Der Reiter des Todes

GeschichteMystery / P12
Legolas Thranduil
26.01.2019
26.01.2019
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-Der Reiter des Todes-

In der Dunkelheit kommt er. Auf seinem schwarzen Pferd mit roten Augen reitet er durch die Nacht. Schwarzer Nebel ist sein Begleiter. Der Reiter der Todes. Aus der Hölle steigt er empor, um die Schuldigen zu bestrafen!

Legolas war am Abend noch auf den Straßen Londons. Er war mit seinen Freunden auf einer Party gewesen, doch war er bereits früher gegangen. Morgen musste er eine Arbeit über den 1. Weltkrieg schreiben wofür er noch lernen wollte. Leise summte er eine Melodie vor sich hin. Ein kühler Wind wehte, sodass sich Legolas seine schwarze Jacke noch enger um seinen Körper schlang. Er kam gerade an einer Kreuzung an, als er einen Schrei vernahm. Legolas wollte weiter gehen, doch seine Neugierde siegte. Schnell lief er zu dem Ort woher der Schrei gekommen war.
Legolas schaute vorsichtig um die Ecke eines Hauses und sah einen Mann am Boden liegen. Wimmernd vor Angst. Über ihm stand ein Mann der vollkommen in schwarz gekleidet war. Ein Schwert mit brennender Klinge hielt er in seiner rechten Hand.
„Du… bist schuldig!“, hörte Legolas die Stimme des Mannes in schwarz.
Es lief ihm kalt über den Rücken, als er die Kälte in der Stimme hörte. Bevor Legolas irgendetwas tun konnte, ließ der Mann das Schwert niedersausen. Die Klinge durchstach den Körper des wimmernden Mannes. Dieser löste sich in Rauch auf. Mit geweiteten Augen starrte Legolas auf die Stelle, wo der Mann gerade noch gelegen hatte.
Ein wiehern riss den Jungen aus seiner Starre. Wie gebannt starrte er auf das schwarze Pferd mit blutroten Augen. Der Mann tätschelte es am Hals, bevor er sich auf sein Rücken schwang. Legolas schluckte.
„Der Reiter des Todes…“, flüsterte er.
Blitzschnell schaute der Mann in die Richtung, wo Legolas stand. Er hatte ihn gehört! Legolas drehte sich um und rannte los. Hinter ihm hörte er die Hufen des Pferdes.
So schnell er konnte rannte Legolas über die leere Straße. Sein Brustkorb hob und senkte sich so schnell das es schmerzte. Er rannte in eine Gasse und versteckte sich hinter Mülltonnen. Legolas schloss seine Augen, hoffte, dass der Reiter an der Gasse vorbei ritt. Er hörte, wie das Pferd näher kam. Und stehen blieb. Legolas hielt die Luft an, wagte es nicht zu atmen. Stille. Nichts war zu hören. Doch dann spürte Legolas einen kalten Atem sein Gesicht streifen. Er war hier! Er war direkt vor ihm! Angst breitete sich in ihm aus.
„Du… bist unschuldig!“, hörte Legolas die dunkle Stimme des Reiters.
Er spürte einen Luftzug, daraufhin hörte er ein wiehern und dann Hufen auf der Straße aufschlagen. Der Reiter galoppierte davon. Legolas öffnete langsam wieder seine Augen und atmete hektisch ein und wieder aus. Angstschweiß hatte sich auf seiner Stirn gebildet. Er konnte in seinem Kopf die Worte des Reiters noch hören: Du… bist unschuldig!
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