Du willst das doch

OneshotRomanze, Angst / P18 Slash
Samon Gokuu Sugoroku Hajime
20.01.2019
20.01.2019
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Hajime POV:


Die ständige Arbeit und das sortieren von Akten, Dokumenten und sonstigem Dreck ging einem echt auf die Eier! Konnte das nicht jemand anderes machen? Jemand der dazu die Nerven hatte oder sie wenigstens vorspielen konnte?! Aber nein! Ich musste mir hier den Arsch aufreißen und dafür sorgen, dass diese ganzen Unterlagen auch richtig eingeordnet sind und keine Fehler in der Reihenfolge vorzeigten. Und zu allem Überfluss konnte ich mich darauf nicht einmal wirklich konzentrieren, da mein Kopf komplett andere Gedanken hatte!

Schon seit mehreren Wochen war mir etwas aufgefallen, abgesehen von meinem Hass gegenüber der Sortierung von Akten. Nein, es war etwas viel schlimmeres, etwas was mich zum kochen brachte, mir die Adern platzen ließ und mir den Schlaf raubte.

Dieser verdammte Affe, war nicht hässlich! Aber das war noch nicht alles! Es kommt noch besser! Seine Augen könnte ich stundenlang anschauen, was mir beim Neujahrsturnier aufgefallen war. Dieser Nervtötende Zwerg hatte das Talent meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, alleine wenn er seine Stimme erhob! Und diese Stimme war nicht nervig oder störend, nein! Sie war angenehm, fast schon beruhigend, wenn er mal nicht schrie und fluchte. Aber selbst das war wieder toll… oder vielleicht auch nur der Gedanke, dass er unter mir schrie..

Wieso bemerkte ich so etwas jetzt?! Jetzt, wo die Chefin mich auch noch zwingt mit ihm zusammen zu arbeiten?! Hätte mir das nicht erst auffallen können, wenn er aus meinem Leben verschwunden ist?

Und eine wichtige Frage hatte ich auch noch an mich selber… Wieso sortierte ich meine Akten im Pausenraum?! Brauchte ich so dringend Gesellschaft? Brauchte ich so dringend nervige Kollegen, die mich anstarrten und sich wahrscheinlich die gleiche Frage stellten.

„Sugoroku ist dir etwas über die Leber gelaufen, oder wieso schaust du wie 3 Tage Regenwetter?“, hörte ich Kijis Stimme und seufzte lauter als gewollt. Dieser Paradiesvogel sollte sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern.
„Er verursacht das Regenwetter.“
Diese Wut die sich aufbaute wegen dem Satz, aber diese unterbewusste Freude aufgrund der Stimme. Ich könnte mich selber verprügeln, aber anstatt mich weiter aufzuregen ignorierte ich die Aussage, wollte mich weiter auf meine Akten konzentrieren, aber meine Konzentration oder eher Aufmerksamkeit wanderte wieder dort hin, wo ich sie nicht gebrauchen konnte…

Nicht auf Samon Gokuu direkt, nein, meine Aufmerksamkeit lag auf seinem hin und her schwingendem zusätzlichem Körperteil, welches sich schon fast provokant bewegte. Ohne es zu merken fing ich an auf meiner Unterlippe herum zu kauen, spielte nur noch mit der Akte zwischen meinen Fingern herum und konzentrierte mich voll und ganz auf die Bewegungen. Solange bis der Schreihals der Anstalt mich dabei störte.
„Der Schwanz wäre doch sicher gut für gewisse Zwecke.“, flüsterte Mitsuru schon fast in mein Ohr und ich zuckte sofort zusammen, wandte den Blick ab und sah den Schwarzhaarigen entsetzt an.
„Von was redest du?“, „Hajime~ der Blick von dir war eindeutig, zudem schaust du zur Zeit sehr oft in diese Richtung. Mir kannst du nichts vormachen.“, „Aha. Und was sagt mein Blick? Bestimmt das du abhauen willst!“, „Das auch, aber gerade meinte er noch: Das ist meine Beute und ich werde sie mir schnappen. Ob das jetzt an den Schwanz oder an den Arsch ging, ist dir überlassen.“, erklärte Mitsuru und unterdrückte sich das Lachen. Es war für ihn kein großer Aufwand solch Auffälligkeiten zu erkennen und richtig zu deuten.
„Du redest einen Scheiß.“, „Sag das deinen roten Wangen Hajime-chan~ die stimmen mir zu. Pass auf, dass er es nicht mitbekommt.“, und bevor ich noch antworten konnte, war Mitsuru auch schon wieder so schnell verschwunden wie er gekommen war.

War es wirklich so auffällig? Starrte ich wirklich so stark? Ich sollte hier einfach raus, in mein Büro und dort mir den Kopf irgendwo anhauen. Das war ein guter Plan.

Seufzend stand ich auf, nahm die Unterlagen in die Hand und lief zum Ausgang. Dabei trat ich auf eine Art Kabel oder Seil, wahrscheinlich von der Kaffeemaschine, dachte ich. Als dann aber der dumpfen Schrei, welcher wahrscheinlich durch eine Hand vermindert wurde, zu hören war und ich am Kragen gepackt wurde… war mir auch relativ schnell bewusst, worauf ich getreten war. Applaus Hajime… du hast echt ein Talent… ein Talent zu verkacken, bei Leuten die du … magst?
„Sag mal, kannst du nicht aufpassen?! Was fällt dir ein einfach so herum zu trampeln du übergroßer Gorilla!“
Ich hörte schon gar nicht mehr zu. Er würde eh bald ins chinesisch abrutschen und dann würde ich ihn so oder so nicht mehr verstehen. Stattdessen sah ich ihn einfach nur emotionslos an und versuchte wie immer zu wirken. Innerlich musste ich aber zugeben, dass diese Wutausbrüche wirklich niedlich waren und seine Körpergröße dies auch noch unterstützte. Einfach an der Kehle packen und gegen die Wand drücken… oder so ähnlich.
„…Hast du das verstanden?! Oder soll ich es dir in deinen Dickschädel prügeln!?“, „ Ja Ja.“, entgegnete ich nur, zerrte seine Hand von meinem Kragen weg und verließ den Raum. Schnell ging ich in mein Büro, ließ mich auf dem Stuhl nieder und lenkte mich mit dem zählen meiner übrigen Zigaretten ab…, wenn mein beschissenes Hemd nicht nach Zitronenmelisse riechen würde, ginge das viel leichter!


Wieso musste der Kleinere auch so einen unverkennbaren Geruch haben? Und wieso färbte dieser so schnell ab?! Konnte dieser Tag denn noch schlimmer werden? Natürlich konnte er das! Am besten kommt der Affe jetzt die Tür herein, braucht irgendwelche Unterlagen und am Ende ficken wir auf dem Boden… okay, um ehrlich zu sein, wäre das letztere wirklich das Beste, was heute noch passieren könnte. … WAS DENKE ICH DA BITTE?! Ich dachte schwuler als Kiji! Gott ich brauche entweder Urlaub oder ich brauche Abstand von diesem Affen!


Zwischendurch setzt ich mich wieder an die Unterlagen und verbrachte mindestens 20 Minuten damit, um zu erkennen, dass ich sie schon im Pausenraum falsch sortiert hatte.
Das dumpfe Klopfen an der Tür holte mich aus meinen Gedanken. Klischee? Ich denke ja. Nur murrend gab ich ein „Herein“ von mir und die Tür öffnete sich kurz darauf. Sofort strömte der Geruch von Zitronenmelisse in mein Büro und ich hätte kotzen können. Zu viele Klischees Leben! Zu viele Klischees!
„Was willst du?“, „Ich soll mich mit dir besprechen, wegen dem Transfer von einem Insassen von Trakt 5 zu Trakt 13. Glaub mir, dass passt mir auch nicht, aber wir müssen es machen, sonst wird die Chefin sauer.“, erklärte er schnell und trocken, wobei er sich die Schläfen rieb.

Dir gefällt es nicht du Affe… ich genieße das hier… irgendwie. Sollte er nicht derjenige sein, der sich verliebt und sich solche seltsamen Gedanken macht!? Aber nein, ich bin es! Ich bin der Depp vom Dienst, der sich in einen Arbeitskollegen verliebt, der wahrscheinlich null Interesse an mir hat und am Ende wird rauskommen, dass er mich schon die ganze Zeit geliebt hat, er nur zu feige war, es mir zu sagen. Hoffentlich wird es so NICHT passieren!

„Hörst du mir überhaupt zu!?“, schrie Samon mich an, knallte seine Hände auf den Tisch und beugte sich zu mir vor. Mein Blick wanderte wieder zu seinen Augen… Gott wie ich diese Augen vergöttern könnte. Und diese schmalen Lippen, welche geradezu einluden sich darauf zu stürzen.
„Gorilla!“, schrie er wieder und kam noch etwas näher. Er legte es doch darauf an! Wie gerne würde ich mich jetzt nach vorne beugen und seine Lippen in beschlag nehmen. Ihn einfach auf den Tisch zerren, ihm die Klamotten vom Leib reißen und ihm zeigen, dass ich das Sagen hatte. Gott, er machte mich wirklich verrückt!



Samon POV:

Dieses ständige emotionslose Gesicht! Diese nichtssagende Haltung und sein verdammtes ignorieren meiner Worte, brachten mich allein schon zum überkochen. Dieser Mann war die Spitze jedes Eisberges, der letzten Tropfen Lava, welcher genau dein Haus erwischen musste! Wieso, wieso konnte er nicht einfach sterben und mir somit das Leben erleichtern?!

„Gorilla!“, waren die letzten Worte, die ich schrie, bevor mir endgültig der Geduldsfaden riss. Meine Finger krallten sich förmlich in den Holztisch und ich beugte mich noch weiter vor zu ihm. Wenn er der Meinung war mich zu ignorieren, dann sollte er mal am eigenen Leib erfahren, wie sich so etwas rächt. Zu meinem Verwundern konnte ich eine Emotion in seinen Augen erkennen, ob es nun gelangweilt war oder nachdenklich konnte ich aber nicht erschließen. Mein Blick war ernst, entschlossen, doch als Hajime sich mir entgegen beugte wich ich ein kleines Stück zurück. Nicht aus Angst! Ich hatte nur keinen Bock irgendwas im Gesicht zu haben…
Dieser Wunsch, ihn zu verprügeln, verstärkte sich um einiges, nachdem der Gorilla mich an der Krawatte packte und näher als mir lieb war an sich zog. Was sollte das bitte werden?! Kommt der jetzt mit kuscheln, oder was?! Schon allein dieser Gedanke machte mich noch wütender als ich es eh schon war. Ohne zu zögern stellte ich einen meiner Füße auf den Tisch, stieß mich mit genügend Kraft ab und landete nach einem, meiner Meinung nach sehr elegantem, Rückwärtssalto wieder auf dem Boden. Anscheinend hatte Hajime mit so etwas nicht gerechnet, da er für einen Bruchteil der Sekunde verwirrt, unkonzentriert und geschockt aussah. Das ich so etwas mal erleben durfte in meiner Laufbahn.

Die nächste Aktion war hingegen wieder etwas typischer für den Idioten. Er stand auf, lief auf mich zu und ließ seine Finger knacken. Wow, … ich fange mal nicht die Schlägerei an, oder eher das versuchen den Anderen zu töten. Ich wartete nur darauf, dass er ausholte, doch es passierte nicht… nein, er packte mich wieder an der Krawatte, aber anstatt mich wieder zu sich zu ziehen, drückte er mich schneller als erwartet gegen die Wand, direkt neben der Eingangstür und schaute mir direkt in die Augen.

Das war mir viel zu viel Pärchen Stimmung! … Der Gedanke, eine Beziehung mit Hajime… ja ich gehe mich nun erschießen und davor ordentlich in der Ecke kotzen. So etwas würde ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind antun wollen.

Die Nähe wurde immer beklemmender für mich, ließ mich innerlich panisch werden. Ich hasste es, wenn ich nichts ahnen konnte! Gerade als ich mich dazu entschieden hatte ihm einfach eine reinhauen, packte er meine beiden Handgelenke mit einer Hand und drückte sie gegen die harte Wand hinter mir. Mit der anderen Hand, welche immer noch an meiner Krawatte war, zog er eben diese unter meiner Uniform Jacke hervor und zog einige mal daran, so als wolle er testen, wie fest sie gebunden ist.
„Du provokanter Primat.“, flüsterte Hajime schon fast und sah mich dabei todernst an.
„Deine leichtsinnige Art und deine Hitzköpfigkeit, tun dir wirklich nicht gut, man sollte dir Manieren beibringen. Vielleicht sollte ich es für mich behalten, aber du hast wirklich meine letzten Nerven genommen und auch meine letzte Selbstbeherrschung. Das alles hier ist deine Schuld und für das Folgende bist auch nur du verantwortlich.“, „Von was für einem Scheiß redest du da?! Lass mich gefälligst los! Du behinderte Form eines Menschen, hast mir 1. Nichts zu Sagen und 2. Kannst du dir deine Selbstbeherrschung und alles in deinen Arsch schieben, am besten noch ein scharfes Messer und an den innerlichen Blutungen verrecken!!!“

Ich auf 180? Nein. Auf 9000!

Nun mischte sich meine Panik auch noch mit Wut und trieb mich somit fast zum Explodieren. Wenn dieser Idiot mich nicht bald loslassen sollte, dann würde ich ihm mit noch mehr Vergnügen als sonst alle seine Knochen brechen!

In der Zwischenzeit hatte ich nicht bemerkt, oder eher gesagt nicht darauf geachtet in meiner Rage, dass Hajime meine Krawatte in die nächste Ecke geworfen hatte, meine Jacke aufgeknöpft und dasselbe nun mit meinem Hemd tun wollte. Da ich mich nicht großartig wehren konnte gelang ihm dies mit Leichtigkeit. Seine Finger, welche er von seinen Handschuhen entledigt hatte strichen von meinem Hals hinunter über meine Brust und wieder hinauf.
„Deine Haut ist so weich, hätte ich wirklich nicht gedacht.“, flüsterte Hajime, wohl eher zu sich selbst als zu mir, aber trotz allem hatte ich es gehört. Seine Berührungen ekelten mich an, zogen die Magensäure meine Kehle hinauf, aber ließen mich nicht erbrechen. Was eine Qual! Eine Folter!
„Affe, wieso zierst du dich denn so? Willst du mir nicht auch etwas Liebe schenken?”, zischte er in mein Ohr, drückte dabei seine Hand gegen meine Brust und führte sie hinunter, während seine Fingernägel meine Haut förmlich aufrissen. Ein kurzer Blick nach unten verriet mir, dass das darauffolgende Brennen von den roten Spuren kam, welche der Ältere hinterlassen hatte.

Ich könnte ihn schlagen! Ihn umbringen!


Hajime POV:

Die weiche, schon fast perfekte Haut unter meinen Fingern, welche sich rot färbte, leicht aufbäumte und sich zu Kratzspuren entwickelte… dieser Anblick war schöner als jeder Feierabend. Mein Blick wanderte kurz in das Gesicht meines Gegenübers. Die Augen zugekniffen, der Mund leicht geöffnet und die Wangen, welche diesen hauch zarten Rosa schimmer hatten, turnten mich nur noch mehr an. Mir war natürlich bewusst, dass er keinerlei Gefallen an der Situation fand, aber um ehrlich zu sein, dass machte das alles perfekt.
Meine Hände fuhren von seinem Bauch zu seinen Seiten, wieder hoch und strichen erneut über seine Brust. Mit einer Hand blieb ich an seiner linken Brustwarze stehen, strich drüber, massierte sie zwischen meinen Fingern und hörte nur mit Freunden dem jämmerlichen Wimmern des Affen zu. Grinsend widmeten sich meine Lippen der anderen und umschlossen diese. Massierten sie im gleichen Rhythmus wie meine Finger und meine Zunge tat den Rest.
Da war es, dieses eine Geräusch, welches mich alle Hemmung verlieren ließ. Dieses eine, kurze Keuchen, welches nicht aus Schmerz sondern aus Lust bestand.

Gierig fing ich an zu knabber, wollte mehr von diesem Laut hören und küsste mich nach oben. Samon warf seinen Kopf schon fast wollend von der einen Seite zur anderen, was mir das küssen seines Halsen verschwerte. Ich griff in seine Haare, zerrte seinen Kopf zu einer Seite und fing an Markierungen über seinem Hals zu verteilen. Knutschflecke und tiefe Bisswunden waren das Ergebnis. Ich war stolz. Zwar stand mein Name nicht auf den Markierungen drauf, aber jeder würde Wissen, wer dafür verantwortlich war.

Samon sah mich an. Sein Blick voller Wut und Hass, … Gott wie mich das anmacht!

Von Gier und Lust überwältigt führte ich mein Werk fort und machte das gleiche auf seiner Brust, als ich aus dem nichts einen Schlag gegen meine Wange spürte. Erstaunt schaute ich nach oben und das Grinsen in Samons Gesicht war größer als es sein sollte.

Schon wieder ein Schlag, aber dieses Mal erfasste ich die Ursache des Schlages und hielt den roten Affenschwanz Samons in der Hand.  Er war nicht dumm, das musste man dem Kleinen lassen.
Rein aus Rache zog ich an dem zusätzlichen Körperteil und verstärkte meinen Griff dabei. Ich wartete nur auf den schmerz erfüllten Schrei, aber er kam nicht. Stattdessen ertönte ein Stöhnen. Mein Blick wanderte wieder hoch zu Samons Gesicht und die Röte auf seinen Wangen war dunkler geworden.

Was ein Anblick!

Ich zog noch einmal und erntete ein weiteres Stöhnen von ihm. Seine Stimme, besonders sein Stöhnen machte mich so verrückt innerlich, dass ich noch nicht viel früher über ihn hergefallen war, wundert mich.
Ich ließ seinen Affenschwanz wieder los und stellte mich gerade vor ihn, seine Hände immer noch an die Wand pressend.
„Was willst du… eigentlich?”, „Dich.”, gab ich schlicht zur Antwort und näherte mich seinem Ohr.
„Ich wollte immer nur dich~ Egal ob schlagen, verspotten, hassen, lieben, beanspruchen oder ficken~ All dies, sind Sachen die ich nur mit dir teilen will. Sachen die ich mit dir machen will und auch tun werde.”, „Warum…?”, „Warum fragst du dich? Ganz einfach; weil ich dich besitzen will.”
Man konnte förmlich den entsetzten Blick von Samon spüren, nachdem ich meine Worte ausgesprochen hatte.
Kurz darauf legte ich meine Lippen auf seine. So weich… und warm… unbewusst drängte ich mich auch mit meinem Körper näher an ihn, spürte seine Körperwärme durch meine Uniform und entschied, bei mir selber Jacke und Hemd zu öffnen. Ohne zu überlegen ließ ich seine Handgelenke los, zog ihm den Stoff von den Schultern und drückte ihn weiter mit meinem Körper an die Wand. Seine Haut + dessen Wärme nun direkt an meiner zu spüren, trieb mir die Lust erneut durch die Adern.

Seine Hände, welche nun frei waren, schlugen einige Male gegen meine Schultern, versuchten mich wegzudrücken, aber es brachte nichts. Irgendwann ließ er davon ab und ließ die Hände sinken.
Hatte er aufgegeben?
Eine meiner Hände vergrub sich in seinen Haaren, strich hindurch und zog ab und zu daran. Mit der anderen fuhr ich seine Male am rechten Arm entlang, zu seinen Fingern und kratzte die Unterseite der Arme entlang wieder nach oben. Das leise Wimmern, welches direkt vor mir zu hören war, machte diese ganze Situation nur noch besser.

Ich ließ die Hand weiter nach unten wandern, fuhr kurz seine Seiten entlang und dann über die Hüftknochen, wobei er zusammen zuckte. Mein Verlangen war mittlerweile zu groß um auf irgendetwas achten zu können. Die Hitze, welche sich in meinen Lenden gesammelt hatte schmerzte langsam und verlangte nach Freiheit.
Mit einem leichten Grinsen, glitten meine Fingerspitzen über den Reißverschluss von Samons Hose, öffneten diesen schließlich zusammen mit dem Knopf. Die Hose fiel fast wie von selbst bis zum Anfang seiner Stiefel, kein Wunder bei Samons schmaler Figur. Sie war zwar nicht deutlich, wahrscheinlich durch den Missfall, aber man konnte die leichte Erregung durch die dünnen Boxershorts erkennen. Ich sah noch einmal in Samons Gesicht. Weder Hass, Wut, Scham noch Angst war in seinen Augen zu sehen. Er ließ es anscheinend einfach über sich ergehen.
Sollte mir recht sein.
Nur kurz darauf öffnete ich meine Hose und zog meine Boxershorts ein wenig nach unten. Gerade so, dass mein erigiertes Glied hinaus konnte und nichts mehr im Weg war. Leicht drückte ich meine Hüfte an seine und sah ihm in die Augen
„Was ist denn los? Du schaust so emotionslos~”, ich bekam keine sofortige Antwort, nur ein blinzeln. Er sagte schon so lange kein einziges Wort. Fast 2 Minuten wartete ich auf eine Antwort, aber es kam keine.
„Jetzt tue nicht so desinteressiert! Du bist sowas doch sicher gewohnt von deinem ach so tollem Bruder.”, „...Zieh ihn da nicht mit rein…”, „Wieso nicht? Weil ich recht habe? Oh gott du behinderter Affe! Hast du schon so große Minderwertigkeitskomplexe, dass du dich von deinem eigenen Bruder ficken lassen musst!?”, wieder kam keine Antwort. Er schaute nur stumm in eine Ecke des Raumes und krallte seine Fingernägel in seine Handfläche.

„Bring es doch einfach hinter dich.”, waren die einzigen Worte, welche ich nach einiger Zeit von ihm hörte. Diese Minderwertigkeit in seinen Worten. Diese Subdominanz. Dies alles machte mich nur noch verrückter, nur noch gieriger als jetzt schon.
Ich drückte meine Hüfte weiter an seine, rieb mich leicht an ihm und seufzte zufrieden in Samons Ohr. Ich konnte mir nur ausmalen wie toll es werden würde.
Mit einer Hand Strich ich nun auch die Boxershorts Samons hinunter und lächelte. Kurz darauf zerriss ich die heruntergefallene Hose + Boxershorts und hob Samons rechtes Bein an, dies legte ich mir über die Schulter und grinste. Samon selber schaute immer noch stumm zu Seite, achtete nicht auf mich und versuchte alles zu ignorieren. Wie er meint.
Ohne noch lange zu zögern drängte ich mich näher an ihn, hob sein Becken an, bewegte es in den richtigen Winkeln und strich mit der Spitze meines Gliedes über seinen Anus.


Samon POV:

Dieser Ekel, welcher sich durch meinen kompletten Körper zog, als ich Hajimes Glied an meinem Eingang spürte. Einfach ertragen, schlimmer konnte es nicht mehr werden…
Der stechende Schmerz, zog sich durch meine Beine und meinen Rücken. Ich spürte wie sich das Loch dehnte, es förmlich riss und ich Angst bekam, dass es blutet, aber ich bewegte mich nicht, redete nicht, sah ihn nicht an und ließ alles über mich ergehen.
Hajimes Hände krallen sich in die dünne Haut meiner Hüfte und zerrte mich an sich, drängte sich somit tiefer in mein Inneres und bereitete mir Schmerzen.
„Samon~”, keuchte er mir ins Ohr und eine Gänsehaut bildete sich überall gefolgt mit dem Wunsch mich zu übergeben. Seine Stöße waren weder sanft noch kontrolliert, eher wild und animalisch. Es gäbe sicher viele Leute, denen diese Art gefallen würde, aber mir nicht…. Alleine, da es mein erstes Mal war.

Nach und nach verlor ich das Gleichgewicht, klammerte mich mit meinem anderen Bein um seine Hüfte und krallte mich mit meinen Fingern in seine Schulter.

Es sollte einfach aufhören….

Mein Rücken klatschte immer und immer wieder gegen die Wand, aus meinem Wimmern wurde zu meinem Missfallen ein lautes Stöhnen, welches aus Schmerz und Gefallen bestand.
Mein Bein wurde von Hajimes Schulter genommen, dass Bein an seiner Hüfte wurde auch weg genommen, im nächsten Moment wurde ich umgedreht und mit der Brust gegen die Wand gedrückt.

Hajime, welcher während dieser Aktion sich nicht einmal aus mir heraus gezogen hatte legte seinen Kopf auf meine Schulter, biss in meinen Hals. Heiser schrie ich auf, schlug mit der Faust gegen die Wand. Seine Stöße wurden noch stärker. Er gab einen scheiß darauf, ob es mir weh tat oder jemand es hören könnte.
„H-Hajime… es reicht…”, wimmerte ich, wurde aber ignoriert.
Es fühlte sich wie Stunden an, in denen ich mich ekelhafter fühlte als in meinem ganzen Leben.


Plötzlich fühlte ich eine Leere in mir. Er war raus. Kurz darauf landete der warme Samen des Älteren auf meinem Rücken, danach wurde ich komplett losgelassen, fiel auf den Boden, da meine Beine am zittern waren.
Ich hörte nur noch wie Hajime sich anzog, mir meine Kleidung hinwarf und meinte, ich solle mich anziehen und verschwinden.
Ich tat es.


Zurück in meinem Trakt, verschwand ich sofort im Büro und versteckte mich hinter einem Haufen von Arbeit. Versuchte das Geschehene zu verdrängen, aber je mehr ich dies versuchte, desto mehr erinnerte ich mich an jedes kleine Detail und mein Körper fing an zu zittern. All die Worte, welche er mir während seiner Tat ins Ohr geflüstert hatte…

„Dir gefällt das doch~”

„Warst du auch so teilnahmslos bei deinem Bruder?”

„Los! Lass die anderen hören, wie gut dir das gefällt~”

“Du bist doch auch nur auf der Welt, damit du gefickt werden kannst.”

Diese Worte…

Mir gefällt so etwas doch nicht! So etwas sollte einem nicht gefallen…! So etwas… ekelhaftes…
Mein Bruder… hatte so etwas nie mit mir getan… Ich hätte so etwas niemals zugelassen…
Wieso sollten die anderen… es hören wollen… hören wie erbärmlich ich bin…. Wie schwach…
… vielleicht hat er recht… ich bin nur… für so etwas da...
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