The sun will shine on us again

GeschichteDrama, Familie / P16
Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Hulk / Bruce Banner Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark Loki OC (Own Character)
20.01.2019
26.04.2019
24
53081
30
Alle Kapitel
59 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Hey, es geht weiter (mit einem etwas längerem Kapitel) :-) Ich danke euch für die vielen Favoriteneinträge und freue mich über jedes Review!
Kurze Anmerkung: Ich weiß, wo, wann und wie diese Geschichte endet, doch wie viele Kapitel es bis dahin noch sind... Keine Ahnung. Es wird auf jeden Fall einige Zeitsprünge geben.
__________________________________________________

Als ich aufwache ist es totenstill um mich herum, was mir Zeit gibt, um mit geschlossenen Augen in Ruhe über das nachzudenken, was passiert ist. Zuerst der Kampf mit den Chitauri, meine Bekanntschaft mit den Avengers, dann die Erkenntnis, dass Loki mein Vater ist und ich ein halber Eisriese bin... Innerlich bekomme ich einen hysterischen Kicheranfall als mir klar wird, dass ich tatsächlich die Nachfahrin einer nordisch-mythologischen Person bin. Ach ja, und der Donnergott Thor ist mein Onkel. Von meinem Großvater Odin ganz zu schweigen. Dass Loki nur adoptiert ist, macht die ganze Sache nicht weniger verrückt.
Trotzdem bin ich erleichtert, endlich zu wissen wo ich herkomme und wen meine Mum so geliebt hat. Außerdem scheint funktioniert zu haben, was er tun wollte um mir zu helfen, denn ich bin bei Bewusstsein, habe keine Schmerzen und fühle mich irgendwie... befreit. Meine Intuition sagt mir, dass er es tatsächlich geschafft hat mich zu heilen. Wenn ich das meinen Großeltern erzähle... Andererseits, muss ich denn bei ihnen bleiben? Nächstes Jahr werde ich volljährig, bis dahin kann ich vielleicht in Asgard leben. Danach komme ich zur Erde zurück und kann mir eine kleine Wohnung nehmen während ich meinen Schulabschluss nachhole. Immerhin hat meine Mum mir ein hübsches Sümmchen Geld hinterlasse, über das ich mit 18 endlich selbst verfügen kann.
„Bist du wach?“ Eine unbekannte, weibliche Stimme reißt mich aus meinen Überlegungen und ich beschließe, jetzt doch die Augen zu öffnen. Sofort stelle ich fest, dass ich in einen anderen Raum gebracht worden bin. Ich liege in einem Bett, nicht mehr auf einem Sofa und der Raum sieht... nicht zerstört aus. Neben dem Bett, in einem Sessel, sitzt eine hübsche Rothaarige, die sich besorgt vorbeugt und mir eine Hand auf die Stirn legt. „Ich bin Pepper. Kannst du mir sagen, wie du heißt?“
Pepper Potts, Tony Starks Freundin und die Chefin von Stark Enterprises sitzt neben meinem Bett. Warum? Sie muss doch unglaublich viel zu tun haben. „Lorena. Lorena Prince. Ich bin siebzehn Jahre alt und habe mit Pfeil und Bogen gegen die Chitauri gekämpft. Meine Mum war Melinda Prince, mein Vater ist Loki... Odinson?“ Pepper lacht. „Laufeyson. Aber ich glaube, das wechselt ständig. Der Typ hat schlimmere Stimmungsschwankungen als eine Schwangere.“ Verwirrt sehe ich sie an. Woher kennt sie Loki so genau? Sie muss mir die Verwirrung vom Gesicht abgelesen haben, denn sie erklärt schnell: „Ich war ihn in den letzten Tagen ein paar Mal besuchen. Er wollte wissen, wie es dir geht und die lassen nicht jeden zu ihm rein.“ Empört richte ich mich auf. „Moment mal! Es gab eine Abmachung!“ Pepper räuspert sich. „Er hat 80 Menschen in zwei Tagen umgebracht und die Chitauri haben unzählige weitere Personen getötet und Gebäude beschädigt. Manhattan liegt immer noch in Trümmern. Sobald Thor hier nicht mehr gebraucht wird, nimmt er Loki mit nach Asgard und übergibt ihn dem dortigen Gericht. Tut mir leid, aber wir konnten ihn nicht einfach so laufen lassen.“
Na klasse. Das trägt bestimmt nicht dazu bei, dass Loki den Avengers oder den Menschen an sich gegenüber friedlicher gestimmt ist. Andererseits... „Kann ich ihn sehen?“ Bittend schaue ich Pepper an. „Es geht mir gut. Seinetwegen. Er hat mir das Leben gerettet, dafür möchte ich mich bedanken.“ Irgendwie verstehe ich ja auch, dass sie ihn nicht ungestraft davon kommen lassen möchten, aber ich glaube an einen winzigen Funken Gutes in Loki.
Bevor Pepper antworten kann, fällt mir eine viel wichtigere Frage ein. „Wie lange war ich bewusstlos?“ „Vier Tage“, antwortet die Rothaarige leise, was mich ziemlich schockiert. Vier Tage?! „Es tut mir leid, dass ich Ihnen so viele Umstände mache“, sage ich und schaue auf mein T-Shirt. Moment, das ist nicht mein T-Shirt. „Wo sind meine Sachen?“ Pepper steht auf und lächelt beruhigend. „Du machst keine Umstände. Natasha und Clint haben mich regelmäßig abgelöst, die Sachen, die du trägst sind von mir. Im Badezimmer liegen noch mehr, deine Kleidung war leider ziemlich zerrissen und dreckig.“ Was für ein Glück, dass ich zum Kampf nicht meine Lieblingsjeans getragen habe.
„Dann geh ich mich mal umziehen.“ Sie zieht sich diskret zurück während ich ins Badezimmer gehe, beim Anblick meines bleichen Gesichts und der verfilzten Haare erschrocken unter die Dusche springe und mir danach die geliehene Jeans und Bluse anziehe, die mir fast wie angegossen passen. Klar, Pepper und ich sind ungefähr gleich groß, nur hat sie eine viel weiblichere Figur als ich. Ein erneuter Blick in den Spiegel zeigt mir, dass ich trotz der Ereignisse vor vier Tagen immer noch ich selbst bin. Schwarze Haare, eisblaue Augen... Erst jetzt fällt mir richtig auf, dass Loki ja auch schwarze Haare und eisblaue Augen hat. Nun, so lange ich nicht auch noch seine mörderische Persönlichkeit geerbt habe, ist alles gut.
Zurück im Schlafzimmer öffne ich vorsichtig die Türe, die auf den Flur führen muss. Dann sehe ich mich um, unsicher, in welche Richtung ich gehen soll. „Kann ich Ihnen behilflich sein, Miss Prince?“ Ich springe fast an die Decke als mich plötzlich jemand anspricht, doch im ganzen Flur ist niemand zu sehen. „Wer sind Sie?“ „Mein Name ist Jarvis. Ich bin eine künstliche Intelligenz und Mr. Starks persönlicher Assistent. Er hat mich programmiert.“ Unwillkürlich schaue ich mich nach Kameras um. Ob dieser Jarvis mich schon länger beobachtet hat? Im Badezimmer?
„Ich suche... irgendjemanden. Mr. Stark vielleicht oder Miss Potts.“ Jarvis leitet mich über Treppen und Flure zum Wohnbereich, der jetzt weniger staubig aussieht als am Tag des Angriffs, dafür mit Gerüsten voll gestellt ist. „Mr. Stark, Miss Prince ist hier“, erklärt die KI. „Danke, Jarvis!“ Tony kommt hinter einem Gerüst hervor. „Wie geht es dir?“ „Soweit ganz gut.“ Ich sehe mich neugierig um und entdecke ein digitales 3D-Modell. „Avengers-Tower?“, frage ich verdutzt. „Nun, irgendwo ein Hauptquartier zu haben ist sicher nicht schlecht“, erklärt Tony und kratzt sich verlegen am Hinterkopf. „Pepper hat dir schon gesagt, dass wir Loki doch verhaftet haben?“
„Sie will ihn besuchen“, ertönt die Stimme der Hausherrin und Pepper betritt den Raum. Tony zuckt mit den Schultern. „Warum denn nicht? Clint hat heute Wache, er lässt dich bestimmt rein.“ Dankbar sehe ich die beiden an. „Komm, einige der Autos haben den Angriff heile überstanden. Ich fahre dich.“ „Das ist nicht nötig, wirklich...“, protestiere ich hilflos, doch Pepper zieht mich einfach ins Treppenhaus. „Die Stromversorgung muss für die Bauarbeiten immer wieder unterbrochen werden, deshalb ist es zu riskant den Fahrstuhl zu benutzen“, erzählt sie auf dem Weg nach unten. In der Garage angekommen sehe ich mich begeistert um. „Welchen nehmen wir?“ Sie lacht und zeigt auf ein besonders schnittig aussehendes Modell. „Den Schnellsten natürlich.“

Erst als wir New York verlassen und auf die ländlicheren Gegenden zuhalten wird mir klar, dass Loki vielleicht nicht in einem normalen Gefängnis sitzt. Wir kommen vor einem heruntergekommenen Bauernhaus an, das ziemlich verlassen aussieht. Pepper parkt hinter dem Haus, macht jedoch keine Anstalten, auszusteigen. „Ich habe noch Geschäftstermine heute. Clint kann dich nach seiner Schicht zurückbringen. Wir sehen uns zum Abendessen.“ Verlegen öffne ich den Sicherheitsgurt. „Ich bin doch wieder fit und möchte Ihre Gastfreundschaft wirklich nicht überstrapazieren.“
Sie lächelt geheimnisvoll, beugt sich rüber und öffnet meine Türe. „Es gibt da jemanden, der dich kennenlernen möchte. Also wehe, du kommst nicht zum Essen.“ Zu gerne hätte ich gewusst, wer genau mich kennenlernen will, aber Pepper scheucht mich aus dem Auto. Als sie verschwunden ist, beschließe ich, einfach mal ins Haus reinzugehen. Irgendwo muss man ja anfangen und hier draußen ist niemand. Ich klopfe höflich an die Türe, dann trete ich in den Eingangsbereich. Drinnen sieht es genau so verlassen aus wie draußen und ich frage mich schon, ob Pepper sich einen Scherz mit mir erlaubt, da berührt mich jemand an der Schulter. Reflexartig, wie beim Selbstverteidigungskurs gelernt, trete ich nach hinten aus und treffe die Person hinter mir am Schienbein.
„Au, verflucht, ich bin doch schon demoliert genug.“ Erschrocken drehe ich mich um. „Mr. Barton, oh Gott, Verzeihung! Aber Sie haben mich erschreckt...“ Er sieht nicht wütend aus, mehr überrascht, dann fängt er an zu lachen. „Mr. Barton? Kleine, ich bin Clint! Und deine Reaktion gerade war klasse!“ Beruhigt schaue ich mich um. „Was genau ist das hier?“ Eine weitere Person betritt den Flur. „Das ist ein geheimes SHIELD-Gefängnis. Ein ziemlich kleines, deshalb sitzt im Moment auch nur Loki hier“, erklärt Natasha und ich überrasche mich selbst als ich bei ihrem Anblick anfange zu grinsen und sie kurz umarme. „Wir müssen dich unbedingt Maria Hill vorstellen“, sagt Natasha lachend. Clint stöhnt auf und flüstert: „Auf keinen Fall! Wenn die drei sich verbünden...“
Wer auch immer Maria Hill ist. Ich folge den beiden ins Wohnzimmer, wo Natasha auf einen losen Ziegelstein im Kamin drückt und sich daraufhin ein Bücherregal verschiebt. Dahinter kommt eine Türe zum Vorschein, die so sauber und modern ist, dass sie überhaupt nicht zum Rest des Hauses passt. Und nein, ich bin kein bisschen beeindruckt von dieser Geheimtür-Sache. Kein bisschen.... „Wie cool ist das denn?“, quietsche ich und sehe begeistert dabei zu wie Natasha einen Code in ein Zahlenfeld neben der Türe gibt, wodurch sich diese öffnet und eine Aufzugkabine erscheint. „Verstehe... Das Haus ist nur Tarnung und das Gefängnis ist unten drunter.“ Natasha nickt und winkt mich näher. „Steig ein.“ Clint tritt neben mich in die Kabine während sie selbst oben stehen bleibt.
„Wir tauschen alle halbe Stunde, damit Loki keinen von uns zu sehr bequatschen kann“, erklärt sie, dann drückt Clint auf den grünen Knopf und die Türe beginnt, sich wieder zu schließen. „Oder einer von uns in die Versuchung kommt, ihn zu erledigen“, ergänzt er und ich schaue ihn überrascht an. „Klingt so als hättest du ein persönliches Problem mit ihm.“ Er zögert kurz. „Loki hat mich als einen der ersten mit dem Zepter in sein folgsames Haustier verwandelt. Ich habe einige gute Agenten umgebracht während ich unter seinem Einfluss stand.“ Darauf weiß ich nichts zu erwidern. „Muss dir komisch vorkommen, dass ich ihn trotzdem sehen will“, sage ich schließlich.
Der Aufzug kommt zum Stillstand und ich habe das Gefühl, dass wir ein bisschen tiefer als nur im Kellergeschoss sind. Jetzt öffnet sich auf der anderen Seite eine Türe. Wir steigen aus und betreten einen Flur, der nur im vorderen Drittel beleuchtet ist und von dem in regelmäßigen Abständen Hochsicherheitstüren mit kleinen Fenstern abgehen. „Thor hat Handschellen herangeschafft, mit denen Loki seine verdammte Magie nicht wirken kann. Sei trotzdem vorsichtig.“ Ich nicke. Mit einem Mal habe ich keine Ahnung mehr, weswegen ich eigentlich hier bin und was ich ihm sagen will.
Clint öffnet die erste Türe auf der linken Seite. „Wenn du Hilfe brauchst, neben der Türe ist ein Alarmknopf. Schreie hört man nämlich nicht. Ich sitze hier vorne am Tisch und hole dich in spätestens einer halben Stunde wieder raus.“ Erstaunt sehe ich ihn an. „Du willst gar nicht kontrollieren, was wir besprechen? Ich meine, ich könnte ihm zur Flucht verhelfen...“ Trotz der angespannten Situation kann er sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen. „Du bist zwar gut, aber um Tasha und mich zu überwältigen brauchst du noch ein paar Jahrzehnte.“
„Angeber“, grinse ich zurück, dann betrete ich die Zelle. Die Türe wird hinter mir geschlossen und ich sehe mich in Ruhe um. Loki steht mit dem Rücken zu mir mitten um Raum und scheint zu meditieren. Links an der Wand ist ein Bett, rechts ein Waschbecken und eine Toilette. Die Decke ist hoch genug, damit sich keiner an der Deckenlampe absichtlich einen Stromschlag holen und der Strafe somit entfliehen kann. „Setz dich.“ Da die einzige Sitzgelegenheit das Bett ist, setze ich mich auf die Kante und warte dann auf weitere Reaktionen von ihm. „Du hast es also überstanden.“ Immer noch sieht er mich nicht an, was mich langsam echt nervt.
Deswegen stehe ich entschlossen auf, gehe um ihn herum und stelle mich vor ihn. Er ist ein bisschen größer als ich, deshalb muss ich hoch schauen um ihm in die Augen blicken zu können. Da er diese jedoch beharrlich geschlossen hält, kann ich mir die Mühe sparen. Jetzt, wo ich ihn von vorne sehe, fallen mit die unnatürliche grau-blau Färbung seiner Haut, die Schweißperlen auf seiner Stirn und sein leicht schwankender Stand auf. „Ist das... Geht es dir schlecht, weil du mich geheilt hast?“, frage ich ihn erschrocken. Er verzieht den Mund zu einem grimmigen Lächeln. „Nein, das war für dich wesentlich anstrengender als für mich.“ Dann erschließt sich mir nicht, warum er so ungesund aussieht. „Du bekommst doch genug Essen und Trinken, oder?“
Endlich öffnet er die Augen und sieht mich an. „Du sorgst dich“, stellt er belustig fest. Sofort trete ich einen Schritt zurück und verschränke die Arme vor der Brust. „Quatsch. Aber wenn du jetzt stirbst, kann Clint dir vor deiner Abreise keine mehr verpassen!“ Er fixiert mich mit seinen eisblauen Augen, die den meinen so unheimlich ähnlich sind. „Ich bin ein Monster, Prinzessin. Odin verabscheut mich, meinen Bruder habe ich enttäuscht, meinen Vater getötet... Deine Mutter musste ich verlassen als ihre Not am größten war und unwissentlich habe ich sie zum Tode verdammt.“ Sein Blick schweift in die Ferne, obwohl da nur die Mauer des Gefängnisses ist. „Hätte ich von meiner wahren Herkunft gewusst, wärest du niemals entstanden. Das Kind eines Eisriesen zu gebären kann eine Sterbliche nicht überleben!“
Das ist doch genau das, was man von seinem Vater hören will, wenn man nach siebzehn Jahren endlich die Gelegenheit hat, mit ihm zu reden. ´Eigentlich hätte es dich gar nicht geben sollen´.... Wundervoll. Abgesehen davon scheint er gerade ziemlich in Selbstmitleid zu versinken. „Du hast deinen Vater ermordet?“, frage ich verdutzt. „Laufey. Ich plante ein Komplott gegen Odin, er sollte sterben während er im Odinschlaf lag, doch dann konnte ich es nicht geschehen lassen. Ich tötete Laufey, um Odin zu retten, doch dankte mir der Allvater dafür? Nein, er bevorzugte weiterhin Thor, wie er es schon immer getan hat. Mir steht die Krone Jotunheims und Asgards zu, doch keine von beiden werde ich je erreichen!“ Da hat jemand ein gewaltiges Egoproblem! Er war in einer heilen Familie aufgewachsen, mit einem Bruder der ihn liebte und allen Privilegien, die das Leben als Prinz mit sich brachte. Er konnte sogar zaubern. Trotzdem jammert er herum, dass sein Papi ihn nicht genug beachtet hat. Da hätte ich als Odin irgendwann auch die Geduld verloren und ihm um die Ohren gehauen, wo er wirklich herkommt.
„Geht’s noch? Du bist reich, hast eine Familie, kannst eure Diener herumschubsen und musst dich nicht einmal alleine anziehen, doch dem großen Loki reicht das natürlich nicht! Er will eine Krone, einen Thron und am Besten auch noch 72 Jungfrauen! Soll ich dir mal was verraten? Du wärst ein erbärmlicher, richtig, richtig schlechter König! Du bist egoistisch, gemein, unausstehlich und ein Jammerlappen! Von deinem sinnlosen, brutalen Angriff auf die Erde mal abgesehen. Anstatt zu planen, wie du deinen Vater Odin stürzen kannst, hättest du lieber mal einen Besuch auf der Erde planen sollen. Denn auch wenn du den Eindruck hast, in Asgard braucht und will dich keiner... Ich hätte dich gebraucht!“ Schwer atmend starre ich ihn an und vermutlich zum ersten Mal in seinem Leben ist Loki sprachlos. In diesem Moment ertönt hinter ihm ein Klatschgeräusch und eine Frauenstimme sagt: „Gut gemacht, Liebes! Das hätte er schon viel früher zu hören bekommen sollen.“ Lokis Augen weiten sich ungläubig und nur mit Mühe kann ich das Wort erkennen, das sein Mund tonlos formt: „Mutter?“
Review schreiben