Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Dutch's Daughter

von Hera
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Arthur Morgan John Marston
31.01.2019
20.02.2019
14
11.977
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
31.01.2019 683
 
Chapter 1


Meeting


Dutch betrat den Saloon in Valentine. Er wollte sich mit seiner leiblichen Tochter Lorraine treffen. Sie hatte ihm vor kurzem einen sehr beunruhigenden Brief zukommen lassen.

[Lieber Vater,

ich hoffe der Brief erreicht dich…
Es ist wichtig, dass wir uns treffen, so schnell wie Möglich.
Einige Dinge sind passiert, die ich dir sagen muss und nicht schreiben kann.
Du verstehst schon warum… hoffe ich.
Kennst du den Saloon in Valentine? Ein Stück weg von der Kirche?
Jedenfalls warte ich dort auf dich.
Bitte triff mich dort, Dad. Es ist wirklich wichtig.

Deine

Lorraine]


Deswegen hatten die beiden dieses Treffen vereinbart. Im Saloon selber brauchte Dutch nicht lange um seine Tochter zu erkennen.

Lorraine war Brünett, trug immer enge schwarze Jeans mit schwarzen hohen Cowboystiefeln und goldenen Sporen. Gefolgt von einem schwarzen Waffengürtel mit zwei Holstern und goldener Gürtelschnalle in Form eines Adlers. Ein damenhaftes tief ausgeschnittenes Top zierte ihren Oberkörper und ließ Männern tiefe Einblicke gewähren, darüber trug Sie immer eine schwarze Lederjacke mit dem passenden schwarzen Hut auf dem die Feder eines Weißkopfseeadlers als Schmuck saß.

Lässig lehnte Sie an der Bar und unterhielt sich mit den Männern. Dutch lächelte stolz, gesellte sich zu ihr: „Hi, meine Kleine.“ Ihre eisblauen Augen musterten ihn sofort, Sie grinste: „Hey alter Mann.“ „Alter Mann? Ich muss doch sehr bitten.“ entgegnete er. Lorraine schenkte ihm einen Umarmung, führte ihn zu einem Tisch in der hintersten Ecke des Saloons: „Setz dich, Dad.“

„Was ist passiert? Dein Brief klang… besorgniserregend.“
„Geheimagenten haben mich aufgesucht. Dass ist passiert.“
„Geheimagenten? Pinkertons? Meinst du die?“
„Ich weiß den Namen nicht mehr, ein Spezial Agent Klatzkopf irgendwas und sein Handlanger, Feinschnösel sonst noch was.“ sprach Lorraine ruhig, kippte den Whiskey hinunter. Bestellte noch eine Runde, warf dem Barmann sogar Trinkgeld hin.

„Das sind Pinktertons! Wie haben die dich gefunden?“
„So viel ich weiß haben die mich mit Davy in Blackwater gesehen. Wir haben uns getroffen weil er mir noch Geld geschuldet hat vom letzten Pokerabend. Du weißt ja wie Davy ist, er spricht mich immer als Kleine Linde an. Vermutlich sind die mir gefolgt zu meinem Haus.“
„Davy ist tot.“ seufzte Dutch.
„Davy? Tot?“ fragte Lorraine ungläubig.
„Er hat unsere Flucht nicht überlebt… in Blackwater ist alles schief gegangen was nur schiefgehen konnte.“
„Scheiße!“
„Wir haben ihn begraben in Colter… egal… Gott hab ihn selig… wie gings weiter?“

Sie bestellte noch etwas zu trinken, nochmals Whiskey: „Die haben mich daheim aufgesucht, nachdem sie keine Informationen bekommen hatten, haben sie mein Haus niedergebrannt. Jason, meinen besten Freund haben sie auch auf dem Gewissen. Er wollte nur helfen… ich bin dann geflohen… hab den Brief geschrieben… na ja und jetzt, sind wir hier.“ Dutch stieß einen Seufzer aus, zündete sich eine Zigarette an: „Wenigstens hast du es geschafft.“ Lorraine starrte auf die Tischplatte: „Das Haus war noch nicht einmal bezahlt… und jetzt steh ich wieder ohne etwas da. Dabei hätte das echt etwas werden können, meine Geschäftsidee lief gut.“

„Was für eine Geschäftsidee?“ fragte er interessiert.
„Jason kann gut Fälschungen herstellen, egal ob Schmuck oder Bilder. Ich gab mich als Mittelsmann aus. Wir haben gut Geld gemacht… Na ja, haben… diese Dreckskerle… wenn ich diese Pinker-Pisser erwische dann dann dann!!!“

Lorraine schlug mit der Faust auf den Tisch.

„Beruhige dich, Hauptsache du lebst. Was hast du nun vor?“ fragte ihr Vater lächelnd
„Ich weiß nicht.“ antwortete Sie ehrlich.
„Willst du zu uns kommen?“ fragte Dutch, zog an der Zigarette.
„Nein, ich schlag mich schon allein durch.“
„Ach quatsch, komm mit. Arthur und John werden sich bestimmt freuen dich zu sehen.“ meinte Van der Linde grinsend.
„Ich weiß nicht so recht.“
„Wir könnten noch eine helfende Hand gebrauchen. Beim letzten mal habt ihr drei doch gut zusammengearbeitet.“
„Ja, wir konnten richtig viel Geld machen. Das stimmt aber es war Morgans Verdienst, nicht meiner oder Marstons. Er hatte die Idee mit den gezinkten Karten.“
„Ist doch scheißegal, komm mit mir, dort bekommst du einen Schlafplatz, etwas zu essen, kannst dich ausruhen, na wie klingt dass?“

Sie trank das letzte Glas Whiskey leer: „Fein, gehen wir. Reite voraus. Ich folge dir.“
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast