In Silence

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Conan Edogawa Kaito Kid / Kaito Kuroba Shinichi Kudo
03.02.2019
18.02.2019
9
12379
11
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Dieses Kapitel
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Hallu :3
Vielen Dank für die Reviews, ich habe mich sehr gefreut <3
Nicht wundern, das Kapitel ist etwas kürzer als die anderen, aber ich wollte noch nichts neues hier anschneiden :)
Übrigens.. ehm.. komische Frage, aber kennt sich hier jemand mit Antidepressiva aus...? Ich muss die nun nehmen und seit ich die nehme bin ich dauer müde und fühle mich... neutral? Also, ich bin weder glücklich noch traurig ._. Also, ich bin auch verwirrt darüber, aber halt weder Traurig noch Glücklich und idk. Das ist komisch.

UND! Bevor ihr Reviews schreibt, lest bitte den Anhang unten xD
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Schweigend nahm Shinichi sich eines seiner Sandwiches, während Kaito sich an einem Pancake zu schaffen machte und Shinichi davon erzählte, dass nächste Woche eine Prüfung anstand und sich ein alter Klassenkamerad angekündigt hatte, die Klasse für ein paar Wochen zu besuchen. Man hörte raus, dass Kaito nicht gerade begeistert war.

Wahrscheinlich würde er es nicht zugeben, aber Shinichi genoss diese so unbeschwerte Art von Kaito. Er zeigte ihm, dass es doch noch Menschen gab, die sorglos zu leben schienen und sich mit alltäglichen Problemen auseinander setzten. Es gab nicht nur dieses Schwarz weiße Chaos in welchem er gefangen war.

Ein leichtes Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als er hörte, wie Kaito ihm erzählte, wie er vor einigen Tagen seine gesamte Klasse mit einem Zaubertrick beeindruckt hatte. Er klang dabei so glücklich und fasziniert.

"Deine Schule klingt spaßig.", kommentierte er nach einer Weile, was Kaito kurz dazu brachte zu stutzen. Doch dann breitete sich ein Lächeln auf dessen Lippen aus. "Aber auch nur, weil ich dafür sorge.", erklärte er schließlich grinsend und tatsächlich schaffte er es, dass Shinichi schmunzeln musste.

Ein Erfolg.

Kaito musste sich unglaublich zurück halten, ihn nicht zu umarmen und zu sagen, dass er sich über die Reaktion freute. das spornte ihn dazu an, ihm mehr zu erzählen. So erfuhr Shinichi von Kaitos Fisch Angst und das dessen beste Freundin und seine Mutter sich gegen ihn verschworen hatten. Immerhin hatte Chikage Aoko von seiner Fischphobie erzählt und einen Tag später setzte diese, mit Kaitos Worten, 'gemeine Ziege' ihm Fisch vor.

"Du, ich gehe mal eben zur Toilette. Hau nicht ab, ja?", kam es mit einem schiefen grinsen von Kaito, ehe er verschwand.

In der Herrentoilette erblickte er Shuichi Akai, welcher gerade dabei war, sich die Hände zu waschen.

"Ey.", sprach er ihn an und verschränkte die Arme. "Ich habe keine Ahnung, wer Sie sind oder woher sie Shinichi kennen und was sie alles Wissen. Aber sie scheinen vertraut mit ihm zu sein. Dennoch werden Sie ihn mit dieser >Wir sind alte Freunde und übernehmen das für dich< - Taktik nicht dazu bringen, Euch alles zu erzählen. Er wird reden, wenn er soweit ist und nicht weil irgendwelche Bekannte es wollen."

Der junge Mann sah zu Kaito und hob eine Augenbraue. "Er muss reden. So schnell wie möglich."

"Sie haben keine Ahnung in was für einer Verfassung er sich befindet."

"Seine Verfassung ist uns bekannt. Dennoch wird die Zeit knapp. Du hast keine Ahnung, womit wir zu tun haben."

"Das ist doch egal! Wir dürfen seine Gesundheit nicht gefährden! Sonst sind Sie keinen Deut besser als die verdammte Organisation!"

Beide erstarrten einen Moment.

"Ich meine- Also- Wer auch immer ihm das angetan hat, gehört so schnell wie möglich gefasst. Aber wir können deswegen nicht riskieren dass Shinichi Rückschläge macht. Ich habe keine Ahnung, wie schlimm seine Verfassung war. Aber ich habe ihn heute zum schmunzeln gebracht. Machen Sie diesen Erfolg nicht zur nichte.."

Kaito hatte die Hände zu Fäuste geballt, spürte den Blick das Mannes vor sich auf sich. Pokerface. Seine eigentlichen Gefühle verstecken.

Er lockerte seine Haltung und sah den Mann nun mit einem Lächeln an. "Ich muss jetzt zurück zu Shinichi. Er macht sich bestimmt schon Sorgen. Und ich wollte ihn heute doch davon abhalten sich irgendwelche Sorgen zu machen."

Kaum, dass er den Raum verlassen hatte, nahm Shuichi sein Handy zur Hand und schrieb Jodie, dass sie heraus finden sollte, wer der Junge war, der sich da mit Shinichi traf. Irgendwas stimmte mit ihm nicht.

Natürlich war ihnen bewusst, dass sie Shinichi nicht bis an seine Grenzen bringen durften. Und das wollten sie auch nicht. Dennoch war Shinichis Aussage wichtig. Außerdem mussten auch sie austesten, wie weit sie gehen durften.

Kaito hatte sich schnell wieder zu Shinichi begeben. Als er gesehen hatte, wie einer der drei sich zur Toilette begeben hatte, musste er ihnen einfach seine Meinung sagen. Hoffentlich hatte er sich nicht zu sehr verquatscht.

"Alles okay?", riss ihn Shinichis Stimme aus den Gedanken, als er sich gesetzt hatte. Kurz sah er ihn verwundert an, ehe er lächelnd nickte. "Sicher doch, ich war gerade nur bei einem neuen Trick, den ich bald ausprobieren will."

Shinichi nickte und musterte seinen Gegenüber noch einen Moment, ehe er sich wieder seinem Essen zu wandte.

Lange blieben sie nicht mehr da, Kaito bezahlte und fing sich daraufhin einen irritierten Blick von dem anderen ein, welchen er aber gekonnt ignorierte und schließlich nach dessen Hand griff, um Shinichi mit sich zu ziehen.

Dieser unterdessen hatte den Blick auf ihre Hände gerichtet und kam nicht umher, ein wenig zu lächeln.

"Wollen wir nun zu Jii-chan? Er bereitet sicher gerade die Bar für heute Abend vor." Statt auf eine Antwort zu warten, zog er ihn weiterhin sanft mit sich durch die Straßen.

Eine Weile schwiegen sie, während sie durch die Stadt liefen. Es war jedoch kein bedrücktes Schweigen, sondern recht angenehm. Dennoch entschied Kaito sich die Stille zu durch brechen. Es lag ihm noch eine Frage auf der Zunge, die er unbedingt beantwortet haben wollte.

"Wer waren eigentlich die Leute aus dem Café?"

Shinichi zögerte einen Moment, bevor er antwortete. "Ich habe mal mit ihnen zusammen gearbeitet. Sie.. sie sind vom FBI."

Oh. Hoffentlich hatte er sie nun nicht zu sehr auf sich aufmerksam gemacht. Das würde seine nächsten Coups wesentlich erschweren.

"Du Shinichi?"

"hm?"

"Danke, dass du mit mir redest. Ich hatte mir gestern wirklich Sorgen gemacht, weil du plötzlich kein Wort mehr gesagt hast. Es erleichtert mich wirklich, dass du jetzt wieder mit mir sprichst."

Shinichi blinzelte, ehe er etwas zur Seite sah. "Ich sage doch kaum was.."

"Aber etwas. Und das freut mich."

Shinichi hatte noch nie so ein ehrliches und glückliches Lächeln gesehen wie das, welches Kaito ihm gerade zeigte. Tatsächlich schaffte es dieses Lächeln, das Herz des Detektiven ein wenig höher schlagen zu lassen. Er hatte das Gefühl, dass er ihm vertrauen konnte, dass es gut war, dass sie sich getroffen hatten. Und das Kaito ihm wirklich helfen konnte.

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Ich liebe das FBI. Und vor allem Shuichi. Und ich will ihn und die anderen gar nicht gemein darstellen, falls das so rüber kam, aber ich fand die Vorstellung einfach süß, wie Kaito sich für Shinichi einsetzt und  idk.  Vielleicht geht es da noch jemanden ähnlich xD
Ich bin übrigens ganz brav am schreiben. Ich kann ja schon mal verraten, das demnächst ein Coup kommt und ich versuche so langsam, dass die beiden sich näher kommen. Aber wirklich nur langsam. Ich kann das nicht so von einem zum nächsten Absatz sind sie verliebt. Aber hey, das heißt ja, dass die Story noch etwas weiter geht xD
Und es folgt auch bald wieder eine Szene zu dem, was mit Conan passiert ist :3 (Zumindest plane ich das xD)
Bis dann! Man liest sich ^^
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