In Silence

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Conan Edogawa Kaito Kid / Kaito Kuroba Shinichi Kudo
03.02.2019
18.02.2019
9
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Hallu, es freut mich, dass du dich hier hin verirrt hast :D
Diese Ff entstand soeben spontan und ich weiß nicht, in welche Richtung sie sich entwickeln wird xD Da bin ich wohl genauso gespannt wie du hoffentlich xD
Und joa, falls wer Ideen hat, gerne schreiben :)
Viel Spaß bei dem Kapitel :DD
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Wie lange war es nun her, dass er verschwunden war? Tage? Wochen? Oder sogar Monate? Er hatte das Zeitgefühl komplett verloren. Es war zu viel passiert. Dabei wusste er nie, wann Nacht und wann Tag war. Immer war er in diesem dunklen Raum gewesen.

Schwach öffnete er seine Augen, kniff sie jedoch gleich wieder zu. Es war hell. Warum war es hell? War er etwa nicht mehr an diesem Ort..? Aber wie ist er von dort weg gekommen? Wie hatte er das geschafft?

"Er scheint aufzuwachen.", hörte er eine leise Stimme, welche sich für ihn weit entfernt anhörte. Kurz darauf spürte er, wie jemand an seine Stirn fasste, man etwas an seinem Arm machte. Wurde sein Blutdruck gemessen? Ein weiteres mal versuchte er seine Augen zu öffnen. Noch immer blendete ihn das Licht, doch nach dem er ein paar mal geblinzelt hatte, besserte es sich. Um ihn rum war viel weiß. Etwa ein Krankenzimmer? Leicht schielte er zur Seite und konnte einen Mann in ebenso weißer Kleidung erkennen, welcher ihn zu mustern schien. Arzt oder Wissenschaftler? Freund oder Feind?

"Verständigen Sie bitte die Polizei, Schwester Minami.", sprach der Mann. "Natürlich."

Arzt. Er war also im Krankenhaus.

"Nicht erschrecken, ich werde dir helfen dich aufzusetzen, damit du was trinken kannst.", hörte er den Arzt nun sagen. Ein knappes Nicken war seine Antwort darauf und er spürte, wie sein Oberkörper angehoben wurde, sowie das Bett verstellt.
Kurz darauf lehnte er sitzend im Bett und trink mit Hilfe einer Schwester Wasser. Erst hatte er selbst versuchen wollen, das Glas anzuheben, doch seine Hand zitterte zu stark.

Nebenbei hörte er, wie die Tür zu seinem Zimmer geöffnet wurde und zwei Personen eintraten. Sofort richtete sich sein Blick zu jenen und er erkannte Komissar Megure und Inspektor Sato. Ein schwaches Lächeln richtete sich auf seine Lippen. Er war in Sicherheit. Fürs erste. Diese beiden vertrauten Gesichter lösten nahezu eine Welle des Glücksgefühls in ihm aus.

"Kannst du uns ein paar Fragen beantworten?", fragte Sato ihn sanft und setzte sich an das Bett, während Megure stehen blieb und ihn betrübt musterte. Bis auf dem Arzt war sonst keiner mehr im Zimmer.

Er nickte.

"Wenn es in Ordnung ist, würde ich ebenfalls ein paar Fragen stellen.", kam es vom Arzt. Wieder nickte er.

Sato fing an. "Kannst du uns deinen Namen nennen?"
"Mein Name?", seine Stimme war ein fast lautloses flüstern, zu mehr fehlte ihm die Kraft, "Mein Name ist... Conan Edogawa.."

Verwunderte Gesichter sahen ihm entgegen, welche er fragend erwiderte.

"Aber Shinichi...", hörte er nun Megure. Sein fragender Ausdruck wurde größer. Hatte er ihn gerade Shinichi genannt? Shinichi?
Seine Augen weiteten sich und er sprang auf. Ohne zu wissen, wo er die Kraft her nahm, schaffte er es zu einem Waschbecken, welches sich in diesem Raum aufhielt und über welchen ein Spiegel hing. Als er in diesen hineinsah, blickte ihm ein junger Mann erschrocken entgegen. Ungläubig tastete er sein Gesicht ab, ehe er an sich selbst hinab sah.

"Ich bin wieder ich...", hauchte er, ehe ihn die Kräfte schon wieder verließen. Komissar Megure reagierte sofort und fing den Jungen auf. Er brachte ihn zurück in das Bett, wo der Schwarzhaarige sich eine Hand über das Gesicht legte und ein paar Tränen über seine Wangen huschten.
"Endlich..."

"Shinichi, heißt das... du warst die ganze Zeit Conan...?", fragte Sato verwirrt und erschrocken zu gleich, woraufhin der Oberschüler nickte. "Takiyama-Sensei, ich würde Sie bitten den Raum nun zu verlassen. Wir wissen, sie unterstehen der Schweigepflicht, aber wir müssen in Ruhe mit Shinichi reden.", ertönte Megures Stimme ernst. Doktor Takiyama zögerte erst, ehe er sich seufzend erhob und etwas murmelte von wegen, dass er doch gerne mehr erfahren hätte.

Als er den Raum verlassen hatte, richteten sich die ernsten Blicke von Sato und Megure auf den jungen Detektiv. "Erzähl uns, was passiert ist." Kudo zögerte, bevor er ihnen von dem Tag mit Ran im Tropicalland erzählte und erwähnte, dass Megure sich doch sicher an die beiden Männer in Schwarz erinnerte, welche mit ihm zusammen in der Achterbahn saßen. Er berichtete von dem, was er beobachtet hatte und das Gin ihm das Gift verabreicht hatte.

"Da fällt mir ein..", warf Sato ein, "Vor einiger Zeit haben sich ein paar bekannte Polizisten über einen Jungen unterhalten, der sowas erzählt hatte..."

"Sie haben mir nicht geglaubt.", murmelte Shinichi. Seine Stimme war noch immer schwach und er war sich sicher, die beiden von der Kriminalpolizei hatten Schwierigkeiten ihm zu folgen. Doch es nutzte nichts, weiter zu lügen. Sie hatten seine Antwort mit bekommen, sie hatten gesehen, wie er reagiert hatte, als er sich im Spiegel sah.

Megure fasste sich nach einer Weile ans Kinn. "Aber wir haben dich doch zwischendurch gesehen. Auch in Anwesenheit von Conan." Shinichi nickte. "Ja... wir haben kurzweilige Gegenmittel gefunden... und ab und an hatte ich Hilfe von Kid."

Irritiert blinzelte Megure. "Das heißt, Kid weiß bescheid?" "Ich weiß nicht, wie er es heraus gefunden hat, aber ja... Kid weiß bescheid." "Und wer hat dir bei einem Gegenmittel geholfen?" Shinichi zögerte. "Tut mir leid... ich will sie nicht mit rein ziehen.."

Müde lehnte er sich zurück. Ihnen das alles zu erzählen war mehr als anstrengend gewesen.

"Danke, dass du uns das alles anvertraut hast.", sprach Sato. "Aber wir müssen noch wissen, was in den 2 Monaten passiert ist, in denen du weg warst." "2 Monate also..", murmelte er, ehe er sich versuchte zu erinnern.

Er war auf dem Heimweg gewesen, nach der Schule. Heute lief er alleine, als er plötzlich gepackt wurde. Schwach erinnerte er sich noch daran, wie er in einen Kofferraum geworfen wurde. Das nächste Bild, an das er sich erinnerte war ein dunkler Raum und Schmerzen. Schmerzen die von Tag zu Tag schlimmer wurden. Dann ein Fremder, ein Grinsen-

Plötzlich verkrampfte sich alles in ihm, er wurde blass, kniff die Augen zusammen und kauerte sich zusammen. Schmerzen durchfuhren seinen Körper, es fühlte sich an, als würden alle Wunden wieder aufreißen. Ein Schrei verließ seine Kehle. Zitternd und in einer schützenden Haltung saß er da, als Sato den Arzt wieder herein rief, welcher gleich mit zwei Schwestern den Raum betrat. Sie verabreichten Shinichi ein Mittel zur Beruhigung und versuchten seine Krämpfe zu lösen.

Megure und Sato wurden aus dem Raum geschickt.

"Sie sollten aufpassen, wenn Sie den Männern, von denen Shinichi erzählt hat, auf die Schliche kommen wollen.", ertönte auf dem Flur eine bekannte und zu gleich besorgte Stimme. Professor Agasa und Ai standen dort.

"Es sind eiskalte Killer. Sie haben kein Problem damit, eine ganze Polizeieinheit zu beseitigen, ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen." Ai sah zu ihnen auf. "Sie kennen keine Gnade."
Verwundert wurde das Mädchen angesehen, welche ihren Blick daraufhin abwandte. "Es scheint, als bräuchte Kudo noch Ruhe. Wir sollten einen anderen Tag wieder kommen."
Agasa lächelte schief. "Die beiden haben ein ähnliches Schicksal.", versuchte er zu erklären, während Ai seufzte und schweigend voran ging, um das Krankenhaus zu verlassen.

Hoffentlich hatte es keine allzu bösen Nachwirkungen, dass Kudo den beiden Polizisten davon erzählt hatte.
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