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Der Zeit entgegen gehen

von Meyrin
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
20.01.2019
01.09.2019
15
9.277
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26.01.2019 537
 
„Sofie scheint wegen eurer Diskussion sichtlich erzürnt zu sein.“ lacht der Tod, als er das Büro, welches nun Rudolf gehört, betritt. „Das kann ich mir gut vorstellen. Es ist auch das erste mal gewesen, dass ich meine Stimme wirklich gegen sie erhoben habe und sie ist es gewöhnt immer noch so viel Macht und Einfluss zu haben, wie als sie Kaiserin war. Sie hat nicht erwartet, dass ich es ihr untersage Befehle zu erteilen und ihr sagte, dass ich ohne ihre Hilfe regieren werde.“ erzählt Rudolf, während er sich vom Schreibtischstuhl erhebt, um den Schreibtisch tritt und sich dann gegen ihn lehnt.

„Woher weißt du eigentlich davon ?“ fragt er ihn nun mit fragendem Ausdruck in den Augen.
Wieder lacht der Tod leicht und tritt auf den Prinzen zu, um seine Arme um dessen Taille zu legen. „Weil ich allwissend bin.“ antwortet er ihm mit sichtlichem Amüsement und Rudolf ist sich nicht ganz sicher ob das nun eine Ernsthafte Antwort war.

„Ich weiß sogar, dass du alle Befehle über noch mehr Personal und Dekoration für die Beerdigung deines Vaters Rückgängig gemacht hast. Ich bin richtig stolz auf dich, dass du dich ihr widersetzt hast und das auch vor den Bediensteten.“ fährt er dann mit sanfter Stimme fort und küsst leicht seine Stirn.

Rudolf seufzt und lehnt seinen Kopf gegen die Brust seines Freundes.
“Ich hoffe ich schaffe es auch bei Mutter.” flüstert er leise. Es hilft ihm etwas über seine Sorgen mit seinem Freund zu reden. Jemand wo er weiß, dass er ihm wirklich vertrauen kann und ihn zuhört.

Sanft drückt der Tod sein Kinn nach oben, sodass er ihn die ernsten, silbernen Augen blicken muss.

“Das schaffst du. Du solltest nicht ständig an dir selbst zweifeln. Sofie und Taffee hast du es heute ja auch ziemlich gegeben.
Schau nicht so überrascht, ich habe sehr wohl mitbekommen wie du die Diskussion über die Kosten die verbraucht werden dürfen für die Beerdigung und deiner Krönung gewonnen hast. Auch da war ich richtig stolz und erfreut, dass du etwas die wilde Katze in dir rausgelassen hast.” beantwortet er den überraschten Blick des Prinzen, welcher bei seinem letzten Satz deutlich errötet.

Bevor er etwas erwidern kann, klopft es jedoch an der Tür.
“Eure Mejestät, einige Diplomaten sind wegen der morgigen Beerdigung eures Vaters hier und wollen mit Ihnen darüber reden.” “Schickt sie hinein.” weist er an, bevor er dem Tod einen Kuss auf die Wange gibt und sich gerade hinstellt um seine Gäste zu empfangen.

>Hoffentlich geht das jetzt nicht schief. Dieses Gespräch kann auch etwas über die Politik zwischen unseren Ländern in der Zukunft entscheiden.< geht es Rudolf durch den Kopf. Dass er Nervös ist, kann er jedoch nicht abstreiten.
Sanft nimmt der Tod einer seiner Hände in seine, um ihn Mut zu geben und zu zeigen, dass er nicht alleine ist.

Die Herren betreten das Büro und verbeugen sich vor dem Kronprinzen und somit auch unwissentlich vor dem Herrn des Jenseits. Bei den Gedanken muss sich Rudolf ein Lächeln verkneifen, doch das und die Nähe seines Freundes hilft ihn sich ein bisschen zu entspannen.

Entschlossen, offen und freundlich blickt er die fünf Herren, die vor ihm stehen an.
„Also, was wollen sie mit mir besprechen ?“
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