie sich gegen die Rückenlehne des Sofas fallen, hielt ihr Augen geschlossen. Steffen dachte es würde ihn gleich zerreissen – wieso sagte sie den nichts? So verharrte sie nun und genau diese Stille machte Steffen so unglaubliche Angst.
«Willst du mich umbringen?» fragte sie ganz leise, ihre Stimme war immer noch sehr kratzig und klang angeschlagen, wieder räusperte sie sich.

«Nein, Ich… ich… will dich heiraten» Steffens Stimme zitterte verdächtig und endlich sprach er das aus was er schon seit Monaten plante. Er war sich noch nie bei einer Sache so sicher gewesen wie bei dieser das er diese Frau heiraten wollte – ein Leben lang mit ihr teilen und verbringen wollte. Sie war die eine für ihn. Eindringlich sah er sie an, hoffte sie würde etwas sagen – ihre Augen aufmachen und ihm endlich die Antwort geben auf die erwarte. Ihm wurde ganz flau und er dachte er würde ohnmächtig werden, es waren nur wenige Sekunden in denen sie nichts sagte, es fühlte sich an wie Stunden.
Sie öffnete ihre Augen, das eisblau traf auf die grün-braunen ihrer. Sie wollte gerade Ansetzen etwas zu sagen doch Steffen kam ihr zuvor.
«Seid du in meinem Leben bist ist alles so viel besser, jeden Tag an dem ich neben dir Aufwachen darf macht mein Leben so viel lebenswerter – ich hätte nie gedachte das ich einen Menschen so sehr lieben kann wie ich es bei dir tue» nun war er derjenige der die Augen schloss, hätte er dies nicht getan hätte er gesehen das seine Freundin schon ab den ersten Worten mit den Tränen kämpfte. Sie war sehr nah am Wasser gebaut.
«Du bist genau die, auf die ich so lange gewartet habe, ich möchte keinen Tag mehr ohne dich und möchte dich für immer an meiner Seite… deswegen… Cira möchte ich dich zu meiner Frau nehmen» sprach er mit fester Stimme und traute sich wieder seine Augen zu öffnen, die Angst was ihn erwartete war groß.

Die Tränen liefen wie verrückt über ihre Wangen, ganz leise – dabei lies sie ihn nicht aus den Augen. Steffen schmerzte es sie so zu sehen «Hey, kein Grund zu weinen» sagte er besorgt und beugte sich sachte zu ihr, legte seine Hand an ihre Wange und streichelte die aufkommenden Tränen mit seinem Daumen von ihrer Wange.
«Steffen…ich» das sprechen fiel ihr durch die Tränen schwer, ihr Körper fing an unkontrolliert an zu zittern, sie konnte sich kaum beruhigen «Ich…» erneut setze sie an sah nur noch verschwommen «Gott, ja… ja…JA natürlich will ich» sagte sie hektisch und klang dabei aber so zerbrechlich. Das Rauschen von Steffens Blut war so laut in seinen Ohren das er nicht alles hörte, aber das klar und deutliche ‘Ja’ hatte er vernommen – alles was zählte. Seine Gefühle übernahmen nun ab dem Punkt und endlich konnte er seinen Kopf abschalten.

Er zog sie direkt in seine Arme und küsste sie erst zärtlich und dann leidenschaftlich, steckte all seine Empfindung, seine Liebe und das Glück welches er empfand, wenn sie bei ihm war in diesen Kuss. «Ich liebe dich» flüsterte sie und alles kribbelte in ihrem Körper, sie konnte nicht mehr klar denken – passierte das hier gerade wirklich oder träumte sie?
Steffen wollte keinen Abend mehr zwischen ihnen und zog sie sachte auf seinen Schoss, er wollte sie spüren, überall, ihre Lippen, ihre Hände. «Ich dich auch» erwiderte er zwischen den Küssen und er konnte nicht anders, er musste über beide Ohren lächeln – er war noch nie so glücklich gewesen wie in diesem Moment. Keiner würde wohl jemals genug vom anderen bekommen.
Beide hatten sich in ihrer Beziehung schon ein paar Mal darüber unterhalten, beide waren in einem Alter in dem die meisten Freunde anfingen eine Familie zu gründen, zu Heiraten oder ein Haus zu kaufen – natürlich machte sich die beiden auch Gedanke darüber wie es wohl mit ihnen in der Zukunft aussehen würde. Jedes Mal kamen sie zum selben Entschluss, sie wollten sich keinen Druck machen, sich nicht beeinflussen lassen sondern das tun was sich für beide richtig anfühlte.

Genau das war der Unterschied, sie brauchte keinen Ring am Finger um seine Frau zu sein – sie liebte ihn auch so bedingungslos – sie planten nichts, sie lebten einfach. Doch Steffen hatte vor ein paar Monaten Entschluss gefasst ihr einen Antrag zu machen, nicht um ihr seine Liebe zu beweisen – viel mehr wollte er ihr Sicherheit geben für jetzt aber auch in Zukunft. Sein sollte auch ihres sein. Sehr unromantisch aber wahr.
Seine Hose fing an schmerzlich zu drücken, aber abgesehen von seinem Schritt war da noch etwas – etwas was gegen seinen Oberschenkel drückte. Er hätte sich selbst Ohrfeigen können, als der Groschen fiel. Es fiel ihm mehr als schwer sich von ihr zu lösen, doch er musste einfach. «Cira… ich…» stammelte er zwischen den Küssen und sie wollte kaum von ihm lassen. Mit geröteten Wangen sah sie ihn irritiert an «Was ist los?» fragte sie und sah ihn abwartend an.
Er ließ Taten sprechen und rutschte ein bisschen auf um mit seiner Hand etwas aus seiner Hosentasche zu fischen, schon beim ersten erblicken der kleinen Box wurde Cira klar, um was es sich hier handelte. Sie wollte nicht noch mehr Weinen, doch ihr Herz überschlug sich schon vor Schlagen und sie war so gerührt von seiner Geste. «Der Ring» flüsterte er fast und traute sich kaum etwas zu sagen. Mit prüfendem Blick beobachtete er erneut genau ihre Reaktion, als er die kleine Box öffnete «Ich hoffe er gefällt dir…» sagte er und holte das kleine Schmuckstück aus der Verpackung. Es war ein Kupferfarbenes Schmuckstück, er hatte noch nie einen solchen Ring gesehen und beim ersten Mal als er ihn vor Monaten in einem Schaufenster in Berlin entdeckte wusste er, dass es ihr Ring sein sollte. Der Ring bestand aus zwei Ringen, die sich ineinander verschmolzen, einer der Ringe war glänzend glatt, der andere war geflochten und matt.

Ihre Augen waren wieder so verdächtig feucht, womit hatte sie dies alles verdient? Steffen kannte sie so gut und mit dem Ring hatte er, wie so oft an diesem Abend in schwarze getroffen. Noch bevor sie etwas erwidern konnte nahm Steffen vorsichtig ihre Hand, sie zitterte am ganzen Leib – aber genau in diesem Moment ging es Steffen nicht anders.
Ganz vorsichtig steckte er ihr den Ring an den linken Ringfinger, er hatte gelesen das man den Verlobungsring dort ansteckte. Kurz hielt er die Luft an, würde er passen? «Er ist… perfekt» kein Wort fiel ihr ein welches besser dazu passte. Sie hob ihre Hand und betrachtete das glänzende Stück an ihrem Finger, sie strahlten um die Wette. Er passte, als wäre er schon immer an ihrem Finger gewesen. Sie mit dem Ring zusehen ließ Steffen Dinge fühlen, die er zuvor nie gefühlt hatte – es fühlte sich nach angekommen an. Ein Gefühl welches er durch das Schmuckstück nicht erwartet hatte. Sie war schon immer Zuhause für ihn gewesen, ein sicherer Hafen. «Steht dir» stellte er lächelnd fest als er sie dabei beobachtete wie sie den Ring genau musterte.

Bei seinen Worten blickte sie auf und sah ihm wieder direkt in die Augen, sie fand so viel Zufriedenheit und glück darin. Sie legte ihre Hand an seine Schulter und rückte wieder an seinen Körper, erst jetzt fiel ihr der Abstand zwischen beiden auf. Für einen Moment sahen sich die beiden nur in die Augen, bis sie der Wunsch ihn zu spüren, ihn zu schmecken übernahm und sie ihre Lippen wieder auf seine legte. Sie wollte ihn spüren, hier und jetzt – wollte nicht noch länger warten. Ihre Hand wanderte von seiner Schulter in seine Haare und krallten sich sachte hinein, die Heftigkeit des Kusses ließ Steffen leise auf keuchen. Er wurde nachdrücklicher, wollte den Drang sie zu spüren endlich stillen. Seine Hand streichelte wieder über die Maschen des Pullovers, von Ihrem Nacken, zu ihrem Rücken, bis zu ihrem Hintern, wo er sie noch weiter an sie drückte, das Gefühl ihr Becken so nah an seinem Schoss zu spüren machte ihn verrückt.

Wohl wissend was es in Steffen auslöste, bewegte sie ihr Becken bestimmend gegen seinen Schoss, spürte wohlmerkend die Reaktion darauf durch seine Hose. Steffen löste seine Lippen von ihren, konnte sich das stöhnen nicht verdrücken, sie trieb ihn in den Wahnsinn, ihre Hände wanderten schon unter sein Shirt, er hatte das Gefühl sie wären überall, alles begann an zu kribbeln, lösten ein Feuerwerk in ihm aus.
Mit einer schnellen Bewegung zog sie ihm dann das lästige Stück Stoff über den Kopf und warf es achtlos hinter sich, sie war wie im Tunnelblick, sie blendete alles außer ihn aus. Ihre Küsse wanderten von seinen Lippen zu seinem Hals, an dem Sie erst leichte Küssen und dann sachte hineinbiss, ihre Hände waren stattdessen schon mit seinem Gürtel beschäftigt. Wieso hatte er überhaupt so viel an? Steffens griff an ihrem Hintern wurde fester, er wollte sie so nah spüren. So ungern sie es sich auch eingestehen musste aber sie musste aufstehen, so würde sie seine Hose nicht losbekommen.

Mit schwerem Atem löste sie sich von ihm und stand auf, für einen Moment hatte sie noch wacklige Beine, musste erst selbst ihren Kreislauf in Ordnung bekommen, dann blickte sie zu Steffen. Dieser saß mit komplett verwuschelten haaren und offener Hose vor ihr, sein Blick sprühte vor Lust, er vermisste jetzt schon wieder ihre Nähe. Sie hielt den Blick stand und biss sich sachte auf die Unterlippe, sie versuchte immer noch ihren Atem zu kontrollieren. Langsam, fast qualvoll zog sie sich dann ihren Pullover über den Kopf, warf ihn dann tonlos auf den Boden. So stand sie nun vor ihm, nackt – nur mit einem weinroten Slip bekleidet, der so knapp war das er nur das nötigste verdeckte. Steffen vergass, wie so oft an diesem Tag vergass er zu atmen. Wie konnte eine Person ihn nur so in den Bann ziehen? Sie sah so verflucht heiß aus.

Wie in Zeitlupe streichelte sie sich dann über die Brüste, biss sich dabei wieder auf die Unterlippe, ihr entwich ein leises Stöhnen dabei – Steffen Blick ließ es zwischen ihren Beinen heftig kribbeln. Ohne den Blickkontakt mit ihm zu unterbrechen sank sie vor ihm auf die Knie, konnte von dieser Position aus, seine Hose mit einem einfachen Griff ausziehen, seine Shorts zog sie hierbei gleich mit. Steffens Herz schlug ihm heftig gegen die Brust, er wusste schon gar nicht mehr wo unten und oben war. Sie wollte ihn nicht quälen, liebte es aber in diesem Moment sich zeit zu lassen, sie wollte alles so intensiv spüren.

Zuerst waren es Küsse, die Cira dort verteilte wo es sich Steffen am meisten wünschte. Stück für Stück steigerte sie diese, sie leckte, saugte bis sie dann letztendlich ihn in seiner vollen Länge in ihren Mund gleiten ließ. Steffens Körper war angespannt, unter jeder ihrer Bewegungen bebte sein Körper, immer wieder entlockte sie ihm ein Stöhnen. Mit jeder Bewegung verlor er mehr und mehr den Verstand, war nicht mehr Herr seiner Sinne und gab sich voll und ganz ihr hin. «Es… ist… so gut» sagte er mit erstickter Stimme mehr zu sich selbst, er hatte sich nach hinten gelehnt, die Augen geschlossen und seine Hand in ihren Haaren vergraben, immer wieder griff er fest hinein – suchte vergebens nach halt.
Ihn so zu hören entlockte ihr ebenfalls ein stöhnen, es war so erregend ihn so zu sehen, wie angespannt sein Körper war, wie er bei jeder ihrer Bewegung sich in ihre Haare krallte, wie er ganz kurz davor war – komplett alles los zu lassen. Sie erhöhte das Tempo, wurde nachdrücklicher und merkte deutlich, dass das pulsieren unter ihren Lippen stärker wurde. Das letzte mal lies sie ihre Zunge spielen und Steffen kam mit heißerem Stöhnen auf den Lippen zum Höhepunkt. Sein Atem ging unkontrolliert und er hielt sich fest an ihren Haaren. Schnell hob sich sein Brustkorb auf und ab, erst nach ein paar Augenblicken öffnete er seine Augen wieder, blickte zu seiner Freundin die gerade dabei war nach beiden Weingläsern mit greifen.

Mit einem zufriedenen grinsen auf den Lippen reichte sie ihm sein Glas, legte ihre Lippen an ihres und schluckte genüsslich die trockene Flüssigkeit. Steffen war noch ganz benommen, nahm ihr das Glas ab und kippte es mit einem Zug in seinen Rachen hinunter. Er atmete immer noch schwer, hatte seine Mühe das geschehene zu verdauen. Cira nahm ihm das Glas ab und leerte ihres Ebenfalls und stellte dann beide Gläser wieder auf den Tisch.  
«Alles in Ordnung?» fragte sie und setze sich wieder sachte auf seinen Schoss, bei ihrer Berührung machte sich sofort ein warmes Gefühl in ihm breit. «Du bist der Wahnsinn» war seine Antwort auf die Frage, lächelnd streichelte sie durch seine Haare, die in alle Richtungen abstanden, sanft zog sie eine der grauen Locken in ihren Finger lang.
Überraschend quietschte sie auf als Steffen sie ohne Vorwand an der Taille packte und sie hochhob seine Lippen fanden sofort ihre, wie automatisch legte sie ihre Beine um seine Hüften, sie wollte ihm so nah sein. Zielsicher ging Steffen mit ihr ins Schlafzimmer, den Weg würde er auch mit verbundenen Augen finden. «Bleib hier liegen» sagte er als er sie aufs Bett gelegt hatte, er hatte doch noch ein Aß im Ärmel mit welchem er jetzt punkten wollte. «Keine Angst, ich renn nicht weg» erwiderte sie und grinste ihn neugierig an.
Steffen stolperte fast über seine eigenen Füße so eilig hatte er es in die Küche zu kommen. Wie von einer fernen Macht gelenkt sitze jeder Handgriff, er nahm eine Salatschüssel füllte diesen mit Eiswürfeln, die er schon gestern vorbereitet hatte und stellte dort einen Sekt hinein. Kein billiger Fusel – er hatte sich nicht lumpen lassen. Wollte er doch mit seiner Süßen ordentlich Anstoßen.

Er nahm sich noch zwei Sektgläser aus dem Schrank und ging zurück ins Schlafzimmer, seine Freundin wartete schon auf ihn, lag auf dem Bett und hatte schon ihren Zeigefinger an der Seite ihres Slips eingehakt, zog diesen schon ein bisschen nach unten. Steffens sah sie mit großen Augen an, fast hätte er die Gläser fallen gelassen. «Wir… müssen… noch anstoßen» sagte er und gab sich größte Mühe nicht alles auf den Boden zu schmeißen und über sie herzufallen.
Er stellte die Schüssel auf seinen Nachtschrank, öffnete die kühle Flasche dann mit einem lauten Knall. Mit der Flasche bewaffnet setze er sich aufs Bett und war dabei das erste Glas mit der blubbernden Flüssigkeit zu füllen, es brauchte seine volle Konzentration. Cira ließ es sich nicht nehmen und fing an seinen Nacken küssen, legte ihre Arme von hinten um seinen Oberkörper und streichelte sanft von oben nach unten… wieder stockte sein Atem. «Scheiß auf den Sekt» fluchte er und stellte hastig das Glas ab, drehte sich um und zog sie sofort in seine Arme und lehnte sich schon über sie. Seine Hand wanderte zielsicher über ihren Körper – er kannte sie in und auswendig, wusste genau wie er sie in den Wahnsinn treiben konnte.
Unter ihm wand sich ihr zierlicher Körper, durch ihre Arbeit und dem Yoga welches sie zum Ausgleich ihres Jobs machte, war ihr Körper schlank aber nicht sonderlich durchtrainiert – immer wieder raubte dieser Steffen damit jeden letzten klaren Gedanken. Seine schnellen Finger fanden ihr erstes Ziel und fingen an erst sanft und dann mit Nachdruck ihre Brüste zu massieren. Ihr Körper drückte sie ab den ersten Sekunden ihm entgegen, wollte keinen Abstand wollte seine Berührungen noch intensiver spüren. Er reizte sie geschickt, nahm seine Lippen und seine Zunge zur Hilfe und fing erst an Küsse zu verteilen und biss dann sachte immer wieder in die weiche Haut. An ihrem wimmern entnahm er das er alles richtig machte. Sowie sie zuvor wollte er auch den Moment geniessen, er liebte nichts mehr als sie so zu sehen, wie sie kaum still liegen konnte, wie sie mit geschlossenen Augen immer wieder vor Erregung leise stöhnte.

Langsam wanderten seine Küsse, erst von ihren Brüsten dann über ihren Bauch, dabei lies er ihre Tattoos nicht aus, kurz musste er dabei schmunzeln - Goldspatz. Zwischen ihren Brüsten herunterragend zu ihrem Bauch, auf ihrem Handgelenk, ihrer Hüfte sowie auf beiden Oberschenkeln waren Rosen verteilt, es waren Ranken mit grossen Blüten. Die Linien waren so dünn und wirkten so filigran und real auf ihrer hellen Haut. Sie passten so perfekt zu ihr.
«Steffen… ich…» gerade war er dabei ihren Bauchnabel zu küssen da unterbrach Cira ihn, fast schon besorgt blickte er zu ihr, ihr Atem ging schwer und an ihrer Körpersprache sah er, dass sie ihr kompletter Körper angespannt war, sie konnte sich kaum noch zurückhalten. Er liebte es die Wirkung seiner Berührungen zu sehen, musste dabei grinsen dabei wusste er das er sein Ziel noch nicht erreicht hatte. Sie griff in seine Haare und zog ihn zu sich, sie brauchte ihn so dringend. Er legte sich auf sie und drückte gleich seine Lippen auf ihre, küsste sie leidenschaftlich. Sie hatte seinen Geschmack vermisst.
Während er sie küsste streichelte er mit seiner Hand über ihren Körper, von ihrem Hals, über ihre Brüste, ihrem Bauch bis zu m Bund ihres Slips – mit einem klaren Ziel lies er sie unter den dünnen Stoff gleiten, wollte er sie noch weiter auf die Folter spannen? Steffen hielt kurz inne, sie war schon so unglaublich feucht, ab diesem Moment verlor auch er endgültig die Geduld – er konnte sich nun selbst nicht mehr zurückhalten. Mit einer schnellen Handbewegung zog er ihren Slip von den Hüften, er verharrte einen Moment, betrachtete den atemberaubenden der sich unter ihm räkelte Körper. Erneut beugte er sich zu ihr, drückte dabei ihre Beine auseinander, kurz bevor er bei ihren Lippen angekommen war – drang er langsam, fast quälend langsam in sie ein.
Enthemmt stöhne Cira auf, krallte sich hart ins Lacken und biss sich auf die Unterlippe, unterdrückte ein weiteres Stöhnen. Steffen sammelte sich einen Moment, alles kribbelte und er fing gleich an in sie zu stossen, einen Rhythmus aufzubauen, drückte gleich wieder seine Lippen zärtlich auf ihre – immer wieder unterbrach sie den Kuss um aufzustöhnen. Er spürte selbst das sie nicht viel brauchen würde, sie war schon so verdammt eng. Er stütze sich neben ihr ab und fing wieder an ihren Körper mit seinen Lippen zu erkundigen, er find an ihren Hals zu küssen, saugte immer wieder sachte daran, ihre weiche Haut die unter seinen Lippen bebte. Alles was zählte war sie.
Cira liess ihren Kopf in den Nacken fallen, sie merkte selbst, dass sie es nicht lange aushalten würde und sie kommen würde. Doch sie wollte ihn noch tiefer in sich spüren. Sie legte ihre vor Erregung zitternde Hand auf seine Brust. «Leg dich auf den Rücken» sie hatte alle Mühe einen graden Satz raus zu bringen.

Steffen brauchte einen Moment um zu realisieren und zu verarbeiten was sie gesagt hatte, er konnte kaum noch nachdenken. Auch wenn es ihm schwer fiel von ihr zu lassen, lies sich neben sie ins Lacken fallen – sah direkt zu ihr. Cira richtete sich auf und blickte zu ihm, sein Blick, seine Augen die sich verdunkelt hatten und nun vor Erregung in ihre sahen ließen sie erschaudern.
Ihr Körper schrie nach ihm, weswegen sie sich über ihn kniete und sich sachte auf seinen Schoss niederließ, nahm ihn in seiner kompletten Länge in sich auf «Oh…» stöhnte sie und auch Steffen stöhnte auf, seine Augen verdrehte er vor Erregung. Das ganze hier war viel zu viel, seine Gefühle überschlugen sich. Ihr Rhythmus steigerte sich weiterhin, sie Bewegte ihre Hüften hart auf ihm und Steffen drückte seine Finger fest in ihre Hüfte verstärkte ihren Rhythmus und hoffte halt dadurch zu finden. immer wieder entwich ein ersticktes Stöhnen seinem Mund, wie sie auf ihm saß und genau das tat was sich für sie gut anfühlte war fast zu viel für ihn. «Steffen…» stöhnte sie als er anfing sie zwischen ihren Beinen zu streicheln. Er konnte sich selbst kaum halten als sie ihren Namen stöhnte. Aus keinem Mund klang dieser schöner.

Es brauchte noch wenige Stösse dann war es soweit, sie wurde so unfassbar eng um ihn und sie konnte sich nicht mehr halten. Mit einem lauten stöhnen, wimmerte noch seinen Namen und kam zum Höhepunkt der sie komplett einnahm. Sie verkrampfte sich und griff fest ins Lacken versuchte an irgendetwas halt zu finden der sie auffing. Ihr Atem ging so unkontrolliert, dass sie immer wieder vergass zu atmen. Sie brauchte einige Atemzüge dann bewegte sie ihre Hüften unkontrolliert weiter, kurz darauf kam auch er hart in ihr. Erschöpft ließ sie sich auf seine Brust fallen, auch er hatte alle Mühe das geschehene zu verdauen, seinen Körper unter Kontrolle zu bringen.
Wie lang sie schon auf ihm lag und nach Luft rang wusste sie nicht, sie empfand kein Gefühl mehr für die Zeit um sie herum. Alles war ausgeblendet, außer der Mann der unter ihr lag. Bei seiner Berührung zuckte sie zusammen, ihr Körper durchzog immer noch die Schockwellen ihres Höhepunktes. Sie hatte keine Worte mehr. «Das war…» flüsterte sie und sah ihn direkt an, lies den Satz offenstehen – beide mussten keine Worte für das ganze hier finden.
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