In Silence

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Conan Edogawa Kaito Kid / Kaito Kuroba Shinichi Kudo
03.02.2019
18.02.2019
9
12379
11
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Dieses Kapitel
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Hallu, da bin ich auch schon wieder~
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ihr seid einfach so unfassbar toll, wisst ihr das? ;-; Das waren einfach 6 Reviews zum letzten Kapitel, was ist nur los mit euch? Ihr habt mich so gerührt :c Ihr seid so toll!
Und jetzt sind es auch schon 4 Empfehlungen- Ah Leute! Dx Das hält mein armes Herz nicht aus xD
Ich hoffe euch gefällt das Kapitel! Ich muss zugeben, ich musste beim Schreiben schmunzeln. Mal sehen, ob ihr einen ähnlichen Humor habt wie ich, lul xD Achja, kennt ihr das, wenn sich eine Geschichte verselbstständigt? Irgendwie war das Kapitel anders geplant, aber dann fing ich an zu schreiben und zu schreiben und ja... jetzt ist es anders als geplant, aber ich denke, das ist ganz okay geworden xD
Ich habe übrigens das erste Kapitel für die neue Ff fertig. Ich denke, ich werde es jetzt auch gleich hochladen, da ich da auch eure Hilfe brauch :D Aber worum es geht müsst ihr da lesen, hehe xD
Und nun Viel Spaß beim lesen! Ich habe euch für heute genug aufgehalten ^^
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Reflexartig wollte er sie weg schlagen, doch er war zu schwach und zitterte durch die hektische Bewegung nur noch mehr.

"Hey, ich bin es nur..", vernahm er dann die ruhigen, sanften Worte Kaitos und blickte langsam und schwach zu ihm auf.

Kaito musste sich beherrschen, nicht zu zeigen, wie erschrocken er war. Durch sein gut antrainiertes Pokerface klappte es glücklicherweise, aber er war sich sicher, dass hätte nicht jeder gekonnt. Der Detektiv vor ihm sah noch schlimmer aus, als ohnehin schon. Die wenige Farbe, die er hatte, war komplett verschwunden, jeglicher Glanz in seinen blauen Augen fehlte. Unaufhörlich war er am zitternd, man sah ihm an, dass er kaum Kraft hatte.

Einen Moment überlegte er, was er machen sollte, dann zog er Shinichi sanft an sich und umarmte ihn. "Es ist alles okay.", sprach er ruhig. "Egal was passiert ist, du bist hier sicher."

Shinichi wusste nicht, wie er reagieren sollte. Warum kümmerte es Kaito so? Er kannte ihn doch kaum.

Einige Minuten verharrten sie so, bis Shinichi in der Lage war, sich wieder aufzurichten. Kaito stützte ihn jedoch, da er den zitternden Beinen des Detektives nicht traute. So gingen sie nach draußen und verließen auch das Gebäude, damit Shinichi etwas an die frische Luft konnte.

Sie standen einige Minuten schweigend da, bis Kaito zu dem Detektiven sah. "Hör mal, ich weiß nicht, was passiert ist und wie genau es dir dadurch geht, aber wenn du reden willst oder sonst was, bin ich für dich da. Ich will dir helfen, wieder du zu werden."

"Du hast doch keine Ahnung, wie ich bin.", murmelte der Detektiv und drückte den anderen von sich weg, ehe er sich an die Mauer des Gebäudes lehnte.

Kaito wusste nicht, was er darauf erwidern sollte. Er kannte Shinichi, er kannte seine Verhaltensweisen und er wusste auch viel über sein Leben. Was er nicht kannte, waren seine Gedanken und Gefühle oder das, was in letzter Zeit passiert war.

Nebeneinander an der Wand lehnend, schwiegen sie sich an, bis nach und nach die Leute aus dem Gebäude kamen. Die Show war vorbei.

Kurze Zeit später standen ihre Eltern vor ihnen. Yusaku sah seinen Sohn besorgt an, während Chikage ihrem Sohn vorschwärmte, was er denn verpasst hatte. Doch Kaito körte nur mit halbem Ohr zu. "Mum, ich kenne die Tricks doch schon.", meinte er irgendwann, woraufhin er sich einen verwunderten Blick einfing. "He?" "Jii hat mich selbstverständlich zu den Proben mit genommen.", erklärte er grinsend, woraufhin seine Mutter beleidigt die Arme verschränkte. Yukiko schmunzelte und sah dann zwischen den beiden Jungen her. "Ich hoffe ihr versteht euch gut. Es macht euch doch sicher nichts aus, wenn wir drei noch was unternehmen, oder? Ihr könnt ja noch etwas durch die Gegend laufen oder schon nach Hause.", meinte sie lächelnd. "Es wäre dann allerdings wirklich lieb, wenn du ihn nach Hause begleiten würdest, Kaito-kun."

Shinichi verdrehte die Augen und gerade als Kuroba antworten wollte, ergriff er das Wort. "Ich bin kein kleines Kind mehr." "Nicht mehr.", stimmte sie ihm zu, wobei ein merkwürdiger Unterton in ihrer Stimme mitschwang. Shinichi grummelte. Natürlich musste seine Mutter auf Conan anspielen. Er hatte wirklich keine Lust, das jetzt weiter zu diskutieren und wandte sich schon zum gehen, als Yukiko ihm noch hinterher rief, dass er sich von jeglichen Tatorten und anderen Kriminalitäten fernhalten sollte.

Nach kurzem, irritierten blinzeln lief Kaito dem Detektiven hinter her und verkniff sich ein Lachen. Selbstverständlich hatte er die Anspielung verstanden, doch das durfte er leider nicht zeigen.

Während er neben Shinichi her lief, beobachtete er, wie dieser sein Handy zur Hand nahm und drauf rum tippte, bis er eine Nummer wählte und anfing zu telefonieren.

"Hallo Komissar Megure, hier spricht Shini-" Der Oberschüler war nicht mal dazu gekommen, seinen Namen auszusprechen, da ertönte die Stimme Megures aus dem Handy.

"Shinichi! Wenn du hier anrufst um bei einem Fall zu helfen, kannst du dir das gleich abschminken! Du weißt genau, dass du noch nicht fit genug bist!"
"Aber Megure-" "Kein Aber, Junge!" Ein Seufzen verließ Shinichis Lippen.
"Und gibt es irgendwelche neuen Erkenntnisse bezüglich des einen Falls?", versuchte er es dann, während er sich etwas von Kaito weg drehte, damit dieser das Gespräch nicht weiter mit bekam. Dabei wollte und sollte er sich gerade von diesem Fall fern halten.
"Du weißt, ich darf dir keine Informationen diesbezüglich geben."
"Aber ich bin der Hauptzeuge!" "Welcher derzeit nicht in der Lage ist auszusagen. Shinichi, ich sage dir das jetzt als Freund: Halt dich fern von all dem, bis es dir besser geht." Dann hatte Megure aufgelegt. Unzufrieden stopfte Shinichi sein Handy in seine Hosentasche.

"Wow.", kam es schließlich von Kaito, welcher anfing zu lachen. "Was für eine Trotzreaktion! Sehr erwachsen, Shinichi, sehr erwachsen! Der große Meisterdetektiv Shinichi Kudo ruft bei der Polizei an, weil er sich gegen seine Mutter auflehnen möchte!"

Shinichi verdrehte seine Augen und begann, einen Schritt schneller zu gehen. Das schmollende "Ey!" von Kaito ignorierte er, sowie Kaito selbst, als er ihn eingeholt hatte.

Lange konnte Shinichi das Tempo aber nicht halten, er blieb schnell atmend stehen. Sofort eilte ihm Kaito zur Hilfe und stütze ihn. "Ich hätte nie gedacht, dass du so trotzig sein kannst, das du sogar deine Gesundheit aufs Spiel setzt.", murmelte der Magier vor sich her, während er weiter ging, natürlich Kudo stützend. Dieser antwortete darauf allerdings nicht.

Nach einer Weile kamen sie vor dem Hause Kudo zum stehen und während Shinichi seinen Schlüssel aus seiner Hosentasche fischte, wurde er stutzig. "Woher weißt du, wo ich wohne?", fragte er und sah Kaito prüfend an.

"Ehm-", kam es zögernd von Kaito. "Ich bin hier schon mal vorbei gegangen.", murmelte er, schnappte sich Shinichis Schlüssel und schloss das Tor und kurz darauf die Tür auf.

Zum Glück merkte man Kaito nicht an, wie erleichtert er war, dass Shinichi nicht weiter nach fragte. Da ließen wohl seine detektivischen Sinne nach. Während ihn das auf der einen Seite beunruhigte, war er doch etwas erleichtert.

Er konnte sich ja schlecht mal eben so als Kaito Kid outen und erwähnen, dass er schon mal hier war, um sich seine Kleidung zu borgen.

"Wohin?", fragte Kaito, welcher noch immer Shinichi stützte. Dieser deutete auf eine Tür.

Hinter dieser befand sich die große Bibliothek. Dort setzte Kaito den anderen auf einen der Sessel ab und sah sich um. "Wow, was für eine Sammlung.", gab er erstaunt von sich. "Gehören die dir?" "Meinem Vater..", bekam er die leise Antwort.

"Achso und das sind alles Kriminalromane, oder?"

Shinichi nickte.

"Er schreibt auch, oder?"

Wieder ein nicken.

Ein Seufzen entkam ihm, während er sich durch die Haare fuhr. "Komm schon, wir waren doch eben schon soweit, dass du geredet hast..."

Shinichi sah zu kurz zu ihm auf, schnappte sich dann jedoch ein Buch und klappte es auf.

"Wow.. das ist unhöflich, Shinichi..", beschwerte er sich schmollend und verschränkte die Arme. Doch er erhielt keine Antwort. Er schritt hinter den Detektiven und schielte über dessen Schulter in das Buch. "Holmes. Stimmt, ich habe schon gehört, dass du ein Fanatiker bist.", murmelte er.

Er erhielt wieder keine Reaktion darauf.

"Wenn du nicht mit mir reden magst, dann hast du doch sicher nichts dagegen, wenn ich mich umsehe, oder?", wollte Kuroba nun wissen. Als er abermals kein Anzeichen einer Reaktion bekam, richtete er sich auf und begann das Haus genauer zu erkunden.

Bei ein paar Fotos im Flur blieb er stehen und besah sich diese, leicht musste er doch darüber schmunzeln, als er den jungen Shinichi erblickte. Würde er sich damit nicht verraten, hätte er am liebsten einen Stift genommen und ihm eine bestimmte Brille aufgemalt.
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