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Am Ende der Reise 2.0 - 3 Jahre später

von Julirot
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
G. Callen Henrietta "Hetty" Lange Kensi Blye Marty Deeks Sam Hanna
25.01.2019
18.06.2019
19
23.673
12
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19.03.2019 945
 
Hetty’s Vorgarten - 07:23 Uhr


„Sam“, rief er und breitete die Arme aus. Der Angesprochene lachte und trat auf seinen ehemaligen Partner zu, schloss ihn in eine feste Umarmung und klopfte ihm auf die Schulter.
„Siehst gut aus für dein Alter“, meinte Sam und Callen entgegnete:
„Ebenfalls, Großer.“ Die beiden lösten sich voneinander und strahlten nun übers ganze Gesicht.
„Wie lange ist das her?“, fragte Sam.
„Zu lange“, meinte Callen. Sie hatten sich das letzte Mal gesehen, als Callen seinen Freund mitten in der Nacht angerufen hatte, um ihm zu erzählen, dass er soeben Vater geworden war. Sam hatte sich sofort ins Auto gesetzt und war zu Callen gefahren. Sie hatten die Nacht zum Tag gemacht und waren völlig betrunken auf Callens Couch eingeschlafen. Das war nun 12 Monate her, aber es kam ihnen in diesem Moment vor, als wären sie nicht einen Tag getrennt gewesen. Die alte Vertrautheit war sofort wieder da. Sam griff Callens Schulter und nickte, dann schaute er nach rechts. Neben seinem Freund stand Anna mit der kleinen Henrietta auf dem Arm und einer Sonnenbrille auf der Nase. Sie grinste Sam an und dieser grinste verschmitzt zurück.
„Anna.“ Er küsste sie auf beide Wangen. „Du bist noch hübscher geworden.“ Die Angesprochene schlug ihm gegen die Schulter und sagte:
„Du alter Charmeur.“   Da erwachte Henrietta und rieb sich die Augen. Sie starrte auf Sam und schien sich zu fragen, wer dieser große dunkle Mann wohl sein könnte. Es dauerte nicht lange und sie fing an zu weinen und klammerte sich an ihre Mutter, die daraufhin entschuldigend mit den Schultern zuckte.
„Du hast immer noch eine umwerfende Wirkung auf Frauen“, kommentierte Callen die Szene und lächelte.
„Ach … meine Kleine.“ Eine brummige Stimme ließ Sam herumfahren. Arkady war hinter ihnen aufgetaucht und hob die Hände in Richtung seiner Enkeltochter, die daraufhin sofort ruhig wurde und anfing zu lachen.
„Hast du einen Parkplatz gefunden, Dad?“, erkundigte sich Anna.
„Ich muss unbedingt mit Hetty ein ernstes Wörtchen reden. Die Parksituation hier ist eine Katastrophe. Ich musste dreimal um den Block fahren“, beschwerte sich Arkady und alle Anwesenden verdrehten genervt die Augen.
„Was geht ab Leute?“ Ein grinsender Deeks und eine lachende Kensi kamen um die Ecke gebogen und hatten zwei blonde Kinder in Babyschalen im Schlepptau. Monty trottete etwas genervt hinterher und ließ sich bei der erstbesten Gelegenheit unter einem Baum im Schatten nieder. Deeks hob die Hand und schlug erst bei Sam und dann bei Callen ein. Anna umarmte er kurz, Arkady nickte er zu und vor Sarah blieb er etwas irritiert stehen.
„Oh“, sagte Sam schnell und schob Sarah nach vorne. „Ich wollte euch Sarah, meine Freundin und Arbeitskollegin vorstellen. Sarah, das sind meine ehemaligen Kollegen Deeks und Kensi mit ihren Zwillingen Donald und Charlotta, meinen alten Partner Callen kennst du ja und das hier ist seine Frau Anna und seine Tochter Henrietta und der alte Knispel hier …“ Er schwenkte seinen Arm in Richtung Arkady. „… ist Arkady Kolcheck, Annas Dad.“
„Hi Sarah“, riefen ihr alle zu und sie nickte.
„Schön, euch alle kennenzulernen. Sam hat schon viel von euch erzählt.“
„Ach echt, ja?“, fragte Deeks und Sarah kniff ein Auge verschwörerisch zusammen.
„Nur das Beste“, raunte sie und gab Sam einen Kuss. Dieser legte einen Arm um sie herum und lachte leicht.
„Hetty hat euch also auch alle eingeladen?“, fragte Kensi und schaute sich um.
„Ja, der Brief kam am Donnerstag“, bestätigte Sam und Callen nickte.
„Ich hatte keine Ahnung, dass heutzutage noch jemand echte Briefe schickt, aber Hetty …“, sagte Callen und wurde dann von einer lauten Stimme unterbrochen.
„Hi Leute.“ Eric bog um die Ecke. „Lange nicht gesehen.“
„Eric, Kumpel“, rief Sam und umarmte den Analysten spontan, der daraufhin irritiert hin und herschaute.
„Ich freu mich auch, dass ihr alle hier seid.“
„Du hast dich kein Stück verändert“, meinte Callen und schlug Eric leicht gegen den Arm. Dann fuhr sein Blick an Erics Beinen hinunter und registrierten die kurze bunte Hose und die Sandalen, die Eric sich ausgesucht hatte.
„Ja, wahrlich nicht, Nerd“, rief Deeks, legte Eric einen Arm um die Schultern und grinste ihn an. Die Babies begannen zu schreien und alle drehten sich zu Kensi herum, die nur entschuldigend die Hände hob.
„Welches davon ist das Mädchen und welches der Junge?“, fragte da Arkady dazwischen und warf einen fragenden Blick in die Babyschalen. Die Kinder sahen wirklich ziemlich gleich aus, hatten beide nur einen leichten blonden Flaum auf dem Kopf und zur Feier des Tages steckten sie in Jeanshosen und gelben T-Shirts. Man konnte sie wirklich nicht auseinander halten.
„Ich hätte da eine Idee, wie Sie herausfinden könnten, wer wer ist“, schlug Kensi vor und holte zwei Windeln aus ihrer Tasche, die sie Arkady vor die Nase hielt. Alle anderen begannen zu lachen, als sie nun Arkadys entsetztes Gesicht sahen.
„Ach, so wichtig ist das nun auch wieder nicht“, stammelte er und trollte sich dann mit der kleinen Henrietta in den Garten.
„Bist du sicher, dass die Kinder von dir sind?“, mischte sich nun Anna ein und schaute Deeks fragend an. Dieser griff sich in die zerzausten Haare und stammelte:
„Ach das … ja, das wird schon noch. Ich bin mir ziemlich sicher.“ Kensi und Anna wechselten einen erheiterten Blick.
„Und nun?“, fragte Callen dazwischen und schaute zum Haus.
„Vielleicht sollten wir einfach mal reingehen“, schlug Sam vor und alle nickten zustimmend.
„Vielleicht geht ihr einfach schon mal vor und ich passe inzwischen auf die Babies auf“, sagte Sarah und schaute dann von Kensi zu Deeks.
„Ich helfe dir“, meinte Anna und griff nach einer der Babyschalen.
„Okay, danke euch“, sagte Deeks und schließlich machten sich Callen, Sam, Kensi, Deeks und Eric auf den Weg ins Haus.
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