In Silence

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Conan Edogawa Kaito Kid / Kaito Kuroba Shinichi Kudo
03.02.2019
18.02.2019
9
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Hey, da bin ich wieder ^^
Vielen Dank für die Empfehlungen und die Reviews! <3 Leider kam ich nicht dazu, sie zu beantworten. Ich weiß leider auch nicht, wann ich wieder dazu komme, aber ich lese mir alle durch :)
Ich kann nun auch nicht auf regelmäßige Uploads garantieren. Momentan geht es mir nicht besonders gut, daher komme ich auch nicht, oder vielleicht auch nur zwischendurch, zum beantworten der Reviews. Bitte verzeiht mir dies ;-;
Hoffe euch gefällt das Kapitel :x bin mit dem etwas unsicher.
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Nach einigen Minuten ging er weiter und öffnete eine Tür. So fand er sich nun in der Küche wieder und öffnete einfach mal alle Schränke und blickte hinein. In einem Regal erblickte er schließlich Tee und nahm welchen hinaus. Dann machte er sich daran Wasser zu kochen und ging ein paar Minuten später mit zwei Tassen in den Händen zurück zur Bibliothek.

"Hey, Detektiv, jetzt leg mal das Buch zur Seite und trink was.", sprach er Kudo an, welcher erschrocken zusammen zuckte und Kaito mit großen Augen betrachtete. Dieser erwiderte den Blick mitleidig und reichte ihm eine Tasse, nachdem Shinichi das Buch tatsächlich zur Seite legte.

Kaito machte es sich derweil auf einem Sessel ihm gegenüber bequem und nahm einen Schluck des Tees.

"Du siehst immer noch völlig fertig aus.", meinte er nach einer Weile. "Ich gehe davon aus, dass du nicht reden magst und ich denke, ich verstehe das auch. Aber du darfst dich doch nicht völlig abkapseln..."

"Du bist nicht mein Therapeut.", vernahm er nun endlich wieder eine Antwort, auch wenn sie nur leise daher gemurmelt wurde.

Kaito nickte. "Da hast du wohl recht. Dennoch möchte ich dir helfen. Du wirst so wohl kaum auf Dauer glücklich."

"Sehe ich denn glücklich aus?"

Kaito stockte. Shinichis Stimme hatte sich schwächer angehört, als sowieso schon. "Du siehst aus, als könntest du Hilfe gebrauchen.", murmelte Kaito. "Hilfe und Ablenkung.."

Er müsste ihn ablenken. Irgendwie. Vielleicht ein Coup? Und er müsste ausdrücklich verlangen, dass Shinichi dabei ist! Natürlich verstand er, wenn seine Eltern und auch die Polizei nicht wollten, dass Shinichi sich an Mordfälle wagte. Nicht in seinem jetzigen Zustand. Dennoch könnte so ein Coup doch auch gerade für Kudo eine gefundene Abwechslung sein. Alle Welt wusste doch, dass Kid niemanden absichtlich verletzte, von ein paar kleinen unvermeidlichen Schrammen mal abgesehen, und töten würde er auch keinen!

Gut, vielleicht würden die Mörder seines Vaters auftauchen, aber da könnte er vorsorgen. Vielleicht einen Edelstein wählen, welcher ganz klar nicht Pandora war.

Genau! Das wäre doch die Idee! Gleich morgen würde er sich daran machen, den neuen Coup zu planen. Er müsste nur mit Jii sprechen, damit dieser ihn unterstützen könnte. Und bis zu dem Coup...

"Shinichi? Mir ist egal, ob du es möchtest oder nicht, aber ich werde dafür sorgen, dass es dir schnell besser geht. Morgen unternehmen wir was, okay? Wir könnten ins Tropic-"

"Nicht ins Tropical Land!", unterbrach Shinichi ihn geschockt.

Nanu? Aber Shinichi war doch auch als Conan öfter da gewesen?

"Nicht.. da hat alles angefangen..", flüsterte er, auch wenn er nicht wusste, dass Kaito verstand, was er meinte.

Shinichis Verhalten hatte also mit dieser Organisation zu tun. Und im Tropical Land wurde er zu Conan, dort ist er ihnen also zum ersten Mal begegnet.

"Dann können wir ja durch die Stadt laufen? Oh, ich kann dir Jiis Bar zeigen!", überlegte er. "Natürlich bevor da viele Leute sind."

Mit einem Lächeln sah er Shinichi an, welcher von Kaitos Enthusiasmus etwas überfordert zu sein schien, aber nichts gegen dessen Pläne sagte.

Kaito begann dann ein wenig zu erzählen, damit Shinichi nicht auf die Idee kam, sich nochmal von ihm abzuwenden. So erfuhr dieser, dass Kaito zur Ekoda-Oberschule ging, eine Kindheitsfreundin namens Aoko hatte und sein Vater Toichi Kuroba war. Daher hatte er auch das Interesse für Magie. Oh und er erfuhr, dass Kaito Kid bewunderte.

Irgendwann bekam Kaito eine SMS, seine Mutter schrieb ihm, dass sie auf den Weg nach Hause wäre - Jii war so lieb sie zu fahren - und er sich doch auch langsam auf den Weg machen sollte.

Gerade wollte sich Kaito also von Shinichi verabschieden, da ging die Haustür auf und Shinichis Eltern traten zu ihnen.

"Aw, Kaito, du bist ja hier geblieben!", strahlte Yukiko. Schief lächelnd nickte der Hobbyzauberer. "Ja, aber ich muss auch langsam nach Hause."
"Waaas? Schon? Aber du und Shinichi verstehen sich doch so gut.." Kaito lächelte. "Keine Sorge, ich komme morgen wieder und hole ihn aus der Stube."

Yukiko lächelte breit und umarmte Kaito. "Danke, Kaito-kun!"

Am nächsten Tag kam Kaito wie versprochen zum Hause Kudo und klingelte. Es war knapp 10 Uhr und Yukiko öffnete ihm lächelnd die Tür. "Shinichi schläft noch, aber du kannst ihn gerne wecken.", meinte sie und zwinkerte, ehe sie ihm den Weg zu Shinichis Zimmer erklärte.

Sofort machte sich Kaito auf den Weg und schlich sich leise in das Zimmer. Es war noch alles abgedunkelt und Shinichi schien friedlich zu schlafen. Als Kaito das sah, lächelte er. Immerhin schien er nicht von Albträumen geplagt zu sein.

Kaito grinste und schlich sich zu den Vorhängen, um diese zur Seite zu ziehen. Shinichi verzog sogleich das Gesicht. Schmunzelnd tappste Kaito zu im ans Bett, beugte sich zu dessen Ohr und begann leise zu reden. "Aufwachen Shinichi~"

Der Detektiv drehte sich von ihm weg. "Naja, dann halt anders.", meinte er grinsend und richtete sich wieder auf.

Er klatschte einmal in die Hände und hielt daraufhin einen Eimer Wasser in der Hand, welchen er nun über Shinichi auskippte.

So schnell konnte der Hobbyzauberer gar nicht gucken, da saß Shinichi aufrecht im Bett und warf ihm den tödlichsten Blick zu, den er jemals gesehen hatte. Dies erwiderte Kaito jedoch nur mit einem Grinsen.

"Na? Gut geschlafen?", wollte er wissen, während Shinichi murrend seine Decke zur Seite warf und sich durch seine ungekämmten, nassen Haare strich. Schweigend nahm sich der Oberschüler seine Klamotten aus dem Schrank und verschwand aus dem Zimmer und lief ins Bad.

"Ich warte dann an der Tür auf dich.", kam es von Kaito.

Einige Minuten später, in welchen er noch etwas mit Yukiko geredet hatte, kam auch Shinichi. Motiviert wirkte er nicht gerade.
Als sie das Haus verließen, spürte Kaito dauerhaft den bösen Seitenblick von Shinichi auf sich und lächelte schief.

"Komm schon, sei nicht sauer. Deine Mum sagte, dass ich dich wecken soll.", versuchte er sich zu verteidigen und hob abwehrend die Hände. Shinichi seufzte und wandte seinen Blick nun nach vorne. Daraufhin begann der Magier zu lächeln. "Hey, wie wäre es, wenn wir jetzt erstmal was frühstücken gehen? Ich kenne da einen echt guten Platz!"

Ohne auf eine Antwort zu fragen, zog er ihn mit sich. Sie kamen knapp Zehn Minuten später vor einem kleinen Café am Rande einer Einkaufsstraße an und traten ein. Es war nicht allzu viel los und sie suchten sich eine ruhige Ecke.

Während Kaito sich gleich eine Karte schnappte und diese durchblätterte, ließ Shinichi seinen Blick schweifen. Dann weiteten sich seine Augen.

Was machte Sie denn hier? War etwa wieder etwas mit- Doch da erhob sich die Frau schon und ging zu ihm rüber.

"Hey, Cool Kid.", grüßte sie ihn lächelnd. "J-jodie-sensei..", murmelte er und Kaito sah verwundert von der Karte auf. Er musterte die ausländische Frau vor Shinichi mit erhobener Augenbraue. "Uhm, wer sind Sie?"

Sie blickte zu ihm und blinzelte. "Huch? Ihr seht euch ja ähnlich.... Ah, ich bin Jodie, ich kenne den Kleinen- Ich meine Shinichi schon eine Weile."

Shinichi sah sie verwundert an. Woher wusste sie es? Sie kannte ihn doch nur als Conan-

"Shinichi? Kannst du kurz mit rüber kommen? Es geht schnell, wirklich!" Die Frau hatte ihre Hände zu einer bittenden Gäste zusammen gelegt und sah ihn mit großen Augen an. Shinichi seufzte und warf Kaito einen entschuldigenden Blick zu, ehe er aufstand und mit zu Jodie an den Tisch gehen wollte.

Kaito seufzte. "Warte, Shinichi. Was soll ich dir bestellen?" Shinichi blieb stehen und deutete dann auf Sandwiches und einen Kaffee.

Eher zögernd setzte sich Shinichi an den Tisch. Neben Jodie waren noch James Black und Shuichi Akai anwesend und der Oberschüler beäugte den Kaffeeklatsch der FBI-Agenten kritisch.

"Hör mal, wir haben von der Tokioter Polizei einen Fall übernommen.", fing Jodie leise an. Shinichi verkrampfte sich. "Wir wissen, dass du mit der Organisation viel zu tun hattest und auch mit uns." "Wir haben die Akten gelesen, Kleiner.", fasste Shuichi das kurz, was Jodie versucht hatte sanft zu erklären. "Und wir haben uns deinen Fall angenommen. Das erklärt jetzt immerhin, warum du immer so verbissen darauf warst bei diesen Fällen zu helfen. Uns hätte klar sein sollen, dass du kein gewöhnlicher kleiner Junge warst."

Shinichi schwieg und sah auf die Tischplatte.

"Shuu! Du kannst ihn das doch nicht so einfach an den Kopf werfen!", empörte sich Jodie, doch Shuichi zuckte nur mit den Schultern. "Es war besser so, als wenn sich Shinichi zu viele Gedanken macht.", meinte nun auch James, woraufhin Jodie den Kopf schüttelte.

Ihr Kinn auf ihrer Hand abstützend sah sie zu Shinichi. "Er macht mir doch so schon Sorgen..", seufzte sie und nippte an ihrem Kaffee. "Er hat so viel in seinem Leben gelitten. Erst geschru-"

"Sie sollten nicht aufzählen, was er erlebt hat.", ertönte plötzlich Kaitos Stimme und sanft legte er Shinichi eine Hand auf die Schulter. "Unser Essen ist da. Wollen wir frühstücken?" Er bekam ein leichtes Nicken als Antwort und lächelnd half Kaito ihm aufzustehen. Er hatte schnell bemerkt, dass Shinichi wieder anfing zu zittern. Auch wenn er es weites gehend versuchte zu unterdrücken. Er musste ihn so schnell wie möglich ablenken und beruhigen.
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