Am Ende der Reise 2.0 - 3 Jahre später

von Julirot
KurzgeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12
G. Callen Henrietta "Hetty" Lange Kensi Blye Marty Deeks Sam Hanna
25.01.2019
18.06.2019
19
24119
8
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Hallo ihr Lieben,

diese Geschichte ist für dich liebe Scaja. Du hast mich auf die Idee gebracht, zu erzählen, was nach der Auflösung des Teams und meinem fiktiven Ende der Serie so aus den Personen geworden ist. Ich hoffe, es gefällt euch. Es wird eine Kurzgeschichte mit insgesamt 8 Kapiteln, die ich noch nicht alle geschrieben habe, aber die schon in meinem Kopf herumschwirren. Was ich schon verraten kann, ist, dass nächste Woche ein Kapitel über Sam kommt. Alles weitere wird sich zeigen.
Ich hoffe es gefällt euch. Und ihr schlagt mich nicht, denn es wird ganz bestimmt auch etwas traurig werden.

LG und ein schönes Wochenende.

Julirot  

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kleine Info:
Dieses Kapitel wurde am 18.06.2019 noch einmal geändert und angepasst. Da das Kapitel Nate-E-Mail für Sie eingefügt wurde.

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Am Ende der Reise 2.0 – 3 Jahre später


Hetty – sechs Briefe und eine Mail


Es war schwer für sie zu gehen. Sie wollte es nicht, doch sie spürte, dass es unaufschiebbar war. Zu lange schon war sie abhängig von anderen, konnte sich nicht mehr allein versorgen und das war kein Leben. Das war nicht ihr Leben. So kannte sie sich nicht und so war sie nie gewesen. Die kleine Frau, die mit einer Waffe unter dem Kopfkissen schlief, die den kalten Krieg überstanden hatte und die Menschen kennengelernt hatte, die berühmt oder berüchtigt gewesen waren. Die Frau, die so viele Sprachen sprach und die ihr Leben in den Dienst des Staates gestellt hatte. Sie war alt geworden. Vor Jahren schon hatte sie sich vom aktiven Dienst verabschiedet, war in Rente gegangen, um das Leben zu genießen. Sie hatte lange auf ihrem Boot gelebt, das Schaukeln der Wellen und die Sonne genossen. Doch nun war es an der Zeit. Sie kehrte heim in die Hügel von L.A., bezog ihr altes Haus und bereitete sich auf das Ende vor. Doch sie wollte nicht gehen, ohne all ihre Schäfchen noch einmal zu sehen. Ohne sie noch einmal von Angesicht zu Angesicht willkommen zu heißen, sie noch einmal zu überraschen und sich mit eigenen Augen zu vergewissern, dass es ihnen gut ging. So benahm sich eine Mutter. Sie ließ ihre Kinder los und wachte dennoch stets über sie – bis zum Schluss. Und so bat sie ihren Pfleger, ihr Papier und Stift zu bringen und machte sich daran Nachrichten zu verfassen. Old school – natürlich – genau wie sie es war. Es wurden sechs Briefe und eine Mail, die sie später noch abschicken würde. Einer ihrer Schützlinge war zu weit weg für einen Brief und so musste Hetty auf moderne Kommunikationstechniken zurückgreifen. Für jeden ihrer Kinder verfasste sie persönliche Botschaften und jede war auf ihre Weise schön.



Kapitelvorschau:

Sam – Ein Leben nach Michelle
Callen – und Familie gibt es doch
Kensi – Liebe geben, Liebe nehmen
Deeks – Sonnenschein und Schießpulver
Nell – (m)eine perfekte Agentin
Eric – (k)eine Hose ist auch eine Lösung
Nate - E-Mail für Sie
Zusammenkunft und Abschied
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