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Fire Emblem Twisted Fates

von Noir776
GeschichteDrama / P12 / Gen
Kana OC (Own Character)
27.01.2019
27.01.2019
1
1.639
 
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27.01.2019 1.639
 
Kapitel 1: Erwachen

Kana wachte auf dem kalten Boden auf und musste erkennen, dass er die Gegend nicht kannte. Zuvor war er noch mit Shigure zusammen jetzt schienen sie getrennt. Es verging wenig Zeit als Soldaten ihn plötzlich Ansprachen. "du kommst nicht aus Terra, also sag uns wer du bist?"
"Hi ich bin Kana aus Nohr"
Die Soldaten flüsterten unter sich und beschlossen. Kana vorerst festzunehmen. Da sie sich aber denken könnten das friedlich jemanden für nichts tun zu verhaften schwierig sein würde da er das Gesetz nicht kenne wendete sie Gewalt an.
4 des 10 Mann Trupps rannten auf Kana zu, der individuell um einiges stärker war aber seine Drachenform nicht zeigen wollte. Also blieb nur noch Magie und sein dunkles Yato. Außerdem war er eine solche Situation nicht gewöhnt und wurde durch bloße Überzahl überwältigt. Gerade als er dachte, sie hätten ihn sah Kana ein Mädchen, dass ihm zuwinkte und ihm einen Fluchtweg zeigen wollte.
Er nutzte die Chance und drückte mit einem Fimbulwinter seine Angreifer von ihm weg und rannte dorthin wo das Mädchen war. Nur war dort außer einer Sackgasse nur eine Tür in die er gezogen wurde.
Sofort versteckte sich Kana irgendwo und kurz darauf klopfte es an der Tür. Das Mädchen öffnete die Tür und als die Soldaten verneinte sie ob sie denn Kana gesehen hätte.

Die Soldaten suchten nicht einmal weiter sondern bedankten sich und dachten sie hätten ihn vertreibt.

Nach einer kurzen Zeit kroch Kana aus seinem nicht so guten versteck heraus.
"Hi, Fremder ich bin Grima nett dich kennen zu lernen."
Sie war jünger als Kana und auch kleiner, aber sie wirkte in ihrer etwas emotionslos Art ihren schwarzen Haaren und violetten Augen tatsächlich älter als Shigure.
"Ich bin Kana aus Nohr"
"nie gehört. Erklärt aber wieso du angegriffen würdest."
"?"
"du musst verstehen, dass wir momentan viele Konflikte haben mit den Nachbarstaaten und es könnte jederzeit Krieg ausbrechen und das hier ist die Grenze zu Aqua."
Sie zeigte aus dem Fenster auf einen sichtbaren blauen Streifen der die Grenze Kennzeichnete und er war nicht weit weg von dem Haus.

„Sie haben wahrscheinlich vermutet, dass du ein Eindringling bist,der sich als Fremder ausgegeben hat.“, Grima sah aus dem Fenster heraus. „Ich glaube ich sollte dir etwas erzählen, über mich und das Königreich.“

Grima zeigte Kana, das er sich am Besten hinsetzen sollte. Nur wusste dieser nicht wo, da es keine Tische oder Sessel gab. Versteckt hat er sich in der Ecke. Nicht die beste Idee,aber es funktionierte halbwegs.

„Dies ist ein Land gesegnet von Naga, sie wird von allen Königreichen verehrt, aber dieser gemeinsame Glaube hatte Folgen. Eigentlich war die Idee, dass durch einen gemeinsamen Glauben alle vier Königreich vereint werden können. Diese wären Ignis, Ventus, Aqua und Terra. Wir sind wie schon gesagt in Terra. Es vertritt den Glauben an Naga am Meisten.
Die Konflikte entstanden, als sich ein neuer Kult aufbereitete. Den um ihren Bruder. Naga hatte einen „Bruder“, über die genauen Details möchte ich nicht eingehen,aber es wurde Blut eines heiligen Drachens verwendet um es zu erschaffen. Einen Drachen, der im Gegensatz zu Naga, nur Zerstörung wollte, aber er hatte einen freien Willen. Er machte das, wovon er fest der Überzeugung war das es das Richtige ist. Es begannen Leute diesen Drachen zu verehren, auch nachdem er niedergeschlagen wurde. Sein Körper wurde vernichtet, aber seine Seele lebte weiter.

Diese Personen setzten es sich zum Ziel ein „Gefäß“ zu schaffen, mit dem es möglich sei, die Seele zu transferieren. Die Leute die den Kult verfolgen nennt man Grimleal. Mit Gefäß meine ich übrigens einen Menschen. Die einzigen Könige , als sie bemerkten, dass sich dieser Kult gebildet hatte reagierten sofort,aber nichts kann komplett ausgelöscht werden und die Grimleal halten sich überall bedeckt.

Die Konflikte brachen aus, als in einem Treffen der vier Könige ein Attentat verübt wurde. Ein Grimleal zerbombte den Ort an dem sie sich trafen und jeder beschuldigte den anderen. So begann die Zweitracht zwischen den Königreichen und weitere Terrorangriffe der Grimleal machten es nur noch schlimmer. Sie wuchsen auch, denn all jene die sich gegen die Monarchie auflehnten wollten verbündeten sich mit den Grimleal. Bis jetzt suchen sie immer noch ein Gefäß für den Dämonendrachen.

Kommen wir zu mir. Ich bin ursprünglich eine Prinzessin gewesen. Bis zu meinem 16. Geburtstag hieß ich Robin. Als die älteste Schwester und da keine Prinzen bis jetzt geboren wurden, es wurde zwar ein Junge adoptiert, aber so lange ich lebte, hätte er keine Möglichkeit den Thron zu besteigen. Ich stand somit als die oberste Kandidatin für die Herrschaft des Landes, bis ich eines Tages zum Beten in die Kirche ging und Naga höchstpersönlich erschien. Niemand konnte glauben dass es passierte, aber Naga war zu uns Menschen herabgekommen und sprach mich an. Mein Vater sah so stolz aus, denn er erwartete, dass sie mir ihren Segen zusprechen würde, aber was sie tat, änderte mein Leben.

„Von diesem Moment an, soll dieses Mädchen nicht mehr Robin heißen sondern Grima. Keiner darf sie aber töten, denn sie genießt meinen Schutz.“, mit diesen kurzen Worten verschwand sie. Dies ist der Grund warum ich hier lebe. An der Grenze des Königreiches. Der Dämonendrache hieß nämlich Grima und jetzt trage ich seinen Namen. Naga selbst hatte mich von meinem Titel getrennt.. Man durfte mich nicht töten,aber ich wurde immenser Folter ausgesetzt. Sie vemuteten nämlich, dass dieser Ruf von Naga bedeutete, dass ich die Grimleal unterstützte. Es ging für ein ganzes Jahr lang. Folter und ich wurde öfter vergewaltigt, als ich zählen kann. Nagas Schutz aber verhinderte eine ungewollte Schwangerschaft, aber auch das deutete man gegen mich. Es wurde gesagt, dass ich so keine Kinder mit Grimas Segen zeugen kann.

Ich wurde von meinem Vater danach offiziell verbannt. Um zu zeigen, dass ich nicht mehr der Familie zugehörte, sondern nur noch eine Fremde war zeigte man mich am Schauplatz nackt vor das ganze Volk und jeder der wollte, durfte mich durchnehmen. Vater sorgte sich aber darum, dass die Grimleal mich in die Finger bekommen könnten, da es offiziell bekannt wurde, dass ich anscheinend von Grima gesegnet bin. Ich wurde also einer Gesichtsoperation unterzogen und auf die Straße ausgesetzt. Ich bekam nichts. Kein Essen kein Geld keine Kleidung außer einem langen billigen Umhang, den ich mir zusammenschnitt in das hier.“

Grima zeigte auf ihre Kleidung. Konnte man das so nennen? Es war grau und sie trug einen Teil des Umhangs als eine Art Bedeckung für ihren gesamten Oberkörper. Ärmel gab es nicht. Den zweiten Teil machte sie in einen provisorischen Rock, aber wirklich gut war es nicht.

„Es ist zwei Tage her seid meiner Verbannung. Lustig oder?“ Sie lächelte. Kana konnte nicht anders als die eine oder andere Träne zu vergießen. Alleine das Grima noch lachen konnte, war ein absolutes Wunder.
„Wie soll ich dich am Besten nennen, denn dein Name brachte dir viel Schaden ein?“, fragte Kana. Er konnte sicherlich nicht sie mit ihrem neuen Namen ansprechen.
„Entscheide du.“

„Wie wäre es mit Violet?“
„Hört sich gut an.“

Kana stand auf und streckte sich. „Zeit um die Runden zu kommen.“ Kana wollte dem Mädchen nun helfen und ging erst aus dem Haus, aber bevor er das getan hatte, teilte er Violet noch etwas mit. „Ich bin gleich wieder da und lass mich dir helfen.“ Er lächelte und ging hinaus. Kana realisierte, dass er mit seiner Rüstung ziemlich auffiel, also nahm er sie ab und ging in normaler Kleidung herum. Gut, dass er diese immer unter seiner Rüstung trug. Schon kurz danach fand er eine reisende Händlerin mit dem Namen Anna. „Könntest du mir das verkaufen?“

Überrascht nahm Anna die Rüstung entgegen. „Du weißt schon, dass diese Rüstung sehr wertvoll ist oder? Das wären 10 Gold und 50 Silber.“, sie drückte Kana das Geld in die Hand und dann gab Kana ihr sofort etwas Geld in die Hand. „Ich brauche etwas Kleidung für ein Mädchen, junge Frau, die ungefähr so groß ist. Genau Maße sind nicht so wichtig. Hauptsache sie kann etwas tragen.“ Kana merkte, dass er verzweifelt war.

„Ok.“ Anna etwas verwirrt nahm, das Geld im Austausch für etwas Kleidung. Sofort rannte Kana zurück zu dem Ort indem sich Violet befand und überreichte ihr das was er bekam. Es war nichts Besonderes. „Was ist mit deiner Rüstung passiert?“

„Verkauft.“ Kana legte das Geld auf den Boden. Violet überrascht und auch mit der Erkenntnis, dass es ihre Lebensgrundlage ist, rechnete sich aus, dass sie damit 3 Monate leben könnten.

„Das heißt, dass wir in diesen drei Monaten irgendwie ein Basis für unser Leben aufbauen müssen. Was ist eigentlich mit dieser Wohnung hier? Kostet das nichts?“, wunderte sich Kana.
„Tatsächlcih, durch die Einsetzung von Magie und der Brechung der Physik war es möglich unendlich Energie zu erschaffen, weswegen es nichts kostet und mit dieser Energie konnte auch Wasser gesäubert werden und diese Wohnung ist leer und keiner hat Interesse am Ende des Königreiches zu wohnen.“

Kana dachte drüber nach und entschied sich erstmal dem Mädchen im Leben zu helfen und da sie ehemals eine Prinzessin war, konnre er auch etwas über das Land herausfinden. Er ist ja irgendwie hier gelandet ohne zu wissen was genau los ist. Nun sah sich Kana die Wohnung genau an. Drei Zimmer. Ein Badezimmer mit einer Toilette, eine kleinen Küche und ein nicht so großes Wohnzimmer. Es fehlten Möbel, aber Kana musste nun auf Geld achten, denn auch er wie er gerade feststellte hatte keine Möglichkeit alleine zu überleben. Er ist ohne Geld hier angekommen. Das Geld von seiner Rüstung hätte niemals für ein Leben ausgereicht, denn er müsste,wenn er irgendwo untergekommen wäre, wahrscheinlich Miete zahlen.

Er drehte sich zu Violet. „Zeit irgendwo zu arbeiten. Irgendwie müssen wir ja Geld verdienen.“, sagte er mit einem Lächeln und zog sie aus der Wohnung heraus.
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