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Der Zeit entgegen gehen

von Meyrin
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
20.01.2019
01.09.2019
15
9.277
3
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Dieses Kapitel
1 Review
 
21.02.2019 893
 
Als der Tod Rudolf am Abend drei Tage später besuchen kommt sitzt er an seinem Schreibtisch, über Papiere gebeugt.
Sein Hemdärmel weißt blaue Flecken auf, seine Finger sind rot und sein Körper sehr angespannt.
>Er hat sich wohl seit heute Morgen nicht mehr von seinem Schreibtisch entfernt.<

Leise tritt der Tod hinter seinen Prinzen und beginnt ihn zwischen seinen Schulterblättern zu massieren, was diesen wohlig seufzen lässt.
“Hast du wenigstens etwas gegessen ?”
“Ja und eine Riesendiskussion, weil ich morgen zur Andenkung in die Kirche möchte.” erwiedert Rudolf genervt und gibt einen Schmerzhaften Laut von sich, als der Tod eine besonders verspannte Stelle berührt.

“Ich habe gar nicht bemerkt wie verspannt ich bin.” murmelt er leise und lässt sich in die Berührung seines Freundes sinken.
“Ich kenne einen Weg welcher hilft dich zu entspannen.” flüstert der Tod verführerisch an sein Ohr, beginnt seinen Hals zu küssen und seine Hände beginnen seine Jacke und Hemd zu öffnen. Erschrocken keucht Rudolf auf, als er in sein Ohrläppchen beißt und sanft daran zieht.

“Außerdem hast du noch Wettschulden zu begleichen.” Ist die einzige Vorwarnung, die er bekommt, bevor er hochgezogen, umgedreht, Jacke und Hemd entfernt werden und auf sein Bett geschmissen wird.
>Wie zum Kuckuck hat er...< doch weiter kommt er nicht, weil der Tod wieder seinen Hals küsst und ihre Unterleiber stark gegeneinander reibt.

Mit zitternden Händen versucht er nun das Hemd seines Freundes zu öffnen was ihm gar nicht so leicht fällt, da er ihn wahnsinnig macht. Als er es endlich offen hat, setzt sich der Tod hin und schmeißt die Kleidung beiseite.
Dann nimmt er Rudolfs Hemd und bindet dessen Hände an das Bettgestell fest, bevor er wieder harte Küsse über dessen Hals verteilt.

Immer mehr verliert Rudolf den Verstand und es fällt ihm schwerer das Stöhnen zu unterdrücken.
Erschrocken schreit er auf, als ein süßer Schmerz von seiner Schulter ausgeht. Der Tod hat ihn gebissen.
Auch seine Hose wird immer enger, sodass es auch schon schmerzt.

“Bitte” fleht er leise und drückt sich dem Tod entgegen.
“Nein” kommt geknurrt die Antwort und erhält einen Schlag auf den Hintern, was ihn erneut stöhnen lässt.

Langsam wandert der Tod seinen Oberkörper hinunter. Umspielt seine Brustwarzen, beißt in sie hinein, fährt die Muskeln nach, umspielt dann den Bauchnabel, während seine Hände über seine Oberschenkel fahren, er ihn aber sonst nirgendwo berührt.
Durch die Laute seines Prinzen fällt auch ihm es immer schwerer die Kontrolle zu behalten.

Als er endlich an der Hose ankommt, zieht er diese quälend langsam aus, was Rudolf wimmern lässt.
“Was willst du das ich tue ?” haucht er gegen die Lippen des Prinzen, darauf bedacht ihn nirgends zu berühren.
“Ich...” Rudolf schluckt. Ihm ist es immer noch unangenehm, genau zu äußern was er will, doch ihm ist auch klar, dass wenn er schweigt sein Freund aufhören würde und das will er auch nicht.

“Ich will dich spüren.” flüstert er, dem Blick des Todes ausweichend, welcher sein Gesichtsausdruck genau beobachtet. Ganz leicht streicht er dessen Oberschenkel entlang.
Leise wimmert Rudolf. Es ist nicht genug.
“Nicht so” sagt er zittrig.
“Nicht? Wie dann? Sei genauer? Wie willst du mich spüren?”
“In mir... ich möchte deine Hände und... Lippen spüren... und auch... deine... Dominanz.” antwortet Rudolf beschämt. Hatte er ihm nie gesagt wie sehr er seine Dominanz mag.

Überrascht zieht der Tod eine Augenbraue in die Höhe bevor er grinst. >Dominanz also. Die kann er haben.<
Laut stöhnen beide auf und Rudolf bäumt sich ihm entgegen, als er mit einem Stoß in ihm versinkt. Nach kurzer Zeit beginnt der Tod auch sich in ihm zu bewegen. Verwickelt ihn in einen wilden Kuss. Wird immer schneller und härter.

Als Rudolf kurz vor seinem Orgasmus steht hört der Tod jedoch auf.
Er wimmert leise. Er war so nah.
Fragend und aus Lust verschleierten Augen blickt er in die silbernen, welche vor Lust nun fast schwarz wirken.
“Bettel darum.” Sein Ton schickt Rudolf Schauer über den Rücken.
“Bitte.”
“Das reicht nicht.”
“Bitte... bitte lass mich kommen... bitte Meister.” Und somit verliert auch der Tod entgültig die Kontrolle.
Rudolf wird von ihm komplett in die Matratze gepresst, verliert nun auch komplett die Kontrolle über seine Stimme.
Gleichzeitig kommen beide zum Höhepunkt und sacken erschöpft zusammen. Vorsichtig zieht sich der Tod aus ihm zurück, bindet seine Hände los und legt seinen Kopf auf seinen Bauch.

Sanft streift Rudolf ihm durchs Haar.
“So habe ich dich auch noch nicht erlebt.” flüstert er müde.
“Ich konnte dich Wochen lang nicht mehr berühren. Du hast mich in den Wahnsinn getrieben.”
“Ich glaube ich sollte sowas öfter machen.”
“Wag es ja nicht.” erwiedert er was Rudolf lachen lässt.

“Wo kam eigentlich das Meister her ?” fragt er seinen Prinzen interessiert in die Augen blickend und sich nun wieder über ihn abstützend.
Verlegen schaut Rudolf zur Seite.
“Nun ja, du wolltest, dass ich bettel und... das ist mir so in den Kopf gekommen.” Der Tod lächelt leicht.
>Er gehört wirklich voll und ganz mir.<
Sanft dreht er den Kopf seines Prinzen zu sich.
“Es hat mir sehr gefallen.” flüstert er gegen seine Lippen, was Rudolf schüchtern, aber glücklich Lächeln lässt.

Anmerkung:
Hallo. Ich hoffe dieses Kapitel hat euch gefallen und es war nicht too much oder so. Ich hoffe auch dass ich unter anderem die Dominanz des Todes einigermaßen gut hinbekommen habe.
Würde mich über Reviews freuen :)
LG Meyrin
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