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Glück ist nichts für die Ewigkeit

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Het
Arzu Ritter Dr. Lea Peters Jenne Derbeck
28.01.2019
02.03.2019
12
29.039
3
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27.02.2019 2.419
 
Roland atmete noch einmal tief durch, dann stieg er aus.
Wenig später stand er vor der Haustür und klingelte. Es dauerte nicht lange und ihm wurde geöffnet.
„Dr. Heilmann“, sagte Philipp erstaunt. „Brauchen Sie mich in der Klinik? Hab ich das Handy überhört?“
„Nein, nichts dergleichen“, erwiderte Roland. „Dürfte ich reinkommen? Es gibt etwas, dass ich Ihnen und Ihrer Frau sagen muss.“´
„Sicher.“ Philipp trat beiseite. „Möchten Sie ablegen?“
„Nein danke.“
„Dann kommen Sie bitte weiter. Hier entlang.“ Philipp ging vor. „Arzu. Dr. Heilmann ist gekommen.“
„Oh, nanu. Hallo Dr. Heilmann.“
„Oberschwester.“ Roland atmete durch. „Es gibt etwas, dass ich Ihnen beiden sagen muss und es fällt mir verdammt schwer.“
Besorgt sahen sich Arzu und Philipp an. Gott sei Dank war Tina noch da und spielte mit den Kindern oben in ihren Zimmern.
„Worum geht es?, wollte Arzu wissen.
„Vorhin waren zwei Polizeibeamte bei mir“, begann Roland. „Es ging um einen Unfall.“
„Unfall?“, fragte Philipp nach.
Roland nickte. „Es betrifft … Dr. Derbeck. Ein Geisterfahrer ist in ihren Wagen gerast. Sie hatte offenbar überhaupt keine Chance, obwohl sie noch versuchte auszuweichen.“
Arzu schluckte. „Was ist mit Lea und Jenna? Sind sie im Krankenhaus?“
Roland schüttelte langsam den Kopf. „Sie starben beide noch an der Unfallstelle.“
„Nein!“, schrie Arzu entsetzt und Philipp lief sofort zu ihr, um sie in den Arm zu nehmen. „Sie wollte doch heute nach Hause kommen“, wimmerte Arzu. „Und mit uns essen.“
„Es passierte wohl auf dem Heimweg“, erklärte Roland leise. „Nur wenige Kilometer von Leipzig entfernt.“
„Warum wurden Sie benachrichtigt?“, wollte Philipp wissen.
„Bei den Papieren von Dr. Derbeck war eine Notiz gefunden worden, dass man mich im Notfall verständigen sollte. Außerdem der Hinweis, dass im Handschuhfach ein Umschlag liegen würde, der an mich adressiert sei. Den fand man tatsächlich. Es soll auch noch eine Kopie in ihrer Wohnung und in ihrem Spind in der Klinik liegen.“ Roland holte den Umschlag aus seiner Manteltasche. „Dies ist für Sie, Oberschwester. Er war in meinem Umschlag.“
Arzu nahm ihn mit zittrigen Händen entgegen. „Für meine beste Freundin Arzu“, las sie leise vor. Es war die, für eine Ärztin, erstaunlich schöne und leserliche Schrift von Lea. „Nehmen Sie es bitte nicht persönlich, Dr. Heilmann, aber warum hat Lea verfügt, dass man Sie benachrichtigt?“
„Ehrlich gesagt hatte ich mich das auch gefragt“, gab Roland zu. „Die Antwort las ich in dem Brief, den Dr. Derbeck mir geschrieben hatte. Sie wollte nicht, dass Sie beide durch die Polizei davon erfahren, sollte ihr etwas passieren. Daher bat sie mich, dies zu tun.“ Gleichzeitig hatte sich Lea dafür entschuldigt, dass sie ihm dies zumuten würde. Das erzählte Roland aber nicht.
„Hat der Brief ein Datum?“, wollte Arzu wissen.
„Das genaue Datum weiß ich nicht, aber es war vor zwei Monaten.“
„Damals hatte Lea doch diese Patientin, die durch einen Unfall schwer verletzt wurde. Lea tat alles, konnte sie aber nicht retten. Sie war alleinerziehend, hatte eine kleine Tochter“, erinnerte sich Philipp.
„Stimmt“, nickte Arzu. „Lea war damals völlig fertig.“
Auch Roland konnte sich erinnern. „Sie hat nicht viele Patienten verloren und wenn, dann fühlte sie sich als Versagerin.“
„Was sie nun wirklich nicht war.“
„Nein, das war sie absolut nicht“, bestätigte Roland. „Es tut mir wirklich unendlich leid. Ich weiß, dass Sie sehr eng befreundet waren. Vor allem Sie, Arzu. Ich möchte, dass Sie beide sich für den Rest der Woche freinehmen.“
„Das ist sehr nett von Ihnen, Dr. Heilmann“, meinte Philipp dankbar. „Aber wir haben beide keinen Urlaub mehr. Die letzten Tage sind für den Weihnachtsurlaub verplant.“
„Dann schreiben ich Sie krank“, erklärte Roland und klang nicht, als würde er einen Widerspruch dulden. „Sie brauchen jetzt Zeit, um zu trauern. Und ich denke, Sie wollen es den Großeltern von Jenne selbst erzählen.“ Es kam Roland so vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass er Lea geraten hatte, sich die Zeit zum Trauern zu nehmen, die sie benötigte und jetzt riet er fast das gleiche Arzu und Philipp.
„Ja, natürlich. Wir müssen sie anrufen, obwohl ich es ihnen lieber persönlich sagen würde. Aber sie werden auf den Anruf von Lea warten. Sie hat sich nämlich immer bei ihnen gemeldet, um mitzuteilen, dass sie gut daheim angekommen ist. Ich weiß nicht, wie die beiden das verkraften werden. Sie haben Lea so geliebt. Von Jenna ganz zu schweigen.“ Arzu schüttelte traurig den Kopf. „Und was soll aus Tim werden?“
„So wie ich Dr. Derbeck kenne, wird sie das geregelt haben“, meinte Roland. „Wie gesagt … nehmen Sie sich die Zeit, die sie brauchen. Sie haben eine Freundin verloren. Auch ich muss damit erst fertig werden und das wird nicht leicht, das gebe ich offen zu. Dr. Derbeck war eine Kollegin, die ich unglaublich bewundert und gern gehabt habe.“ Rolands Stimme war deutlich anzuhören, wie sehr ihn der Tod von Lea traf.
„Ich weiß, dass das auf Gegenseitigkeit beruhte“, versicherte ihm Arzu.
„Das freut mich“, meinte Roland ehrlich. „Ich werde Sie jetzt alleine lassen, aber wenn ich etwas für Sie oder Tim tun kann, lassen Sie es mich bitte wissen.“
„Ich begleite Sie hinaus.“ Philipp ging wieder voran, an der Haustür reichte er seinem Chef die Hand. „Danke Dr. Heilmann.“
„Dafür nicht.“
Philipp wartete, bis Roland davongefahren war, dann ging er zu Arzu zurück. Der Brief lag auf dem Tisch.
„Ich kann ihn nicht lesen“, flüsterte sie mit tränenerstickter Stimme. Dann schaute sie hoch zu Philipp. „Warum musste das passieren. Lea war doch auf einem guten Weg. Und Jenna war noch so klein. Ich kann das nicht verstehen, Philipp.“
Er setzte sich neben seine Frau und nahm sie in den Arm. „Es ist auch nicht zu verstehen.“ Von oben war Gelächter zu hören, dann eine Frauenstimme. „Ich werde nach oben gehen und Tina nach Hause schicken.“
„Schick sie zu mir“, bat Arzu. „Sie muss es auch erfahren..“
„In Ordnung.“ Philipp gab Arzu einen Kuss, ging nach oben und wenig später kam Tina zu Arzu ins Zimmer. Natürlich sah sie sofort, dass diese geweint hatte.
„Philipp meinte, du wolltest mit mir sprechen?“
„Ich muss dir etwas erzählen .. es geht um Dr. Derbeck und Jenna“, begann Arzu und prompt stiegen ihr wieder die Tränen in die Augen. „Sie hatten einen Unfall. Ein Geisterfahrer hat ihren Wagen gerammt.“
Tina schluckte. „Sie sind tot?“ Eigentlich war diese Frage überflüssig, denn Arzus Reaktion war Antwort genug. Um jemanden, der verletzt im Krankenhaus lag, weinte man nicht. Nicht so jedenfalls.
„Ja.“
Tina ließ sich auf den nächsten Sessel fallen. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es ist einfach nur grausam.“ Ihr fiel der kleine Junge ein, der oben nichts ahnend mit seinen Freunden spielte und nun innerhalb eines Jahres erst seinen Vater und dann Mutter sowie Schwester verloren hatte. „Was wird denn jetzt aus Tim?“
„Ich weiß es nicht“, entgegnete Arzu und deutete auf den Brief. „Aber vielleicht steht dort Näheres drin.“
„Von wem ist er?“
„Von Lea. Er ist an mich gerichtet, aber ich habe Angst, ihn zu lesen. Das macht es so endgültig. Ich will damit warten, bis die Kinder im Bett sind.“
„Verständlich. Wer hat ihn dir gegeben?“
„Dr. Heilmann war hier. Die Polizei hat ihn über den Unfall informiert.“ Arzu berichtete Tina, wie es dazu gekommen war.
„Das war sehr umsichtig von Dr. Derbeck.“ Sie schaute Arzu an. „Ich mache dir einen Vorschlag. Du gehst nach oben und ich versorge, zusammen mit Philipp, die Kinder. Mache ihnen Abendessen und bringe sie noch ins Bett, bevor ich nach Hause fahre.“
„Das würdest du tun?“, vergewisserte sich Arzu überrascht. „Das wäre toll. Ich kann ihnen im Moment nicht unter die Augen treten. Aber wie erklärt ihr ihnen, dass ich nicht mitesse?“
„Na ja, wir sagen, dass du dich nicht fühlst, was schließlich nicht mal gelogen ist, und daher bereits hingelegt hast.“
Arzu nickte. „Gut. Danke Tina.“ Sie stand auf, zögerte kurz und nahm dann den Brief an sich, bevor sie nach oben ging.

~~~

Zur gleichen Zeit betrat Roland die Klinik wieder, zufällig waren Sarah, Martin und Kathrin gerade am Empfang.
„Na endlich, Roland. Wo warst du denn? Ist etwas mit den Kindern?“, wollte Sarah wissen.
„Nein. Aber es ist etwas wirklich Schlimmes passiert. Und ich musste jemanden darüber informieren.“
„Was ist passiert?“, wollte Kathrin wissen. „Du wirkst total fertig.“
„Das bin ich auch. Vor allem kann ich es einfach nicht begreifen. Das ist so sinnlos.“ Er deutete auf die Cafeteria. „Lasst uns einen Kaffee trinken. Vertragen könnte ich zwar eher einen Schnaps, aber der muss bis zum Feierabend warten. Dann gibt es aber auch einen Doppelten. Vielleicht auch zwei.“
Seine Freunde warfen sich besorgte Blicke zu, während sie ihm in die Cafeteria folgten.
Sie setzten sich, warteten bis Linda ihnen die Getränke gebracht hatte und dann seufzte Roland.
„Vorhin war die Polizei bei mir. Wegen eines Unfalls. Ein Geisterfahrer ist frontal in einen Wagen gerast. Er ist dabei ums Leben gekommen und leider auch die beiden Insassen des anderen Wagens. Eine Frau und ihre kleine Tochter.“
„Und du kanntest sie?“, wollte Martin wissen und ging bereits in Gedanken die Bekannten von Roland durch, die auch ihm bekannt waren.
„Wir alle kannten sie“, erwiderte Roland mit leiser, trauriger Stimme. „Es waren Dr. Derbeck und Jenna.“
Sekundenlang herrschte entsetztes Schweigen, diese Nachricht musste erst einmal verdauert werden.
„Ihr Mann … das ist doch ein Jahr her, oder?“, erkundigte sich Sarah.
Roland nickte. „Vorgestern, um genau zu sein. Daher hatte Dr. Derbeck frei. Sie war über das Wochenende bei den Großeltern ihres Mannes. Der Unfall passierte auf dem Heimweg.“ Nun erzählte er alles, was er wusste und auch, wohin er vorhin gefahren war.
„Arme Oberschwester“; meinte Kathrin mitfühlend.
„Sie und Dr. Derbeck waren Freundinnen, oder?“, fragte Martin nach und Roland nickte.
„Dr. Derbeck hat mir erst vor ein paar Tagen erzählt, wie sehr Oberschwester Arzu ihr nach dem Tod ihres Mannes geholfen hatte und wie daraus eine tiefe Freundschaft entstanden war.“ Roland schaute zu Sarah. „Da fällt mir ein, ich habe der Oberschwester und Dr. Brentano für die Woche krankgeschrieben, da sie keinen Urlaub mehr haben.“
Sarah nickte. „Ist in Ordnung. Ich bin sicher, in diesem Fall werden die Kollegen den Ausfall der beiden schon kompensieren.“
„Auf uns kannst du dich da verlassen“, meinte Roland und schaute in die Runde. Natürlich nickten Kathrin und Martin sofort. „Und auch im Pflegebereich wird es bestimmt keine Probleme geben.“
„Wie sollen es denn die anderen im Haus erfahren?“, wollte Kathrin wissen.
„Am besten die einzelnen Stationsleiter zusammenholen und alles Weitere dann ihnen zu überlassen“, erwiderte Roland. „Ich werde es gleich auf der Chirurgie erzählen, denn die Vertretung von Oberschwester Arzu muss ja den Schichtplan ändern.“
Sarah seufzte. „In Ordnung, dann kümmere ich mich um die Stationsleiter.“
Einen Moment verharrten die Freunde schweigend und in Gedenken an Lea und ihrer Tochter, dann verließen sie die Cafeteria, um wieder ihrer Arbeit nachzugehen. Ganz so, wie es im Sinne von Dr. Lea Derbeck gewesen wäre, nur richtig bei der Sache war niemand von ihnen.

Die Nachricht schlug natürlich wie die sprichwörtliche Bombe bei dem Klinikpersonal ein und es gab niemanden, der nicht ehrlich betroffen und erschüttert war.

~~~

Arzu hatte sich in das Schlafzimmer zurückgezogen, saß nun bereits eine gefühlte Ewigkeit auf dem Bett und starrte auf den Brief, der vor ihr auf der Decke lag. Sie konnte ihn anstarren, sie konnte ihn ignorieren. Verschwinden würde er nicht. Mit zittrigen Fingern nahm Arzu ihn schließlich hoch, atmete durch und öffnete ihn vorsichtig. Einen Bogen Papier, fein säuberlich per Hand beschrieben, holte sie hervor. Sie wischte sich die Tränen fort, bevor sie mit dem Lesen begann.


Liebe Arzu,

diese Zeilen wirst du erst zu lesen bekommen, wenn mir etwas passiert ist. Was, wann und wie auch immer. Ich hoffe, dieser Augenblick liegt noch in weiter Ferner, aber wir beide wissen, dass der Mensch darauf keinen Einfluss hat.

Ich habe mir viele Gedanken gemacht. Vermutlich zu viele. Du kennst mich ja. Gedanken über dich. Mich. Uns. Die Kinder. Das Leben. Den Tod. Mir rauchte ganz schön der Kopf, das kannst du mir glauben. Aber wenn man alleine mit zwei Kindern ist, muss man sich Gedanken darüber machen, wie es mit ihnen weitergehen soll, wenn einem Selbst etwas geschieht. Und wie schnell es dazukommen kann, erleben wir ja tagtäglich. Ich habe vorgesorgt, doch dazu später mehr.

Jetzt möchte ich diesen Brief nutzen, um mich bei dir zu bedanken. Du hast mir gezeigt, was es bedeutet, eine Freundin zu haben. Jemanden, der man vertrauen kann. Die einen auffängt, wenn man fällt und einem auch den Kopf wäscht, wenn es nötig ist. Mit der man Freude und Leid teilen kann.

Du bist so eine Freundin. Immer bist du für mich da und das begann bereits während meiner ersten Schwangerschaft, also lange vor Jennes Tod. Nur habe ich es damals noch nicht zu würdigen gewusst.

Eine Freundschaft besteht aus Geben und Nehmen. Mir ist klar, dass ich bisher mehr genommen als dir gegeben habe und das tut mir leid. Doch vielleicht bekomme ich ja noch die Chance, daran etwas zu ändern, bevor du diese Zeilen lesen wirst.

Vorerst möchte ich, dass du weißt, wie wichtig du für mich geworden bist und wie dankbar ich dir für diese tolle Freundschaft bin. Ohne dich, und das ist mein Ernst, hätte ich die Zeit nach Jennes Tod nicht verkraftet. Es hatte mir sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weggerissen, aber du warst da, um mich zu halten und mir wieder auf die Beine zu helfen. Ohne Wenn und Aber. Du hast gewusst, wann ich jemanden zum Reden brauchte, wann zum Schweigen. Und wann eine Schulter zum Anlehnen.

Danke Arzu. Für alles.

Deine Lea

PS: Dem Brief liegt die Visitenkarte meines Anwalts bei. Ruf ihn bitte an. Er wird dir und Philipp alles Weitere erklären.


Die letzten Zeilen hatte Arzu nur noch mit Mühe lesen können, weil ihr die Tränen nur so runterliefen.
„Ach Lea, du hast mir mehr gegeben, als du offenbar geahnt hast“, flüsterte sie. „Warum musste das jetzt nur passieren?“
Es dauerte etwas, bis Arzu sich soweit beruhigt hatte, dass sie sich die Visitenkarte anschauen konnte. Robert Urban, Rechtsanwalt und Notar stand dort. Arzu schaute auf die Uhr. Mittlerweile war es nach achtzehn Uhr, dennoch nahm sie ihr Handy und wählte die Nummer.
Bereits nach zweimaligem Klingeln meldete sich jemand und stellte sofort zu Herrn Urban durch. Arzu erklärte, weswegen sie anrief und spürte, wie betroffen er war. Auf seinen Vorschlag hin machten sie direkt einen Termin für den nächsten Vormittag aus.

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So, ich werde mich dann mal ganz schnell in das Loch zurückziehen, welches ich bereits zum Start der FF gebuddelt habe ...

Komme dann aber zum letzten Teil am Samstag wieder hervor.
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