Lusttropfen  oder mein süßer Sadist

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
19.01.2019
11.02.2019
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Ich keuchte erschrocken auf, als er mit seinen Fingern über meine Katzenohren strich und leicht hineinbiss. Mein Herz raste und ich wusste gar nicht mehr, wo oben und unten war. Weshalb mein Lehrer so etwas machte, war mir genau so unklar, aber eines wusste ich; er erregte mich und das erschreckte mich. Es war nicht so, dass ich nicht wusste, was er da tat. Ich hatte nur keine Ahnung, warum er gerade auf mich so scharf war. Immerhin war ich nur einer seiner Schüler und er wollte eigentlich meine Testergebnisse mit mir besprechen. Natürlich erfreute es mich, dass er mich auch zu mögen schien, aber ging das jetzt nicht etwas zu weit? Wir sind immerhin noch innerhalb der Schule und man könnte uns hören. Erwischen zum Glück nicht, er hatte die Tür vorsorglich verschlossen. Meine Wangen erröteten sich.

Ich drückte gegen seinen muskulösen Körper. „S-Sensei.“, schüchtern sah ich ihn aus meinen glasigen Augen an. „W-wir können das nicht tun.“, ich zitterte an meinen ganzen Körper. Zum Glück schien Herr Ackermann Einsicht zu zeigen, auch wenn ihm das nicht zu gefallen schien.

„Tch. Wie ich es mir dachte, du bist eben einfach nur ein Balg.“, seine eisigen Augen durchbohrten meinen Körper und seine Aussage, zerbrach mein Herz. So meinte ich das doch gar nicht, aber es schien zu spät sein. Levi drehte sich gerade um und sperrte das Klassenzimmer wieder auf. Bevor er aber ganz aus dem Raum verschwand, sah er mich noch einmal an.

„Falls du dich noch umentscheiden solltest, ich wohne nur zwei Blogs weiter von hier.“ , danach verschwand er und ließ mich alleine zurück. Meinen Mund hatte ich zwar geöffnet, aber ich hatte nichts dazu gesagt. Ich ballte meine Hand zu einer Faust, ehe ich mich auch auf den Heimweg machte. Was glaubte er nur, wer er war… ? Wut überkam mich, aber was hätte ich tun sollen? Ich schämte mich unglaublich und selbst, als ich mich zuhause auf mein Bett geschmissen hatte, spürte ich seine Berührungen noch so intensiv, als würde er gerade neben mir liegen und seine Hand auf meinem Körper auf Wanderschaft schicken. Abermals errötete ich, als ich mir vorstellte, wie es weitergehen könnte. Wie er meine Hose langsam auszog und seinen Mund auf… Stopp! Innerlich schlug ich mich selbst, aber zu spät. Eine deutliche Beule zeigte sich in meiner Hose. Resigniert seufzte ich auf. Ich hatte jetzt wenig Lust, mir meinen Orgasmus selbst zu besorgen und dabei an meinen Lehrer zu denken…

Erschöpft stand ich also von meinem Bett auf. Da half nur eine eiskalte Dusche! Mehr als nur ‚euphorisch‘ ging ich ins angrenzende Bad und entledigte mich dort meinen Schulklamotten. Danach stellte ich mich unter den Duschkopf und stellte das Wasser auf eiskalt. Ich schloss meine Augen und ließ mir das Nass auf meinen Körper prasseln, aber selbst nach gefühlten fünf Minuten ging meine Erektion nicht weg. Also würde ich wohl doch selbst Hand anlegen müssen… Wenigstens konnte ich dann das Wasser wieder wärmer stellen, denn so langsam glaubte ich zu erfrieren. Nur mein Intimbereich pulsierte warm vor sich hin.

Danach ließ ich meine Finger langsam von meiner Brust abwärts gleiten, stellte mir dabei ungewollt vor, dass es Levi war, der mich so berührte. Wie er seine Lippen auf meinen Hals legte und mich das alles spüren ließ. Mein Herz hämmerte in meiner Brust, als ich endlich an meinem Glied angekommen war. Ich umfasste es mit einer Hand und pumpte zuerst langsam. Meine anderen Finger ließ ich an meinen Brustwarzen spielen. Steinhart und dunkelrosa standen sie wie mein steifes Glied. Ich biss mir auf meine Unterlippe, um mein Stöhnen zu unterdrücken.

Nach einer recht kurzen Zeit ging mein Atem immer flacher und mein Orgasmus war schon zum greifen nah. Ich musste nur noch zweimal…

„Lev-“, gerade noch rechtzeitig hatte ich eine Hand auf meinen Mund gepresst. Fast hätte ich, während meine Eltern unten im Wohnzimmer saßen, den Namen meines Lehrers gestöhnt. Der Druck war aber weg. Ich blickte auf meine andere Hand, nur um zu sehen, wie mein heißer Samen vom Wasser weggespült wurde. Ich fühle mich… Zufrieden, aber auch peinlich berührt. Es zwar mit Sicherheit nicht das erste Mal, dass ich mich selbst liebte, aber es war das erste Mal, bei dem ich mir vorgestellt hatte, dass Levi mich so liebte. Ich könnte mit ihm schlafen, aber…

~*~

Ich biss leicht auf meinen Bleistift und überlegte, wie ich es ihm am besten sagen könnte. Unter mir, auf meinem Schreibtisch, lag ein Brief, der durch das viele Radieren mehr zerknittert als glatt war. Zudem war meine Schrift sehr unleserlich. Es war ja auch kein Liebesbrief, den ich schrieb, aber etwas ähnliches. Der gestrige Tag ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf und ich kam zu dem Schluss, dass ich mir erst sicher sein wollte, dass er mich auch liebte, bevor ich mich ihm hingab. Gestern war ich auch nicht in der Schule, damit ich mich darauf konzentrieren konnte.

Ich atmete geräuschlos die Luft aus meiner Lunge und wühlte durch mein wuscheliges Kopfhaar. Dabei stupste ich mein linkes Ohr an und musste unweigerlich an Levi denken. Was machte er nur mit mir? Ich lenkte meinen Blick aus meinen Fenster und sah verträumt die kleine Katze unseres Nachbaren an. Sie war wirklich hübsch. Weißes Fell und zwei verschiedenfarbige Augen. Letzten Monat hatte sie Junge von einer anderen bekommen. Seit ihrem Wurf wünschte ich mir auch Kinder. Nur leider müsste ich dazu eine Frau finden, in die ich mich verlieben könnte. Ansonsten ging es nicht. Auch meine Gene konnten mir da nicht weiterhelfen. Manchmal war es schon ein Fluch homosexuell zu sein, aber andererseits…. Ich bemerkte erst gar nicht, wie ich mit meinen Gedanken abwich. Vielleicht sollte ich auch gar keinen Zettel schreiben und überlegen, was das Richtige war, sondern einfach zu ihm gehen und ihm mein Herz ausschütten.

Trotzdem… Langsam richtete ich meinen Blick wieder zu meinem Blatt. Die paar Wörter, die Sinn ergaben, hätten mir so oder so nicht weiterhelfen können. Ganz unten in einem kleinen Eck hatte ich mir selbst eine Frage gestellt. Dieses so unbedeutende Wort hatte ich durchgestrichen, aber dennoch stach es mir ins Auge und ließ mich gar nicht mehr los.

Freundschaft + ?

Ich hatte mich gefragt, ob ich damit auf langer Sicht leben könnte oder es mich innerlich zerreißen würde. Aber je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, dass es völliger Blödsinn war! Wir waren ja noch nicht einmal Freunde, wieso sollte er das auch eingehen? Wenn das rauskommen würde… Wäre er seinen Job doch genauso los, wie wenn wir ein Paar wären! Also war diese Idee genauso dumm!

Natürliche wäre diese dumme Idee nur ein Plan B gewesen, aber so langsam wurde es mir bewusst, dass mir nichts anderes reichen würde, als seine bedingungslose Liebe zu mir.

Ich seufzte resigniert. Es half alles nichts. Ich musste einfach zu ihm! Ich strich mir ein letztes mal über meine Haare, ehe ich von meinen Stuhl aufstand und mich beginne anzuziehen. Ich konnte dem Drang nicht mehr widerstehen…

Im Wohnzimmer angekommen sagte ich zu meinen Eltern, dass ich jetzt zum Arzt gehen wollte. Diese Lüge schmerzte mich zwar ein wenig, aber es war immer noch besser, meinen Kopf zu zerbrechen und mich selbst verrückt zu machen, als einfach zu ihm zu gehen.

„Ich liebe dich.“, das wird erst mal das Einzige sein, das ich ihm sagen werde. Ich bin mal auf seine Reaktion gespannt. Hoffentlich wird er mich nicht verletzen…





~*~

Entschuldigt, das es so lange gedauert hat. Das überarbeiten war doch ... schwieriger als gedacht. Es tut mir auch leid, das ich es machen musste, aber es machte auch Sinn... Zudem fühlt es sich auch nicht mehr ‚falsch‘ an. ^^“
Ich hoffe es hat euch gefallen und bald kommt das nächste Kapitel. <3