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.^~°~^. ♥ My One True Gayan Pairing ♥

von - Leela -
Kurzbeschreibung
DrabbleLiebesgeschichte / P12 / Gen
Boo OC (Own Character) Zino
20.01.2019
13.08.2022
250
131.779
3
Alle Kapitel
252 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.01.2019 795
 
.^~°~^.
My One True Gayan Pairing

Anm. d. Aut.: Mein erster Gedanke bei der Vorgabe war: ‘Ach du Schande!’ Mein zweiter Gedanke war: ‘Wie geil ist das denn?’ – gibt es doch wohl kaum eine Vorgabe, die besser zu Zino passen könnte, als diese! ^^
      Diese 700 Worte (Was ist das denn dann? Ein Sept-Drabble?) wurden geschrieben für die Challenge »OTP - 100 Szenen der einzig wahren Pairings« von Kademlia. Die Zahl ist 83, und der Stichpunkt dazu »Bad Hair Day«.
      Viel Spaß bei:



Tage wie diese…

„Zino?“ Canyo ging vorsichtig durch die Räume der kleinen Wohnung ihres Freundes. Nachdem er auf ihr Klingeln nicht reagiert hatte, hatte sie nach kurzem zögern doch beschlossen, schon einmal reinzugehen. Immerhin hatte sie einen Schlüssel zu seiner Wohnung, und da sie verabredet waren, konnte es nicht lange dauern, bis er zurück war.
      Vorsichtshalber hielt sie nach ihm Ausschau, für den Fall, daß er das Klingeln einfach nur überhört hatte. Sie sah in’s Wohnzimmer, als sie ihn weder dort, noch in der Küche fand, schaute sie rasch in’s Bad, und zum Schluß in sein Schlafzimmer. So wie es aussah, war der hübsche blonde Gayaner aber tatsächlich im Augenblick nicht zu Hause.
      Sie beschloß gerade, im Wohnzimmer auf ihn zu warten, als sie plötzlich ein Geräusch aus dem Kleiderschrank hörte. Erschrocken drehte sie sich um, schaute den Schrank mit großen Augen an und ging vorsichtig näher. „Zino…? Bist du da drin?“
      „Geh weg!“ war die aussagekräftige Antwort dazu.
      Die junge Frau hielt überrascht, und deutlich irritiert inne. „Schatz, was soll das? Wir wollten heute doch zu den Dalamitenwiesen, schon vergessen?“
      „Da gehe ich heute bestimmt nicht hin!“ drang es dumpf und trotzig aus dem Kleiderschrank.
      „Jetzt werd‘ doch nicht albern!“ An diesem Punkt angekommen fackelte die Brünette nicht lange und zog die Schranktür auf. Beklommen beobachtete sie, wie sich ihr Freund nun hinter Pullis und Westen in dem Schrank versteckte. „Was ist denn passiert?“ Sorgenvoll griff sie nach seinen Händen. „Komm schon, du kannst doch mit mir über alles reden!“
      Auch wenn sie es zuerst nicht erwartet hatte, gelang es ihr nun, ihn sachte aus dem Schrank in’s Schlafzimmer zu ziehen. Sie hatte ihn noch nie so unglücklich gesehen. Der sonst so perfekt frisierte Sonnyboy, dem die langen blonden Strähnen immer so neckisch in’s Gesicht fielen, sah aus, als hätte er in eine Steckdose gefaßt. Die Haare lagen kreuz und quer, als wäre er gerade dem Bett entstiegen.
      Als er ihren entgeisterten Blick bemerkte, der ohne Worte zu sagen schien ‚Wie siehst du denn aus?‘, senkte er, passend zu seinen Mundwinkeln, niedergeschlagen die Ohren. „Ich kann heute machen, was ich will, ich… krieg’s nicht anders hin!“ jammerte er. „Ich hab‘ schon zwei Mal gewaschen, aber es wird nicht besser…“
      Canyo konnte sich ein amüsiertes Schmunzeln nicht verkneifen. „Und deswegen versteckst du dich im Schrank?“
      Er hatte die Arme um den Körper geschlagen und schaute decouragiert zu Boden. „So habe ich mich dir nicht präsentieren wollen. Was mußt du denn von mir denken?“
      Seine Freundin hätte fast laut gelacht. „Hey…“ Sie schob die Arme konsequent zwischen seine, bis sie ihn umfassen konnte, und zog ihn zu sich heran. Der Blick grüner Augen trafen die blauen des unglücklichen Gayaners. „Ich verrate dir etwas: Ich habe mich nicht wegen deiner Haare in dich verliebt! Sondern weil du der süßeste Gayaner überhaupt bist!“ Nun konnte sie sich ein kleines Schmunzeln doch nicht verkneifen. „Was du gerade einmal wieder unter Beweis gestellt hast, mein süßer Dalamitenschein!“
      Damit entlockte sie ihm schon einmal ein Lächeln, gegen das er sich nicht wehren konnte, und noch mehr, als sie ihn zur Untermauerung ihrer Worte endgültig zu sich heranzog und ihn küßte. Er ließ sich dankbar in das warme Gefühl ihrer Nähe fallen, bis sie ihn wieder ansah und erwartungsvoll fragte: „Und? Wollen wir zu den Dalamitenwiesen?“
      Als einzige Antwort verzog er den Mund zu einem Schmollen. Doch das konnte sie sogar verstehen. Das war vielleicht eine Spur zu viel des guten – auch wenn es ihr nichts ausgemacht hätte; er würde sich so sicher nicht wohl fühlen.
      „Oder wollen wir uns einen gemütlichen Tag hier auf dem Sofa machen, nur wir zwei, mit Pizza und Gesellschaftsspielen?“ schlug sie alternativ vor.
      Nun lächelte er wirklich, und in seinem Blick lag Dankbarkeit, als er nickte. „Wenn das für dich okay ist…“
      „Die Dalamitenwiesen laufen uns ja nicht weg!“ lächelte sie. „Hauptsache, dir geht es wieder gut.“
      Als Antwort schmiegte er sich an sie und erwiderte seelenvoll: „Wie könnte es einem in deiner Gegenwart nicht gutgehen…“
      „Dann mache ich ja alles richtig!“ Gedankenvoll strich sie ihm durch die blonden Strähnen, die sich heute widerspenstig weigerten, sich in Form bringen zu lassen. „Du siehst süß aus!“
      Seine Ohren hüpften überrascht nach oben. Seine Mundwinkel auch.
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