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Glück ist nichts für die Ewigkeit

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Het
Arzu Ritter Dr. Lea Peters Jenne Derbeck
28.01.2019
02.03.2019
12
29.039
3
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15.02.2019 2.593
 
Als Lea am späten Nachmittag nach Hause kam, stieg ein Mann aus einem am Straßenrand geparkten Wagen und kam auf sie zu.
„Frau Dr. Derbeck?“
„Ja?“
„Mein Name ist Marc Lüders.“ Er gab ihr eine Visitenkarte. „Dürfte ich Sie einen Moment sprechen? Es wird nicht allzu lange dauern.“
Lea schaute auf die Visitenkarte. Sie konnte sich nicht vorstellen, was ein Anwalt von ihr wollte, aber sie nickte. „Kommen Sie bitte mit nach oben.“

Als es zwei Stunden später klingelte, schreckte Lea aus ihren Gedanken hoch und schaute zur Uhr. Seit der Anwalt gegangen war, hatte sie einfach nur vor sich hingestarrt, dabei wäre eigentlich noch einiges zu tun gewesen.
Mit müden Schritten ging Lea zur Tür und öffnete.
„Hallo Lea, ich …“ Erschrocken musterte Arzu die Ärztin, die einen total verstörten Eindruck machte. „Geht es Ihnen nicht gut?“
„Doch … nein.“ Lea zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht.“ Sie ging in den Küchenbereich und setzte sich an den Tisch, Arzu schloss die Wohnungstür und folgte ihr. „Im Moment ist in meinem Kopf eine totale Leere. Es war alles klar gewesen und ich hatte mich damit arrangiert. Aber jetzt … Das ändert alles. Wie soll ich damit umgehen?“
Arzu verstand zwar nicht, worum es ging, aber es beunruhigte sie, dass Lea offenbar total durcheinander war. „Möchten Sie mir erzählen, was passiert ist?“ Sie stellte ihre kleine Reisetasche an die Seite, zog ihre Jacke aus und goss beiden ein Glas Wasser ein, bevor sie sich zu Lea setzte.
„Als ich vorhin nach Hause kam, wartete ein Anwalt auf mich.“
„Ein Anwalt?“, wiederholte Arzu verblüfft. „Was wollte er?“
„Mir etwas über den Unfall erzählen.“ Lea schloss die Augen und holte tief Luft. „Hätte er es doch nur nicht getan.“
Arzu legte ihre Hand auf die von Lea. „Was hat er denn erzählt?“
Lea nahm noch einen Schluck Wasser, dann berichtete sie Arzu von dem Gespräch.

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Nach dem Essen, es gab Pizza und Pasta vom Bringdienst, hatten sie zusammengesessen. Mal schweigend, mal unterhaltend. Dann waren sie zeitig ins Bett gegangen, weil der nächste Tag doch ziemlich anstrengend werden würde. Außerdem hatte Arzu gearbeitet und war natürlich entsprechend müde. Lea war es auch, aber wie jeden Abend scheute sie sich davor, einzuschlafen. So legte sie sich ins Bett, las aber noch … bis ihr die Augen zufielen und sie, mit dem Buch in der Hand, einschlief.

Arzu erwachte abrupt. Anders als das erste Mal wusste sie sofort, wo sie war und auch, was sie geweckt hatte. Ohne lange zu zögern, sprang sie aus dem Bett, schnappte sich ihren Morgenmantel und eilte zum Schlafzimmer von Lea. Es war still, aber unter der Tür konnte sie einen Lichtschein erkennen, daher klopfte Arzu an die Tür und öffnete sie vorsichtig. Als sie Lea im Bett sitzen sah, trat sie ein.
„Hab ich Sie geweckt? Das tut mir leid“, meinte Lea leise und senkte den Blick, damit Arzu nicht sah, dass sie geweint hatte. Doch natürlich war das der Krankenschwester sofort aufgefallen.
Arzu winkte ab und fragte. „Hatten Sie wieder einen Albtraum?“ Lea nickte. „Der Gleiche wie das letzte Mal, als ich hier übernachtet hatte?“ Erneut nickte Lea. „Und vermutlich hatten Sie den bereits öfter?“
„Jede Nacht seit dem Tod von Jenne“, gab Lea zögernd zu.
Kein Wunder, dass sie so erschöpft war. „Und Sie haben noch mit niemandem darüber gesprochen?“
„Warum sollte ich?“
„Vielleicht würde es den Schrecken nehmen.“
Lea schaute Arzu skeptisch an. „Darüber sprechen löst nicht immer alles“, erklärte sie schließlich. „Schon gar keine Albträume.“
„Mag sein, aber es hat auch noch nie geschadet“, gab Arzu zurück und setzte sich auf die Bettkante.
Lea schüttelte mit einem kaum merklichen Lächeln den Kopf. „Sie geben wohl nie auf.“
„Nicht, wenn mir etwas wichtig ist. Oder jemand.“
So langsam begann Lea zu begreifen, dass sie offenbar zu diesen Menschen gehörte, die für Arzu wichtig waren. Warum auch immer. Und vielleicht tat es wirklich gut, einmal auszusprechen, was sie jede Nacht so realistisch erlebte.
Sie atmete durch. „Ich weiß nicht, wo ich bin. Irgendwo auf einer Straße. Es ist Tag, aber die Umgebung ist verschwommen. Jenne ruft meinen Namen. Ich drehe mich um, will ihm entgegenlaufen und sehe, dass er brennt. Lichterloh wie eine Fackel. Er streckt mir seine Hände entgegen und fleht mich an <Hilf mir, Lea! Warum tust du nichts?> Ich laufe los, will ihm helfen und strecke die Hand aus, aber es ist so heiß, dass ich zurückzucke. Ich weine und frage <Wie denn? Was soll ich tun?> Jenne schaut mich schweigend an, dann zerfällt er zu einem Haufen Asche und ich wache seinen Namen schreiend auf.“
Arzu schluckte. Wusste für einen Moment nicht, was sie sagen sollte. „Und das durchleben Sie wirklich jede Nacht?“
„Ja. Wenn ich danach wieder einschlafe, träume ich nichts, bin aber total unruhig.“ Lea lehnte sich zurück, schloss die Augen, einzelne Tränen liefen ihre Wange herunter. „Ich dachte, ich packe es, aber ich bin so müde, Arzu.“
Der Krankenschwester war klar, dass Lea das nicht nur auf den mangelnden Schlaf bezog. Sie stand kurz vor einem Zusammenbruch. Dass es ihr so schlecht ging, hätte Arzu nicht gedacht. Aber das war typisch Lea. Nur nichts anmerken lassen.
„Ich glaube, man kann den Verlust eines Kindes und den Verlust des Mannes, den man liebt, nicht wirklich miteinander vergleichen. Die Trauer ist unterschiedlich und so kann ich nur erahnen, wie es jetzt in Ihnen aussehen muss, Lea. Aber ich weiß, dass Sie nicht der Typ sind, der aufgibt. Das liegt einfach nicht in Ihrem Naturell. Vor allem nicht, weil es zwei Kinder gibt, die Sie brauchen und die Sie niemals allein lassen würden.“
„Nein, das würde ich nicht.“ Lea legte die Hand auf ihren Bauch. „Ich wünschte nur, Jenne wäre hier und könnte die Schwangerschaft diesmal miterleben. Die erste habe ich ihm ja vorenthalten. Wir haben so viele gemeinsame Zeit verloren, weil ich es nicht geschafft habe, mit meinen Gefühlen umzugehen und sie zuzulassen.“
„Haben Sie sich denn sofort in Jenne verliebt, so wie es umgekehrt der Fall war?“, wollte Arzu wissen. Einerseits, weil es sie wirklich interessierte, andererseits aber auch, um Lea abzulenken. „Da überlebt der Mann einen Blitzschlag im See und in der Klinik sieht er Sie und wird, zack, vom Blitz der Liebe getroffen.“
„An Ihrer poetischen Ader müssen Sie aber noch arbeiten“, gab Lea trocken zurück.
Arzu grinste. „Stimmt. Und?“
Lea seufzte. „Sie sind nicht nur hartnäckig, sondern auch noch neugierig. Ich beginne, Mitleid mit Philipp zu bekommen.“
„Der kommt gut damit klar“, entgegnete Arzu. „Könnte es sein, dass Sie versuchen vom Thema abzulenken? Das müssen Sie nicht. Sie können auch einfach sagen, ich soll meine Klappe halten, weil es mich nichts angeht.“
Lea nickte. „Könnte ich, doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass würde Sie nicht aufhalten. Und letztlich ist es auch kein Staatsgeheimnis. Die Antwort ist … ich habe keine Ahnung. Vielleicht ein wenig. Seine unkonventionelle, lockere Art hat mich angezogen, verunsicherte mich aber gleichzeitig. Und ging mir deswegen auf die Nerven, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte. So war ich eigentlich froh, als er die Klinik verlassen hatte.“
„Und trotzdem ist aus Ihnen ein Paar geworden.“
Lea schaute zu Arzu und konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken. „Und Sie würden zu gerne wissen, wie uns das gelungen ist.“
„Ist das so offensichtlich?“
„Allerdings. In seinem Blog schrieb Jenne etwas von Kopfschmerzen. Ich dachte sofort an das Aneurysma und machte mir Sorgen. Er hatte mir, als er die Klinik verließ, erzählt das er für einen Monat in der Nähe von Senftenberg eine Scheune ausbauen würde. In seinem Blog stand auch wo genau. Ich hab mir ein Zugticket gekauft und bin dann vom Bahnhof mit dem Taxi zur Scheune gefahren.“
„Sie haben ziemlich was auf sich genommen für jemanden, der Sie eigentlich nicht interessierte“, meinte Arzu. „Da waren Sie doch sicherlich über zwei Stunden unterwegs.“
„Nun ja“, meinte Lea achselzuckend. „Ich hätte es mir nicht verziehen, wenn ihm etwas passiert wäre und ich nichts unternommen hätte. Nach der Diagnose war ja eine Operation für ihn nicht infrage gekommen und er hatte die Klinik auf eigenen Wunsch verlassen. Der ganze Aufwand war allerdings umsonst, weil die Kopfschmerzen frei erfunden waren, um meine Aufmerksamkeit zu erlangen.“
„Raffiniert war er ja“, meinte Arzu anerkennend.
„Ich war wütend, da ich direkt von einer anstrengenden Nachtschicht zu ihm gefahren war und das alles wegen nichts.“
„Na ja, nichts war es ja nicht“, meinte Arzu mit einem Lächeln. „Er hatte ein Ziel … und zwar Sie zu erobern.“
„Da hatte er in dem Moment sehr schlechte Karten“, erwiderte Lea. „Natürlich wollte ich so schnell wie möglich wieder weg, was leider nicht möglich war. Kurz gesagt – kein Handynetz, keine Möglichkeit ein Taxi zu rufen. Stur, wie ich war, hab ich es dennoch versucht und bin zu Fuß losmarschiert. Weit bin ich nicht gekommen und im Nachhinein bin ich mir nicht einmal mehr sicher, ob ich tatsächlich weg wollte. Jedenfalls ergab ich mich schließlich in mein Schicksal und bin sogar mit ihm schwimmen gewesen. Danach lagen wir am See und haben geredet, bis ein Gewitter kam. Klatschnass kamen wir in der Scheune an, Jenne machte uns etwas zu essen … und der Rest wurde irgendwie zum Selbstläufer.“
„Bis Sie sich von ihm trennten.“
Lea nickte traurig. „Einer meiner vielen Fehler.“
„Den Sie später jedoch korrigiert haben.“
„Aber dazwischen liegen Monate verschwendeter Zeit, die wir zusammen hätten verbringen können.“
„Das stimmt“, gab Arzu ihr Recht. „Nur dieses <Was wäre wenn gewesen>-Denken nützt Ihnen nichts. Erinnern Sie sich an die gemeinsamen Momente, nicht an die, die hätten gewesen sein können.“ Sie stand auf. „Kann ich noch etwas für Sie tun? Möchten Sie eine Schlaftablette?“
„Nein, danke. Ich habe das Gefühl, jetzt besser schlafen zu können. Es hat wirklich gut getan, über den Traum zu sprechen.“
Arzu nickte zufrieden. „Dann sehen wir uns nachher.“
Lea schaute ihr nach und eine leise Stimme flüsterte ihr eindringlich zu, sie so nicht gehen zu lassen.
„Arzu?“
Die Krankenschwester drehte sich um. „Ja?“
„Ich bin sehr froh, dass du meine Freundin bist.“ Es war nicht so leicht für Lea, es auszusprechen, fühlte sich aber gut und richtig an.
Arzu lächelte. „Das ich bin ich auch, Lea.“
Sie verließ das Zimmer, Lea legte sich zurück und war kurz danach eingeschlafen. Arzu brauchte ein wenig länger, da ihr nach dieser Unterhaltung doch einiges durch den Kopf ging, aber dann fiel sie ebenfalls in einen ruhigen Schlaf, der für den Rest der Nacht auch nicht mehr gestört wurde.

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Als der Wecker am frühen Morgen seinen Dienst verrichtete, fühlte Lea sich irgendwie anders. Müde, weil der Schlaf wieder einmal viel zu kurz gekommen war, aber wesentlich entspannter. Es war, als seien die Gespenster der Nacht verschwunden. Außerdem verhielt sich Baby D. ruhig, wofür Lea sehr dankbar war.
„Heute haben wir einen schweren Tag vor uns, Baby D.“, meinte Lea und stand auf. „Aber danach wird es besser. Das fühle ich.“
Lea ging ins Bad, zog sich nach dem Duschen aber noch nicht für die Beerdigung an, sondern wählte Shirt und Jogginghose.

„Guten Morgen, Lea. Haben Sie noch etwas schlafen können?“, wurde sie von Arzu begrüßt, als sie in den Küchenbereich kam. Sie war auch noch nicht lange auf, hatte aber bereits das Frühstück vorbereitet. In so etwas entwickelte man bei drei Kindern eine gewisse Routine und Schnelligkeit.
Lea schaut sie erstaunt an. „Wir waren doch letzte Nacht beim Duzen angekommen oder habe ich das auch geträumt?“
Arzu schüttelte den Kopf. „Nein, aber ich dachte …“
„Dass ich heute Morgen wieder bei klarem Verstand bin und zurück zum distanzierten Verhältnis gehen werde?“
„So ungefähr“, gab Arzu zu.
„Das wird nicht passieren, Arzu. Ich weiß nicht, warum du als Freundin ausgerechnet mich auserkoren hast, echte Gründe habe ich dir dafür nun wirklich nicht geliefert, aber ich bin sehr glücklich darüber.“ Lea schenkte ihrem Gegenüber ein ehrliches Lächeln, was von Arzu sofort erwidert wurde.
„Das bin ich auch.“ Arzu goss beiden eine Tasse Kaffee ein. Koffeinfrei natürlich. „Wie geht es dir?“
Lea wusste sofort, worauf diese Frage zielte. „Ich habe Angst und bin froh, wenn es vorbei ist. Das wird das Schwerste, was ich je tun musste.“ Sie trank einen Schluck. „Und ich mache mir Sorgen um Elli und Hilger. Für die beiden muss es noch schwerer sein.“
„Es ist für euch alle drei schwer. Ich glaube nicht, dass es da große Unterschiede gibt. Philipp und ich werden euch unterstützen.“
„Das tut ihr doch schon, seit Jenne …“ Lea sprach es nicht aus. „Keine Ahnung, was ich ohne eure Hilfe getan hätte.
Danke Arzu.“
„Dafür sind Freunde da.“ Sie legte Lea ein Brötchen auf den Teller. „Und nun essen wir.“
„Sehr wohl, Oberschwester.“
Nach dem Frühstück machten sich die beiden Frauen fertig und fuhren los. Es lag immerhin eine gut dreistündige Fahrt vor ihnen. Sie fuhren mit Leas Wagen, aber Arzu saß am Steuer.

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Je näher sie dem Hof von Jennes Großeltern kamen, je nervöser wurde Lea. Sie wollten die beiden abholen und dann zum Friedhof fahren. Dort würden sie Philipp treffen.
„Du wirst es schaffen, Lea“, machte Arzu ihrer Freundin Mut. „Du bist so eine starke Frau.“
„So fühle ich mich aber im Moment überhaupt nicht“, gab Lea zurück. „Eher schwach und hilflos.“
„Was völlig normal ist.“ Arzu fuhr auf den Hof, ließ den Wagen ausrollen und sah zu Lea, die wie erstarrt wirkte. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie Hilger auf sie zukommen. Sie stupste ihre Freundin an.„Lea?“
„Ich brauche noch einen Moment. Bitte.“
„Sicher.“ Arzu stieg aus und ging auf Hilger zu. „Guten Tag, Herr Derbeck. Ich weiß nicht, ob Sie sich an mich erinnern. Ich bin Arzu Ritter.“
Hilger nickte. „Aus dem Krankenhaus. Und ich weiß, dass sie die Freundin von Lea sind, Schwester Arzu. Es ist gut, dass sie nicht alleine herfahren musste. Danke, dass Sie gekommen sind.“
„Arzu reicht, Herr Derbeck und dafür müssen Sie mir nun wirklich nicht danken. Mein Mann ist ebenfalls gekommen, aber direkt zum Friedhof gefahren, weil ich letzte Nacht bei Lea verbracht habe.“
Hilger schaute zu Lea, die ihre Augen geschlossen hatte und mehrmals tief durchatmete, und nickte. „Lea sieht sehr schlecht aus. Bestimmt schläft sie zu wenig. Dreimal war sie hier seit Jennes Tod und jedes Mal hatte sie in der Nacht Albträume. Ich habe sie gehört, aber wenn ich sie am nächsten Morgen darauf ansprach, tat sie so, als wäre es nichts weiter gewesen.“
„Das ist typisch Lea“, seufzte Arzu. „Sie hatte diese Träume jede Nacht, auch in der Letzten“, erzählte ihm Arzu. „Aber diesmal konnte ich sie dazu bringen, mir davon zu erzählen. Ich denke, sie werden jetzt aufhören.“
„Hoffentlich. Wir haben uns wirklich Sorgen um Lea gemacht.“
„Das habe ich auch, Herr Derbeck.“
Hilger schaute erneut zu Lea, die sich mittlerweile wieder im Griff hatte und nun ausstieg.
Sie lächelte Hilger liebevoll an und umarmte ihn. „Entschuldige bitte, Hilger …“
„Keine Entschuldigung, Lea“, unterbrach Hilger sie bestimmt. „Ich weiß doch, was du jetzt durchmachst.“ Er nahm Leas Hand. „Lasst uns noch einen Moment reingehen. Nach der Fahrt könnt ihr sicher einen Kaffee oder Tee vertragen.“
Lea lächelte leicht. „Eine Toilette wäre mir momentan lieber.“
„Auch das bekommen wir hin“, meinte Hilger augenzwinkernd.

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Für nicht Iaf Seher:
Das Aneurysma hat es gegeben, Jenne hat auch diese falschen Blogeinträge getätigt. Er hatte gehofft, Lea würde ihm eine Mail schreiben - das sie direkt vorbeikam, war natürlich noch besser. :-=
Das Bad im See, die Gespräche und die Scheune gab es ebenfalls.

Den Anwalt, den Albtraum und die Gespräche mit Arzu gab es nicht, auch nicht die Szene auf dem Hof. Von der Beerdigung hat man in der Serie nichts mitbekommen. Bei mir schon - im nächsten Kapitel.

Habt ein schönes Wochenende!
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