In Silence

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Conan Edogawa Kaito Kid / Kaito Kuroba Shinichi Kudo
03.02.2019
18.02.2019
9
12379
12
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30 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
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Hallu <3
Vielen lieben Dank für die Reviews >w< <3
Ich hoffe euch gefällt das Kapitel ;w; Es ist etwas länger, dafür wird das nächste Kürzer.
Es kann sein, dass es das letzte Kapitel für diese Woche ist, das nächste wird wichtig aber kurz und das darauf wird wahrscheinlich wieder länger und gemein ;w;
Nja, hoffe ihr habt heute einen schönen Valentinstag (Und seid nicht alleine, wie ich xD) und euch gefällt das Kapitel <3
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Es waren einige Tage vergangen. Kaito kam täglich nach der Schule bei Shinichi vorbei und erzählte ihm, was diesmal passiert war und wie er an diesem Tag seine beste Freundin geärgert hatte. Außerdem erzählte er, dass der Mitschüler, den er nicht leiden konnte, aufgetaucht war. Für jeden dürfte es klar zu erkennen gewesen zu sein, dass Kaito diesen Kerl nicht leiden konnte. Und dadurch, dass Kaito ihn nicht mochte, tat sich auch bei Shinichi eine gewisse Abneigung gegen diesen Kerl auf. Auch wenn er nicht mal wusste, von wem Kaito sprach.

Es tat Shinichi schon leid, dass er Kaito heute eher weg schicken musste. Kaito Kid hatte vorgestern ein Schreiben geschickt, in welchem er deutlich nach Shinichis Anwesenheit verlangte, nachdem der Detektiv ihn schon so lange warten ließ.

Es war eine Herausforderung und Shinichi war gewillt, sich dieser anzunehmen. Auch wenn seine Eltern dem eher skeptisch gegenüber waren, Shinichi freute sich darauf. Endlich durfte er wieder einen Fall lösen. Einen Fall, der nach ihm persönlich verlangte.

"Huhu, Shin-chan~", ertönte Kaitos Stimme, pünktlich zum Nachmittag. Wahrscheinlich hatte Yukiko ihn rein gelassen. Shinichi legte das Buch weg, welches er gerade gelesen hatte und stand auf. Es war in so kurzer Zeit zu einem Ritual geworden, dass Kaito vorbei kam, ihn aus einem Buch riss und sie zusammen irgendwo hin gingen um was zu trinken oder essen. Meist hatte Kaito dies noch nicht, da er direkt nach der Schule bei ihm auftauchte.

"Heute habe ich leider nicht allzu lange Zeit.", sprach Shinichi, während er in seine Schuhe schlüpfte. "Hu? Warum nicht?" Kaito sah ihn schmollend an. "Kaito Kid verlangt nach meiner Anwesenheit.", erklärte er ihm. "Er will sich einen Edelstein krallen, welcher seit ein paar Tagen in einem Museum ausgestellt wird."

"Achso. Na dann sei es dir verziehen. Aber glaub nicht, dass du Kid schnappen kannst." , meinte Kaito und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf, während sie das Haus verließen und durch die Straßen liefen.

"Ich muss zugeben, ich denke nicht, dass ich ihn heute schnappe. Aber ich will ihm zeigen, dass ich seine Herausforderung annehme. Auch wenn ich bestimmt etwas eingerostet bin." Shinichi lächelte schief.

Kaito schmunzelte. Er freute sich nun noch mehr auf den Coup. Natürlich wusste er, dass der heute schwerer werden würde. Aber wenn Shinichi nun tatsächlich kommen würde, dann würde es spaßig werden. Er konnte es kaum erwarten.

"Ich habe dir von dem aus meiner Klasse erzählt, oder? Dieser Austauschschüler, der ab und an nochmal vorbei schaut?" Shinichi nickte. "Ja? Was ist mit dem?" "Sein Name ist Saguru Hakuba, er wird heute auch vor Ort sein. Und er ist nervig. Ich wollte dich nur vorwarnen."

Hakuba also. Dem war er schon mal begegnet, als er noch Conan war. "Von dem habe ich schon mal gehört. Er lebt in England, oder?" Kaito nickte. "Ja. Er war mal eine Weile in meiner Klasse und hat sich dazu entschieden wieder zu kommen. Er ist übrigens ziemlich Kid versessen und lässt sich daher den Coup heute Abend sicher nicht entgehen."

Die beiden hockten sich in einen Schnellimbiss, wo Kaito was aß, während Shinichi was trank. Sie unterhielten sich noch ein wenig, wobei Hauptthema der Coup heute Abend war. So vergaßen sie ganz die Zeit, bis Shinichi irgendwann aufsprang und meinte, dass er los müsste.

Kaito beschloss daraufhin ihn zu begleiten und so machten sie sich auf den Weg zum Museum. Dort angekommen sah man bereits einige Polizeiwagen, so wie Polizisten. Außerdem war Hakuba schon vor Ort. Kaito verzog leicht sein Gesicht, als er ihn erblickte, worüber Shinichi schmunzeln musste. "Jetzt schau doch nicht so, Kaito.", schmunzelte Shinichi und begab sich zu dem anderen Detektiven, welcher sich gerade mit Komissar Nakamori unterhielt.

"Hallo Nakamori. Ist eine Weile her.", sprach Shinichi und sah dabei den Komissar an, welcher seine Aufmerksamkeit gleich zu ihm wandte. "Oh, Kudo! Du hast das Rätsel also auch entschlüsselt?" "Natürlich. Und Kids Herausforderung nehme ich selbstverständlich an."
"Geht es dir denn schon soweit gut, dass du dir das zutraust? Megure meinte, dich habe ein Fall ziemlich schlimm erwischt. Du warst im Krankenhaus, oder?" Shinichi lächelte schief und nickte. "Ich hab Mordfall-Verbot.", erklärte er, "Aber da Kid ja kein Mörder ist.."

"Ein Detektiv der sich verbieten lässt Fälle zu lösen? Dabei gab es doch mal das Gerücht, dass Shinichi Kudo Mörder nahezu anzieht.", ertönte nun Hakubas Stimme. Shinichi seufzte und wollte was erwidern, als sich Kaito einschaltete.
"Halt die Klappe, Hakuba. Wenn man verletzt ist, sollte man nicht versuchen Mörder zu überführen." "Kuroba... Du denkst also, du wärst da ein passenderer Fall?" Kaito schnaubte und verschränkte die Arme. "Wie oft soll ich dir noch sagen, dass ich nicht Kid bin!"

Shinichi sah die beiden verwundert an, während sich nun auch Nakamori einmischte. "Kaito-kun, du auch hier?" Kaito nickte. "Ich habe Shinichi begleitet, Nakamori." "Achso. Sag mal, du warst lange nicht mehr zum Essen bei uns. Aoko macht sich schon Sorgen. Habt ihr euch gestritten?" Sofort schüttelte Kaito den Kopf. "Nein, nein. Es ist alles in Ordnung, ich bin momentan nur ständig mit Shin-chan unterwegs." "Uhm, Kaito? Du musst wegen mir aber nicht deine Freunde vernachlässigen.", warf Shinichi ein.

Kaito wandte sich zu ihm, mit ernstem Blick sah er ihn an. "Damit eins klar ist, du und ich sind Freunde und ich kümmere mich um einen Freund, dem es schlecht geht! Aoko wird das verkraften können, du dagegen brauchst mich." Zum Ende hin grinste er und zwinkerte ihm zu.

"Idiot..", murrte Shinichi und sah zur Seite. "Jetzt geh nach Hause, du wolltest doch noch an einem neuen Trick arbeiten."

"Ich würde es begrüßen, wenn Kuroba hier bleibt.", warf Hakuba ein

"Dann haue ich ab. Auf Hakubas Nähe kann ich verzichten.", lächelte Kaito und wandte sich zum gehen. "Wir sehen uns morgen, Shin-chan! Sag Yukiko-san, dass sie was ganz tolles kochen soll, ja? Ich habe kein Geld um nochmal was Essen zu gehen." Und damit verschwand er.

Shinichi sah ihm schmunzelnd hinterher, ehe er seine Hände in den Hosentaschen vergrub und das Museum betrat. Hakuba folgte ihm und Nakamori sprach mit seinen Leuten.

Sie sahen sich um, nachdem sie im Ausstellungsraum angekommen waren. Mitten in diesem Raum stand ein Glaskasten, in welchem sich der Edelstein befand. Er hatte die Form einer Träne und wurde Tear of God genannt. Viele Mythen gab es um den Stein nicht, aber jene, die zu viel hinein interpretieren wollten, sagten, dass der Stein von God persönlich erschaffen wurde, als dieser über die Schandtaten der Menschen weinte.

Shinichi musterte den Stein eine Weile. "Ist es nicht ungewöhnlich, dass Kid sich diesen Stein holen will? Er hat keine große Geschichte, er sieht einfach nur nett aus.", murmelte Shinichi und sah über seine Schulter zu Hakuba, welcher mit den Schultern zuckte. "Ist doch egal. Er wird den Stein klauen wollen, so wie angekündigt."

Shinichi seufzte. Er würde zu gerne Wissen, was den Meisterdieb dazu bewegte, sich einen Stein zu holen, welcher nichts besonderes zu sein schien. Sonst hatte er es auf berühmte Steine abgesehen, Steine die in aller Munde waren, oder die sich Suzuki zu eigen machen wollte.

"Und du kennst also Kaito Kuroba?", wurde er nun angesprochen und nickte. "Sieht so aus."
"Woher kennt ihr euch?"

Shinichi wandte sich zu Hakuba um. "Durch unsere Eltern. Du denkst er wäre Kid, habe ich das eben richtig verstanden?"

Hakuba nickte. "Statur, Größe, der Sinn für Magie. Es passt perfekt mit Kaito zusammen. Leider habe ich noch nicht genügend beweise."

"Du weißt schon, dass Kaito noch nicht existierte, als Kid das erste mal zu schlug?", warf Shinichi ein. Hakuba nickte abermals. "Aber natürlich. Daher kann Kaito nicht der erste Kid gewesen sein. Und alleine arbeitet er auch nicht."

Shinichi ersparte sich einen Kommentar und warf noch mal einen Blick auf den Glaskasten, ehe er den Raum verließ. Während sie gesprochen hatten, waren nach und nach mehr Polizisten in den Raum gekommen und irgendwann war Nakamoris Stimme auch dabei, alles andere zu übertönen. Doch Shinichi wusste, wo er auf Kid treffen würde. Auf dem Dach. Da, wo Kid meistens hin kam, nachdem er die Polizei ausgetrickst hatte.

Zwar hätte Kudo gerne gesehen, wie Kid diesmal an den Stein kommen würde, doch gerade war er mehr als froh darüber hier seine Ruhe zu haben, bis der Dieb auftauchen würde.

Etwas kraftlos lehnte er sich gegen die Tür, durch welche er soeben das Dach betreten hatte und ließ sich auf den Boden sinken. Sein Blick richtete sich gegen den Vollmond, welcher bald den höchsten Punkt erreicht hatte und vor seinem inneren Auge sah er bereits den eleganten, in weiß gehüllten Magier, wie er mit seinem Hängegleiter in Richtung des Mondes floh. Wie jedes Mal und jedes mal aufs neue schaffte er es, Shinichi damit zu beeindrucken.

Leise hörter er Nakamori schreien. Im Gebäude brach eine Aufruhr los. Kid hatte zu geschlagen. Kurz schloss Shinichi die Augen, ehe er sich erhob und darauf wartete, dass sein Gegenspieler auftauchte.

Dieser lies auch nicht lange auf sich warten.

Shinichi verstand zwar nicht, wie der Dieb es schaffte, aber er stieg elegant aus dem Lüftungsschacht und stand schließlich erhobenen Hauptes ihm gegenüber.

"Ich bin enttäuscht, Tantei-kun.", sprach der Dieb. "Du hast dir meine Show gar nicht angesehen."

Während er sprach, ging er langsam auf den Detektiven zu, welcher ihn schmunzelnd ansah. "Verzeih mir, Kid. Aber ich habe lieber hier auf dich gewartet."

"Oh, tatsächlich? Dann tut es mir leid, dass ich dich habe warten lassen." Aus dem nichts hatte er eine weiße Rose in der Hand, welche er nun seinem Gegenüber hinhielt.  "Du vergibst mir doch sicher, oder?"

Shinichi zögerte. Die Geste kam ihm bekannt vor. Er sah Kaito vor sich, welcher ihm bei ihrem ersten Treffen ebenfalls eine Rose hervor gezaubert hatte. Hatte Hakuba mit seinen Vermutungen etwa recht?

"Du scheint ganz schön in Gedanken zu sein, Herr Detektiv.", ertönte Kids Stimme und Shinichi weitete einen Moment seine Augen. Diese Stimme..

"Ich finde es gar nicht nett, dass du über jemand anderen nach denkst, während ich vor dir stehe.", vernahm er dann ein flüstern an seinem Ohr.

Wann war Kid ihm so nahe gekommen?

"Wie gemein von dir. Dabei ist der Coup heute nur für dich."
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