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Das Spiel mit dem Feuer

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
20.01.2019
02.05.2019
13
31.955
9
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
20.01.2019 2.461
 
Hallo erstmal :D
Ein kleines Vorwort von mir :D
Das ist meine erste Far Cry Geschichte und ehrlich gesagt bin ich da auch noch nicht so lange in der Marterie :D
Ich hoffe das ich die Charaktere möglichst gut treffe, sonst nehme ich gern verbesserungsvorschläge an :D
Ich nenne unseren Deputy einfach bei seinem Spitznamen Rookie, bevor der einen blöden Namen kriegt :D
Ich werde evtl mal die Personen Sichtweise wechseln, aber das steht noch nicht fest. Ich weiß auch noch nicht in wie fern ich den Storyverlauf bei behalten werde, ich will ja nicht das es so schnell endet :D
Und ich entschuldige mich im Vorraus für Rechtschreibfehler, aber ich schreibe leider erst am Tablet und das hängt manchmal ein bisschen hinterher ^^'
Nun aber genug palabert, viel spaß bei der Geschichte :)

__________________

Lucy sah sich aufmerksam um als sie Fall's End betrat. Sie sah 2 Leute auf einer Leiter stehen, die versuchten ein schwarzes Symbol von einer Wohnwand zu schrubben. Ein paar Leute rollten Fässer in eine Bar, es herrschte reges treiben. Ihr Bruder musste in einem dieser Gebäude sein.
,,Lucy bist du das?", hörte sie eine bekannte Stimme fragen. ,,Also eigentlich heiße ich ja Harald, aber du darfst mich auch Lucy nennen.", meinte sie grinsend und drehte sich zu ihrem Bruder um. Dieser lachte kurz und schloss sie in seine Arme. ,,Es tut mir leid aber mit so einem langen Umhang und der Kapuze tief ins Gesicht gezogen könntest du auch ein Peggy sein. Oder eben wirklich ein Harald.", erzählte er schmunzelnd. ,,Gut siehst du aus. Bist groß geworden.", meinte er und wuschelte durch ihre Haare.
Sie hatte schwarze Haare, die ihr bis zur Taille reichten und einen fransigen Pony der über die rechte Seite ihrer Stirn ging. Zudem trug sie einen langen grünen Mantel mit großer Kapuze über ihrer anderen Kleidung, da man sich damit in Büschen und Bäumen besser verstecken konnte.
Ihre letzte Begegnung lag nun schon fast 6 Jahre zurück. Nicht das sie ihren Bruder nicht gerne gesehen hätte, aber sie wollte die Welt erkunden. Fern ab von der Menschheit einfach durch die Natur wandern und die Welt genießen. Sie hatte lediglich einen Rucksack und ihren Bogen bei sich gehabt.
,,Ja und du siehst noch genau so aus wie vor 6 Jahren.", schmunzelte sie und ließ sich von ihrem Bruder in die Bar führen. Dort zog sie ihren Mantel aus und legte ihn über die kleine Lehne des Barhockers auf den sie sich setzte. Sie trug ein rotes Bauchfreies Top, ihr Bauchnabel wurde geschmückt von einem Piercing mit einem roten Steinchen, und eine kurze Hose in Tarnmuster. Zudem lag ein Medaillon auf ihrem Schlüsselbein. Sie tranken ein Bierchen zusammen, wobei sie sich alles über die Peggys anhörte.
,,Also versteh ich das richtig? Dieser...Joseph Seed macht quasi einen auf Charles Manson? Er und seine drei Geschwister haben also ganz Hope County besetzt?". Rookie nickte. ,,Genau. Im Norden hat sich Jacob Seed nieder gelassen. Den Osten hat sich Faith Seed unter den Nagel gerissen und das hier ist John's Region.", beendete er seine Erklährung.
"Pah! Dem gehört Holland Valley erst wenn wir alle Tot sind.", warf nun Mary May ein und knallte ihre Waffe auf den Tresen. ,,Soll er sich nur her trauen, dann sieht er was er davon hat.", meinte sie angriffslustig.
,,Ich weiß ja nicht so recht. Ich meine was bringt es uns wenn wir uns alle gegenseitig umbringen? Irgendwann rottet sich die Menschheit noch selbst aus.", meinte Lucy und trank den letzten Schluck Bier aus. "Ich habe noch nie auf Menschen geschossen, ich hab nur Tiere gejagt Rookie.", meinte sie sie wenig begeistert. ,,Das ist es ja. Wir rotten uns bereits aus.", erwiderte Mary May und räumte die leeren Flaschen weg, ,,Wir sind in 2 hälften geteilt. Warst du nicht Jahre lang draußen Unterwegs? Du musstest doch auch Tiere jagen. Da hieß es doch auch fressen oder gefressen werden. Hier ist es ähnlich. Töten oder getötet werden. Sie oder wir.", meinte Mary neutral und stellte ihnen ein neues Bier hin.
Wirklich begeistert war sie aber immer noch nicht.
,,Wir haben einen Sekten Außenposten entdeckt und wollen ihn uns morgen zurück holen. Bist du dabei?", fragte Rookie hoffnungsvoll. Missmutig nickte sie.
,,Aber ich werde niemanden töten.", meinte sie mit erhobenem Zeigefinger und sah ihn ernst an. Er nickte nur, wirkte aber sichtlich erleichtert darüber das sie helfen wollte.

Ihr war den ganzen morgen ein wenig mulmig. Wäre sie mal in Australien geblieben. Klar wollte sie ihrem Bruder helfen, und dass würde sie auch tun, aber ihr war immer noch nicht wohl bei der ganzen Sache.
,,Also kann es los gehen?", fragte Rookie und legte ihr eine Hand auf ihre Schulter. Sie atmete tief durch und nickte, ehe sie aufstand und ihren Mantel über warf, sich die Kapuze tief ins Gesicht zog.
,,Mit diesem Mantel siehst du echt nicht wie eine Frau aus.", schmunzelte ihr Bruder und lief vorraus.
,,Ich hoffe du hast genug Pfeile dabei. Versteck dich erst zwischen den Bäumen bitte, wir gucken erst wie viele Leute es sind, ich versuche sie alle nacheinander auszuschalten ohne aufzufallen. Wenn etwas schief geht oder ich auffliege brauche ich deine Hilfe ja?", fragte er, ohne wirklich eine Antwort zu erwarten. Sie nickte stumm.
Nach knapp einer halbe Stunde durch den Wald marschieren kamen sie dann an. ,,Warum nehmen wir nicht die Straße? Oder Fahrzeuge?", fragte sie leise. "Zu auffällig. Zu laut.", meinte er leise und duckte sich hinter einem Busch.
,,Okay ich rücke vor, guck wie viele du ausfindig machen kannst, behalt mich zur Vorsicht aber im Auge.", meinte er und schlich flink los. Sie seufzte, spannte den Bogen und besah sich durchs Visier das Örtchen.
Es liefen einige bewaffnete Wachen dort lang. Sie sah in die Fenster einer Hütte und hielt für einen kurzen Moment den Atem an. Sie sah einen dunkelhaarigen Mann in diesem Zimmer. Er trug ein blaues Hemd, darüber eine schwarze Weste und eine ausgewaschene Jeans. Zudem waren seine Arme tättowiert. Er sah verdammt gut aus. Sie biss sich auf die Unterlippe. ,,Oh bitte sag das ist eine Geisel.", flüsterte sie zu sich selbst, obwohl sie die Antwort wahrscheinlich schon kannte.
Auf einmal fielen Schüsse, und sie hörte wie jemand schrie: ,,Da ist er! Schnappt ihn euch!".
Weitere Schüsse fielen. Ihr Herzschlag beschleunigte sich. Die Soldaten rannten auf Rookie zu. Sie hielt die Luft an und zielte auf einen der Soldaten, schoss ihm einen Pfeil in die Hand. Dieser schrie auf und ließ die Waffe fallen, woraufhin Rookie ihn ausschaltete. Sie spürte wie sich in ihrem Magen alles umdrehte.
Sich umsehend stellte sie fest, dass der Typ im blauen Hemd nicht mehr in der Hütte war. Mischte er nun auch mit? Sie zog den nächsten Pfeil aus ihrem Köcher und schoss einem anderen Soldaten ins Bein. ,,Sucht den Bogenschützen! Er muss sich in den Bäumen verstecken!", rief jemand und kurz darauf fielen Schüsse in ihre Richtung. Die Schwarzhaarige versteckte sich hinter einem Baum, drückte sich an den Stamm und hielt die Luft an. Das Laub raschelte, und Äste knackten. Dann lief ein bewaffneter Mann gerade an ihr vorbei, sah sturr gerade aus, suchte sie scheinbar.
Als er nichts fand drehte er sich um, sah sie an und brauchte scheinbar einen Moment um zu registrieren, dass er einfach an ihr vorbei gegangen war. Er fing an zu schreien und richtete die Waffe auf sie, doch ehe er abdrücken konnte zückte sie ein Wurfmesser und warf es mittig zwischen seine Augen. Er hörte auf zu schreien, sackte auf die Knie und fiel dann wie ein Sack Reis um.
Ihr wurde Augenblicklich schlecht. Sich den Magen haltend lief sie ein paar Schritte in die Richtung von Rookie. Dieser wurde von 4 Soldaten eingekreist. Sie biss sich auf die Lippen und schlich in seine Richtung, versteckte sich hinter einem Busch und spannte erneut ihren Bogen.
Rookie hob die Hände, ließ die Waffe fallen und sah in ihre Richtung, gab ihr zu verstehen das sie noch warten sollte.
Und dann tauchte der Typ im blauen Hemd wieder auf. Sie konnte nicht hören was er sagte, doch an seiner Körpersprache erkannte sie, dass er sich scheinbar ziemlich sicher fühlte. Als 2 der übrigen Soldaten Rookie festnehmen wollten, nickte Rookie in ihre Richtung. Lucy ließ den gespannten Pfeil los, welcher sich in einen der Köpfe der Soldaten bohrte. Schnell zog sie den nächsten Pfeil und erledigte den zweiten Soldaten bei ihrem Bruder. Dieser schnappte sich seine Waffe und nahm den Kampf wieder auf. Der ging jedoch nicht lange da einer der Soldaten Rookie beschäftigte, während der andere den Typen im blauen Hemd zu einem Truck brachte und selbst einstieg. Sie spannte schnell noch einen Pfeil, schoss ihn ab, doch sie traf nur die Kopflehne des Sitzes. Der Dunkelhaarige zog den Pfeil aus der Lehne, musterte diesen und versuchte sie im Dickicht ausfindig zu machen. Der Truck fuhr los, hinterließ eine große Staubwolke.
,,Wir haben es geschafft Lucy!", rief ihr Bruder erfreut.
Sie ging auf wackeligen Beinen zu ihm, ihr war noch immer schlecht. ,,Die anderen sind schon auf dem Weg hier hin. Der Widerstand wächst.", lächelte Rookie.

Am Abend saßen sie wieder bei Mary in der Bar. ,,Bierchen?", ,,Ich brauch was härteres. Whiskey bitte.", brummte Lucy. Sie hatte heute mehrere Leute ermordet. Das lag wie ein Stein in ihrem Magen. ,,Hör mal Lucy. Ich werde morgen wieder aufbrechen. Wir haben einen Hilfe Ruf von der Lamb of God Kirche erhalten. Ich werde ein wenig unterwegs sein. Ich möchte dich bitten zu Rae-Rae's Kürbisfarm zu gehen. Von dort bekamen wir ebenfalls einen Notruf. Traust du dir das zu? Sonst können wir auch eins nach dem anderen zusammen erledigen.", erzählte Rookie und trank sein Bier in aller Ruhe.
Sie nahm einen Schluck von ihrem Whiskey und fuhr sich mit einer Hand durchs Gesicht. ,,Und das soll jetzt ewig so weiter gehen? Immer von Ort zu ort? Menschen töten?", fragte sie und schwenkte ihr Glas ein wenig, sah dem braunen Getränk zu. ,,Verdammt Rookie, weißt du noch warum ich weg bin? Ich hasse es wie wir Menschen miteinander umgehen. Immer bringen wir uns um, immer verletzen wir uns.", erzählt die Schwarzhaarige enttäuscht. ,,Ich weiß Lucy. Aber ich hätte dich nicht gerufen wenn es nicht wirklich wichtig wäre.", meinte er verstehend und legte eine Hand auf ihre Schulter, sah sie mitfühlend an.
Sie seufzte leise. ,,Geh du zu dieser Kirche. Ich packe das schon alleine.", ergab sie sich schließlich ihrem Schicksal. ,,Aber dafür hab ichbwas gut bei dir.", schmunzelte sie.
,,Wer war heute eigentlich der Typ im blauen Hemd? Der sah wichtiger aus als die anderen.". ,,Das war John Seed. Er ist quasi das Aushängeschild der Sekte. Du findest fast überall Poster von ihm. Die Macht des Ja oder so steht da mit drauf. ", erklärte ihr Bruder. War ja klar. Die heißen Typen sind doch immer unerreichbar. Schwul, Vergeben oder wie in diesem Fall ein religiöser Psychopat der Leute umpolt oder tötet.
Ein leises seufzen entkam ihr.
,,Ich leg mich hin. Morgen geh ich dann zeitgleich mit dir los. Mal sehen wer schneller ist.", grinste sie und ging auf das Zimmer, welches man ihr Angeboten hatte.
Am nächsten Tag gab Rookie ihr noch eine Karte mit. ,,Ich habe die Farm mit einem X markiert. Hast du alles dabei? Du wirst eine Weile unterwegs sein. Oh und fahr ruhig mit einem Quad. Du hast immerhin fast die doppelte Strecke.", meinte Rookie fürsorglich.. ,,Du brauchst mich nicht zu bemuttern Brüderchen. Ich jage mir im Zweifel was.", schmunzelte sie, zog sich ihre Kapuze über den Kopf, gab ihm noch einen Kuss auf die Wange und wank zum Abschied als sie sich auf das Quad setzte und los fuhr.
Sie war wirklich eine ganze Weile unterwegs. Als sie in der Nähe war, stellte sie das Quad ab und ging zu Fuß weiter, in der Hoffnung es später wieder zu finden. Schnell kletterte die Schwarzhaarige einen Baum hoch und holte ihr Fernglas hervor. Sie konnte 4 von diesen Peggys ausmachen. Sollte sie diese nun etwa auch töten? Sie entdeckte noch etwas. Dort waren Leichen. Waren das die, nach denen sie suchen sollte?
,,Diese Töle ist mega nervig! Können wir den nicht auch einfach umlegen und dann wieder gehen?", hörte sie jemanden meckern. Sie sah einen Käfig und wie einer dieser Typen dagegen trat. Angewirdert verzog sie das Gesicht. Was für ein Arsch. So griff sie einen Pfeil, spannte den Boden und hielt einen Moment die Luft an, ehe sie los ließ und ihn direkt zwischen die Augen traf. Leblos fiel er um, wie ein Sack Reis. ,,Wir werden...!", weiter kam der Typ nicht, da fiel auch er von einem Pfeil getroffen einfach um.
,,Findet den Mörder!", rief jemand. Dieses Wort hallte durch ihren Kopf und und fügte einen bitteren beigeschmack hinzu. Schnell schüttelte sie ihren Kopf und schaltete die übrigen beiden Peggy's aus. Auf der Farm durchsuchte sie ihre Körper nach dem Schlüssel für den Käfig, vergebens. Also nahm sie eine Waffe die ein Peggy fallen gelassen hatte und schoss auf das Schloss. Dieses zerschellte, woraufhin die Käfigtür aufsprang. Der Hund sprang raus, knurrte sie an. ,,Alles gut mein großer. Ich bin deine Freundin.", meinte sie behutsam und hielt ihm die Hand hin, streichelte ihn dann vorsichtig. Er bellte glücklich, sprang sie an und schleckte sie ab. Ein leises lachen entkam ihr. An der Wand fand sie ein Poster vor, auf dem der Hund abgebildet war. ,,Boomer mh?", schmunzelte sie und kraulte ihn hinter dem Ohr. ,,Der Name passt zu dir.", grinste sie, woraufhin er glücklich bellte.
Das Geräusch mehrerer Fahrzeuge ließ sie aufhorchen.
Fluchend versteckte sie sich hinter einem kleinen Werktisch. Boomer bellte glücklich, setzte sich neben sie und hächelte sie an. ,,Pscht.", machte sie und lauschte.
,,Verdsmmt der Widerstand wächst. Wir müssen ihn klein halten. Verteilt mehr Poster.", hörte sie jemanden sagen und konnte durch einen Spalt beobachten wie sie über das Poster von Boomer ein anderes klebten. Das war eines von denen, von denen Rookie ihr erzählt hatte. Schnell zog sie sich wieder die Kapuze über den Kopf, griff nach einem Pfeil, sprang aus ihrem Versteck und schoss dem ersten in den Kopf. ,,Erledigt ihn!", rief einer, schrie aber im nächsten Moment auf. Boomer riss ihn zu Boden und biss zu. Die übrigen zwei schossen wild um sich, doch auch sie waren bald ausgeschaltet.
Ein fluchen verließ ihre Lippen als sie auf die Wunde drückte.
,,Okay Boomer, ab nach Hause.", meinte sie und machte sich auf den Weg.
Hoffentlich ging es Rookie gut.
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