Blizzard

von Centaurus
OneshotRomanze / P16 Slash
Iceman / Roberto "Bobby" Drake Pyro / St. John Allerdyce Storm / Ororo Munroe
24.01.2019
24.01.2019
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Hey ihr Lieben!
Und hier kommt auch schon der dritte Oneshot im Bunde. Ich bin gespannt, was ihr von diesem haltet. Es ist ein Pairing, das es mir in diesem Fandom doch sehr lange ziemlich angetan hatte.
Viel Spaß beim Lesen! :)

Disclaimer: Der Inhalt meiner Geschichte ist rein fiktiv, alle bekannten Charakter gehören nur ihren Schöpfern und nicht mir. Ich verdiene mit dem Schreiben meiner Geschichten kein Geld.


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Blizzard


--- Westchester County, New York – 30. Dezember ---


Er war vollkommen durchgefroren, als er wieder zurückkehrte. Die Handschuhe hatten ihm nicht viel genützt, seine Kleidung war nun nass und tropfte den Boden seines Zimmers voll. Er war genervt von diesem blöden Winter! War der Professor nicht reich? Konnte er nicht andere Leute dafür bezahlen, damit sie draußen das Schneeschaufeln übernehmen konnten?
Nein, konnte er nicht. Diese Schule war schließlich ein geheimes Institut. Es sollten nicht mehr Leute als unbedingt notwendig erfahren, was das hier für ein Ort war. Aber das ewige Schaufeln nervte ihn. Er würde es am liebsten wegschmelzen, doch Charles fürchtete um seine englische Hecke. Nachdem Scott Summers den großen Eichenbaum mit einem einzigen Augenaufschlag vernichtet hatte, war ihr Schulleiter etwas empfindlich geworden, so hieß es.
Er selbst war damals nicht dabei gewesen. Das war vor seiner Zeit hier passiert. Und manchmal beneidete er Scott, Ororo und Jean. Sie hatten das Privileg gehabt, Grenzen auszutesten, die für seine Generation längst Bestand hatten. Und damals war der Professor auch noch ein wenig jünger gewesen, als jetzt. Er stellte sich das alles ziemlich cool vor. Scott und Pietro sollen richtige Draufgänger gewesen sein und was war mit ihnen?

Er seufzte frustriert und warf die nasse Jacke und seinen Schal über die Heizung. Der Schnee in seinem Haar war auch geschmolzen und tropfte nun von seinen Spitzen. Er bemerkte, wie ein wenig Wasser seinen Nacken hinablief und dann unter seinem Shirt den Rücken hinab. Er schüttelte sich, verzog das Gesicht, während er leise fluchte und wollte nur noch raus aus all seinen Klamotten, und dann schön warm duschen…
Er wühlte ein Handtuch aus dem Kleiderschrank, wickelte es um die Hüfte und suchte sich dann etwas Frisches heraus, das er nach dem Duschen anziehen konnte. Er schob die letzte Schublade gerade wieder zu, als es an seiner Tür klopfte. Sofort wich sein frustrierter Blick einem fast schon seligen Lächeln, denn er kannte nur eine Person, die so zaghaft an seine Tür klopfte.
Also warf er die Sachen auf sein Bett, bevor er zur Tür hinübersprang und sie mit einigem, vorfreudigen Schwung aufzog. Er hatte sich nicht geirrt, als ihm auch schon der Name seines Freundes über die Lippen glitt. „Bobby? Was machst du denn schon hier?“ Seine Stimme klang etwas rau und kratzig und wieder verfluchte er diese Jahreszeit. Er wollte sich nicht auch noch erkälten.

Er trat hastig beiseite, um den Jüngeren herein zu lassen, während dieser ihm antwortete: „Naja, als ich gesehen hab, dass ihr schon fertig seid, wollte ich keine Zeit verlieren. Ich hoffe, du bist mir jetzt nicht böse.“ Und das war typisch für Bobby. Immer machte er sich so furchtbar viele Gedanken. Dass er davon nie Kopfschmerzen bekam…
Außerdem konnte man ihm überhaupt nie böse sein. Dieser Hundeblick alleine reichte schon aus. Er sagte Bobby nicht umsonst, dass er eigentlich viel zu lieb war. Er meinte es gar nicht böse, wenn er das sagte. Im Gegenteil. Er hatte nur Angst, dass sein Freund zu kurz kam, dass er immer nachgab, den Weg des geringsten Widerstands ging. Bobby konnte ja nicht einmal richtig fluchen. Er hatte ihn noch nie ausrasten sehen und…
Und das waren auch die grundlegenden Unterschiede zwischen ihnen. Bobby war wie ein zugefrorener See, ruhig und tiefgründig und mit diesen kristallklaren Augen, die nichts zu verbergen hatten und er… Er war das Feuer, ein brodelnder Vulkan, der jeder Zeit ausbrechen und alles in Asche verwandeln konnte, wenn das Temperament nicht mehr zu zügeln war.

Er lächelte, als er die Tür hinter ihnen geschlossen hatte und auf seinen Freund zuging. Er griff nach seiner Hand, wusste, dass er jetzt sanft klingen musste, wenn er erreichen wollte, dass der Jüngere sich wirklich keine Gedanken mehr machte.
„Wie könnte ich dir jemals böse sein? Du weißt doch, dass ich es selbst nie erwarten kann, dich wiederzusehen“, entgegnete er also und war froh, dass Bobby fast augenblicklich ebenfalls lächelte. Ihm war die Erleichterung darüber deutlich anzusehen.
Er verschränkte ihre Finger miteinander und spürte die leichte, elektrische Spannung, die zwischen ihrer Haut entstand, wann immer seine Hitze auf Bobbys Kälte traf. Das hatte ihn von ihrer ersten Begegnung an fasziniert und er konnte nicht genug davon bekommen. Es ließ ihn immer nach mehr verlangen.
Vorsichtig legte er die Lippen auf die seines Freundes, zog in dichter an sich, um die Spannung zu erhöhen, bis ein leises, kaum hörbares Knistern die Luft erfüllte. Sie sollten besser langsam beginnen, damit ihre Mutation nicht außer Kontrolle geriet. Sie hatten erst üben müssen, bevor sie einander hatten näherkommen können.

Dennoch schien Bobby etwas aufzufallen, denn er unterbrach ihren Kuss ziemlich plötzlich, sah ihn dann so besorgt an. Was hatte er? Ihm war nicht aufgefallen, dass irgendetwas anders war, als sonst. Ihm hingegen schon.
„Was ist los? Was beschäftigt dich?“, wollte Bobby wissen und er fand es wirklich unglaublich, dass er solche Dinge herausfand, weil er bemerkte, wann ihre Küsse anders waren als sonst. Dabei war er immer so ein guter Lügner gewesen. Doch Bobby durchschaute ihn jedes Mal.
Allerdings sah er nicht ein, weshalb er seine inneren Gefühle unbedingt aussprechen sollte. Er würde doch nicht herumjammern, nur, weil ihm der Winter das Leben erschwerte. Für solche Schwächeleien war Bobby zuständig und nicht er. Er war derjenige, der seinen Freund beschützte, der Kämpfer, der Selbstbewusste von ihnen.
„Gar nichts“, versicherte er seinem Freund also und legte eine seiner inzwischen wieder warmen Hände an seine Wange. Er könnte stundenlang in dieses Gesicht und diese eisblauen Augen blicken. „Du sollst dir nicht immer so viele Gedanken machen.“

Er versuchte seine Stimme so sanft wie möglich klingen zu lassen. Bobby war leicht zu verunsichern. Er suchte nach Sicherheit, das wusste er. Nach der Sicherheit, die er zu Hause bei seinen Eltern nicht finden konnte. Er hatte ihm alles erzählt. Er wusste, dass Bobby eine schwerere Zeit hinter sich hatte, als die meisten an der Schule.
Er war froh gewesen, für ihn da sein zu können. Seine Beschützerrolle hatte ihm immer gefallen und das hatte sich auch nicht geändert, als er Bobby kennenlernte. Es war ihm wichtig, dass er anderen helfen konnte. Es erschien ihm heldenhaft, wenn er das tun konnte, wenn er der starke Retter war. Er suchte förmlich nach diesem Gefühl und bei dem Jüngeren fand er es. Er war der Stärkere, wie er befunden hatte.
Trotzdem sah Bobby immer noch etwas besorgt aus. Das erkannte er daran, dass er auf seiner Unterlippe herumkaute. Er wollte ihm nie auf die Nerven gehen, er war vorsichtig und bedacht mit seinen Worten und er musste zugeben, dass ihm das gefiel. Er mochte es, wenn sein Freund sich ihm in gewissen Dingen etwas unterordnete.

„Aber ich merke doch, dass du wegen etwas unzufrieden bist“, protestierte Bobby und ihm war deutlich anzusehen, dass es ihm ganz und gar nicht leichtfiel, diese Worte an ihn zu richten. „Und ich möchte einfach nicht der Grund dafür sein. Kann ich dir nicht vielleicht helfen?“ Seine Stimme klang dabei fast ein wenig verzweifelt.
Es rührte ihn gewissermaßen, auch wenn das keine Bezeichnung war, die er selbst benutzen würde. Bobby gehörte zu den seltenen Personen auf dieser Welt, die zuerst an alle anderen dachte und dann an sich. Er wollte immer etwas tun, immer helfen können.
Also was sollte das? Warum redete er weiter drum herum? Sie waren in einer festen Beziehung. Schon eine ganze Weile. Länger als ein Jahr. Und Bobby kannte ihn. Er spürte ganz genau, was los war. Er wusste nur nicht, wo er das einsortieren sollte…

Etwas widerwillig verzog er das Gesicht, als er meinte: „Ach, es ist nicht so wild. Es ist nur… Diese Kälte und der viele Schnee… Das nervt mich einfach! Ich kann dieses Wetter nicht ausstehen und wünsche mir einfach den heißen Sommer herbei.“
Einen Moment sah Bobby verwirrt aus, schien zu überlegen, ob das ein Scherz sein sollte, erkannte dann aber wohl an seinem ernsten Gesicht, dass es keiner war und er besser nicht darüber lachen sollte. Stattdessen bemühte er sich um einen neutralen Ton, als er fragte: „Warum? Was stört dich denn?“
Das hatte er doch gerade gesagt… Okay, er wollte Bobby jetzt nicht vorwerfen, dass er nicht verstand, warum Kälte und Schnee für andere Menschen ein Problem waren, dennoch war sein Mund wieder schneller, als sein Kopf. „Was mich daran stört? Bobby, wir sind nicht alle aus Eis.“ Beziehungsweise, nicht alle konnten ihren Körper in Eis verwandeln.

Sein Freund sah trotzdem so aus, als könne er sich das nicht so recht vorstellen, als er einwandte: „Kitty liebt den Winter und die kann sich auch nicht zu Eis verwandeln.“ Das Dumme war, dass er dagegen nicht einmal etwas sagen konnte. Aber er verstand beim besten Willen nicht, wie man dieser fürchterlichen Jahreszeit etwas abgewinnen konnte.
„Da ist sie aber auch eine von Wenigen“, gab er zu bedenken. Es war schon verwunderlich genug, dass so eine zarte Person so eine Vorliebe hatte. Die musste doch noch schneller frieren, als er selbst.
Von Bobby bekam er allerdings kein Verständnis dafür. Im Gegenteil. Auch, wenn er das wie immer lieb zu verpacken wusste, als er ihn so anlächelte und behauptete: „Trotzdem hat der Winter auch ein paar schöne Seiten.“
Er schnaubte. Meinte er das ernst? „Ach ja? Und was so? Ich find ihn grauenvoll. Die Tage sind zu kurz, die Nächte zu lang, es ist kalt und wir müssen uns beim Schneeräumen die Finger abfrieren. Diese verdammte Kälte kriecht überall hin und bis man sich warm genug angezogen hat, schwitzt man schon total, nur um dann draußen doch wieder zu frieren. Dann wird man krank, erkältet sich und fühlt sich tagelang mies. Was soll daran schön sein?“

Etwas in Bobbys Blick änderte sich und er zog verwundert die Stirn in Falten. Er konnte erkennen, dass der Jüngere plötzlich ganz weit weg war und er fragte sich, was gerade in seinem Kopf vor sich gehen musste. Fast hätte es ihn besorgt, doch da erkannte er auch das schmale Lächeln auf Bobbys Lippen.
„Wenn ich dir das nur erklären könnte“, gab sein Freund schließlich von sich. Was meinte er damit? Er konnte ihm immer alles erklären. Doch diesmal schien es anders. Es schien um etwas Tiefgreifendes zu gehen. Allerdings musste er zugeben, dass er von sowas nicht viel Ahnung hatte. Dennoch würde er gerne wissen, wovon Bobby redete.
Er lehnte seine Stirn an Bobbys, fühlte mit der einen Hand den Herzschlag zwischen ihnen, während die andere noch mit seinen Fingern verschränkt war. „Du könntest es wenigstens versuchen, oder nicht?“ Er wusste, dass Bobby es versuchen würde, wenn er ihn so fragte.
Auch, wenn er ihn damit scheinbar wieder etwas nervös machte. Er wusste, dass es dem Jüngeren immer schwerfiel, zu irgendetwas aufgefordert zu werden. Er war schon immer zurückhaltend, vielleicht sogar ein bisschen schüchtern gewesen.

Kurz darauf löste Bobby sich wieder etwas von ihm, sah ihn unschlüssig an, als würde er sich überlegen, ob er ihm die Antwort, die er im Kopf hatte, geben sollte oder nicht. Er schien es sich nicht leicht zu machen, denn er konnte sehen, wie Bobby sich auf die Lippe biss, bevor er meinte: „Das kann ich nicht. Das muss von hier kommen.“ Dabei legte er eine Hand auf seine Brust, um ihm zu verdeutlichen, was er damit ausdrücken wollte. Er sah ihn entschuldigend an und fügte noch hinzu: „Darum wäre es leichter, wenn… wenn ich es dir einfach zeigen könnte.“
Zeigen? Er wusste wirklich nicht, wie Bobby das anstellen wollte und er war alles andere als überzeugt davon, aber er wusste auch, dass er seinem Freund vertrauen konnte. Trotzdem hatte er etwas Bedenken deswegen. Vielleicht sah Bobby ihm diese Skepsis sogar an. Bei seiner Feinfühligkeit würde ihn das nicht einmal wundern, doch, wenn das so war, dann sagte er es ihm diesmal nicht, sondern wartete ab, was er dazu sagen würde.
„Also ich weiß ja nicht, wie du das anstellen willst, aber wenn du meinst…“, entgegnete er also leichthin. Er fand selten so weiche Worte, wie sein Freund. In diesen Dingen hatte der Jüngere ihm einiges voraus und er wusste, dass Bobby sich manchmal mehr von ihm wünschte. Er versuchte ja, es ihm zu geben, Worte zu benutzen, die er selbst für unnötig befand, weil er wusste, dass es seinen Freund glücklich machte, sie ab und zu von ihm zu hören.

Er wartete sein Lächeln noch ab, bevor er wieder nach seinen beiden Händen griff. Jetzt wollte er sich endlich ein bisschen aufwärmen dürfen, wobei das bei einem Freund, der von allen Iceman genannt wurde, wie ein dummer Scherz klang. Anfangs war es Bobby nicht gelungen, seine Fähigkeiten vollständig im Griff zu behalten, wenn sie sich näherkamen.
Das war problematisch gewesen und hatte bei Bobby soweit geführt, dass er sich aus lauter Panik, ihm am Ende doch noch zu schaden, fast völlig zurückgezogen hatte. Und wenn bei ihm erst Zweifel und Ängste geweckt waren, dann kam man dagegen nur sehr schwer an. Er hatte mit ihm viel Geduld beweisen müssen, bis sie sich so nahe sein konnten, wie in diesem Augenblick, als sich ihre Lippen wieder berührten und er ihn mit sich zum Bett zog.
Doch das Warten hatte sich gelohnt. Was sie jetzt hatten, wenn sie zusammen waren, war wie ein Rausch. Ein unbeschreibliches Gefühl, von dem er nicht gedacht hatte, dass es existierte. Er war nie zuvor nervös in der Nähe eines anderen gewesen. Er hatte nie zuvor dieses Kribbeln gespürt und so eine innere Zufriedenheit, wie er sie bei seinem Freund fand.

Langsam ließ er sich auf sein Bett fallen, als er die Kante in der Kniekehle spürte und zog Bobby mit sich. Er suchte nach den eisblauen Augen, die er so sehr liebte und als ihre Blicke sich wieder trafen, war in ihm immer noch dieselbe Aufregung, wie damals schon.
In diesem Moment war alles andere vergessen, nicht länger von Bedeutung. Wenn er seinen Freund so deutlich fühlen konnte, dann gab es die Welt um sie herum nicht. Dann waren sie ihre eigene Welt. Ein Gefühl, auf das er niemals mehr verzichten wollte, das ihn ein wenig süchtig und gierig werden ließ und dafür sorgte, dass er mit jedem Kuss fordernder wurde.
Er schloss die Augen, während er ihren sanften Berührungen nachspürte und sich schon jetzt auf das freute, was sie noch tun würden. Für solche Nächte konnte er den Winter für eine Weile Winter sein lassen und sich ganz auf Bobby konzentrieren.



Er spürte warme Finger, die sein Haar aus der Stirn strichen, weiche Lippen, die seine Schläfe küssten. Er brummte leise und schälte die Arme aus der Decke um den anderen an sich zu ziehen. Er bot seinen Mund zum Kuss und seufzte zufrieden, als er einen bekam. Sanft und warm und liebevoll.
Natürlich waren sie wieder beide eingeschlafen. Und das mitten am Abend, wo sie noch so viel Anderes hätten machen können. Kein Wunder, dass dann keiner von ihnen nachts schlafen konnte, wenn sie es eigentlich sollten und am nächsten Morgen erschienen sie dann völlig übernächtigt im Unterricht.
Er seufzte und schlug langsam die Augen auf, lächelte John an. „Guten Morgen kann ich jetzt schlecht sagen, oder?“ Seine Stimme war ein wenig rau vom Schlaf und er räusperte sich. Johns Lächeln war warm.
„Das könntest du, aber es würde keinen Sinn ergeben. Allerdings tun das deine Worte in meiner Gegenwart selten“, behauptete der Ältere und dafür musste er ihm einfach vor die Brust boxen. Sowas konnte er doch nicht einfach so sagen. Das klang ja, als würde er gar keine zusammenhängenden Sätze mehr herausbringen, wenn sie zusammen waren.

Er überlegte einen Moment. Er würde gerne noch bleiben, aber er hatte noch eine Kleinigkeit zu erledigen. Auch für dieses Vorhaben war es nicht unbedingt förderlich, dass sie jetzt solange geschlafen hatten. Schließlich hatten sie morgen ausnahmsweise in der Woche frei und…
Darüber würde er sich später Gedanken machen. Erst einmal musste er los, auch wenn es ihm jetzt nicht besonders leichtfiel, seine Klamotten zusammen zu suchen und sich wieder anzuziehen.
John runzelte die Stirn, als er bemerkte, was er da vorhatte. Er griff nach ihm, zog unwillig an seinem Shirt. „Was soll das? Du kannst doch nach dem Sex nicht einfach abhauen!“

Er musste schmunzeln, als John schmollend die Unterlippe vorschob. Das konnte man bei ihm gar nicht richtig ernstnehmen, auch wenn er wusste, dass John diese Behauptung auf die Palme bringen konnte. Sanft löste er die Hände des Älteren von seinem T-Shirt, küsste sie, bevor er sie wieder losließ.
„Es ist fast zehn Uhr“, erklärte er bedauernd. „Ich muss verschwinden, sonst gibt es Ärger.“ Das konnte er eigentlich immer vorschieben. Sie konnten schließlich nicht jede Nacht eine Ausnahme machen. Der Professor war kein Unmensch und er erlaubte seinen Schülern natürlich, dass sie sich auf ihren Zimmern trafen, nur eben nicht bis mitten in die Nacht.
Er strich noch einmal über die weichen Haare seines Liebsten. Er würde ihn viel lieber nicht alleine lassen. Er wollte sich viel lieber die ganze Nacht in seine Arme flüchten und küssen und noch viel mehr, aber das ging nicht. Zum einen, weil er wirklich keinen Ärger mit Charles riskieren wollte, wo sie sich das ganze Jahr doch so zusammengerissen hatten und zum anderen wäre es unverschämt, wenn er eine gewisse Person noch später aufsuchen würde. Er wusste ja nicht einmal, ob sie da war. Er hoffte es.

Es brach ihm fast das Herz, das John ihn jetzt so traurig, fast enttäuscht ansah. Er wollte ihn doch nicht verlassen, aber er hatte an seinem Geburtstag vor drei Tagen schon eine Ausnahme gemacht und war die ganze Nacht geblieben, was fast schiefgegangen wäre. Sie hatten viel zu lange gewartet und irgendwann hatten sie die ersten Schüler draußen auf den Fluren herumlaufen gehört.
Das war gar nicht gut gewesen. Schließlich waren ihre Mitschüler ja nicht blöd. Wenn sie ihn morgens aus Johns Zimmer kommen sehen würden, dann wüssten sie vermutlich sofort Bescheid und das wollten sie nicht riskieren.
Er beugte sich noch einmal zu John, für einen Kuss, den dieser eigentlich ablehnen wollte, dann aber doch nicht konnte und wieder nach ihm griff, in dem Versuch, ihn wieder ins Bett zu ziehen, aber er blieb standhaft, so schwer das auch war. „Komm schon, ich muss wirklich los. Und du solltest jetzt sowieso schlafen.“
John sah ihn immer noch etwas beleidigt an. „Seit wann entscheidest du denn, wann ich ins Bett gehe?“, fragte er giftiger, als er es meinte. Er biss sich lieber sichtlich auf die Lippe, um ein bisschen Schuldbewusstsein vorzutäuschen.
„Gar nicht. Aber morgen wirst du sehen, warum.“ Er hoffte nur, dass er sich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnte. Das setzte voraus, dass es klappte und da war er sich noch nicht so sicher. Wenn er hier weiter rumtrödelte, dann konnten sie das nämlich vergessen.

„Ich will trotzdem nicht, dass du jetzt einfach abhaust.“ Trotzig nuschelte der Ältere diese Worte vor sich hin und sah ihn vorwurfsvoll an, nachdem sie ihre Lippen wieder voneinander gelöst hatten. Er seufzte tief. ‚Ich will doch auch nicht gehen.
Dennoch löste er sich von John und stand auf. Es fiel ihm schwer zu gehen, aber es musste sein. „Wir sehen uns Morgenfrüh.“ Und das meinte er so, wie er es sagte, auch wenn er davon ausging, dass John die Betonung dabei völlig entging.
Er hauchte noch einen Kuss auf Johns Stirn, in der Hoffnung, ihn damit noch ein bisschen erweichen zu können und ging zur Tür. „Ich liebe dich.“
Er sah, dass sein Freund ein bisschen mit sich zu kämpfen hatte, nickte aber schließlich und sagte: „Ich liebe dich auch.“


Vorsichtig trat er auf den Flur hinaus, sah sich lieber gründlich um. Er wollte wirklich nicht dabei gesehen werden, wie er Johns Zimmer verließ und damit irgendwelche Gerüchte in Umlauf bringen, die ja im Prinzip auch keine waren.
Es war niemand zu sehen, also beeilte er sich, den Gang entlang und dann die Treppe zu nehmen. Er konnte sein Glück kaum fassen, als er ihr noch auf der Treppe begegnete. Scheinbar war sie auch noch woanders gewesen und ging erst jetzt auf ihr Zimmer.
Er wollte gerade ansetzen und etwas sagen, als sie schon auf ihre Uhr blickte und ihn dann mit einem Stirnrunzeln bedachte. „Solltest du nicht längst auf deinem Zimmer sein?“, fragte sie, allerdings nicht mit der nötigen Strenge, um es wie einen Vorwurf klingen zu lassen. Er konnte sich nicht erinnern, auf der High-School je eine so vertrauenserweckende Lehrerin gehabt zu haben.
„Stimmt, aber ich wollte noch zu Ihnen“, gab er also zu und sah, dass er sie damit ein bisschen überraschte. Er suchte seine Lehrer ohnehin selten wegen irgendwas auf und dann noch…
„Um diese Zeit?“, wollte sie jetzt fast ein bisschen besorgt wissen.
Er nickte. „Ja, ich wollte Sie um einen Gefallen bitten“, erklärte er. Es war ja nur eine Kleinigkeit, aber es fiel ihm trotzdem immer ein bisschen schwer, andere Menschen um etwas zu bitten. Sie sah ihn sogleich interessiert an, also fuhr er fort. Er hatte bessere Chancen, wenn er ihr erklärte, worum es ging. „Es ist wegen John.“

Vielleicht hätte er anders anfangen sollen, denn jetzt sah sie wirklich aus, als würde sie sich Sorgen um ihn machen. Oder war sie einfach nur überfordert, weil sie jetzt an sonst was dachte?
„Wegen John?“, wiederholte sie und er befand, dass es wohl besser war, wenn er sie von unnötigen Gedanken gleich wieder abbrachte.
„Ja. Er ist ein bisschen mies drauf. So eine Art Winter-Blues“, meinte er also und sah, wie Ororo schon fast erleichtert aufatmete. Was hatte sie bloß wieder gedacht? „Jedenfalls muss ich ihm, naja, einfach mal die besseren Seiten des Winters zeigen.“
Machte doch Sinn, oder? Allerdings sah Ororo noch etwas verwundert aus, denn… „Und wie kann ich dir dabei helfen?“
Das war eigentlich keine große Sache. „Morgenfrüh brauche ich unbedingt einen klaren Himmel. Nur leider sagt der Wetterbericht da etwas Anderes.“
Seine Lehrerin schmunzelte sofort und meinte: „Kein Problem. Das sollte machbar sein.“
Sehr gut. Dann stand dem ja nichts mehr im Wege. Die Frage war bloß, wie er John davon überzeugen konnte, nicht bis in den späten Vormittag hinein zu schlafen, aber das würde er auch noch irgendwie hinbekommen.



Er knurrte, drehte sich auf die andere Seite, aber da kannte er seinen Freund schlecht. Er hätte Bobby niemals zugetraut, so beharrlich zu sein, aber er ließ einfach nicht locker. Was sollte das? Erst verschwand er gestern so plötzlich und dann ging er ihm jetzt so früh auf die Nerven. Das sah ihm gar nicht ähnlich.
„Komm schon, John. Stell dich nicht so an“, gab Bobby ungeduldig von sich, während er weiter an seiner Schulter rüttelte, in dem Bestreben, ihn endlich wachzubekommen. Wenn er Bobby nicht so lieb hätte, würde er ihm gerade vermutlich eine reinhauen.
„Es ist mitten in der Nacht“, grummelte er undeutlich. Zumindest war er sich dessen sicher. Es war nämlich noch stockfinster da draußen. Und sie hatten frei, weil heute Silvester war. Wie kam Bobby da nur auf die Idee, ihn um so eine unmögliche Uhrzeit aufzuwecken?
„Es ist sieben Uhr“, widersprach der Jüngere, dabei war es doch dasselbe, wie mitten in der Nacht. Zumindest nach seinem Ermessen. Er kommentierte das nur mit einem undeutlichen Gemurmel, doch der Kleine blieb hartnäckig. „Jetzt komm endlich! Sonst verpasst du das Beste!“

Er verdrehte innerlich die Augen und setzte sich schließlich mit einem Ruck auf. Jetzt war er wach und würde sowieso nicht mehr einschlafen können. Wie konnte Bobby ihm das nur antun? Und wovon redete er da eigentlich? Was sollte man um so eine unmögliche Uhrzeit schon verpassen?
Er rieb sich die Augen, bevor er Bobby einen müden Blick zuwarf, der aber schon wieder dieses Blitzen in den Augen hatte, wie immer, wenn er irgendwas vorhatte. Er konnte sich nur nicht denken, was das jetzt sein sollte. „Was willst du denn?“, gab er unfreundlicher zurück, als er es beabsichtigte.
„Kann ich dir nicht sagen. Aber du musst dir was Warmes anziehen und mitkommen“, erklärte Bobby nur, scheinbar ziemlich aufgeregt und dafür hatte er nun so gar kein Verständnis. Der Jüngere wusste doch, dass er um diese Zeit normalerweise nicht einmal ansprechbar war.
„Bist du verrückt? Das kannst du vergessen. Um sieben Uhr früh ist der einzige Ort, an dem ich sein will, mein Bett, also leg dich dazu oder hau wieder ab“, brummte er und wollte sich wieder hinlegen, doch da schnappte Bobby ihm bereits das Kissen weg. Er wollte sofort protestieren, doch da kam sein Freund ihm zuvor.

„Stell dich doch nicht immer so an. Jetzt vertrau mir doch mal. Wenn’s dir nicht gefällt, dann kannst du danach immer noch meckern“, sagte Bobby ungewöhnlich bestimmt und irgendwie war ihm ja längst klar, dass er keine Ruhe geben würde, bevor er nicht tat, was von ihm verlangt wurde. Das waren ja herrliche Aussichten…
Er seufzte, stöhnte genervt auf, als er sich aus seiner Bettdecke schälte. „Bitte, aber nur dir zu Liebe“, meinte er, während er zu seinem Kleiderschrank wankte. Er würde so viel lieber liegenbleiben und weiterschlafen.
Das Strahlen auf Bobbys Zügen ließ es ihn aber zumindest ein bisschen warm ums Herz werden. Dabei schüttelte er innerlich über sich selbst den Kopf. Seit wann machten solche Dinge ihn so glücklich? Das hätte er sich früher niemals zugetraut.

Auf die plötzliche Umarmung war er nicht ganz vorbereitet, allerdings wusste er, dass Bobby recht anhänglich war. Er mochte das. Bobby hatte ihm immer das Gefühl gegeben, wichtig für ihn zu sein und das war offensichtlich genau das gewesen, wonach er immer gesucht hatte.
Und wenn er es sich so überlegte, dann konnte er ihm diesen Gefallen schon tun. Auch wenn er wirklich keine Ahnung hatte, was der Jüngere vorhatte. Erst, als er sich fertig angezogen hatte – zumindest dachte er, dass er fertig sei – rückte Bobby mit weiteren Einzelheiten heraus, die ihn sofort wieder frustrierten, als ihm seine Jacke und sein Schal entgegengehalten wurden.
„Die wirst du brauchen. Wir gehen raus“, erklärte Bobby und am liebsten hätte er sich sofort wieder aufs Bett geworfen. War das sein verdammter Ernst? Das war scheiße kalt da draußen und er hatte ihm gestern gesagt, wie wenig er das leiden konnte. Wieso tat er ihm das an?
„Hast du sie noch alle? Ich geh doch um die Zeit nicht da raus! Ich hab kein Bock zu erfrieren“, protestierte er und machte keine Anstalten, Bobby die Sachen abzunehmen, die er ihm entgegenhielt, auch, wenn es schwer war, diesem Blick standzuhalten.
„Komm schon, John. Das wirst du nicht. Also, vorausgesetzt, du ziehst das an“, meinte sein Freund so unschuldig, dass es fast beängstigend war. Wie konnte man nur so unverschämt niedlich sein und einem dabei so dermaßen den Kopf verdrehen? Das war nicht fair! Er wollte gerade so sauer auf Bobby sein und konnte es einfach nicht.

Stattdessen verdrehte er nur die Augen und tat schließlich, was von ihm verlangt wurde. Zu so etwas hätte er sich von niemandem sonst überreden lassen. Er musste wohl wirklich verdammt verknallt in ihn sein.
Lustlos ließ er sich von dem Jüngeren eilig auf den Flur ziehen, die Treppe hinunter und nach draußen. Sie hatten keine zwei Schritte gemacht, da ging ihm der Frost schon wieder auf die Nerven und seine Nase fühlte sich wieder so entsetzlich kalt an. Er hasste das. Er wollte nichts lieber, als wieder zurück in sein Bett, am liebsten mit Bobby…
„Warum rennst du denn so?“, beschwerte er sich noch, aber das ignorierte sein Freund einfach. Er sollte sich losreißen und wieder reingehen. Hier draußen konnte es gar nichts geben, was er um diese Zeit unbedingt sehen wollte. Das dachte er zumindest.
Bobby schob ihn von den Wegen, die sie eigentlich gingen und bald schon bemerkte er, dass er Schnee in die Schuhe bekommen hatte. Er konnte sich nur mit Mühe davon abhalten, seinem Liebsten auch dafür Vorwürfe zu machen. Das wäre wohl nicht besonders fair, aber ihm ging durch den Kopf, dass er einen verdammt guten Grund brauchte, um ihm das hier anzutun…

Nachdem sie sich durch ein paar Büsche gekämpft hatten und er auch noch eine Ladung Schnee in die Kapuze bekommen hatte, war er kurz davor, Bobby anzuschreien, dass er auf dieses Theater keine Lust mehr hatte, doch da blieb sein Freund so plötzlich stehen, dass er fast in ihn hineingelaufen wäre.
Er wollte ihn gerade fragen, was das sollte, als Bobby ihm aber bedeutete, dass er nach vorne gucken sollte. Was sollte das? Er war durchgefroren und genervt und es war viel zu früh. Wieso um alles in der Welt, musste der Jüngere ihn hierherschleppen? Aber gut, wenn es die Sache erleichterte…
Gereizt vergrub er die Hände in den Jackentaschen, blickte nach vorne und…

Diesmal hielt er inne. Er hatte gar nicht so richtig darauf geachtet, wo sie hingegangen waren, aber das war der kleine Hügel hinter der Schule, von dem aus man einen ziemlich guten Ausblick hatte. Und in diesem Moment sah er auch, wie die Sonne ihre ersten Strahlen über die Hügel warf, die in weiterer Ferne lagen.
Die Bäume waren mit Raureif bedeckt und soweit man sehen konnte war alles mit Schnee überzogen, vollkommen unberührt, da hier nie jemand herumlief. Er konnte erkennen, wie sich die Strahlen der Sonne in den Eiszapfen brachen, die von den Ästen herabhingen, sah das Funkeln im Schnee und jetzt, wo sie so hier standen fiel ihm auf, dass er den Himmel noch nie in solchen Farben hatte schimmern sehen.
Er musste zugeben, dass ihn das ein bisschen sprachlos machte. Es sah wirklich unbeschreiblich schön aus und der Himmel war so klar, als wäre er aus Glas. Es fiel ihm fast schwer, den Blick davon abzuwenden und zu Bobby zu sehen, der ihn anscheinend die ganze Zeit dabei beobachtet hatte.

Ein Schmunzeln zog an seinen Mundwinkeln, als er bemerkte, dass Bobby sich gar nicht sicher war, was er nun davon hielt. Vermutlich fürchtete er wirklich, dass er nicht verstand, was er damit hatte bezwecken wollen, aber er verstand es.
Er streckte die Hand nach ihm aus, wartete, bis sein Freund danach griff und zog ihn zu sich. Er wusste gar nicht, was er dazu sagen sollte. So etwas Wunderschönes…
„Du… du hast dich gestern so beschwert“, meinte Bobby nun zögerlich und ihm war deutlich anzuhören, dass er verunsichert war. „Ich kann das verstehen, aber… ich dachte ich könnte dir zeigen, was ich sehe. Es wäre unmöglich gewesen, das hier zu beschreiben und ich wusste nicht, ob du es mir glauben würdest.“
Er konnte gar nicht anders, als Bobby dafür zu küssen. Solche Einfälle konnten wirklich nur von ihm kommen und er war froh darum. Er wollte seinen Freund gar nicht anders haben.

„Das hätte ich bestimmt auch nicht“, gab er also zu, als sie sich wieder etwas voneinander lösten und richtete seinen Blick wieder in die Ferne. Sonnenaufgänge… Er hatte sowas immer total kitschig gefunden, aber dieser hier war etwas vollkommen Anderes, als jene, die er früher am Stand in seiner Heimat gesehen hatte.
Er spürte, wie Bobby sich vorsichtig an ihn lehnte und lächelte zufrieden. Ohne ihn hätte er nie gelernt, solche Dinge zu sehen. Sein Freund zeigte ihm so vieles, von dem er nicht gewusst hatte, dass es existierte und dass es einem ein Gefühl von Zufriedenheit geben konnte.
„Danke, Bobby“, murmelte er schließlich. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal zu dir sagen würde, aber das frühe Aufstehen hat sich diesmal wirklich gelohnt.“

Die Kälte um sie herum war vergessen, als Bobby ihn so anlächelte. Er wollte, dass sich das niemals änderte. Er wollte das, was sie hatten, für immer festhalten. Er hatte endlich das Gefühl, irgendwo angekommen zu sein.
Und seltsamerweise ging ihm durch den Kopf, dass das hoffentlich nicht der letzte Sonnenaufgang im Winter sein würde, den sie gemeinsam sehen würden. Dafür würde selbst er gerne noch einmal so früh aufstehen.
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