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Nächtliche Patrouille mit Folgen

OneshotAllgemein / P18 Slash
Enki Gokuu Samon Gokuu
28.01.2019
28.01.2019
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"Die exakte Lage dieses Ortes darf ich nicht enthüllen. Denn diese Information unterliegt der höchsten staatlichen Geheimhaltungsstufe. Strafanstalt Nanba. Ein ausbruchssicheres Gefängnis auf einer einsamen Insel im Meer. Auf dem neusten Stand der Technik, besetzt mit aus der ganzen Welt handverlesenen Wärter, ist es das größte Sicherheits-Netzwerk Japans, auf weltweit unübertroffenem Niveau. Selbst Alcatraz war im Vergleich dazu wie ein schweizer Käse, voller Schlupflöcher. Niemals wird die Öffentlichkeit ganz über diesen Ort unterrichtet werden. Denn das hier ist die Strafanstalt Nanba. Niemand ist jemals aus diesem Gefängnis ausgebrochen."

Es ist bereits spät am Abend, als Inori sich zum Feierabend verabschiedete. Der Chefwärter von Trakt 5 sah seinem faulen Vizen nur nach. Als die Tür ins Schloss fiel seufzte Samon auf. Er würde gleich noch patrouillieren, nachdem er seinen Schreibkram fertiggestellt hätte. Mehr oder weniger motiviert machte er sich an die mentale Folter.

Streckend lehnte er sich zurück. Die Schreibarbeit war endlich fertig. Einen kurzen Blick auf die Uhr werfend, musste der Affe schockiert feststellen, dass mehrere Stunden vergangen waren. Es war höchste Zeit für den nächtlichen Rundgang. Also erhob sich der junge Gokuu von seinem Schreibtischstuhl, ließ einmal die Knochen knacken und verließ dann sein Büro.

Samon überlegte wie er dieses Mal patrouillieren sollte. Zuerst oben anfangen und dann nach unten arbeiten oder umgekehrt? Nach kurzem überlegen entschied sich der grünäugige von oben nach unten zu patrouillieren. Dann könnte er auf dem Rückweg schon etwas abschalten. Ja, so würde er es machen.

Sich die Liste greifend fing er, motiviert danach ebenfalls Feierabend machen zu können, an. Eigentlich war das Inoris Aufgabe gewesen.... Aber seien wir mal ehrlich, Inori und Arbeit? Das passte einfach nicht zusammen, so sehr es sich der aktuelle Chefwärter auch wünschte.

Durch die Gänge laufend spähte er in jede Zelle, um die Anwesenheit zu kontrollieren. So spät wie er unterwegs war, schliefen die Insassen schon und er wollte niemanden wecken. Bis er an Zelle 8 seines Traktes ankam. Dort brannte noch schwach Licht. Leicht irritiert näherte er sich der bekannten Zelle. Vorsichtig blickte er hinein. Alle Insassen waren noch wach und schienen sich leise zu streiten. Wenigstens nahmen sie auf die anderen Rücksicht.

"Qi? Liang? Upa? Warum seid ihr noch wach?" fragte er selber leise nach. Andere zu wecken lag ihm ebenso fern, wie den Insassen vor ihm. Erschrocken drehten sie sich zu der Tür. "Samon?!" stießen sie überrascht aus, beließen es aber bei der leiseren Lautstärke. "Was ist denn los? Warum schlaft ihr nicht?" wiederholte sich der orange-grünhaarige.

"Qi war an meinem Kaktus!" anklagend zeigte Upa dem Wärter die Wüstenpflanze, der definitiv ein paar Stacheln fehlten. Der Affe wusste, wie wichtig Upa der Kaktus war. "Ich sagte doch, es war ein Versehen!" jammerte Qi. Auch wusste er, wie gerne der Apotheker ein wenig von der stacheligen Pflanze hätte. "Bitte beruhigt euch! Das können wir auch noch morgen früh klären!" versuchte Liang zu schlichten.

"Qi, was genau ist passiert?" hackte der viel zu gutmütige Wärter nach. "Ich musste auf Toilette, wollte aber das Licht nicht anmachen. Dann bin ich gegen den Schrank gestoßen und an Upas Pflanze gekommen, wobei ein paar Stacheln ab gegangen sind..." schmerzhaft verzog der alte Mann das Gesicht als er diesem den Arm zeigte. Dort waren tatsächlich mehrere Stacheln in der Haut. "Und davon sind Upa und Liang wach geworden?" fragte der junge Gokuu weiter. "Nein, ich bin durch den Streit wach geworden." antwortete Liang.

"Okay, ich verstehe... Upa, wie wäre es wenn ihr das morgen in einer Trainingseinheit klärt?" schlug Samon vor. Angesprochener überlegte nicht lange und stimmte zu. Qi wurde so blass wie Upa und fiel um. Die anderen Zelleninsassen legten sich auch bald wieder schlafen. Zufrieden eine Lösung gefunden zu haben ging der junge Wärter weiter.

In den restlichen Zellen war es genauso ruhig wie beim Rest und alle schliefen. Bei den Untergrund Zellen war es auch friedlich, weil alle im Reich der Träume waren. Hier und da begegnete er anderen pateouillierenden Wärtern, die er kurz grüßte. Diese salutierten kurz und versicherten, dass alles in Ordnung sei.

Die letzte Zelle die er überprüfen musste, war die von Enki Gokuu. Seinem älteren Bruder und ehemaligen Chefwärter von Trakt 5. Eingesperrt wurde er wegen Mord an einem Insassen. Sein Herz schmerzte jedesmal bei der Erinnerung daran. Seufzend sah er auf den Namen, das zittern in der Hand unterdrückend. "Was ist los, Samon?" fragte eine raue tiefe Stimme. Sie war ihm vertraut und doch klang sie anders. "Aniki?" fragte der kleine Bruder verwundert und blickte in die Zelle.

Er zuckte etwas zurück, als er Enki nicht nur wach, sondern auch am Gitter stehen sah. Allerdings fing sich der jüngere Bruder wieder und versuchte möglichst autoritär zu klingen: "Warum schläfst du nicht, Aniki?" Teils nervös, teils freudig wedelte sein Affenschwanz hin und her. Eigentlich vermied er es seinen Bruder von angesicht zu angesicht gegenüber zu stehen. Auf der einen Seite war die Sache, dass sie Brüder waren. Auf der anderen Seite stand der Mord.

Schnell hakte Enkis Nachfolger dessen Anwesenheit ab und wollte sich umdrehen und schnellen Schrittes gehen, als ihm eine entscheidende Tatsache einfiel. Der Größere dürfte mit seinen Fesseln eigentlich nicht in der Lage sein, bis zu den Gitterstäben zu kommen. Ein kurzer Blick bestätigte seine Vermutung: Sein großer Bruder hatte es irgendwie geschafft sich von den Fesseln zu befreien!

Enki, der dem Blick seines Bruders natürlich auffiel, lachte leise aber kehlig. Immerhin wollte er keine anderen Wärter anlocken, auch wenn diese sich normalerweise von seiner Zelle fernhielten. Hatten die meisten doch Angst vor ihm. Sein kleiner Bruder wich etwas zurück. Der Ältere sah an dessen Chi deutlich die Unsicherheit des anderen ab.

"Samon..." fing er an. "Bitte, komm etwas näher.... Ich möchte nur mit dir reden..." bat und versicherte der stärkere von beiden. "Woher soll ich wissen, dass du die Wahrheit sprichst? Wie soll ich dir vertrauen können?" hinterfragte der grünäugige. "Das tust du doch immer noch, nicht wahr? Warum nennst du mich sonst 'Aniki'?" konterte Enki. Mit dem Wissen, dass sein Bruder da gar nicht mal so falsch lag, trat Samon ergeben näher an das Gitter heran.

Im Schutz der Schatten verformten sich Enkis Lippen zu einem Grinsen. Sein kleiner Bruder war immer noch so naiv wie damals! Klar, insgeheim machte er sich sorgen deswegen, aber jetzt wollte er das zu seinem Vorteil nutzen.

Noch ehe der kleine Affe reagieren konnte, war eine große Hand hervor geschnellt und hatte den, vor Freude wedelnden, Affenschwanz gepackt. Schmerzhaft zischte der Besitzer auf und guckte aus großen Augen erst die Hand an seinem Schwanz und dann seinen Aniki an. Warum tat er das? Fragte Samon sich. Beide wussten wie empfindlich diese Region von ihm war.

"A-Aniki...?" eingeschüchtert aber vor allem verunsichert blickte Samon zu seinem großen Bruder auf. Als Antwort zog angesprochener einmal kräftig an seiner Beute. Abgesehen von einem Schmerzenslaut wurde der ältere Gokuu mit seinem kleinen Bruder belohnt, der in folge dessen mehr oder weniger in seine Arme gestolpert kam. Mit der noch freien Hand umschlang er den zierlichen Oberkörper und wechselte den Schwanz in die andere Hand. Jetzt hielt er Samon und sein Anhängsel mit einer Hand an den Gittern gefangen. Die andere inzwischen freie Hand war gerade dabei sich die Schlüssel zu angeln. Vor Schreck hatte er sogar die Liste fallen gelassen.

Das Grinsen im Gesicht war jetzt auch für den orange-grünhaarigen sichtbar. Langsam ergriff Samon die Angst. Er kam weder an sein Funkgerät, noch konnte er sich anderweitig zur Wehr setzen. "Aniki! Lass mich los!" protestierte er ängstlich. Er musste genau wer der stärkere von beiden war. Und das war defintiv nicht er! "Nur unter einer Bedingung!" raunte der größere beim herunterbeugen dem jüngeren ins Ohr. Genüßlich betrachtete er den Schauer der über den Rücken des anderen lief. "Entweder ich komme zu dir raus oder du zu mir rein!" forderte Enki.

Samon entglitten die Gesichtszüge, ehe er sich wieder fassen konnte. "Vergiss es! Ich, als Wärter, darf jemanden wie dir, einem Schwerverbrecher, keine solche Forderung erfüllen!" versuchte sich der Kleine aus dem festen Griff zu winden. Enki musste nur ein wenig seine Kraft erhöhen um seinen jüngeren Bruder die Luft rauszupressen und ihm fast sämtliche Knochen zu brechen.

Langsam lief Samon blau an. "An-... Ani-... ki..." verlor er beinahe das Bewusstsein. Rechtzeitig ließ der Gefangene los und der Wärter sank schweratmend auf die Knie zu Boden. Auch die andere Hand war verschwunden, mitsamt den Schlüsseln! Nur nebenbei bekam er mit, wie die Zellentür aufgeschlossen wurde. Erstmal mussten die schwarzen Punkte aus dem Sichtfeld vertrieben werden. Die Müdigkeit half da nicht unbedingt gerade.

Eine Präsens hinter sich spührend konnte Samon nichts anderes tun, als darauf zu hoffen Enkis Gnade ausgeliefert zu sein. Er bemerkte die Arme die sich um ihn schlangen nur am Rande. Überraschend sanft hob Enki ihn hoch und trug ihn in seine Zelle. Noch war es nicht soweit. Noch würde er nicht ausbrechen um sich Trakt 5 wieder anzueignen.

Als Samon wieder klar denken konnte, spührte er weiche Lippen auf den seinen. Seine Hände hinter dem Rücken konnte er nicht bewegen. Ein leichter und kühler Luftzug strich über seinen nackten Oberkörper. Moment! Nackt? Seit wann war er bitte Oberkörperfrei? Warme Hände strichen über die zierliche Brust und erregten den Körper unter ihm.

Enki zwickte ihm kurz in eine Brustwarze um in seinen Mund eindringen zu können. Dabei gab der geknechteten einen eindeutigen Ton von sich. Eine warme glitschige Zunge suchte sich den Weg in die gegnerische Mundhöhle und stupste die heimische Zunge zum mitmachen an.

Samon keuchte immer wieder auf. Wie lange hatte er sich nach den verbotenen Berührugen seines Bruders gesehnt? Eigentlich war es falsch, was sie hier taten. Das wusste auch Samon. Aber er wusste auch, dass die Gefühle seines Bruders und die seinen weit über die Geschwisterlichen hinaus gingen. Und dieses verbotene Spiel mit dem Feuer gab ihm gleich noch einen Anreiz es immer wieder zu wiederholen.

Eine leise Stimme flüsterte ihm immer wieder zu, dass es okay sei nachzugeben. Keiner würde sie erwischen können. Schlief der Rest doch schon seit Stunden. Außerdem brauchte es auch niemand erfahren. Er würde dieses einmalige und zugleich auch bestimmt letzte Mal mehr genießen denn je und es gleich danach für immer in sein Herz verbannen.

Also gab er sich seinem großen Bruder hin und erwiderte die verbotene Leidenschaft. Gerne hätte er auch die Initiative ergriffen, aber leider waren seine Hände immer noch gefesselt. Da fiel ihm wieder sein Extra Körperteil ein. Kurz bewegte er es um dessen Bewegungsfreiheit einzuschätzen. Es ließ sich Einwandfrei bewegen. Passt. Er wickelte dieses um die große muskulöse Brust Enkis.

Zwischendurch bäumte sich der Uke auch auf. Allerdings nicht um zu fliehen, nein, sondern vor Lust. "Aniki!" stöhnte er, nachdem eben dieser den Mund wieder freigab. Jetzt bahnten sich diese sündigen Lippen den Weg zu tieferen Gefilden der Lust. Die Erregung war beiden deutlich anzusehen. Kurz befeuchtete der Große seine Finger um das Vordehnen etwas angenehmer zu gestalten.

Beim ersten Finger zuckte Samon noch erschrocken zusammen. Es dauerte eine kurze Weile bis er sich wieder an das Gefühl gewöhnt hatte. Dann folgte auch schon der zweite, der wesentlich besser aufgenommen wurde. Diese begann Enki erstmal zu bewegen. Ein dritter würde erst später folgen. Der kleine Affe stöhnte und keuchte, gab sich ganz der Lust hin.

"Jetzt mach endlich! Aniki!" jammerte der erregte Wärter ungeduldig. Selber sehr an der Grenze zwang sich der ältere zur Kontrolle. Samon wusste allerdings schon immer wie er seinen Willen bekam. Er nutzte seine Beine um den Insassen näher ranzuziehen.

Die Finger trafen den speziellen Punkt in dem kleineren der ihn Sterne sehen ließ. Der wimmernde und lustvolle Aufschrei des Kleineren ließ den Großen alle Rücksicht vergessen. Begierig krallte er beide Pranken in die zierliche Hüfte, nachdem er ihm die Finger wieder entzogen hatte, und setzte sein Gemächt an den pulsierenden Anus an. Und mit einem Ruck verschwand er komplett im inneren seines kleinen Ukes.

Lange hielt sich Enki nicht auf und stieß gleich mit einer bemerkenswerten Kraft und Tempo zu. Sofort war der Lustpunkt die Zielscheibe des größeren. Immer wieder versenkte er sich bis zum Anschlag. Die beiden Brüder stöhnten immer mal den Namen ihres Partners, während des Aktes.

Bald würden sie an ihre Grenzen stoßen und von der erlösenden Klippe springen, das merkten beide. Also griff der große Bruder dem kleinen Bruder zwischen die Beine um ihn zusätzlich zu stimulieren. Samon warf den Kopf in den Nacken, dann von rechts nach links. Zum Schluss hielt er inne und bog den Rücken durch. Sein Samen ergoss sich auf seinen Bauch, aber auch Enkis Finger bekamen ein kleinwenig ab.

Diesem machte das aber nichts aus. Kurzerhand leckte er die weiße Flüssigkeit von seinen Fingern. Genau passend kam Enki durch die Enge vom Orgasmus des unteren auch zu seiner Erlösung. Tief schoss der Samen in den kleinen Affen rein. Schweratmend und noch vor Anstrengung keuchend beendeten sie den Liebesakt endgültig. Enki zog sich raus und richtete sie beide wieder. Samon war nämlich vor Erschöpfung eingeschlafen.

Als dieser wieder erwachte lag er auf dem Sofa in seinem Büro. Über ihn lag eine Decke und die Liste lag neben ihn. Zuerst war er etwas desorientiert wo er war und was passiert ist, aber sein Schmerzender Hintern erinnerten ihn mit Freuden an die vergangene Nacht. Hochrot stand er auf und richtete sein Büro wieder. Nebenbei versuchte er die Gedanken an die schöne Nacht zu verdrängen.

Nachdem das Büro wieder vorzeigefähig war, wagte er es einen Blick auf die Uhr zu werfen. Überrascht und etwas geschockt musste er feststellen, dass er bereits Frühstück verpasst hatte und fast zu spät zu den Trainingseinheiten der Insassen kam. Immerhin hatte er Upa was versprochen! Und Versprechen muss man halten.
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