Verwirktes Leben?

OneshotAllgemein / P18
Alexander Mahone OC (Own Character)
18.01.2019
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Mein Name ist Alexander »Alex« Mahone, Ex-FBI-Agent mit kriminellen Handlungen verleitet durch die Company, Ex-Häftling, Ex-Junkie, beim letzteren dachte ich das jedenfalls, doch ich wurde nachdem meine Frau Pam den Kontakt endgültig abbrach und als ich und Felicia Lang ein Paar wurden rückfällig. Ich hielt das Verlangen lange in Schach, aber es war stärker als mein Wille, es fraß mich wie ein Krebsgeschwür buchstäblich auf so dass ich mir heimlich meine Rationen besorgte, zu meinem Unglück kam eines Tages Felicia früher nach Hause und fand mich in unserem Haus in Chicaco in einem Sessel sitzend mit einer bereits heruntergedrückten Spritze vor.
»Alex, nein!!! Was tust du denn?!«, schrie sie entsetzt, riss die Spritze heraus, pfefferte sie weg, hockte sich zu mir herab, ich nahm sie mit allem was sie tat und sagte nur verschwommen wahr, und antwortete ihr nicht. »Hab geglaubt, du wärst davon befreit, anscheinend nicht.« Sie nahm mein Handy aus meiner beigefarbenen Cordhose und durchforstete es. »Du hast in den vergangenen 9 Tagen im gleichen Zeitraum ein und dieselbe mir unbekannte Handynummer gewählt, das ist dein Drogendealer stimmt’s?« Keine Reaktion von mir. Sie stand ruckartig auf. »Du hast mir verschwiegen, dass du während meiner Abwesenheit wieder Drogen nimmst, du weißt doch das mein Vater ein Junkie ist, ich kann das nicht länger und kann keinen Mann lieben der dieses Verlangen ein für alle Mal beseitigten will, ich verlasse dich. Wohl oder übel muss ich dich und den Dealer anzeigen.«
Erst am nächsten Tag in einer Gefängniszelle erfuhr ich, wieder nüchtern, von meinen Anwalt das ganze Ausmaß der Situation.
Im Gericht sagte Felicia unter den belastenden Beweisen der Telefonnummer aus, der Richter verklagte den Drogendealer zu mehrjähriger Haft und mich in eine einjährige Drogentherapie, denn er hielt es nicht für angebracht mich in den Knast zu schicken, dort würde ich doch zu leicht an Drogen rankommen, obendrein versah er mich mit einer GPS-Fußfessel.
Noch am selben Abend packte Felicia ihre Sachen, verlangte ihre Münze, die sie mir bei der damaligen Rückkehr in Sona gab, zurück und zog obwohl ich darum bettelte miteinander zu sprechen aus, ich musste das Haus verkaufen und in eine kleine, günstige Wohnung in einer heruntergekommenen Hochhaussiedlung ziehen.
Das ist jetzt zweieinhalb Monate her, ich saß drei Mal in der Woche abends von 18:30-19:30 Uhr mit anderen Süchtigen in der Therapie in einem Raum in einem Gebäude für Suchtkrankheiten aller Art, anfangs schrie ich den Therapeuten Cyrus Woodley an, was das bringen soll, denn früher oder später würden sowieso wieder alle rückfällig, er antwortete ruhig und sachlich, dass diese Therapie die Beste in den USA wäre, weil sie neben normalen Gruppengesprächen auch Hypnose anwendete, vorausgesetzt man ließ sich darauf ein, ich schnaubte verächtlich.
Mein Rückfall kurbelte das Verlangen nach Drogen täglich mehr und mehr an, ich brach ins Schwitzen aus, kratzte mein linkes Handgelenk blutig und merkte fast nicht, wie Mr Woodley eines Abends eine unbekannte dunkelhäutige Afroamerikanerin vorstellte.
»Neben mir sitzt die angehende Autorin, Miss Pralinee Kelvin, renommierte Journalistin der hiesigen Gemeindezeitung«, sprach er, »sie will ein Buch über jegliche Suchtkrankheiten, über die Süchtigen selbst und über diese Therapie schreiben und anschließend veröffentlichen, angefangen mit der Drogensucht. Dafür braucht sie Ihre Hilfe, sie will sich von jedem einzelnen ein Bild machen wie er lebt, was er beruflich macht, wie er zu Drogen kam, einfach alles. Natürlich wird sie keine Namen preisgeben, sie wird bloß Ihre Initialen verwenden, sie respektiert Personen die das alles inakzeptabel finden. Sie wird noch einige Schlussworte sagen.«
Pralinee Kelvin, eine geschätzt 40 Jährige 1,76 m große Frau mit geglätteten, schwarzem Haar das ihr bis über ihre Brüste ging, hellgrünem, knielangen Kleid und dunkelblauen hochhackigen Schuhen, erhob sich von ihrem Stuhl.
»Während unseres Gespräches werde ich den Gebrauch einen Diktiergeräts nutzen«, erklärte sie, »und freue mich auf unsere Zusammenarbeit, die beim nächsten Treffen startet.«
»Gibt es jemanden, der damit nicht einverstanden ist?«, fragte Woodley.
4 der 16 Teilnehmer hoben die Hand, ich schwankte, meine Hand zuckte und ich hätte sie beinah hochgehoben, doch das Verlangen flüsterte mir zu: Alex, sei kein Narr, sie ist deine Chance, das was du am meisten willst, kann sie dir kaufen.
Das Verlangen siegte, ich ließ meine Hand unten.
Der Rest der Stunde verbrachten wir mit Gesprächen und ein Mann wurde von Woodley hypnotisiert, er sollte beim nächsten Termin erörtern, ob er nicht länger an Drogen dachte. Die Teilnehmer zerstreuten sich, einige verließen das Gebäude, andere kauften sich in der Cafeteria einen Kaffee oder einen Snack, Woodley schüttelte Kelvin die Hand und lief zu seinem Büro, indessen ich geduldig auf meine Chance wartete. Kelvin nahm ihre Tasche und war drauf und dran Richtung Cafeteria zu gehen,
ich versperrte ihr den Weg.
»Warten Sie«, sagte ich und blickte in ihre hellbraunen Augen.
»Falls Sie jetzt sofort das Gespräch wünschen, ist das ziemlich unpassend, ich bin nicht vorbereitet«, sagte sie.
»Darum geht’s nicht. Können Sie mir bitte helfen? Ich bin wegen der GPS-Fußfessel dazu nicht in der Lage, aber Sie, Sie können mir doch Drogen beschaffen, bitte, ich komme sonst um.«
»Hören Sie, ich bin nicht hier um irgendwem hier Drogen zu kaufen.«
»Sie müssen mir welche kaufen!!!«, brüllte ich.
Sie schreckte zusammen, schnell fasste sie sich wieder. »NEIN!! Nie in meinem Leben habe ich etwas Illegales getan und werde bei Ihnen gewiss keine Ausnahme machen! Ich respektiere keine Leute die sich nicht im Griff haben! Sie müssen sich nur auf die Therapie zu 100% einlassen, dazu gehört auch, dass Sie sich unter Hypnose begeben! Kommen Sie endlich von den unsinnigen Drogen weg, oder wollen Sie sterben?! Ist Ihnen Ihr Leben nichts wert?!«
Sie machte auf dem Absatz kehrt und ging statt in die Cafeteria zum Ausgang.
Ihre Worte schlugen ein wie eine Granate.



Einige Wochen später, sie war abwesend, weil sie laut Woodley heute ein wichtiges Radiointerview führte, begab ich mich tatsächlich in Hypnose, und was ich nie für möglich hielt, trat ein: Beim kommenden Treffen bemerkte ich, dass ich keine Symptome zeigte, die Sucht war verschwunden. Drei Wochen darauf ließ ich einen Drogentest vornehmen, er bestätigte das ich clean bin, freudig schilderte ich das in der Therapie.
»Mr Mahone, Sie haben sich lange vehement gegen diese Therapie und gegen die Hypnose gesträubt«, sprach Woodley, »was hat Sie bewogen es dennoch zu tun?«
»Ich bin Alex und ich bin süchtig«, antwortete ich.
»Hi Alex«, sagten die restlichen Teilnehmer unisono.
»Korrigiere, ich war süchtig«, fuhr ich fort. »Mehrere Teilnehmer, die Sie hypnotisierten und dadurch diese Gruppe verlassen haben, bewogen mich umzudenken, der Erfolg sprach für sich, da dachte ich, warum probiere es nicht ebenfalls?«
»Das ist wunderbar. Bedauerlicherweise muss ich Sie daran erinnern, dass das Gericht mich angewiesen hat, dass Sie Ihren einjährigen Aufenthalt bis zum Ende absitzen müssen um eine Haftstrafe zu entgehen.«
Ich nickte. »Ich weiß, der Richter damals hat es mir klar zu verstehen gegeben.«
»Miss Kelvin«  – sie war wieder anwesend, heute in einer hellgrauen Bluse, olivfarbenen Rock, weißen Stöckelschuhen – »Sie haben wie mir bekannt ist die meisten Teilnehmer die es wollten ausgefragt. Außer einem, Mr Mahone, warum?«
»Er wollte als ich das erste Mal hier war, das ich ihm Drogen kaufe«, antwortete sie ohne Zögern. »Ich gab seiner Bitte, auch nach seinem Wutanfall, nicht statt.«
»Geben Sie mir eine Gelegenheit zu beweisen das ich seit kurzem clean bin«, widersprach ich.
Sie fixierte mich gründlich. »Sollten Sie lügen oder falsche Beweise aushändigen, rufe ich auf der Stelle die Polizei.«
Wir fuhren nach der Beendigung der Therapiestunde in ihrem Auto, ein kleiner gelber Smart, zu mir, ich schloss meine Haustür in der fünften Etage auf, gingen in die Küche, ich setzte Kaffee auf, holte das Ergebnis des Drogentestes, meine Dienstwaffe und -marke und Handschellen, die ich behalten durfte, während sie das Diktiergerät rausnahm und einschaltete.
»Wie ist Ihr Name?«, fragte sie.
»Alexander ,Alex’ Mahone«, gab ich ihr als Antwort.
»Erläutern Sie Ihren Beruf, egal ob aktuell oder nicht, Ihr Privatleben, wie Sie an Drogen gekommen sind, wie Sie es schafften clean zu werden.«
Ich erzählte ihr es. »Als ich damals Drogen konsumierte, haben sie mir eine andere Welt gezeigt«, fügte ich hinzu, »doch Ihre Worte trafen mich mit voller Wucht, sie waren so ehrlich, so stark, sie waren der Grund warum ich clean geworden bin.«
»Beweise?«
»Hier«, ich reichte ihr das Drogentestergebnis herüber.
»Das könnte gefälscht sein.«
Ich zückte mein Handy, rief den Professor, der dies unterschrieben hatte, an, ich erörterte ihm mein Anliegen, reichte dann das Handy an sie weiter, sie lauschte und legte daraufhin auf.
»Gibt es noch etwas was Sie hinzufügen wollen?«, fragte sie.
»Ich habe Ihnen alles erzählt.«
»Na denn«, sie schaltete das Diktiergerät ab, packte es in ihre schwarze Lederhandtasche, sagte noch: »Mein Beileid für Ihren Sohn Cameron«, stand dann auf und wandte sich zum Gehen.
Ich schnellte hoch, ich musste ihr doch verdeutlichen, wie persönlich ich ihre Worte nahm, griff die Waffe und die Handschellen, war mit wenigen Schritten hinter ihr, packte ihr linkes Handgelenk, drehte sie zu mir herum und kettete sie an das weitläufige dünne Abwasserrohr in der Küche, ihre Tasche segelte zu Boden, aber sie schaffte es irgendwie mir die Waffe zu entreißen.
»Öffnen Sie sofort die Handschellen oder ich schieße!«, schrie sie, ihre Hand zitterte enorm.
»Sie werden nicht schießen«, sagte ich ruhig, ehe sie sich’s versah wand ich die Waffe aus Ihrer Hand in meine und zielte auf ihre Stirn. »Keine Bewegung!« Sie stand stocksteif da. »Man muss eine ruhige Hand zum Schießen besitzen, sie durchladen und dann abdrücken, SO!«
PENG!!!
Sie zuckte zusammen und kniff die Augen beim Geräusch zu, öffnete sie wieder als ihr auffiel das ich danebengeschossen hatte, ihr Atem kam keuchend. »Wieso haben Sie mich nicht getötet?«
»Wissen Sie, ich hab Menschen entweder mit der Waffe getötet«, ich warf die Waffe beiseite, »oder sie im Nacken gepackt« – ich trat auf sie zu und tat mit meiner rechten Hand genau das, sie bebte am ganzen Körper– »und brach ihnen das Genick.
Diese Geste kann aber auch anders aussehen« – löste meine Hand von ihrem Nacken, hob ihr Kinn an und streichelte es, mein Gesicht wenige Zentimeter von ihrem entfernt, sie sah mich bloß verwirrt an – »Verstehen Sie denn nicht? Das ich clean bin, verdanke ich einzig und allein Ihnen.«
In ihrer Miene dämmerte es. »Ich fühle mich geschmeichelt.« Sie berührte mit der freien Hand meine linke Hand, sie fühlte sich rau an, umschloss sie und zog mich näher zu sich heran, Nasenspitze berührte Nasenspitze, wir waren für den Kuss bereit –
DING DONG!
Verdammte Schelle, fluchte ich innerlich.
»Beachte es nicht«, murmelte sie, doch derjenige der einmal schellte, schellte abermals und gleich darauf noch einmal.
»Bin gleich zurück, lauf nicht fort«, seufzte ich genervt.
»Sehr witzig«, entgegnete sie sarkastisch.
Ich begab mich zur Haustür, vor mir standen eine ältere Nachbarin im braunem Pullover und knöchellangen weißen Rock und der Hausmeister im schmutzigen grauen Kittel.
»Ist alles ok bei Ihnen?«, fragte der Hausmeister. »Mrs Powell ist zu mir geeilt, sie hat mir berichtet, das sie einen lauten Knall aus Ihrer Wohnung hörte.«
Schnell, denk dir irgendeine Lüge aus!
»Entschuldigen Sie, meine 7jährige Nichte zündete versehentlich einen Knallfrosch, es wird nicht noch mal vorkommen.«
»Das will ich Ihnen auch geraten haben, ein Knallfrosch könnte zu einem Brand ausarten, der Vermieter hat dann das Recht Sie fristlos zu kündigen«, schwadronierte der Hausmeister.
»Ach Sie wissen doch wie Kinder sind, Mr Lawson«, mischte sich Mrs Powell ein, »man kann sie für keine Sekunde aus den Augen lassen.«
Unbehagliches Schweigen senkte sich herab.
»Ich werde mit meiner Nichte sprechen«, brach ich die Stille, »und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.«
Ich wartete solange bis sie endlich von meiner Haustür verschwanden, schloss diese, kehrte zu Pralinee zurück.
»Wo waren wir stehengeblieben?«, fragte ich, sie griff nach meiner Hand, lächelte, ich erwiderte es.
»Ah ja, ich weiß es.«
Nahm ihre linke Gesichtshälfte in meiner rechten Hand, wir küssten uns, sie zog mich näher heran, legte ihre Hand auf meine Taille, unser Kuss intensivierte sich, bald spielten unsere Zungen wie ein wildes Karussell, sie tastete unter mein weißes Hemd, ich drückte mich gegen sie.
»Öffne die Handschellen, Alex«, flüsterte sie, »ich will dich mit beiden Händen berühren.«
»Auf gar keinen Fall«, widersprach ich, zerrte ihre rechte Hand empor und hielt sie eisern fest, indessen meine andere Hand ihre Bluse aufknöpfte, sie küsste mich am Hals, ich knabberte an ihrer Schulter, sie beugte sich vor um sich die Bluse halbwegs zu entledigen, ich schmiegte mich an sie, sie drückte ihre Lippen auf meine, ich hantierte an ihrem BH herum bis dieser endlich aufging und begann ihre Brüste zu massieren. Ihr entfloh ein kleines Stöhnen, mein Schwanz erigierte, riss ihr ungeduldig den Rock runter, meine Jeans und Unterhose kam als nächste dran, ihr dünner Slip folgte zuletzt, der Stoff raschelte hinab.
Ich rammte ihr meinen Schwanz ungestüm in ihre Vagina, sie schien nix dagegen zu haben, stattdessen stöhnte sie lustvoll auf und spreizte ihre Beine, ich trieb meinen Schwanz tiefer und tiefer hinein, sie wehrte sich gegen meine festhaltende Hand an, aber ich ließ ihr keine Möglichkeit sie zu entreißen, zupfte an ihren hartgewordenen Brustwarzen, nahm jede in den Mund und meine Zunge umspielten sie.
»Wenn ich dich schon nicht berühren darf«, keuchte sie, »lass mich dich wenigstens küssen.«
Ihren Wunsch erfüllte ich nur zu gern, sie küsste mich voller Leidenschaft als ich begann meinen Schwanz in ihr zu bewegen und das von Minute zu Minute schneller und intensiver, wir wechselten zum Zungenkuss, indem ich mittendrin aufstöhnte, ihre Vagina wurde extrem feucht, unser Kuss wurde immer wilder, ich stieß tief, heftig und in rasantem Tempo zu, verschränkte ihre Finger ihrer emporgereckten Hand mit meinen, löste mich vom Kuss, schmiegte das Gesicht an ihrem Hals und trieb sie zum lautstarken Orgasmus, wenige Sekunden später folgte ich ihr.



Bei den nächsten Therapiesitzungen errötete sie als sie mich sah, blickte mich nicht mehr an, erwähnte kein Wort was vorgefallen war, so als wäre nichts gewesen. Eine Woche später fing ich sie ab.
»Alex, was willst du?«, wollte sie wissen.
»Dich, Pralinee«, sagte ich, »Lange glaubte ich, ich wäre nach meinen gescheiterten Beziehungen nicht mehr in der Lage nochmal jemanden zu lieben, jedoch bist du aufgekreuzt.«
»Halt, hör auf so zu reden, belassen wir es dabei, dass es ein One-Night-Stand war, nichts weiter.«
»Glaubst du das wirklich?«
»Beweis mir das Gegenteil indem du meine Adresse ausfindig machst.«



Ihre Adresse herauszufinden war schwer, das Internet half mir nicht weiter, die Zeitungsagentur bei der sie eingestellt war, kontaktierte ich, doch sie rückten an Dritte keine privaten Adressen ihrer Journalisten heraus, über ihr Kennzeichen es zu probieren konnte ich gleich vergessen, ich hatte es mir nicht eingeprägt. Letzte Anlaufstelle war vor der Agentur Mitarbeiter zu fragen ob sie sie näher kannten, die meisten antworteten mit Nein oder schenkten mir nicht die geringste Beachtung, bis auf einige die sie näher kannten, aber ihre Adresse nicht wussten.
»Hey, Sie!«, ertönte plötzlich eine männliche Stimme hinter mir. »Ich hab mitbekommen wie Sie nach Pralinee Kelvin fragten.« Drehte mich zu dem Mann um, er war dunkelhäutig ca. 1,92 m groß, trug eine ausgeleierte dunkelbraune Baggyhose, ein weites rotes Shirt, eine gigantische Halskette aus Silber, die aussah wie eine Ankerkette und seine blondierten Rastazöpfe sahen verfilzt und ungewaschen aus. »Sie ist heute abwesend, ich hab die ganze Zeit auf sie gewartet, will sie zurückerobern.«
»Wer sind Sie?«
»Wayne Field, ihr Ex-Freund. Warum interessieren Sie sich so für sie?«
»Ich bin der Verleger ihres Buches, dummerweise hab ich ihre Adresse verlegt, deswegen fragte ich ihre Mitarbeiter ob sie mir weiterhelfen.« Das war zwar gelogen, etwas Besseres fiel mir im Augenblick jedoch nicht ein. »Geben Sie mir einfach ihre Adresse.«
»Warum sind Sie nicht in die Agentur hereingegangen und haben da nachgefragt?«
Mein Gott, dieser Field ist äußerst neugierig!
»Aus lautem Zeitdruck unter dem ich stehe, habe ich das völlig vergessen«, log ich gelassen.
»Fahre Sie hin, hab noch ein Hühnchen mit ihr zu rupfen«, sagte Field.
Unbestimmte Wut und Eifersucht brauste in mir hoch, sie brodelte während ich in Field’s Auto, einen protzigen, sündteuren silberfarbenen Ferrari, einstieg, er Pralinee’s Adresse in ein Navi eintippte und die gesamte Fahrt über. Wir erreichten das Ziel, ich merkte mir die Adresse die die Navi-Stimme preisgab, stiegen aus und befanden uns vor gewöhnlichen Mietwohnungen.
»Danke fürs Mitnehmen. Aber Sie, Sie werden mich nicht begleiten«, drohte ich.
»Was? Hab Ihnen doch gesagt, dass ich noch ein Hühnchen mit ihr zu rupfen habe!«, ereiferte sich Field.
Die Wut und die Eifersucht schwappten über. Ich wuchtete seinen massigen Körper mit vollem Karacho auf die Motorhaube, legte meine Hände um seinen Hals und drückte ihm die Kehle zu. »Das ist mir scheißegal! Sie werden sich ihr nie mehr nähern! Sie nie mehr in irgendeiner Form kontaktieren! Gegen sie keine Gerichtsklagen einreichen! Verstanden?«
»Wer zur Hölle Sind Sie?!«
»Verstanden?!«, wiederholte ich.
»V-v-verstanden!«, röchelte Field. B-bitte lassen Sie mich l-los!«
Ich tat es. »Und jetzt machen Sie das Sie weg sind!«
Hastig rannte er zum Auto, stieg ein, startete den Motor und jagte davon.
Ich schritt zur Tür, stellte fest das bloß eine Klingel beschriftet war wo ihr Name stand und ein Aushang darüber verkündete das 4 Wohnungen zu vermieten sind, drückte die Klingel, wartete, bis die Gegensprechanlage links daneben knisterte.
»Hallo?«, erklang Pralinee’s Stimme.
»Hier ist Alex.«
»Du hast mich tatsächlich gefunden, Gratulation, das ist keinem außer Wayne je gelungen. nun bin ich neugierig wie du das geschafft hast.«
Der Summer der Tür ging, ich schob sie auf, direkt im Erdgeschoss war eine Tür angelehnt, betrat die Wohnung und schloss die Tür hinter mich.
»Bin im Esszimmer, erste Tür rechts«, rief sie, folgte der Wegbeschreibung und sah sie wie sie in einem fliederfarbenen Morgenmantel den Tisch deckte. »Du hast Glück das ich mir heute freinahm um mein Buch schon mal zu beginnen, bevor ich mich den übrigen Recherchen der anderen Suchtkrankheiten widme. Willst du mitessen? Ich hab selbstgemachten Gemüseauflauf gekocht.«
Ich nickte und sie legte ein weiteres Gedeck auf den Tisch, zum Trinken schenkte sie Kaffee aus.
»Spuck’s aus, wie hast du meine Adresse herausgefunden?«, sagte sie als wir alles vertilgt hatten.
Ich sagte es ihr. »Er sagte außerdem, dass er ein Hühnchen mir dir zu rupfen hätte.«
»Mein Ex-Freund, mit dem ich liiert war, war vor meinem Erfolg und Bekanntheit als Journalistin ein Musikproduzent, als es mit meiner Karriere steil bergauf ging, stürzte seine hinab, ein Insider packte für die Medien aus das er auch bei der Arbeit ein Choleriker ist und alle niedermachte wenn sie bloß einen mickrigen Fehler begingen, das hatte zur Folge das Musiker nicht länger mit ihm arbeiten wollten, sie kündigten fristlos ihre Verträge, Wayne’s Plattenlabel wurde dichtgemacht und er wurde arbeitslos. Er ist seit er sein Vermögen fast aufgebracht ist, auf meine Bekanntheit und vor allem auf mein erhöhtes Gehalt scharf, deshalb trennte ich mich von ihm, doch er lauert mir öfters vor der Agentur oder vor meiner Wohnung auf oder verfolgt mich. Anzeigen nützen bei ihm nix, aber ich glaube, deine Maßnahme bei ihm hat gewirkt.« Sie erhob sich. »Willst du Nachtisch?«
»Gerne, Pralinee. Soll ich dir beim tragen helfen?« Ich erhob mich ebenfalls.
»Meinte eigentlich einen speziellen.« Und sie streifte sich ihren Morgenmantel ab darunter war ein weißer BH und weißer Tanga zu erkennen, jäh machte es bei mir Klick.
Sie schritt gemächlich zu mir, küsste mich, ich ließ es geschehen, sie bugsierte mich bis zum Schlafzimmer, sie zog die blauvioletten Vorhänge zu, zog mein kobaltblaues Shirt aus, drückte mich mit ihren Gewicht ins ordentlich gemachte Bett, war über mir, ihre Knie an meinen Oberschenkeln, ihr Mund leckte meine Brust herunter bis zum Bund der Hose, ich packte ihren Kopf, unsere Münder und Zungen trafen aufeinander, ich öffnete ihren BH, warf ihn irgendwohin während sie eine Hand meinen Schritt berührte und sachte drückte. Ich hob meinen Oberkörper, fing an ihre Brüste zu saugen, spürte wie sie den Druck ihrer Hand verstärkte, mein Schwanz reagierte prompt, die Hose und Unterhose engte ihn bald ein, Pralinee befreite mich von ihnen und mein Schwanz sprang beinah wie eine Sprungfeder die an einem Spielzeug montiert ist heraus. Bevor ich sie jedoch wieder zu mir ziehen konnte beugte sie ihren Kopf zum Schwanz, begann die Eichel zu lecken, ihre Finger berührten die Hoden und nahm ihn dann in den Mund, langsam schob sie ihn tiefer und tiefer hinein, verpasste mir stöhnend fast bis zum Äußersten einen Blowjob, doch ich riss sie von mir herunter, stieß sie seitlich in die Matratze und robbte ebenfalls seitlich hinter ihr. Ich zog ihren Tanga und Strapsen aus, stieß den Schwanz anal in sie hinein, wir küssten uns wie von Sinnen, meine rechte Hand umschloss ihren Hals fest, nicht so fest das sie keine Luft mehr bekam, aber auch nicht so locker das sie sich dem Griff entwinden konnte, sie legte eine Hand an meinen Oberschenkel, unsere freien Hände packten ins Kissen. Diesmal bewegte ich den Schwanz langsam in ihr.
Rein … raus … rein … raus …
»Schneller Alex, schneller!«, japste sie.
Ich wurde schneller.
»JAAA, JAAA, tiefer, tiefer!«, schrie sie.
Auch das tat ich.
Sie krallte die Finger ins Kissen, die andere von meinem Oberschenkel an meinem Gesicht, drückte es herab, küsste mich und ließ nicht von mir ab bis sich in unser beider Körper plötzlich zur selben Zeit ein Beben durchzuckte, unser Höhepunkt.
Ich rollte mich neben sie und sie legte sich halb auf mir drauf.
»Wie hat dir dieser Nachtisch geschmeckt?«, flüsterte sie schelmisch.
»Fantastisch.«
Sie erhob sich halb. »Sehr gut.« Und gab mir einen Kuss, gefolgt von Zungenküssen und mein Schwanz regte sich abermals.
»Teufel, ich glaube mein Schwanz hat ein Eigenleben«, lachte ich.
»Dann sollten wir mal mit ihm schimpfen und ihm mit einer kalten Dusche bestrafen«, tadelte sie scherzhaft, zog mich auf die Beine, zerrte mich in das Badezimmer, gemeinsam bestiegen wir die abschließbare große Duschkabine, sie schloss die Kabine, drehte an den Wasserhähnen, lauwarmes Wasser prasselte auf uns nieder, ich drängte ihren Körper gegen das Glas, legte ihre Beine um meine Hüfte und ich besorgte es ihr wie die vorigen Male insbrünstig.
Es ist für mich verwunderlich das aus dieser Art von Beziehung Liebe entstand und wir ein Paar wurden, das in getrennte Wohnungen lebte, sie nach einem Monat weiterer Recherchen das Buch fertig schrieb, es veröffentlichte und ich einen Job als anonymer Profiler beim örtlichen Kriminalkommissariat antrat. Immer wenn wir frei hatten, gingen wir aus und zuhause oder im Hotel fickten wir.
So leben wir schon seit mehreren Jahren zufrieden.

ENDE!
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