Mission: Normalität

GeschichteAllgemein / P12
21.01.2019
15.05.2019
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Gideon durchforstete die Geschichte nach Hinweisen. Nach einigen Minuten stieß sie auch schon auf etwas Auffälliges. „Dr. Haywood, sehen Sie sich das an“, sagte Gideon und war einen Zeitungsartikel auf den Schirm. Es war ein Bild zu sehen, auf dem der Führer, ein Soldat, und die Dharks zu sehen waren. Damien schüttelte Adolf Hitler die Hand und somit war der Verkauf der neuen Bombe besiegelt. Nate überflog den Zeitungsartikel und schüttelte den Kopf. „Das ist nicht gut.“ „Nein, das ist es nicht. Ich habe mittlerweile die Zukunftsprognosen erstellt und das Deutsche Reich besteht mittlerweile aus ganz Europa. In 2019 sind viele Länder nicht mehr vorhanden und ausgerottet. Die Armut kommt über das Land und Die Vereinigten Staaten schließen sich mit Japan und China zusammen um zu kämpfen, jedoch sind auch ihre Ressourcen am Ende und 2035 wird das Deutsche Reich die ganze Welt eingenommen haben“, sagte Gideon. „Oh Gott, wir müssen etwas unternehmen und zwar Schleunigst“, meinte Nate.

Ava, Zari und Amaya kamen auf die Brücke in ihren neuen Outfits. Als Zari die Zukunftsprognose sah, blieb ihr die Luft weg. „Oh nein“, sagte sie und fasste gleich an ihr Amulett. Auch Amaya wurde blass und schüttelte den Kopf. Beide dachten an ihre Familien, beide wussten, dass ihre Familien in Gefahr waren. Zari stiegen die Tränen in die Augen. Ava legte ihre Hand auf Zaris Schulter. „Meine Familie“, flüsterte Zari und schluckte. „Keine Sorge, wir werden das wieder in Ordnung bringen“, sagte Ava und lächelte.

„Wie ist der Plan?“, fragte Nate und riss die drei Frauen aus ihren Gedanken. „Wie hören uns um in der Stadt. Die Bürger müssten schon etwas wissen von der Bombe. Ray wird am Abend beim Führer erwartet. Er findet hoffentlich etwas heraus“, sagte Ava. Amaya nickte. „Wir werden uns umhören und eine Strategie entwickeln, wie wir das ganze angehen.“

Die drei Frauen machten sich auf den Weg und Nate wollte nach Mick schauen, um ihm Gesellschaft zu leisten. Es kam ihm ziemlich komisch vor, weil es so ruhig war. Er öffnete die Tür zur Krankenstation und sah Mick am Boden liegen. „Mick!“, rief er und rannte sofort zu ihm. Er prüfte seinen Puls und tätschelte seine Wange. Er schaute sich im Zimmer um. Sara lag immer noch auf ihrem Platz, doch die verwundete Soldatin war verschwunden.

Ava kam plötzlich auf die Brücke, Zari und Amaya waren schon vorgegangen. Sie schaute sich um, streckte den Kopf in die Höhe. „Ähm, Gideon?“, fragte sie unsicher. „Wie kann ich Ihnen behilflich sein Direktor Sharpe?“, fragte die Computerstimme. „Öffne für mich bitte die Luke“, sagte Ava. „Ich dachte Sie wären schon draußen“, sagte Gideon, tat aber was man ihr befahl. „Ja äh, ich hatte noch etwas vergessen“, sagte Ava und hielt sich ihre Schulter. Als Gideon die Luke öffnete, spazierte Ava hinaus.

Nate war über Mick gebeugt, als dieser wieder zu sich kam. „Wow, Schnucki, ganz langsam“, meinte er und rappelte sich auf. „Ein Glück, es geht dir gut.“ Mick schaute sich um. „Wo ist das Biest?“, fragte Mick sofort. „Was ist passiert?“, fragte Nate etwas belustigt. Mick antwortete nicht. „Wo ist sie?“, fragte er wieder. „Wie konnte so eine junge Frau dich überwältigen“, grinste Nate. Mick gab ihm einen Stoß.

Ava, Zari und Amaya machten sich auf den Weg in die Stadt. Das Zeitschiff stand etwas außerhalb von Berlin und sie mussten den Weg zu Fuß zurücklegen. Es dämmerte schon leicht und in den Straßen konnte man die Armut und das Leid sehen. Viele Soldaten waren unterwegs und die drei mussten sich unauffällig verhalten. „Wo gehen wir hin?“, zischte Amaya. „In diese Soldatenkneipe“, antwortete Ava und legte einen Zahn zu.

Der Soldat klopfte an eine schwere Holztür. Ray fröstelte. Es war kalt. Das Gebäude war groß und imposant, fast schon ein Schloss. Der Soldat öffnete die Tür und Ray folgte ihm in das Zimmer. Hinter einem großen Schreibtisch saß der Adolf Hitler. Rund um ihn standen vier Soldaten. Alle führten den Hitlergruß aus und zwei der Leibgarden von Adolf Hitler begannen sofort Ray zu filzen. Ihm wurde gleich ganz anders. Er konnte den Blick nicht von diesem Mann nehmen. Er, der für so viel Leid und Schmerz verantwortlich war.

Zari stieß die Tür zu der Kneipe auf. Die drei Frauen wurden sofort angestarrt. Es wurde leise in der Kneipe. „Anscheinend sind Frauen hier nicht wirklich willkommen“, zischte Amaya und versuchte zu lächeln. Ein Soldat kam auf die drei Frauen zu. „Ich habe euch hier noch nie gesehen“, sagte er misstrauisch. „Die Stadt ist groß“, erwiderte Ava. „Ihr seht anders aus. Woher kommt ich?“, fragte ein anderer. „München“, sagte Zari sofort. Die Stimmung war hauchdünn. Niemand sagte etwas. Plötzlich kam die Bedienung, eine Frau um die 30 Jahre, und brachte Bier an den Tisch. „Ach Hans, die Frauen im Süden schauen doch alle etwas anders aus“, spaßte sie. Sie zwinkerte den drei Frauen zu. Der Soldat, den sie Hans nannte, gab ihr einen Klaps auf den Po. „Da hast du Recht! Wir sind gastfreundliche Leute. Was wollt ihr trinken?“, fragte er und drängte die drei Frauen sich hinzusetzen.

„Gideon? Wo ist das Mädchen?“, fragte Nate. „Ich weiß es nicht, ich habe sie aus den Augen verloren. Sie ist plötzlich verschwunden“, antwortete die Computerstimme. „Das kann doch nicht sein. Wie kann sie vom Schiff verschwinden?“, fragte Nate. Er und Mick waren auf die Brücke gegangen. „Direktor Sharpe hat sich vorhin sehr komisch verhalten. Vielleicht hat sie etwas damit zu tun“, meinte Gideon. Mick ballte die Fäuste. „Nein! Das hat sie nicht!“, sagte plötzlich eine Stimme hinter ihnen.
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